Die Orthodoxie in Südkorea
Verfasst: 15.07.2010, 00:04
110 Jahre Orthodoxie in Korea.
Dieses feiert die Orthodoxie ihr 110-jähriges Bestehen in Korea. Die ersten orthodoxen Priester stammten aus Russland. Russische Missionare versuchten, die kleine Gemeinde, die dort gegründet wurde, am Leben zu erhalten - unter großen Schwierigkeiten, da das Land unter japanischer Herrschaft kam (1910-1945), in der Folge zweigeteilt wurde und dann einen Krieg erlebte (1950-1953), um bis heute zweigeteilt zu bleiben.
Die Teilnahme Griechenlands am Krieg reanimierte das Interesse an der Orthodoxie, hauptsächlich aufgrund der Initiative von Armeepriestern - hier sei insbesondere der Reservehauptmann Vater Andreas Halkiopoulos genannt (der Priester, der den Soldaten der 3. Kompanie die Beichte abnahm vor der blutigen Schlacht auf der Harihöhe, 17-18 Juni 1953).
1957 wurde die Orthodoxe Kirche Koreas offiziell unter die Ägide des Ökumenischen Patriarchats gestellt (Seine Allheiligkeit, Patriarch Bartholomäus, besuchte Korea 1995).
Die orthodoxe Gemeinde in Korea ist sehr klein. Der Anteil der Christen verschiedener Konfessionen beträgt ugnefähr30% der Bevölkerung, mit 3.500 Orthodoxen.
Heutzutage bildet die Metropolie des Hl. Nikolaos den Kern der größten der sieben orthodoxen Gemeinden, die es in den entsprechenden Städten Koreas gibt.
Die Liturgien in der Metropolie werden auf koreanisch gefeiert, es gibt eine Kapelle für Russen und Slawophone. Einmal im Monat wird Liturgie auf Englisch zelebriert. Derzeit werden Anstrengungen unternommen ein Ausbildungszentrum und eine theologische Schule einzurichten.
Vater Ambrosios von der Metropolie betont hierbei, dass man in Korea sei und daher die Sprache, die Mentalität und die Traditionen des Landes zu respektieren hat. Man muss selber zum Koreaner werden - und nicht etwa versuchen, die Koreaner zu hellenesieren. Dies wird betont, da es wohl Leute gibt, die komische Ansichten zu diesem Thema hätten.
Die orthodoxe Kirche sei jedoch dort, um die ökumenische Nachricht zu überbringen. Christus wäre ja nicht nur für die Griechen, die Russen und den Balkan auf die Erde gekommen, sondern für die ganze Welt.
Vater Ambrosios betonte sehr das Werk des Archimandriten Sotiris Trampas, der 1975 nach Korea kam und ununterbrochen bis 2008 arbeitete, um dann im Kloster der Metamorphosis in der Gegend von Kapyong, nördlich Seouls, zu dienen.
Das Kloster befindet sich in einer Gegend mit wunderbarer Natur, neben einem reißeden Fluss. Dort dient zusammen mit Vater Sotiris auch der koreanische Vater Jeremias sowie zwei koreanische Nonnen.
Vater Ambrosios weißt darauf hin, dass es auch in Nordkorea die orthodoxe Kirche gibt. Jedoch sei sie nicht für das Volk zugänglich sondern nur für Diplomaten und Günstlinge der Partei.
Griechischsprachige Quelle
Dieses feiert die Orthodoxie ihr 110-jähriges Bestehen in Korea. Die ersten orthodoxen Priester stammten aus Russland. Russische Missionare versuchten, die kleine Gemeinde, die dort gegründet wurde, am Leben zu erhalten - unter großen Schwierigkeiten, da das Land unter japanischer Herrschaft kam (1910-1945), in der Folge zweigeteilt wurde und dann einen Krieg erlebte (1950-1953), um bis heute zweigeteilt zu bleiben.
Die Teilnahme Griechenlands am Krieg reanimierte das Interesse an der Orthodoxie, hauptsächlich aufgrund der Initiative von Armeepriestern - hier sei insbesondere der Reservehauptmann Vater Andreas Halkiopoulos genannt (der Priester, der den Soldaten der 3. Kompanie die Beichte abnahm vor der blutigen Schlacht auf der Harihöhe, 17-18 Juni 1953).
1957 wurde die Orthodoxe Kirche Koreas offiziell unter die Ägide des Ökumenischen Patriarchats gestellt (Seine Allheiligkeit, Patriarch Bartholomäus, besuchte Korea 1995).
Die orthodoxe Gemeinde in Korea ist sehr klein. Der Anteil der Christen verschiedener Konfessionen beträgt ugnefähr30% der Bevölkerung, mit 3.500 Orthodoxen.
Heutzutage bildet die Metropolie des Hl. Nikolaos den Kern der größten der sieben orthodoxen Gemeinden, die es in den entsprechenden Städten Koreas gibt.
Die Liturgien in der Metropolie werden auf koreanisch gefeiert, es gibt eine Kapelle für Russen und Slawophone. Einmal im Monat wird Liturgie auf Englisch zelebriert. Derzeit werden Anstrengungen unternommen ein Ausbildungszentrum und eine theologische Schule einzurichten.
Vater Ambrosios von der Metropolie betont hierbei, dass man in Korea sei und daher die Sprache, die Mentalität und die Traditionen des Landes zu respektieren hat. Man muss selber zum Koreaner werden - und nicht etwa versuchen, die Koreaner zu hellenesieren. Dies wird betont, da es wohl Leute gibt, die komische Ansichten zu diesem Thema hätten.
Die orthodoxe Kirche sei jedoch dort, um die ökumenische Nachricht zu überbringen. Christus wäre ja nicht nur für die Griechen, die Russen und den Balkan auf die Erde gekommen, sondern für die ganze Welt.
Vater Ambrosios betonte sehr das Werk des Archimandriten Sotiris Trampas, der 1975 nach Korea kam und ununterbrochen bis 2008 arbeitete, um dann im Kloster der Metamorphosis in der Gegend von Kapyong, nördlich Seouls, zu dienen.
Das Kloster befindet sich in einer Gegend mit wunderbarer Natur, neben einem reißeden Fluss. Dort dient zusammen mit Vater Sotiris auch der koreanische Vater Jeremias sowie zwei koreanische Nonnen.
Vater Ambrosios weißt darauf hin, dass es auch in Nordkorea die orthodoxe Kirche gibt. Jedoch sei sie nicht für das Volk zugänglich sondern nur für Diplomaten und Günstlinge der Partei.
Griechischsprachige Quelle