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Verfasst: 10.02.2007, 17:44
von danadoina_3
Lieber Sebastian,
denn für mich ist mein Lebenspartner, meine Familie, meine Freunde, die zu mir stehen Ausdruck göttlicher Liebe
Sebastian, was würde passieren falls "dein Lebenspartner, deine Familie, deine Freunde, die zu dir stehen" dich verließen ? gäbe es die göttliche Liebe für dich nicht mehr ? Oder was ist mit dem vielen Menschen die keinen haben ? Was ist mit Hiob ?
Das ist was ich versuche zu sagen, allein die Nähe zu Gott muß für uns entscheidend sein, sonst keine äußere Umstände weder ein bequemes Leben noch Familie, Freunde, etc. Ich gönne die auch jedem, aber das ist nicht die Frage !
Ich kann (darf) nicht sagen, dass andere Menschen "egoistisch Lieben", nein dies steht mir nicht zu,
Sebastian das sage ich nicht, sondern die Heiligen Väter, das wir alle mehr oder weniger sünder sind und eine der folgen ist das wir egoistisch lieben,
es tut mir leid, ich sagte nicht über andere in dem sinne das ich sie verurteile auch habe ich "wir " benutzt, das heißt ich habe mich mit eingeschloßen !
Ich habe keine Zweifel das auch du täglich liesst; als ich
das ist zumindest was ich aus den lehren der heiligen gelernt habe !
geschrieben habe ich wollte nur damit sagen das es nicht meine eigene ideen sind sondern das was ich beim lesen mitgenommen habe !
Verfasst: 10.02.2007, 21:19
von Sebastian
danadoina hat geschrieben:Lieber Sebastian,
denn für mich ist mein Lebenspartner, meine Familie, meine Freunde, die zu mir stehen Ausdruck göttlicher Liebe
Sebastian, was würde passieren falls "dein Lebenspartner, deine Familie, deine Freunde, die zu dir stehen" dich verließen ? gäbe es die göttliche Liebe für dich nicht mehr ? Oder was ist mit dem vielen Menschen die keinen haben ? Was ist mit Hiob ?
Liebe Daniela
Es scheint, dass ich mich nicht präzise genug ausgedrückt habe, entschuldige bitte. Ich dachte dies wäre eine eindeutige Position:
Sebastian hat geschrieben:
Was für Trost zu wissen, dass Gott für uns sorgt, dass Er uns den Geist als Tröster gab. Auch in scheinbarer Einsamkeit können haben wir die Gnade der Erkenntnis auf die Liebe Gottes hoffen zu dürfen. Alles, was wir haben, empfangen wir aus Gnade.
Du siehst an meinem bereits Geschriebenen, dass die göttliche Liebe meiner Überzeugung nach die Einsamen, wie auch die in Familie stehenden erfasst (erfassen kann, so man es zulässt). Was ich -anscheinend schlecht- versuchte dir zu verdeutlichen ist, dass ich Gott für die Menschen, die mich lieben, unendlich dankbar bin.
Liebe Grüsse
Sebastian
Verfasst: 10.02.2007, 21:45
von danadoina_3
Lieber Sebastian,
O.K. ,

, du hast damit recht und es bleibt :
Das ist was ich versuche zu sagen, allein die Nähe zu Gott muß für uns entscheidend sein, sonst keine äußere Umstände weder ein bequemes Leben noch Familie, Freunde, etc. Ich gönne die auch jedem, aber das ist nicht die Frage !
Also, eine gute nacht und bis morgen !

Verfasst: 06.06.2007, 09:50
von Lisa
Es erschreckt mich ...
Hier werden seltsame Thesen aufgestellt:
- Eine Frau ist emotionaler
- Wir Frauen können die Probleme der Welt nicht so gut lösen, wie Männer
- Wenn ein Mann seine Frau schlägt, sollen wir unsere Feinde lieben
- Die Frau wird nur als Mutter glücklich
- Ist Kindererziehung reine Frauensache
Liebe Mitchristen,
wenn eine Frau von Ihrem Mann geschlagen, empfehle ich die Hilfe des Bischofs. Er wird gemeinsam überlegen, ob das problem ohne Trennung zu lösen ist!
Es gibt unterschiedliche Frauen und Männer, wie überhaupt alle Menschen unterschiedlich sind.
Es gibt rationale Frauen und emotionale Männer.
Es gibt hervorragende Hausmänner, die ihre Kinder in der christlichen Tradition erziehen und liebevolle Mütter, die statt dessen für die Familie arbeiten gehen.
Die Kinder werden Vater und Mutter geschenkt. Also liegt die Verantwortung bei Vater und Mutter!
Und glaubt mir, die Nähe zu Gott hat uns so manches problem miteinander lösen lassen.
Ausserdem gibt es inder Bibel ja auch Aussage über den kranken Ast von dem man sich trennen soll, um nicht selber krank zu werden.
Ich hoffe Ihr verzeiht mir
Lisa
einiges Zusätzliche zum Thema..
Verfasst: 06.06.2007, 11:50
von protopeter
Liebe Lisa !
Zu Ihren Ausführungen sei gesagt: Volle Zustimmung; die biblisch- kirchenväterlich begründete Anthropologie erfaßt das Wesen der Frau (jenseits von kulturell bedingten Einflüssen, die sich verzerrend auswirken können) in der umfassenden Ganzheit. Es sei mir hier wiederum ein Hinweis auf Johannes Chrysostomos gestattet; dieser führt entsprechend aus: "Ihre Grundlegung ist eine andere, sie ist mit Befugnis und überaus gleicher Würde ausgestattet".
Im Verweis auf Eph 5,22-33 heißt es dann: "Möge niemand der Frau die Gleichwürdigkeit streitig machen, da sie doch unter dem Mann steht, der das Haupt ist (...) denn die Frau ist sein Leib; wenn also das Haupt den Leib verachten würde, würde es zusammen mit ihm zerstört werden (...) Wie das Haupt, so sei auch der Leib: Er möge dem Haupt die Hände, die Füße und auch alle übrigen Glieder zur Hilfe darbieten..." . Zweifellos ist hier das Bild der notwendigen, einander ergänzenden inneren Harmonie gezeigt - nicht als abstraktes Ideal, sondern als konkrete Forderung an eine auf christlichen Grundsätzen gelebte Ehe.
In diesem Sinne verurteilt der Heilige dann auch in seinem Epheserbriefkommentar jene Männer,die ihren Frauen Gewalt antun; er stellt nicht nur im rhetorischen Sinne die Frage: "Siehst Du nicht, welch schändliche Sache es ist, eine Frau zu schlagen ?" und er bestätigt dies nachdrücklich: "Es ist eine Schande für die Männer, eine Frau zu schlagen (...) Gerade dadurch beginnen die Frauen, ihre Männer zu hassen". Das orthodoxe Eheverständnis gründet vor allem anderen auf dem Gedanken, daß die Liebe zwischen den Ehepartnern als Abbild der Liebe Gottes zu Seiner Schöpfung begriffen wird; von dieser Grundintention sind auch alle weiteren Interpretationen abzuleiten. Konsequenterweise bedeutet dies: Eine eheliche Gemeinschaft, in der diese Fundamente nicht (mehr) vorhanden sind, pervertiert diese genannte "Widmung" - aus diesem Grund gestattet die Orthodoxe Kirche eben auch die Scheidung und Wiederverheiratung.
Mit herzlichen Segenswünschen grüßt
Erzpr. Peter
Verfasst: 06.06.2007, 15:28
von theofan
Grüß Gott,
dem Thema Prügel habe ich nichts hinzuzufügen, aber dem Thema Kinder und Rolle der Frau.
das Wort "Gleichwürdigkeit" ist in diesem Zusammenhang sehr treffend. Mir scheint, dass Lisas Beitrag so ein bisschen die "Gleichheit" von Mann und Frau überbetont, die es in der Väterliteratur und in der Schrift aber eben nicht gibt.
Ist es nicht das große "Talent" der Frauen, Kinder zu bekommen? Wodurch sie auch gerettet werden?
Wenn aber die Berufung der Frau (grundsätzlich, Ausnahmen bestätigen die Regel) das Kinderkriegen ist, dann ist es doch auch nicht verkehrt zu denken, dass sie dafür die entsprechenden emotionalen und sonstigen Gaben von Gott mitbekommen haben.
Ich kann als Mann neidlos anerkennen, dass ich über kein auch nur annähernd gleich wertvolles Talent verfüge. Dass Männer (auch wieder nur grundsätzlich) führungsfähiger sind, scheint aber eine weit verbreitete Ansicht zu sein, der ich auch nahestehe. Da Gott den Mann zum Haupt in der Familie bestimmt hat, muss das wohl so sein.
Leider sind diese ganzen Gnadengaben ohne Gottes Führung nichts wert, deshalb nützt es auch unserer Welt nichts, dass sie von Männern geführt wird - genauso wie unsere Geburtenrate nicht wirklich Zeugnis davon ablegt, dass unsere Frauen ihrer Berufung folgen.
Ich mag nicht behaupten, dass Frauen an den Herd gehören (Männer können selbstverständlich genauso gut kochen

), aber dass Kinder zu ihrer Mutter gehören und nicht zu Oma, Opa oder Papa, davon bin ich ziemlich überzeugt.
Eine gesegnete Zeit
Hans-Peter
Verfasst: 06.06.2007, 19:49
von danadoina_3
Mir scheint, dass Lisas Beitrag so ein bisschen die "Gleichheit" von Mann und Frau überbetont, die es in der Väterliteratur und in der Schrift aber eben nicht gibt.
...............
Ist es nicht das große "Talent" der Frauen, Kinder zu bekommen? Wodurch sie auch gerettet werden?
Wenn aber die Berufung der Frau (grundsätzlich, Ausnahmen bestätigen die Regel) das Kinderkriegen ist, dann ist es doch auch nicht verkehrt zu denken, dass sie dafür die entsprechenden emotionalen und sonstigen Gaben von Gott mitbekommen haben.
........
dass Kinder zu ihrer Mutter gehören und nicht zu Oma, Opa oder Papa, davon bin ich ziemlich überzeugt.
da ich ebenso denke,
erlaube ich mir aus dem " Der Kampf in Christo in der Apostasie unserer Zeit" - Priestermönch Philoteus zu zitieren :
"Die christliche Frau nimmt Gottes Gnade in ihrer seele und ihrer Familie an:
°wenn sie den verschiedenen zeitgenössischen, törichten und humanistischen "feministischen" Botschaften keine Beachtung schenkt, die sie zu leichten, egoistischen Lösungen auf die verschiedenen Probleme des Lebens verleiten wollen;
Lösungen, die im Gegensatz zum Willen Gottes stehen und gesucht werden, um den eigenen Willen zu befriedigen, damit sie ein leichtes Leben in der Welt und im materiellen Komfort hat.
°Wenn sie auf keine Weise Befreiung von den Leiden und Verantwortlichkeit, die ihr von Gott gegeben wurden,sucht.Im Gegenteil, wenn sie mutig ihr Kreuz auf sich nimmt, daß ihr der heilige Gott gegeben hat als Gabe für ihre persönliche Rettung und die Rettung ihrer Brüder
° Wenn sie das eitle Leben des Wohlstands verachtet, das "dolce vita", die ungesetzlichen Vergnügungen, und wenn sie mit Gottesfurcht die verschiedenen körperlichen Sünden vermeidet,die sie von der Gnade Gottes trennen.
°wenn sie ihren Ohren vor den höllischen Stimmen verschließt, die dazu drängen, abzutreiben......
°Und schließlich, wenn sie eine christliche Mutter ist, wenn
sie die Kinder ,die ihr Gott nach seinem Willen sendet, gemäß dem Glauben und Rat Gottes
aufzieht und mit Frohsinn und Dankbarkeit Seine heiligen und allwissenden Pläne für sie und ihre Familie annimmt."
ich denke die unterschtrichenen stellen sind eine gute Antwort auf diese Diskussion !
Frau und Mann
Verfasst: 07.06.2007, 13:27
von talitaNeu
Hallo liebe Freunde,
ohne auf alle Einzelheiten in den Beiträgen einzugehen, soviel sei angemerkt: Nicht allein die Frau ist es die abtreibt, den oft entziehen sich die Väter der Verantwortung und lassen die Frau alleine..... mann kann aber auch viele Gründe nennen, die wiederum nichts daran ändern natürlich, dass man den Kindern die Gott in die Welt shickt das Leben nimmt.
MAnn muß berücksichtigen, dass die Frau die arbeitet nicht nur eigennützige Gedanken follgt. Der Mann ist heutzutage oft überfordert mit dem Anspruch alleine das Familieneinkommen zu sichern. Es bestehen hohe Lebenskosten aber die Arbeitslosigkeit ist auch hoch.
Es geht nicht um Gleichheit sondern eher um die gleiche Verantwortung für die Familie!
Was das Führungskönnen der Männer betrifft..... es können viele führen, nur die Frage ist wohin. Wenn ihr nun mal in eurer Diskussion angesprochenen Gaben der Frau, die Fürsorge und Gedanken an nächste Generationen betrachtet, wäre es da nicht klüger für die Gesellschaft im Erhaltungssinn die Frauen führen zu lassen, die solche Gedanken in Vordergrung stellen als die Gewinnmaximierung???
Tut mir leid aber ich halte insgesamt nicht viel von der Gaben und Rollenteilung.
Der Herr Gott schenkt jedem Menschen die Gaben, die er braucht im Leben. Hätte er meiner Mama nicht so viele Gaben geschenkt in der Führung, hätte mich mein Vater zu Grunde gerichtet...
Der Herr Gott sieht jeden Menschen einzeln und dafür bin ich Ihm dankbar.
Was das Kinder nicht gebieren betrifft, die Heiligen Frauen haben ohne Kinder zu gebären vor Gott Gnade gefunden. Wie auch das Leid der Fauen hoch ist, die keine Kinder bekommen können und immer wieder zum Herrn flehen. Finden sie auch keine Rechtfertigung oder Milde von Gott?
Gruß Aleksandra
Viele Grüße Aleksandra
Re: Frau und Mann
Verfasst: 07.06.2007, 16:00
von Rene
talitaNeu hat geschrieben:Hallo liebe Freunde,
ohne auf alle Einzelheiten in den Beiträgen einzugehen, soviel sei angemerkt: Nicht allein die Frau ist es die abtreibt, den oft entziehen sich die Väter der Verantwortung und lassen die Frau alleine..... mann kann aber auch viele Gründe nennen, die wiederum nichts daran ändern natürlich, dass man den Kindern die Gott in die Welt shickt das Leben nimmt.
MAnn muß berücksichtigen, dass die Frau die arbeitet nicht nur eigennützige Gedanken follgt. Der Mann ist heutzutage oft überfordert mit dem Anspruch alleine das Familieneinkommen zu sichern. Es bestehen hohe Lebenskosten aber die Arbeitslosigkeit ist auch hoch.
Es geht nicht um Gleichheit sondern eher um die gleiche Verantwortung für die Familie!
Was das Führungskönnen der Männer betrifft..... es können viele führen, nur die Frage ist wohin. Wenn ihr nun mal in eurer Diskussion angesprochenen Gaben der Frau, die Fürsorge und Gedanken an nächste Generationen betrachtet, wäre es da nicht klüger für die Gesellschaft im Erhaltungssinn die Frauen führen zu lassen, die solche Gedanken in Vordergrung stellen als die Gewinnmaximierung???
Tut mir leid aber ich halte insgesamt nicht viel von der Gaben und Rollenteilung.
Der Herr Gott schenkt jedem Menschen die Gaben, die er braucht im Leben. Hätte er meiner Mama nicht so viele Gaben geschenkt in der Führung, hätte mich mein Vater zu Grunde gerichtet...
Der Herr Gott sieht jeden Menschen einzeln und dafür bin ich Ihm dankbar.
Was das Kinder nicht gebieren betrifft, die Heiligen Frauen haben ohne Kinder zu gebären vor Gott Gnade gefunden. Wie auch das Leid der Fauen hoch ist, die keine Kinder bekommen können und immer wieder zum Herrn flehen. Finden sie auch keine Rechtfertigung oder Milde von Gott?
Gruß Aleksandra
Viele Grüße Aleksandra
Liebe Alexandra,
in dem Werk
"
Die Grundlagen der Sozialdoktrin der Russisch-Orthodoxen Kirche" steht dazu einiges gut erklärt. Da heißt es u.a.
"Während die Kirche die gesellschaftliche Rolle der Frau würdigt und ihre politische, kulturelle und soziale Gleichstellung mit den Männern begrüßt, wendet sie sich zugleich auch gegen Tendenzen der Abwertung der Rolle der Frau als Gattin und Mutter. Die fundamentale Gleichheit der Würde der Geschlechter hebt die natürlichen Unterschiede zwischen ihnen nicht auf und beinhaltet nicht die Gleichheit der Berufung in Familie und Gesellschaft. Insbesondere darf die Kirche die Worte des Apostels Paulus über die besondere Verantwortung des Mannes, der berufen ist, das ?Haupt der Frau" zu sein und sie so zu lieben, wie Christus Seine Kirche liebt, sowie über die Berufung der Frau, sich dem Mann unterzuordnen, wie sich die Kirche Christus unterordnet (Eph 5.22-23, Kol 3,18 ), nicht mißdeuten. Es versteht sich von selbst, daß in diesen Worten weder von einem Despotismus des Mannes noch von einer Versklavung der Frau die Rede ist, sondern von der Vorherrschaft in der Verantwortung, der Sorge und der Liebe; doch sollte auch nicht vergessen werden, daß alle Christen aufgerufen sind, ?in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus" einander unterzuordnen (Eph 5.21). Deshalb gibt es ?im Herrn" ?weder die Frau ohne den Mann noch den Mann ohne die Frau; (...) alles aber stammt von Gott" (1 Kor 11.11-12)."
Aber auch zur Verantwortung einige Zeilen:
"Die Verantwortung für die Sünde der Tötung des ungeborenen Kindes trägt neben der Frau auch der Vater, wenn die Abtreibung mit seiner Einwilligung durchgeführt worden ist. Sollte die Abtreibung durch die Frau ohne das Einverständnis des Mannes vorgenommen worden sein, kann dies als Scheidungsgrund geltend gemacht werden (vgl. X.3). Der Arzt, der die Abtreibung durchgeführt hat, lädt im gleichen Maße Sünde auf sich. Die Kirche fordert den Staat auf, das Recht der medizinisch Tätigen auf Verweigerung einer Abtreibung aus Gewissensgründen zu respektieren."
L.G. Rene
Verfasst: 07.06.2007, 20:36
von Sebastian
Hallo Peter!
Bei vielem was du geschrieben hast, findest du meine Zustimmung. Bei einer Sache bin ich stehen geblieben.
TheoFan hat geschrieben:
aber dass Kinder zu ihrer Mutter gehören und nicht zu Oma, Opa oder Papa, davon bin ich ziemlich überzeugt.
Für mich sieht dies anders aus: Das Kind gehört mE (in dem Zusammenhang in welchen du es hier darstellst)
sowohl zur Mutter,
als auch zum "Papa". Nicht überzeugend? Na, dann frag mal (ehemalige) Kinder, die nie einen Vater hatten, weil weg, tot, oder weil er gesoffen und geschlagen hat (und somit für das Kind "gestorben ist"). Frag, wie sehr sie sich wünsch(t)en auch einen Papa zu haben, der immer für sie da ist, der alles für sie macht von Hausaufgabenhilfe, Kochen, Baden, Verreisen, Basteln über Ausflüge, Gutenachtgeschichten, Kinderzimmereinrichtung bis gemeinsames Beten, Erziehung im Glauben. Solche erwachsenen Kinder werden dir bestätigen dass Kinder auch zum Vater gehören.
Liebe Grüße
Sebastian
Verfasst: 07.06.2007, 21:22
von theofan
Einen gesegneten Abend, Sebastian,
ich bin auch mehrfacher Papa und natürlich hast du recht.
Aber zumindest für kleine Kinder ist die Mama doch der Mittelpunkt der Welt, bei aller Liebe zum Papa. Deshalb halte ich z.B. nicht viel vom Aufteilen der Elternzeit, u.ä.
Was den "Verlust" von Vater oder Mutter angeht, so ist beides eine Katastrophe, die Gott verhüten möge, um die Gebete Seiner Allreinen Mutter willen
Hans-Peter
Verfasst: 07.06.2007, 21:26
von Milo
Liebe Leute,
die Buchstaben die wir hier reinklopfen, sind nun mal zweidimensional, und kommen nicht immer richtig rüber...es fehlt die sg. Intonation.
Wir deuten schnell falsch und reagieren entsprechend. Bitte dies immer vor Augen wahren!
Was ich aber sagen wollte: ich kann mir nicht vorstellen das irgend jemand unter uns, die wir uns zur Orthodoxie praktisch bekennen, die angesprechenen Sachen hier anders sieht, als so wie Rene im letzten Beitrag zietert hat.
Oder?
Schönen Abend,
Familienvater
Mann als das Haupt der Frau in der heutigen Zeit
Verfasst: 08.06.2007, 10:22
von talitaNeu
Hallo an alle,
Unser Herr Gott, Jesus, hat sich immer für den Schutz der Schwachen eingesetzt und ihnen geholfen.
Die Kirche als solche solte dies auch tun. All zu oft wurde Gewalt gegen Frauen als Kavaliers-delikt oder als eben strenges Führen angesehen.
Als orthodoxe Frau, die ich sehr wohl bin, fordere ich sehr wohl diesen Schutz des Schwachen von der Kirche, dieser ist ja auch in der Deutung mitdrin, dass die Frau der Leib des Mannes ist und er sich selbst entzweit, wenn er gegen diesen handelt. Das Vertrauen des Menschen, in diesem Fall der Frau, muß gegeben sein, dass das Haupt fürsorglich und zum Wohle der Frau handelt. Das aller erste Haupt aber ist nicht der Mann sondern Herr Gott der Vater. Wenn sich der Mann diesem Haupt beugt und auf dem Weg des Herrn geht, so kann auch eine Frau von der Vorsicht loslassen und sich dem Mann anvertrauen und nur mit dem eigenen Vorleben als "Beispiel dem Mann helfen", wie in der Bibel gelehrt!
Die Ordnung der Dinge ist aber leider oft nicht so, wie wir es uns wünschen. Die Frau, als Schwächere wurde, und in einigen Fällen wird, in der Ehe oder auch nicht: geschlagen, vergewaltigt und gebrochen. Somit darf sie sich oft gar nicht als Verletzliche, die sie ist dem Mann überhaupt anvertrauen.
Es geht aber auch um Gott und Gottes Weg, der das Wichtigste ist im Leben, nicht die Kinder, nicht die Partner und nicht die Karriere!!!!!
Eine Freundin von mir ist über 40 Jahre verheiratet und bückte sich vor ihrem Mann, als ihrem Haupt in allen Dingen, so durfte sie aber ihre Kinder nicht taufen lassen und auch nicht in der Kirche den Segen Gottes für diese Ehe bekommen. Ihr wird sogar heut zu Tage verboten zu Kirche zu kommen.In diesem Fall sage ich nicht auf den Menschen als Haupt kommt es an sondern auf Gott.
Das selbe wollte ich ausdrucken in meinem vorherigen Beitrag, was mir vielleich durch meine falschen Worte eventuell mißlungen ist.
1. Gott sieht jeden Menschen einzeln und das Gesetz ist für den Menschen gemacht nicht der Mensch für das Gesetz. Daher bin ich dankbar, dass kein Mensch über den anderen in diesem Fall über die Frauen zu richten hat als Gott.
2.Der Ehemann ist nicht wichtiger als Gott, wie auch nichts wichtiger ist als Gott. Das viele Heiligen Frauen bereits in ihrem Leben die Kraft und den Willen hatten sich Gott zu widmen, verringert nicht ihre Demut sich dem Mann unterzustellen und ihrer Rolle als Mutter, sondern erhöht sie, weil sie die Nähe Gottes gesucht haben und sich durch nichts davor abbrachten. Siehe Heilige Petka z.B.
Hoffe es ist deutlich geworden, welche Position ich beziehe. Finde auch die Aufforderung Milo, wenn man orthodox ist, dann darf man sich nicht entgegen der Erklärung der russischen orthodoxen Kirchen äußern, die ich in deinen Worten leider heraushöre, nicht in Ordnung.
Viele Grüße Aleksandra
Verfasst: 08.06.2007, 11:23
von Milo
Liebe Aleksandra,
was ist den Deiner Meinung nach nicht korrekt, was da in dem von René reingestellten Passus über die Grundlagen der Sozialdoktrin, steht?
Ich habe diesen sorgfältig durchgelesen, und finde keinen Diskriminierenden oder Verachtenden Inhalt, so das ich sagen müsste es ist nicht eine orthodoxe Sichtweise über Sozialverhältnisse und Rollenteilung?
Das schlimmste ist wenn wir hier auf Erden (ich sage nicht in Himmeln!) versuchen die vorhandenen Unterschiede der Geschlechter (bewusst) zu ignorieren. Dann hat das auch nichts mehr mit dem
orthodoxen Ethos zu tun. Finde ich.
In der Hoffnung Missverständnisse schnellstens zu beseitigen
Grüße,
Milo
Inhalte der Sozial-Doktrin
Verfasst: 08.06.2007, 11:35
von talitaNeu
Hallo,
Ich habe genau differenziert mit Beispielen, wo ich der Doktrin bzw. dem Gesetz zustimme aber auch gesagt, es kommt auf den Fall an in Bezug auf das Rollen-Verhalten, wo das nicht so erfüllbar ist, z.B wo Gott höher steht als die demütige Haltung dem Mann gegenüber oder wo der Mann seine Stellung als das Haupt verliert, wenn er die ihm anvertraute Frau z.B. schlägt.
Auch habe ich zum Ausdruck gebracht, in Bezug auf den Beitrag von Thea Phan, dass nicht die Erfüllung des Lebensinhaltes einer Frau das Kinder gebären darstellt oder dem Mann unterwürfig zu sein sondern, wie jedem Menschen die Aufgabe ist, das Angesicht Gottes zu suchen und ihm zu nahen.
ich kann mich nicht deutlicher ausdrucken. So dass ich eine nochmalige Nachfrage nicht beantworten kann.Hoffe aber Missverständnisse aufgelöst zu haben.
Gruß Aleksandra