Liebe Brüder und Schwestern! Seit über 10 Jahren können Sie die Webseiten unseres Vereins kostenlos nutzen.
Leider fehlt uns bis heute eine finanzielle Basis, um unsere Tätigkeit auszuweiten. Obwohl wir immer wieder Dank und Lob für unsere Arbeit gesagt bekommen, obwohl unsere Webseiten täglich tausendfach aufgerufen werden, gibt es nur 9 regelmäßige Spender. Die alle zusammen 100 Euro im Monat an den Verein überweisen.
Wir machen unsere Arbeit im Verein ehrenamtlich, gerne und mit Überzeugung. Aber angesichts dieser Misere verlieren wir manchmal schlicht weg die Motivation. Ich würde es ja verstehen, wenn wir 10 Besucher am Tag hätten. Aber es sind über 25.000 täglich!
Das Ausmaß unserer Tätigkeit, die Anzahl der Projekte und die Nachfrage sind so groß, dass wir es nicht mehr nur ehrenamtlich stemmen können. Wir brauchen wenigstens einen Angestellten, wir müssen Arbeiten auch in Auftrag geben können.
Falls Sie unsere Arbeit nutzen (womöglich täglich und schon seit Jahren), falls Ihnen an unserem Auftrag etwas liegt, helfen Sie uns! Wir haben keine Kirchensteuer und keine anderen Einkommensquellen. Doch wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, können wir in der Orthodoxie in Deutschland etwas bewegen.
Natürlich freuen wir uns auch über einmalige Spenden. Doch um die Arbeit des Vereins langfristig zu gewährleisten und zu entwickeln, sind regelmäßige Spenden sehr wichtig. So können wir ein Budget einplanen und langfristige Projekte realisieren.
Unsere Bankverbindung und unser PayPal finden Sie auf unserer Webseite: www.orthodoxinfo.de
Ein Verweis darauf findet sich u.a. in Jakobus 5,14:
Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.
Oder auch Lk 10,34 (über den barmherzigen Samariter):
und er trat hinzu und verband seine Wunden und goss Öl und Wein darauf; und er setzte ihn auf sein eigenes Tier und führte ihn in eine Herberge und trug Sorge für ihn.
In Christo
D. Igor
Als der Höchste hernieder fuhr, verwirrte Er die Sprachen, zerteilte Er die Völker, nun, da Er Feuerzungen ausgeteilt, ruft Er alle zur Einheit: Einmütig preisen wir deshalb den Heiligen Geist. (Pfingstkondakion im 8. Ton)
Igor hat geschrieben: 11.08.2022, 10:24
Grüß Gott!
Ein Verweis darauf findet sich u.a. in Jakobus 5,14:
Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.
Oder auch Lk 10,34 (über den barmherzigen Samariter):
und er trat hinzu und verband seine Wunden und goss Öl und Wein darauf; und er setzte ihn auf sein eigenes Tier und führte ihn in eine Herberge und trug Sorge für ihn.
Zu 1. Wir benutzen es vielleicht auch falsch, doch eigentlich aus gleichem Antrieb wie das Weihwasser oder die Stirn an eine Ikone zu drücken.
Es ist der Veruch der Kirche, der Ikone, dem Heiligen und letztendlich Gott auf liebevolle Weise näher zu kommen, in der Hoffnung speziell beim Öl, dass Krankheiten und Böses sich fernhalten.
Zu 2. Manchmal salben wir uns zufällig gegenseitig, wenn es sich so ergibt.
Doch jetzt haben wir 2 uk. Pflegekinder, die Gott sei Dank die Notwendigkeit des alltäglichen Gebets sehr hoch einschätzen. Und weil sie aber im Frauenkloster in Buchendorf die Gebetbücher und das Öl gemeinsam bekommen haben, ist das nun untrennbar verbunden. Der kleinste macht den Ältesten und liest die Gebete und danach fettet er uns drei ab gegen alles Böse. Natürlich nicht ohne zu sagen, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Zu 3. Im Beipackzettel steht, Interkonfessionelle Anwendung ist dringend empfohlen.
Nach m.M. macht aber der Glaube die Wirkung des Öls, da wir durch den Glauben mit dem Bischof, der ganzen Kirche und natürlich den Heiligen verbunden sind, von wo das Öl und seine Wirkung kommt.
Das Öl wird nicht den Glauben ändern, oder doch.... Gott weiß es.
Es besteht jedenfalls die Gefahr, dass bei falscher Anwendung (z.B. durch Irr- oder nahezu Nichtgläubige) der Mensch glaubt das hiesige Leben würde mit dem Öl zum Zuckerschlecken und z.B. das amputierte Bein wächst nach. Nein, das Bein wird nur in extremsten Ausnahmefällen nachwachsen, vielmehr verhindert es, dass genell alle Krankheiten und böse Geister unseren Glauben über unser Vermögen beeinträchtigen oder ganz stehlen. Und mit dem Glauben wiederum empfinden wir Krankheiten als nicht heilsentscheidend und immer vorübergehend.