Prophezeiungen im Koran

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Ilja777
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Prophezeiungen im Koran

Beitragvon Ilja777 » 29.06.2018, 20:29

Liebe Brüder und Schwestern,

Vorerst bedanke ich mich für die Aufnahme in dieses Forum.
:D :D :D
Neulich geriet ich übers Internet in eine Diskussion mit einem muslimischen User. Wir beide fingen an mit mehreren Argumenten von unseren jeweiligen Glaube zu überzeugen.
Ich will jetzt nicht groß drum rum reden. Jedenfalls war einer seiner Hauptargumente für die Bestätigung seines Glaubens gewesen, dass der Koran viele Prophezeiungen beinhalte, welche scheinbar sich sogar erfüllt haben sollen. Durchaus ist mir bewusst, dass wir ebenfalls eine ganze Menge voller Prophezeiungen in der Bibel finden können und dass auch einige unserer Heiligen selbst prophetisch gesprochen haben.

Laut einem (mit Fakten aus islamischen Quellen) Vortrag von Jay Smith(Britischer Apologet) soll der Koran nicht, so wie es die Muslime behaupten, seinen Ursprung mit der Offenbarung an Mohammed im 7J.h. haben. Dieses Werk soll -Smiths Vortrag nach- erst im Laufe des 8. Jahrhunderts entwickelt worden sein.... also nach mehreren Jahren nach Mohammeds Tod und nachdem schon große Gebiete der Levante von den Arabern übernommen wurden.

Mein Frage ist die.... Da der Koran aufgrund vieler historischen Fakten ein Buch ist, welches auf judäischchristliche Traditionen basiert und 70% des Korans auf jüdische-christliche apokryphe und sektiererische Schriften zurückzuführen ist, ob dann dadurch die Möglichkeit bestehen würde, dass die Prophezeiungen dieses Buches vielleicht ebenfalls auf unsere Vorfahren zurückzuführen wären? Ich glaube dies könnte dann auch die Tatsache der Erfüllung dieser Prophezeiungen erklären.

Mfg- Ilja :sailor: :sailor:

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Petruspeter
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Re: Prophezeiungen im Koran

Beitragvon Petruspeter » 29.06.2018, 22:34

Ilja777 hat geschrieben:Neulich geriet ich übers Internet in eine Diskussion mit einem muslimischen User. Wir beide fingen an mit mehreren Argumenten von unseren jeweiligen Glaube zu überzeugen.


das geht immer schief.

Hetairos
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Re: Prophezeiungen im Koran

Beitragvon Hetairos » 02.07.2018, 09:30

Petruspeter hat geschrieben:
Ilja777 hat geschrieben:Neulich geriet ich übers Internet in eine Diskussion mit einem muslimischen User. Wir beide fingen an mit mehreren Argumenten von unseren jeweiligen Glaube zu überzeugen.


das geht immer schief.


Willkommen Ilka777

In der Tat hat Petruspeter Recht, dass es immer schief geht. Ich habe selbst erfahren, dass sich viele Muslime gern vieles zurecht legen. Ob es Prophezeiungen sind oder die angeblich naturwissenschaftlichen Vorkenntnisse des Koran. Prophezeiungen lassen sich posthum immer bestätigen - Die naturwissenschaftlichen Argumente nie. Da das Christentum sich aber weniger mit materiellen Dingen beschäftigt, sondern geistlich ist, wirst Du kaum auf der gleichen Ebene diskutieren können. Ähnlich verstehe ich auch die Prophezeiungen bei uns. Denke doch daran, dass die Juden ein Messias erwarteten, der sie politisch befreit, und was sagt Jesus? "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." Gleiches gilt auch bei vielen Atheisten, die häufig sozialpolitisch, historisch oder mit gar mit Küchenpsychologie argumentieren. Sie suchen Gott, Glück, Gerechtigkeit stets in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft aber nicht in sich.
Was die Entstehung des Islam betrifft, so gibt es verschiedene Theorien. Von: Mohammed habe den innerchristlichen Streit nicht verstanden und sich entsprechend seine Religion zusammengeschuhstert, bis zur Theorie, dass Mohammed nie existiert habe, man aber eine Ideologie zur Machterhaltung gebraucht habe.

Ich kann nur für mich sprechen: Wissenschaft ist Wissenschaft, Glaube ist Glaube. Dein muslimischer Bekannter vermischt beides und kann aus meiner Sicht keinem von beiden gerecht werden. Oder mit Jesus Christus (etwas aus dem Kontext): Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes.
Noch einen schönen Tag.
Aν πεθάνεις, πριν πεθάνεις, δεν θα πεθάνεις, όταν πεθάνεις!

Ilja777
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Re: Prophezeiungen im Koran

Beitragvon Ilja777 » 03.07.2018, 02:11

Petruspeter hat geschrieben:das geht immer schief.


Ist im großen und ganzen "recht gut verlaufen" bis es mir dann mit dem Argument die Bibel sei doch so oft verfälscht worden zu viel wurde und ich dann mit dem Fakt kam, dass bei denen ja im Buch steht es sei nichts änderbar in ihrem Koran, die Schriften aber aus dem 8J.h mit dem heutigen Koran nur zu 80% übereinstimmen. Daraufhin wurde mir geantwortet, man habe den Koran damals auswendig gelernt, weil bei den Abschriften häufig Fehler gemacht wurden und man so das "Original" erst paar Jahre später dann angefangen hätte aufs Papier zu bringen..... da wars dann auch vorbei, weil mir das dann zu lächerlich wurde.

Hetairos hat geschrieben:Ich habe selbst erfahren, dass sich viele Muslime gern vieles zurecht legen.


Was sie sich gerne zurechtlegen, sind Bibelzitate, die sie sich dann immerwieder so interpretieren, wie es denen passt und alles einfach aus dem Kontext reißen. Ihr Lieblingszitat ist Mt 5, 17-18 oder Mt 10, 34-35
Oder Jesus habe ja gebetet wie ein Moslem usw.

Ich bedanke mich für die Antworten :D :D


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