Pussy Riot - Aktionen - Re-Aktionen
Verfasst: 24.08.2012, 18:59
Ihr Lieben,
gestern abend erhielt ich folgende 2 Mails von Vater Nikolaj, ROKA München, vielleicht ist das für Euch auch ein entsprechender Anstoß:
Thuja
gestern abend erhielt ich folgende 2 Mails von Vater Nikolaj, ROKA München, vielleicht ist das für Euch auch ein entsprechender Anstoß:
Liebe Grüße
Betreff: BERLIN_P.R. Aktion am Sonntag
http://www.facebook.com/events/421306601239246/
Am Sonntag steht in Berlin vor der Russ-Orth-Kathedrale eine PR-Solidaritätsaktion bevor.
Auf "Facebook" wird eingeladen. Eine Gegenkampagne ist erwünscht.
Vorschläge:
1. Alle facebook Nutzer und alle unsere Jugendverteiler gehen in Massen einzeln auf diese Seite und zeigen an:
gefällt mir nicht!
2. Jeder einzelne kann seinen Kommentar schreiben - nur ein paar Ideen dem Sinne nach:
- Die P.R.s haben sich bei den Gläubigen entschuldigt und immer gesagt, sie wollten eine "politische Aktion".
Was haben die deutschen Gemeinden mit dem Gerichtsurteil in Moskau zu tun?! Gar nichts!" Deswegen: laßt uns einen anderen Protestort finden als die Kirchen!
- Diese Kirche wurde von Emigranten der 20er und 30er Jahre gebaut, die vor der Diktatur des Bolschewismus geflohen sind - nachdem die Nazis die Russen vom Ku´Damm vertrieben haben. (oder: Nach der Finanzkrise 1929 verloren die Russen ihr früheres Gotteshaus - es ging an die Nazis). Wir wollen nicht Menschen stören, die in Berlin seit Jahrzehnten eine neue Heimat gefunden haben.
- Der Auftritt der P.R. in der Russischen Kirche war ein Fehler.
Für die russischen Christen war das genauso schlimm wie ein Nazi-Rockkonzert in der Berliner Synagoge.
- Masken sind Zeichen der Feigheit. Punk ist moderner Karneval - aber fäkalische Beschimpfungen der Gläubigen wird auch nicht besser,
wenn er mit bunten Wollpräservativen auf dmem Kopf daherkommt.
- 6 Mio ermordete Juden. 27 Millionen ermordete Russen. Deutsche - laßt uns Russen in Frieden. Schämt Euch!
- Jedes Volk hat Tabuzonen. Deutschland - reagiert rigoros bei Antisemitismus und Rassenhass.
Israel erlaubt nicht die Verspottung des Holocaust. Der Islam findet die Verspottung Mohammeds nicht witzig.
Und 70% aller Russen bezeichnen sich als orthodoxe Christen und finden nach der Kirchenverfolgung solche Aktionen gar nicht spaßig.
Wer findet denn den Auftritt in Moskau jetzt noch wirklich lustig? Selbst die Frauen haben sich entschuldigt.
- Was haben Euch die russischen Babuschkas, Kinder und Familien getan, oder die Berliner Gläubigen?
Aber wir kommen nicht in / vor Eure Häuser, Clubs und Dancefloors und stören den Hausfrieden.
- Die Deutschen haben keinen schlechten Namen in Russland, auch wenn sie gegen die Russen in den Krieg gezogen sind. Sollen wir jetzt helfen, die beiden Völker aufeinander zu hetzen? Überlasst das den amerikanischen PR-Beratern der Pussies. Die haben ihren großen Auftritt und machen jetzt die dicken Kröten - sollen wir das mit PR-Aktionen auch noch unterstützen?
- Ich will keine Feindschaft schüren und keine Hetze unterstützen. Die russischen Gläubigen haben damit nichts zu tun.
- Merkt ihr nicht, dass die ganze PR-Show nach US-Polit-Technologien riecht? - die Amis wollen ihre Hegemonie (oder: Vorherrschaft) sichern, und nebenbei mit Eurer Hilfe auf die Schnelle noch mehr Kohle machen...
vgl. Handelsblatt - Morning Briefing 22.08.2012: Die politische Geschichte der russischen Punk-Band Pussy Riot kennen Sie. Uns hat die Wirtschaftsgeschichte hinter dem Protest interessiert. Es ist eine sehr kapitalistische Geschichte, denn die über Nacht berühmt gewordene Frauen-Band, von der Songs bisher nur über das Video-Portal YouTube zu hören waren, will nun richtig Kasse machen. Unsere Redakteurin Miriam Schröder sprach mit dem russischen Anwalt und dem amerikanischen Berater von Pussy Riot, der auch die Webseite freepussyriot.org betreut...
- Was die Republikaner in den USA wollen - wollt ihr das auch? Dann zieht kräftig am selben Strang! Beispiele: "Russland ist ohne Frage unser geopolitischer Feind Nummer eins": US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney setzt im Wahlkampf auf klare Feindbilder.
"Russland steht vor Strukturreformen", Interview mit Politikanalyst ...
► 2:34► 2:34 http://www.youtube.com/watch?v=Hzs9tYj8ewA
7. Mai 2012 - 3 Min. - Hochgeladen von euronewsde
Mitt Romney dürfte Russland wieder als Bedrohung, als "Feind Nummer 1" ansehen. Er wäre ein ...
Thuja