Die heilige Elisabeth von Russland
Verfasst: 27.11.2007, 16:42
Die heilige Elisabeth von Russland
Tropar (Ton 4):
Sanftmut und Demut und Liebe
wohnten in deiner Seele,
von Herzen dientest du den Leidenden,
heilige Leidensdulderin, Großfürstin Elisabeth.
Treu im Glauben hast du für Christus
Leiden und den Tod erduldet,
zusammen mit der Nonne Varvara.
Gemeinsam mit ihr bitte für alle,die dich in Liebe verehren.
Kondak (Ton 4):
Aus königlichem Ruhm trugst du Christi Kreuz
und erlangtest die Ehre des Himmels.
Für die Feinde hast du gebetet
und gewannst die himmlische Freude,
heilige Märtyrerin Elisabeth,
gemeinsam mit der Märtyrerin Varvara,.
So bittet nun für unsere Seelen.
Aus der seit 300 Jahren engen Verbindung zwischen den russischen und deutschen Fürstenhäusern sind auch deutschstämmige Glaubenszeugen hervorgegangen. So hat außer der Zarin Alexandra auch ihre Schwester, die Großfürstin Elisabeth von Russland, das Martyrium für Christus erlitten. Die Gemeinschafts--Ikone vergegenwärtigt sie links von der Zarenfamilie in ihrer weißen Schwesterntracht zusammen mit ihrer freiwilligen Gefährtin, der Nonne Barbara.
Die hl. Elisabeth wurde 1864 als Prinzessin von Hessen in Darmstadt geboren und hegte stets eine große Zuneigung zu ihrer Großmutter, der englischen Königin Viktoria.1884 heiratete sie den Bruder des Zaren Alexander III., Großfürst Sergej, und trat 1891 aus freiwilliger tiefer Überzeugung zur Orthodoxen Kirche über. Seit ihrer Ankunft in Russland widmete sie sich, erschüttert vom Elend der Menschen, immer stärker ganz unstandesgemäß der sozialen Fürsorge, besonders für Kranke und Waisen. Nach dem Bomben-Attentat auf ihren geliebten Mann 1905 ? sie sammelte die Leichenteile eigenhändig auf ? erwies sie ihre ergreifende Großmut, indem sie sofort dem Attentäter verzieh und sich für ein Gnadengesuch beim Zaren einsetzte. (Der Attentäter wies dieses Ansinnen aber zurück.) Fortan stellte sie ihr Leben aus ganzem Herzen in den Dienst der tätigen Nächstenliebe.1909 gründete sie das den Schwestern Martha und Maria (vgl. Lk 10,38-42) geweihte ?Kloster der Barmherzigkeit? zur Pflege von Kranken.1911 kam die Kirche ?Mariä Schutz? (?Pokrov?; Fest am 1. Okt.) hinzu. Vom Glanz des Zeremoniells und der Feste am Hof hielt sie sich fern.
Auf Befehl Lenins wurde sie mit ihren Verwandten und Gefährten verhaftet und nach Alapajewsk (nahe Perm) deportiert. Am 5./18. Juli 1918? einen Tag nach der Ermordung der Zarenfamilie in Jekaterinburg ? stürzten die Schergen die ganze Gruppe in den Bergwerk-Schacht und warfen Handgranaten hinterher. Zeugen berichteten, dass die hl. Elisabeth die dadurch nicht gleich Getöteten mit Zuspruch und Kirchengesängen tröstete.
Die Reliquien der Großfürstin und der Nonne Barbara wurden später über China, wo die Gebeine der übrigen sechs Märtyrer von Alapajewsk verloren gingen, nach Jerusalem in das russische Gethsemane-Kloster der hl. Maria Magdalena übertragen
Heute stehen in Alapajewsk eine den Neuen russischen Märtyrern geweihte Kirche und über dem Todesschacht ein großes Kreuz..
(Lit.: Lubov Milar, Großfürstin Elisabeth von Russland; übers. v.. Joh.A.Wolf; München 2004)
Gottesdienstliche Texte: www.orthodoxe-kirche.de (Link: DOXOLOGIA)
Die Geschichte der heiligen Elisabeth, die deutschstaemmig war, hat mich immer tief bewegt!
Sie hatte Ruhm, Schoenheit und Geld, aber dies alles bedeutete gar nichts fuer sie. Nur Gottes Liebe war wichtig fuer sie. Leider weiss ich nicht, wie man Bilder hier runterladen kann.. sie war wunderschoen.
Ich hoffe, ihre Geschichte wird euch auch beruehren!
Tropar (Ton 4):
Sanftmut und Demut und Liebe
wohnten in deiner Seele,
von Herzen dientest du den Leidenden,
heilige Leidensdulderin, Großfürstin Elisabeth.
Treu im Glauben hast du für Christus
Leiden und den Tod erduldet,
zusammen mit der Nonne Varvara.
Gemeinsam mit ihr bitte für alle,die dich in Liebe verehren.
Kondak (Ton 4):
Aus königlichem Ruhm trugst du Christi Kreuz
und erlangtest die Ehre des Himmels.
Für die Feinde hast du gebetet
und gewannst die himmlische Freude,
heilige Märtyrerin Elisabeth,
gemeinsam mit der Märtyrerin Varvara,.
So bittet nun für unsere Seelen.
Aus der seit 300 Jahren engen Verbindung zwischen den russischen und deutschen Fürstenhäusern sind auch deutschstämmige Glaubenszeugen hervorgegangen. So hat außer der Zarin Alexandra auch ihre Schwester, die Großfürstin Elisabeth von Russland, das Martyrium für Christus erlitten. Die Gemeinschafts--Ikone vergegenwärtigt sie links von der Zarenfamilie in ihrer weißen Schwesterntracht zusammen mit ihrer freiwilligen Gefährtin, der Nonne Barbara.
Die hl. Elisabeth wurde 1864 als Prinzessin von Hessen in Darmstadt geboren und hegte stets eine große Zuneigung zu ihrer Großmutter, der englischen Königin Viktoria.1884 heiratete sie den Bruder des Zaren Alexander III., Großfürst Sergej, und trat 1891 aus freiwilliger tiefer Überzeugung zur Orthodoxen Kirche über. Seit ihrer Ankunft in Russland widmete sie sich, erschüttert vom Elend der Menschen, immer stärker ganz unstandesgemäß der sozialen Fürsorge, besonders für Kranke und Waisen. Nach dem Bomben-Attentat auf ihren geliebten Mann 1905 ? sie sammelte die Leichenteile eigenhändig auf ? erwies sie ihre ergreifende Großmut, indem sie sofort dem Attentäter verzieh und sich für ein Gnadengesuch beim Zaren einsetzte. (Der Attentäter wies dieses Ansinnen aber zurück.) Fortan stellte sie ihr Leben aus ganzem Herzen in den Dienst der tätigen Nächstenliebe.1909 gründete sie das den Schwestern Martha und Maria (vgl. Lk 10,38-42) geweihte ?Kloster der Barmherzigkeit? zur Pflege von Kranken.1911 kam die Kirche ?Mariä Schutz? (?Pokrov?; Fest am 1. Okt.) hinzu. Vom Glanz des Zeremoniells und der Feste am Hof hielt sie sich fern.
Auf Befehl Lenins wurde sie mit ihren Verwandten und Gefährten verhaftet und nach Alapajewsk (nahe Perm) deportiert. Am 5./18. Juli 1918? einen Tag nach der Ermordung der Zarenfamilie in Jekaterinburg ? stürzten die Schergen die ganze Gruppe in den Bergwerk-Schacht und warfen Handgranaten hinterher. Zeugen berichteten, dass die hl. Elisabeth die dadurch nicht gleich Getöteten mit Zuspruch und Kirchengesängen tröstete.
Die Reliquien der Großfürstin und der Nonne Barbara wurden später über China, wo die Gebeine der übrigen sechs Märtyrer von Alapajewsk verloren gingen, nach Jerusalem in das russische Gethsemane-Kloster der hl. Maria Magdalena übertragen
Heute stehen in Alapajewsk eine den Neuen russischen Märtyrern geweihte Kirche und über dem Todesschacht ein großes Kreuz..
(Lit.: Lubov Milar, Großfürstin Elisabeth von Russland; übers. v.. Joh.A.Wolf; München 2004)
Gottesdienstliche Texte: www.orthodoxe-kirche.de (Link: DOXOLOGIA)
Die Geschichte der heiligen Elisabeth, die deutschstaemmig war, hat mich immer tief bewegt!
Sie hatte Ruhm, Schoenheit und Geld, aber dies alles bedeutete gar nichts fuer sie. Nur Gottes Liebe war wichtig fuer sie. Leider weiss ich nicht, wie man Bilder hier runterladen kann.. sie war wunderschoen.
Ich hoffe, ihre Geschichte wird euch auch beruehren!