Geburtstag einer "Prostituierten" und christliches
Verfasst: 17.11.2007, 17:20
Liebe Geistigen Väter, liebe Schwestern und Brüder,
Ich las diesen folgenden Text. Er berührte mich sehr und ich möchte ihn in dieses Forum stellen.
Herzlichen Glückwunsch, Agnes!
Spät abends in einer ihm unbekannten Stadt ging Tony Campolo in ein Café. Die einzigen anderen Gäste war eine Gruppe von Prostituierten.
Er hörte, wie eine von ihnen sagte, dass sie am folgenden Tag Geburtstag habe. Deshalb kam er am nächsten Abend wieder, eine Torte mit der Aufschrift „Herzlichen Glückwunsch, Agnes“ in der Hand.
Campolo erzählt: „Die Tür ging auf und Agnes kam herein… ich habe nie einen Menschen so erstaunt gesehen. Ihre Augen wurden feucht, und sie fing an zu weinen. Ich wusste nicht so recht, was ich sagen sollte, also fragte ich: „Sollen wir beten?“ Im Rückblick klingt es schon mehr als seltsam, dass ich als Soziologe in einem Café ein Gebetstreffen mit einer Gruppe Prostituierter abhielt. Aber es schien genau das Richtige zu sein. Ich betete für Agnes, für ihr Errettung, und dass ihr Leben verändert würde. Dass Gott gut zu ihr sein möge. Als ich fertig war, fragte der Mann hinter der Theke: "Zu welcher Kirche gehören Sie?“ Ich antwortete: "Zu einer, die Geburtstagsfeiern für Prostituierte schmeißt.“ Er zögerte einen Augenblick, dann sagte er: „Kann nicht sein. So eine Kirche gibt es nicht. Aber wenn, dann wäre ich dabei!“
Doch Jesus kam, um genau solch eine Kirche zu bauen. Sie bietet eine Gnade an, die nirgendwo sonst erhältlich ist. "Er ist gekommen, Verlorene zu suchen und zu retten." (Lukas 19,10) Denn er will die Verletzten, die Weggeworfenen, die Ausgestoßenen, die Verbrauchten und Heruntergemachten retten und wiederherstellen. Auch Sie können heute zu ihm beten!
Bob Gass
Alle Themen in diesem Forum finde ich sehr schön, auch die Kommentare der user. Diesen Text fügte ich in die Kategorie "Der enge Weg der ins Leben führt" weil ich das Verhalten und die Geste dieses Menschen wunderbar finde...
Vor einpaar Monaten musste ich weit nach Hamburg reisen um eine mündliche Prüfung abzulegen (mache ein Fernstudium)..
Ein Bruder begleitete mich. Wir machten viele Spaziergänge in der Stadt (die sehr schön ist...) Ich war sehr begeistert... Abends liefen wir in St. Pauli... Ich lief mit Tränen in den Augen wieder zu unserem Auto.
Es war für mich erschütternd zu sehen, dass in dieser "berühmten" Gegend der Mensch nur als Gegenstand galt..!?
Obdachlose die betrunken auf der Straße liegen und geschlagen werden... Alle Paar Meter stehen Prostituirte (viele waren sehr jung...) ...
Vor jedem Gebäude Männer, die mit aller Macht versuchen Menschen reinzuziehen..
Mir persönlich tat es so sehr weh wie dieses von Gott so sehr geliebte und nach seinem Bild geschaffene Geschöpf so tief zu sehen... Wertlos hingestellt..
Mich lies die Frage nicht los, was kann man da als Christ tun.... ?
Ich beobachte und erfahre wie die Menschen um uns keine Worte und Predigten hören wollen, sondern gelebten Glauben.....
Wir Christen haben den Segen, Lichter unseres Herrn in dieser Welt zu sein!
Möge der Herr uns in der Liebe, im Glauben und in der Hoffnung stärken zu Taten der Liebe und des Lichts. Liebe zu GOTT und dem NÄCHSTEN
Ich würde mich freuen auch von Euch Meinungen, Erfahrungen etc zu hören!
In brüderlicher Liebe
Anastasios
Ich las diesen folgenden Text. Er berührte mich sehr und ich möchte ihn in dieses Forum stellen.
Herzlichen Glückwunsch, Agnes!
Spät abends in einer ihm unbekannten Stadt ging Tony Campolo in ein Café. Die einzigen anderen Gäste war eine Gruppe von Prostituierten.
Er hörte, wie eine von ihnen sagte, dass sie am folgenden Tag Geburtstag habe. Deshalb kam er am nächsten Abend wieder, eine Torte mit der Aufschrift „Herzlichen Glückwunsch, Agnes“ in der Hand.
Campolo erzählt: „Die Tür ging auf und Agnes kam herein… ich habe nie einen Menschen so erstaunt gesehen. Ihre Augen wurden feucht, und sie fing an zu weinen. Ich wusste nicht so recht, was ich sagen sollte, also fragte ich: „Sollen wir beten?“ Im Rückblick klingt es schon mehr als seltsam, dass ich als Soziologe in einem Café ein Gebetstreffen mit einer Gruppe Prostituierter abhielt. Aber es schien genau das Richtige zu sein. Ich betete für Agnes, für ihr Errettung, und dass ihr Leben verändert würde. Dass Gott gut zu ihr sein möge. Als ich fertig war, fragte der Mann hinter der Theke: "Zu welcher Kirche gehören Sie?“ Ich antwortete: "Zu einer, die Geburtstagsfeiern für Prostituierte schmeißt.“ Er zögerte einen Augenblick, dann sagte er: „Kann nicht sein. So eine Kirche gibt es nicht. Aber wenn, dann wäre ich dabei!“
Doch Jesus kam, um genau solch eine Kirche zu bauen. Sie bietet eine Gnade an, die nirgendwo sonst erhältlich ist. "Er ist gekommen, Verlorene zu suchen und zu retten." (Lukas 19,10) Denn er will die Verletzten, die Weggeworfenen, die Ausgestoßenen, die Verbrauchten und Heruntergemachten retten und wiederherstellen. Auch Sie können heute zu ihm beten!
Bob Gass
Alle Themen in diesem Forum finde ich sehr schön, auch die Kommentare der user. Diesen Text fügte ich in die Kategorie "Der enge Weg der ins Leben führt" weil ich das Verhalten und die Geste dieses Menschen wunderbar finde...
Vor einpaar Monaten musste ich weit nach Hamburg reisen um eine mündliche Prüfung abzulegen (mache ein Fernstudium)..
Ein Bruder begleitete mich. Wir machten viele Spaziergänge in der Stadt (die sehr schön ist...) Ich war sehr begeistert... Abends liefen wir in St. Pauli... Ich lief mit Tränen in den Augen wieder zu unserem Auto.
Es war für mich erschütternd zu sehen, dass in dieser "berühmten" Gegend der Mensch nur als Gegenstand galt..!?
Obdachlose die betrunken auf der Straße liegen und geschlagen werden... Alle Paar Meter stehen Prostituirte (viele waren sehr jung...) ...
Vor jedem Gebäude Männer, die mit aller Macht versuchen Menschen reinzuziehen..
Mir persönlich tat es so sehr weh wie dieses von Gott so sehr geliebte und nach seinem Bild geschaffene Geschöpf so tief zu sehen... Wertlos hingestellt..
Mich lies die Frage nicht los, was kann man da als Christ tun.... ?
Ich beobachte und erfahre wie die Menschen um uns keine Worte und Predigten hören wollen, sondern gelebten Glauben.....
Wir Christen haben den Segen, Lichter unseres Herrn in dieser Welt zu sein!
Möge der Herr uns in der Liebe, im Glauben und in der Hoffnung stärken zu Taten der Liebe und des Lichts. Liebe zu GOTT und dem NÄCHSTEN
Ich würde mich freuen auch von Euch Meinungen, Erfahrungen etc zu hören!
In brüderlicher Liebe
Anastasios