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Ausstellung in Riga über Märtyrerin Großfürstin J. Romanowa

Verfasst: 24.07.2007, 07:10
von Ralf
Ausstellung in Riga über Märtyrerin Großfürstin Jelisaweta Romanowa

MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). Am Montag wird in Riga eine mobile Fotoausstellung ?Von Barmherzigkeit zur Heiligkeit? eröffnet. Die Ausstellung ist der Gründerin des Martha-Maria-Klosters in Moskau und als Märtyrerin gestorbenen Großfürstin Jelisaweta Fjodorowna Romanowa gewidmet ... Die Ausstellung ist ein Bestandteil des Programms ?Wiederherstellung des Martha-Maria-Klosters der Barmherzigkeit. Zum 100. Gründungstag?. Das Programm wird seit Ende 2006 unter Leitung von Alexi II., Patriarch von Moskau und ganz Russland, des Präsidenten der Aktiengesellschaft RZD (Russische Eisenbahnen), Wladimir Jakunin, und des Oberbürgermeisters von Moskau. Juri Luschkow, realisiert.

RIA Novosti-Artikel:
http://de.rian.ru/culture/20070723/69510704.html

Verfasst: 24.07.2007, 10:54
von Rene
Herzlichen Dank, lieber Ralf, für diesen interessanten Hinweis.
Ich habe seinerzeit einige Zeilen in "Der Bote" gelesen, was die Übertragung der Gebeine betraf...
L.G. Rene

Hl. Elisabeth von Rußland

Verfasst: 24.07.2007, 11:54
von peter
Lieber Ralf, lieber René,

im Zusammenhang des 100. Jahrestags der Gründung des Martha-Maria-Klosters durch die Großfürstin Elisabeth (Prinzessin von Hessen-Darmstadt, Enkelin der Königin Victoria von Großbritannien und
Schwester der letzten Zarin, Alexandra Feodorowna) weise ich abermals
hin auf das erschütternde Buch von Lubov Millar (Übersetzung Johannes A. Wolf), Kloster des Hl. Hiob, München 2004: "Großfürstin Elisabeth von Rußland, Heilige Neumärtyrerin unter dem kommunistischen Joch". Für uns Deutsche besonders wichtig ist hier der Weg vom Protestantismus zur
Orthodoxie sowie das Verhältnis Deutschland-Rußland überhaupt, dann die teilweise noch unbekannte, terroristische Vorgeschichte der russischen Revolution sowie aufschlußreiche Internas zum gottlosen Antizarismus, die Berichte über den spezifischen diakonischen Weg der Hl. Elisabeth (der
jetzt in einem Kloster bei München wiederauflebt), über Schändlichkeiten
revolutionärer Übergriffe bis hin zu den bestialischen Ritualmorden an Mitgliedern der Kaiserfamilie, sowie über den grauenhaften Mord u.a.
an der hl. Elisabeth selbst, lebend geworfen in einen Schacht bei
Alapajewsk. Alle, die dieses bis zu Ende Buch gelesen haben, werden endgültig geheilt sein vom der Pest antichristlicher Ressentiments.

Peter

Verfasst: 24.07.2007, 15:33
von Ralf
Hallo Peter,

die Folgen von "Schändlichkeiten revolutionärer Übergriffe" in Bezug auf Kirchen habe ich in Irkutsk gesehen:

Auf dem Kirowplatz steht heute dieses Gebäude
http://www.desib.de/content/images/kirowplatz.jpg

Vor der Revolution stand dort die Kasanskij Kathedrale
http://www.desib.de/content/images/Kasa ... rkutsk.jpg

Man hat mir ein wenig davon erzählt, wie "Horden verirrter Jugendlicher" zuerst in der Kathedrale gewütet haben ...