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Dehnt sich der Tschotki?

Verfasst: 28.05.2007, 09:51
von prorokini
Ich besitze seit einigen Tagen einen Tschotki, geknüpft, aus Wolle, mit 33 Knoten. Einst ging er noch übers Handgelenk. Dann mußte ich ihn in die Ellenbeuge schieben. Mittlerweile ist er so weit, daß er auch da nicht mehr paßt. Ist das normal? Kann er reißen?

Re: Dehnt sich der Tschotki?

Verfasst: 28.05.2007, 18:57
von Sebastian
prorokini hat geschrieben:Ich besitze seit einigen Tagen einen Tschotki, geknüpft, aus Wolle, mit 33 Knoten. Einst ging er noch übers Handgelenk. Dann mußte ich ihn in die Ellenbeuge schieben. Mittlerweile ist er so weit, daß er auch da nicht mehr paßt. Ist das normal? Kann er reißen?
:?:

Hallo !

Ich denke es kommt drauf an, wie er gearbeitet ist!?

Grüße
Sebastian

Verfasst: 28.05.2007, 19:08
von nik
Hallo,

ich weiß wie man einen Komboskini (=griechisch) knüpft. *sichselbstaufdieschulterklopf* ;-)

Die dehnen sich in 99% aus. Ich habe einen, der ein paar Jahre als ist, den ich nicht selbst gemacht habe. Dort sind Abstände von 0,5 cm zwischen den Knoten.

Die, die ich gemacht habe dehnen sich auch aus.

[color=red]Edit: Reißen dürften Sie nicht, wenn du in nicht gewalttätig auseinander reißt. Außer die beiden Enden wurden nicht richtig verbunden. [/color]

MfG
Nik

Verfasst: 28.05.2007, 20:25
von prorokini
Danke, für Eure Antworten.
Was die Verarbeitung angeht: Er ist (wie gesagt) aus Wolle, aus ziemlich fester Kratzwolle, würde ich sagen. Die Knoten sind diese Art, die aus vielen Kleinen Überkreuzknoten besteht, die schließlich zu einem großen Knoten gemacht werden.
Nik: Ich habe einmal im Internet gesehen, wie man sich selbst einen knüpfen kann (der Knüpfer verwendete aber Kunstfaser in zwei Farben, damit man es besser sehen kann), aber ich finde es immernoch sehr kompliziert. Ähnlich wie häkeln, das habe ich auch nie gelernt. (Stricken schon? :D ). Hast Du Bilder von Deinen Werken?

Verfasst: 29.05.2007, 17:01
von nik
Habe meine Chotki nicht fotografiert.

Ich habe auch immer Wollfäden verwendet. Keine Naturwolle sondern Kunstwolle.

Sobald man mal die ersten 100 bis 200 Knoten gemacht hat, hat man das drauf. Nur der Anfang ist schwierig. Schien mir jedenfalls so. Habe aber mittlerweile schon lange keine mehr gemacht. Ist denke ich mal wieder ne gute Übung für die nächste Fastenzeit. ;-)

Gruß
nik

Verfasst: 29.05.2007, 18:17
von prorokini
nik hat geschrieben:Habe meine Chotki nicht fotografiert.

Ich habe auch immer Wollfäden verwendet. Keine Naturwolle sondern Kunstwolle.

Sobald man mal die ersten 100 bis 200 Knoten gemacht hat, hat man das drauf. Nur der Anfang ist schwierig. Schien mir jedenfalls so. Habe aber mittlerweile schon lange keine mehr gemacht. Ist denke ich mal wieder ne gute Übung für die nächste Fastenzeit. ;-)

Gruß
nik
Ooch, schade. Ich hätte sie mir gern angeschaut. :(
Und ehrlich gesagt, ich weiß nicht, ob ich die Geduld habe, 200 Knoten zu knüpfen, bis ich es kann. Aber andererseits, beim Stricken hat's auch lange gedauert. Aber meine Oma hat es mir dann beigebracht. Vielleicht geht das Tschotki-Knüpfen so auch am besten, mit jemand zusammen, der es schon kann.
Kunstwolle hat bestimmt ihre Vorteile, vor allem, daß einem die Motten nicht den Tschotki auffressen. :wink:

Verfasst: 29.05.2007, 19:07
von Rene
Kunstwolle hat bestimmt ihre Vorteile, vor allem, daß einem die Motten nicht den Tschotki auffressen. :wink:
bei fleißigem Gebrauch kommen die Motten ja nicht zum Zuge :D :wink:
Ich persönlich muss zugeben lieber Tschotki zu kaufen, möglichst in einem Kloster. Die Leute kennen sich schon etwas aus in dieser Materie...
Vielleicht kann Dir ja auch jemand etwas mitbringen, wenn er (oder sie) in slavische oder griechische Gefilden verreist...
L.G. Rene

Verfasst: 29.05.2007, 19:28
von prorokini
Das wäre schön?ich war, zugegebenermaßen, noch nie in Rußland. Einst wollte man mich zwingen, einen Auslandsaustausch nach Irkutsk zu machen?aber meine Familie wollte es nicht, und ich war so heiß nun auch nicht drauf.
In Griechenland war ich auch noch nie.

Verfasst: 30.05.2007, 11:01
von 1389.
nik hat geschrieben:Habe meine Chotki nicht fotografiert.

Ich habe auch immer Wollfäden verwendet. Keine Naturwolle sondern Kunstwolle.

Sobald man mal die ersten 100 bis 200 Knoten gemacht hat, hat man das drauf. Nur der Anfang ist schwierig. Schien mir jedenfalls so. Habe aber mittlerweile schon lange keine mehr gemacht. Ist denke ich mal wieder ne gute Übung für die nächste Fastenzeit. ;-)

Gruß
nik
wie macht man das?

welche technik?

Verfasst: 30.05.2007, 12:16
von prorokini
http://www.wattfamily.org/prayerope.html
Hier sind Abbildungen, wie man die Knoten knüpft. Ich kann's aber trotzdem nicht? :D :D

Verfasst: 30.05.2007, 13:22
von 1389.
dafür braucht man ja sehr viel freizeit...

:lol:

Verfasst: 31.05.2007, 19:59
von nik
Ja. Den Link im Internet kenne ich auch. Habe aber nicht danach gelernt. Meine Ex-Freundin hat mir das beigebracht, als Sie aus einem Kloster in das Sie jeden Sommer zu Besuch fährt zurückkam und es dort gelernt hat.

Verfasst: 31.05.2007, 20:07
von prorokini
Schön, daß Du zu Deiner Ex-Freundin noch so ein gutes Verhältnis hast. Nicht allen gelingt das, leider? :?

Verfasst: 31.05.2007, 20:10
von nik
Wir waren noch zusammen, als Sie mir das beigebracht hat. :-)

Aber, wir haben trotzdem noch ein sehr gutes Verhältnis. Nachdem 6 Monate vorbei waren, haben wir uns auch wieder normal unterhalten können.

Verfasst: 22.06.2007, 23:44
von Marypoppins
Hallo,

was ist denn überhaupt ein Tschotki, und was tut man damit?

Beste Grüße
Mary