CH: Keine neue Einsprache gg. serbisch-orthodoxen Kirchenbau

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Milo
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CH: Keine neue Einsprache gg. serbisch-orthodoxen Kirchenbau

Beitrag von Milo »

Keine neue Einsprache gegen serbisch-orthodoxe Kirche
Quelle: sda / Donnerstag, 12. April 2007 / 21:44 h


Belp - Die SVP Belp zieht ihre Einsprache gegen den Bau einer serbisch-orthodoxen Kirche in der Gemeinde nicht an die nächste Instanz weiter. Wie sie am Abend mitteilte, sind die Erfolgsaussichten zu gering.

Der Entscheid fiel an einer ausserordentlichen Parteiversammlung. Die lokale SVP werde nun versuchen, auf politischem Wege bei der Baugesetzgebung Einfluss zu nehmen. Gegenüber dem Gotteshaus bleibt die SVP skeptisch. Es bestehe ein Sicherheitsproblem, seien doch die Bauprofile bereits zweimal niedergerissen worden.

Ob das ein Vorbote für weitere Vorfälle bei Bau und Betrieb der Kirche sei, bleibe abzuwarten, teilte die Ortspartei mit. Die Gemeinde Belp hatte das Baugesuch der serbisch-orthodoxen Kirche Bern im März gutgeheissen und fünf Einsprachen, darunter jene der SVP, abgewiesen. Der Bau der Kirche wurde unter der Bedingung bewilligt, dass genügend Parkplätze bereit gestellt werden. Die Einsprecher beanstandeten die Zonenkonformität, den Ortsbildschutz, ein zu hohes Verkehrsaufkommen, eine ungenügende Parkplatzzahl sowie das Erscheinungsbild.

http://www.nachrichten.ch/detail/272696.htm
Walter
Beiträge: 443
Registriert: 01.06.2006, 18:53

Beitrag von Walter »

Христос васкрсе!

Hallo Milo,

ich habe mir erlaubt, den Titel leicht abzuändern, damit klarer wird, worum es hier geht, nämlich um den Neubau einer serbisch-orthodoxen Kirche in der tiefsten Schweiz. Die SVP Belp ist die dort ansässige "Schweizer Volkspartei".

So fremdartig uns hier die Belper und ihre Sprache erscheinen, so geht es denen mit den Serbisch-Orthodoxen. Das wird einem so richtig klar, wenn man versucht, sich in folgende lokale Berichterstattung "einzuhören":

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Ich denke, wenn erst einmal die Kirche steht, werden sich die Anwohner auch sehr schnell daran gewöhnen. Ähnlich muss es auch den Geilnauern (ein winziges Dorf zwischen Westerwald und Taunus) gegangen sein, als hier Vater Basilius vor 17 Jahren aus dem ehemaligen Dorfgemeinschaftshaus ein serbisch-orthodoxes Kloster machte. Inzwischen verstehen sich beide "Parteien" prächtig. "Spannungen" gibt es immer nur, wenn z.B. am Patronatsfest (für die Geilnauer der 1. Weihnachtsfeiertag) das Dorf so von orthodoxen Besuchern vollgeparkt ist, dass auch ihr Weihnachtsbesuch ewig laufen muss, anstatt wie gewünscht direkt vor der Haustür zu parken. :lol:
γενηθήτω το θέλημά σου·
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