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Reform der Reformation?

Verfasst: 28.01.2007, 20:50
von Milo
Guten Abend allerseits!

Ich stelle fest das die Tagung der Evangelischen Kirche in Wittenberg zu Ende geht.

Ich frage mich was eigentlich der Vorhabe war der EK, das sie jetzt einen "neuen Aufbruch" braucht?
Kann jemand freundlicher weise kurz zusammenfassen was die Poente und das Ergebniss dieses Kongresses ist? Ich wäre dankbar.

Es interessiert mich natürlich deshalb, ob die Reform der Reformation evtl. in Richtung Besinnung auf den rechten und apostolischen Glauben geht, dh. ob sich eine "Näherung" richting Orthodoxie tut.

Euer wissensdurstiger,

Br. Milo

Verfasst: 31.01.2007, 00:09
von Walter
Lieber Milo,

gleich vorweg: Es ging bei dieser Tagung nicht um Glaubens-, sondern um struktur- und finanzpolitische Reformen: Bedingt durch die Prognose weiter fallender Kirchensteuereinnahmen gegenüber steigenden Kosten für Personal und den Betrieb und die Erhaltung von Kirchengebäuden und anderen Immobilien. Für die Orthodoxen Kirchen könnte wenn überhaupt interessant sein, dass womöglich auch die üppigen Unterstützungsgelder, die momentan fließen, gekürzt werden müssen. Darüber wurde aber kaum auf einer so offiziellen Tagung geredet, zumal es ja nur generell und unverbindlich geredet wurde, und am Ende waren alle glücklich, ohne das etwas wirklich Wichtiges gesagt wurde.

Anderes war auch nicht zu erwarten, denn die EKD (die meinst Du wohl mit EK) ist keine eigenständige Kirche (vergleichbar wie auch mit der KOKiD keine deutsch-orthodoxen Kirche gebildet wurde), sondern eine Gemeinschaft der 23 selbständigen evangelischen Landeskirchen lutherischen, reformierten und unierten Bekenntnisses. Alle Gliedkirchen haben uneingeschränkte Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft trotz ihrer voneinander abweichenden Bekenntnisse. Dieser inner-evangelische »Ökumenismus« wird z.B. von Lutheranern immer wieder kritisiert, so hat die SELK (Selbständige evangelisch-lutherische Kirche) die Abendmahlsgemeinschaft mit allen Landeskirchen der EKD aufgekündigt (auch den nominell luherischen). Die Grenzen der Landeskirchen sind auch nicht identisch mit den heutigen Bundesländern, sondern beruhen auf denen der Fürstentümer, wie sie nach dem Wiener Kongress 1815 festgelegt wurden.

Entschlossen wurde auf der Tagung nichts, sondern es wurde nur über das Strategiepapier »Kirche der Freiheit« debattiert, welches von Bischof Huber herausgegeben wurde, und besonders in den Medien im Vorfeld heftig kritisiert wurde, eben weil es darin mehr um betriebswirtschaftliche Effizienz als um Glauben geht. Die F.A.Z. z.B. betitelte die EKD deshalb auch in einer Glosse als »Effiziente Kirche Deutschlands« (Quelle).

Kritik gab es auch auf dem Kongress selbst:
epd hat geschrieben:Zu den schärfsten Kritikern der Reformvorschläge gehörte der Schleswiger Bischof Hans Christian Knuth. "Wir sind Kirche Jesu Christi, und nicht Kirche der Freiheit", sagte der Theologe aus der nordelbischen Kirche in Schleswig-Holstein und Hamburg. Er äußerte die Befürchtung, dass die Reformen zu "Zentralismus und Hierarchisierung" in der Kirche führten.

Auf Ablehnung stießen auch einzelne Empfehlungen aus dem Impulspapier wie die Ausweitung der Gemeindeformen. Die Unterscheidung zwischen "Ortsgemeinden" und "Profilgemeinden" sei nicht plausibel, kritisierte Pastorin Almuth Jürgensen aus Schleswig-Holstein. "Jede Ortsgemeinde muss sich anstrengen, ihr Profil zu schärfen", mahnte die Theologin. Eine Reduzierung klassischer Angebote schade der Ausstrahlung der Ortsgemeinde.
(Quelle)

Gegen eine Zusammenlegung der Kirchen wehren sich verständlicherweise vor allem die kleinen, in der Regel traditionell orientierten und gut funktionierenden Landeskirchen.

Meine Anmerkung dazu: Besonders bedenklich finde ich das Konzept der » Profilgemeinden«, denn damit soll die »Orts«-Gemeinde im Sinne es Neuen Testamentes aufgegeben werden, statt dessen zielgruppenorientierte Angebote gemacht werden: Neben gutbesuchten Traditions-Gemeinden in »richtigen« Kirchen, Jugendgemeinden, in angemieteten Diskos, Altengemeinden, Eventgemeinden mit besonders schicken Kirchen, in denen aber nur Tauf-, Trau, Jubiläumsgottesdienste stattfinden, Sodomiten-Gemeinden, in denen die Bibel uminterpretiert wird, Esoterik-Gemeinde für Menschen, die im Christentum keinen Sinn sehen, Frauengemeinden, wo Frauen unter sich ohne männliche Bevormundung ihre Göttin anbeten können, etc. Das wären also Lebensabschnittgemeinden (Vergleichbar mit dem Konzept der Lebensabschnittspartnerschaft statt unauflöslicher Ehe).

Weiter Informationen finden sich auf den Internetseiten der EKD.

LG
Walter

Verfasst: 31.01.2007, 09:26
von Milo
Lieber Walter,

herzlichen Dank für die "gefilterten" Informationen. Ein bischen habe ich durch eine Radiotalkshow rausgehört...es geht hier tatsächlich um (ähnlich einem Betrieb) Effizienzsteigerung - und das hat mich erschrocken, da es hier brutal synthetisch und nicht organisch um den Glauben steht und geht!

Die EKD (wie Du richtig deutest, diese meine ich mit EK) will ihre Gemeinden, ihre Ethik, der Zeit und Gesellschaft anpassen, und nicht wie es eben der apostolische Sendungsauftrag vorgibt - umgekehrt.

Damit entfernt man sich noch mehr, obwohl man sehr ferne schon ist, von dem orthodoxen Glaubens- und Kirchenverständnis!

Ich bin überrascht das Du so eine kritische Position hierzu einnimmst! :)

Gruß aus dem Südwesten,

Dein Milo

Verfasst: 31.01.2007, 12:25
von theofan
Liebe Brüder,

schön polemisch hier... da gehts doch bestimmt nicht gegen uns selbst, oder 8) ?

Fangen wir nicht schon wieder an, hier die Splitter im Auge unseres Nächsten zu suchen?

Profilgemeinden gibt es auch orthodoxe: russische, deutsche, griechische...
Effiziente Mittelverwendung ist auch nichts grundsätzlich Böses, im Prinzip gehört jeder Cent in unseren Händen Gott, und daher gehört er auch gottgefällig ausgegeben.

Was tut denn unsere Kirche für Homosexuelle? Sind wir wirklich immer nur gegen die Sünde, oder auch gegen den Sünder, manchmal?

Man könnte die Versuche der EKD doch auch mal nach dem Sauerteig-Gleichnis bewerten.

Dass die EKD dem Zeitgeist hinterher- und manchmal auch vornweg läuft, ist schließlich ihr Prinzip. Ich gehe ja gerade deswegen auch nicht da hin, weil ich dieses Prinzip nicht für zielführend halte, auf dem Weg zum Ewigen.
Aber deren sämtliche praktischen Probleme sind doch auch unsere, wir leben ja in der gleichen Welt.


Aber bestimmt irre ich mich.
Hans-Peter

Verfasst: 31.01.2007, 13:11
von Sebastian
TheoFan hat geschrieben:Liebe Brüder,

schön polemisch hier... da gehts doch bestimmt nicht gegen uns selbst, oder 8) ?

Fangen wir nicht schon wieder an, hier die Splitter im Auge unseres Nächsten zu suchen?

Profilgemeinden gibt es auch orthodoxe: russische, deutsche, griechische...
Effiziente Mittelverwendung ist auch nichts grundsätzlich Böses, im Prinzip gehört jeder Cent in unseren Händen Gott, und daher gehört er auch gottgefällig ausgegeben.

Was tut denn unsere Kirche für Homosexuelle? Sind wir wirklich immer nur gegen die Sünde, oder auch gegen den Sünder, manchmal?

Man könnte die Versuche der EKD doch auch mal nach dem Sauerteig-Gleichnis bewerten.

Dass die EKD dem Zeitgeist hinterher- und manchmal auch vornweg läuft, ist schließlich ihr Prinzip. Ich gehe ja gerade deswegen auch nicht da hin, weil ich dieses Prinzip nicht für zielführend halte, auf dem Weg zum Ewigen.
Aber deren sämtliche praktischen Probleme sind doch auch unsere, wir leben ja in der gleichen Welt.


Aber bestimmt irre ich mich.
Hans-Peter
Lieber Br. Hans Peter !

Ich möchte Dir nur kurz meine Zustimmung erteilen und an alle Teilnehmer die Bitte richten nicht in eine zu polemische Argumentationsweise zu verfallen. Wir alle sollten aus den letzten Tagen gelernt haben. Leider ist es so, lieber Hans Peter, dass dieses Unterforum (teilweise) einem die Steilvorlage zur Polemik bietet. Doch: Wir (West-) Orthodoxen neigen in unserer Minderheitsituation dazu "immer mal zu schauen, was die anderen so machen" ...

Hier kommt nun der ganz banale Punkt, wo man sachlich aufzeigen sollte, was für Dinge gut oder schlecht sind, wodrin andere Christen evtl. Vorbilder sind (in dem was sie tun) und was man tunlichst nicht Nachäffen sollte. In all unseren "mal schauen" auf andere christliche Glaubensgemeinschaften muss es uns sowohl darum gehen unsere fundamentalen Glaubenswerte nicht zu verraten, indem wir meinen uns durch ein unkritisches "Patchworkverhalten" "alles" einverleiben zu müssen, als auch nicht beleidigend zu werden, denn durch Beleidigungen, Diffamierungen etc verliert man den Bruder, als das man ihn gewinnt. Ich bin alles andere als frei von Polemik, doch ich versuche mich zu bemühen, andere Menschen nicht mehr zu diskreditieren. Daher wiederhole ich gerne obige Bitte.

So viel zur Diskussionsführung.

LG
Sebastian-Stephanus

Verfasst: 31.01.2007, 14:05
von Milo
Liebe Brüder,

da die Kritik offensichtlich auf meine Rechnung geht nehme ich auch klare Stellung dazu.

Ich empfinde hier nichts polemisches!

Noch suche ich den Dorn im pers. Auge des Nächsten. Das ich was aus der orthodoxen Sicht zur Ekklisiologie und dem Sendungsauftrag der Kirche sagte, ist doch nicht Streitsucht und Profilierung unserer Kirche durch Difamierung anderer Konfessionen!? Im Gegenteil.
Es gilt die Fahne der Wahrheit hoch zu halten, auch wenn der Gegenwind zunimmt. Nur durch offene und ungeheuchelte Liebe zu einander werden wir auch die Eine Heilige Kirche werden - nie anders.
Ich frage mich was jene heterodoxen Gläubigen in Wahrheit wünschen, wenn sie ihnen die orthodoxe Glaubenslehre vorenthalten und sie in ihrem Tun weiter fördern? Oder gar mit ihnen konzelebrieren?

Wie der Heilige der heute gefeiert wird einmal sagte: wir dienen nicht der Zeit (-geist), sondern Gott!

Habe ich etwas gesagt was der orthodoxen Lehre zu diesem hier Thema wiederspricht, wäre ich für den Hinweis sehr dankbar! Ich bin mir meiner Fehlbarkeit und Härte sehr bewusst.

Falls ich jemanden persönlich angegriffen haben sollte , bitte um Entschuldigung.

Noch lernender br. milo

Verfasst: 31.01.2007, 16:23
von Walter
administrator hat geschrieben:Ich frage mich was jene heterodoxen Gläubigen in Wahrheit wünschen, wenn sie ihnen die orthodoxe Glaubenslehre vorenthalten und sie in ihrem Tun weiter fördern? Oder gar mit ihnen konzelebrieren?

Wie der Heilige der heute gefeiert wird einmal sagte: wir dienen nicht der Zeit (-geist), sondern Gott!

Habe ich etwas gesagt was der orthodoxen Lehre zu diesem hier Thema wiederspricht, wäre ich für den Hinweis sehr dankbar! Ich bin mir meiner Fehlbarkeit und Härte sehr bewusst.
Hallo zusammen,

dazu möchte ich eine Klarstellung machen: Hier geht es (mir zumindest) weniger um eine Gegenüberstellung von Protestantismus und Orthodoxie, sondern um Ärgernisse, die sowohl bei Orthodoxen als auch bei Protestanten vorkommen (wenn auch mit unterschiedlicher Tragweite), aber weder im Sinne (auch der Theologie) der einen noch der anderen sog. Konfession sind, sondern immer besonders dann vorkommen, wenn Delegierte in irgendwelchen Kommissionen am grünen Tisch fernab der Welt sich "praktische" Gedanken machen.

Es sei darin erinnert, dass es auch hoch oben in unserer KOKiD Personen gab, die meinten darüber diskutieren zu müssen, dass Kommunion mit dem Löffel für Laien heutzutage unwürdig sei, ob die (auf die Väterlehre gestützte) Meinung über Homosexualität nicht besser den neueren medizinischen Erkenntnissen darüber angepasst werden solle, dass die Neudiskussion über Frauenordination ebenso gerechtfertigt sei wie Sex vor der Ehe, dass die orthodoxe Kirche dringend frauenfeindliche Traditionen abschaffen müsse, dass die Person des Teufels bloß eine frühmenschliche Erfindung auf der Suche nach einem "Sündenbock" sei und man das Phänomen "böse" heute eher psychologisch betrachten müsse, usw. :oops:

Ebenso sind die Reformvorschläge der EKD-Funktionäre nicht wirklich neu, sondern waren immer wieder für die Gemeinden selbst, die von oben her zur Effizienzsteigerung umstrukturiert werden sollten, ein großes Ärgernis. Viele Gemeinden konnten sich bislang erfolgreich dagegen wehren, andere mussten dran glauben, was aber oft dazu führte, dass die Gegner solcher Reformen ihr Heil in selbständigen evangelischen Kirchen wie der oben erwähnten SELK oder anderen Freikirchen suchten. Allerdings gibt es hier große Unterschiede zwischen dem städtischen und dem eher ländlichen Bereich (sicher ist die Diaspora auch wieder ein Fall für sich, darüber kann ich aber persönlich nichts sagen, weil ich da noch nie gelebt habe). Ich habe selbst viele Jahre in einer evangelischen Kirchengemeinde Jugendarbeit gemacht und diese Diskussionen in diversen "Arbeitsausschüssen" mitanhören müssen. Aber gerade weil in den Gemeinden selbst viel mehr auf den Schultern von Ehrenamtlichen liegt (denen ev. Christentum, so wie sie es selbst auch erfahren haben, wichtiger ist als Gestaltungsmacht), wird hier meist noch viel traditioneller gedacht, als bei den "modern", soziologisch, ja teilweise schon ideologisch ausgerichteten Leitungsgremien.

LG
Walter

Verfasst: 12.02.2007, 21:33
von Walter
idea hat geschrieben:Kulturschaffende gegen ?Zerfleddern von Gottesdienstformen?

Prominente Berliner haben in einem offenen Brief den Kurs der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) kritisiert. Wie der ?Tagesspiegel? berichtet, gehören der Filmregisseur Wim Wenders, die frühere Theaterdirektorin Nele Hertling, Schauspielerin Jutta Lampe und der Publizist Michael S. Cullen zu den Unterzeichnern des Briefes. Autor ist der ehemalige leitende Mitarbeiter im Umweltbundesamt, Jan Schmitt-Tegge. Er greift den Ratsvorsitzenden, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), und die EKD scharf an. Unter anderem übt er Kritik an dem Zukunftskongress der EKD, der im Januar in Wittenberg stattfand. Es sei zu viel über Strukturreformen und zu wenig über geistliche Fragen gesprochen worden. Es könne doch nicht vordergründig um ?Taufquoten", ?Qualitätsmanagement" oder die Zusammenlegung von Landeskirchen gehen. Dies seien Formalien. Die Kirche müsse sich auf ihre Botschaft und auf die Spiritualität besinnen und etwas gegen das ?Zerfleddern der bestehenden Gottesdienstformen" tun. Wenn es so weitergehe, so Schmitt-Tegge, frage er sich, ob die evangelische Kirche noch lange Bestand haben werde.
(idea 11.02.07 sk)
idea hat geschrieben:EKD-Impulspapier fehlt ?Grundansatz der Buße?

N ü r n b e r g (idea) ? Dem Impulspapier der EKD, in dem kirchliche Reformen bis zum Jahr 2030 vorgeschlagen werden, fehlt der ?Grundansatz der Buße und Erneuerung durch den Heiligen Geist?. Das hat die Versammlung um Bekenntnis, Erneuerung und Einheit der Kirche am 11. Februar in Nürnberg in einer Erklärung kritisiert.

Die Lähmung der Kirche könne nicht mit einem ?energisch gepuschtem ?Mentalitätswandel?? geheilt werden, schreiben die Autoren. Es müsse wieder zur Regel kirchlichen Handelns werden, dass Christus das ?Haupt? der Gemeinde sei. In der Erklärung wird kirchlichen Gremien empfohlen, auch bei drängenden Aufgaben das Gebet nicht zu vernachlässigen. Bei Wahlvorgängen solle gefragt werden, was Gott zu den Kandidaten sage. Leiter sollten sich nicht hervortun, sondern nach dem Vorbild von Jesus Christus ?wie ein Diener? wirken, andererseits aber unnachgiebig Umkehr und Buße von Mitchristen fordern. Die Verfasser der Erklärung sehen aber auch positive Ansätze in dem EKD-Impulspapier. Was dort beispielsweise zum Thema ?Diakonie evangelisch profilieren? gesagt werde, gehöre zum Besten. Veranstalter der Nürnberger Versammlung war der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC), in dem rund 20 theologisch konservative Gemeinschaften und Initiativen zusammengeschlossen sind. Vorsitzender ist Rektor Martin Pflaumer (Pommelsbrunn bei Nürnberg), der auch der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und der bayerischen Landessynode angehört.
(idea 12.02.07)