Interkonfessionelle Seelsorge!?

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Sebastian
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Interkonfessionelle Seelsorge!?

Beitrag von Sebastian »

Grüß Gott alle Miteinander!

angeregt von einem gerade zur Diskussion stehen Thema im Kreuzgang, möchte ich folgende Frage an euch stellen:

Konfessionsübergreifende Seelsorge

Was haltet ihr davon? Wo seht ihr Möglichkeiten, wo Grenzen bzw. mögliche Gefahren?

Als Anregung könnt ihr euch hier das Thema auf Kreuzgang mal zu Gemüte führen, wobei es hier um einen fragwürdigen Vorschlag der ev. Kirche ging Seelsorge für Katholiken zu betreiben (und noch etwas mehr :roll: ), daher passt dieser Link nur im begrenzten Maße.

Auf eure Meinungen bin ich sehr gespannt, halte mich aber wie immer mit meiner Meinung zurück ;)

LG
Sebastian
Milo
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Beitrag von Milo »

Guten Tag lieber Sebastian!

Allein aus dem Begriff "Seelsorge" geht hervor das man sich um die Seele des betroffenen Menschen sorgt, um derer Heil und Gelangen ins Reich Gottes.

Und da stellt sich schon das grundlegende Hinderniss heraus, da jede Konfession ihre eigene Ansicht davon hat, wie man dahin kommt!

Sonst wären sie, wie immer, de facto nicht untereinander getrennt.

Man muss aber warnen, das man auch jedem, auch andersgläubigen Menschen helfen kann und muss. Mann kann und muss!
Aber die Vermittlung der Wahrheit ums Heilgeschehen durch Christus, Seine Gemeinschaft/Leib (Kirche)... das muss jede Konfession für sich vor Gott verantworten. Nicht kann, sondern sie wird es müssen!

Hebr 10.31: Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

Ein kleiner Gedanke von mir,

dein br. milo
talitaNeu
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Schrecklich doch nicht :-)

Beitrag von talitaNeu »

Hi Milo,

wie sagte es der Psalmist bei verschiedenen Psalmen zusammengesetzt:
Laß meine Strafe vom Herr Gott kommen und nicht von Menschen, den Gott ist menschenliebend und seine Gnade reicht bis zum Himmel.

Ich weiß eigentlich, dass Gottesfurcht richtig und wichtig ist. Doch ich fühle mich nur geborgen und wohlig warm beim Herr Gott. Ist es schlimm *grübel* ?

Gruß Aleksandra
Mein Zuhause

Herr Gott mein Vater, (Psalm 61. V.5)
ich m?chte weilen in deinem Zelt in Ewigkeit, mich bergen im Schutz deiner Fl?gel.
Milo
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Beitrag von Milo »

Guten Abend Aleksandra.


Ich glaub wir kommen etwas vom Thema ab, aber ich will dennoch auf deine Frage kurz eingehen.

Warum soll es schlecht sein wenn du zu Gott nur Positives empfindest?
Gott ist Liebe, und wenn wir untereinander Liebe beweisen die nicht heuchlerisch ist dann haben wir auch die Gewissheit in Gott zu sein.

Oder vergleich auch:

1.Joh 4.11Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben. 12Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen. 13Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, daß er uns von seinem Geist gegeben hat. 14Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt. 15Wer nun bekennt, daß Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 17Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, daß wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. 18Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe. 19Laßt uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. 20Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und haßt seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht? 21Und dies Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

Eine sehr schöne und einleuchtende Erklärung, nicht wahr?

In Christus,

milo
talitaNeu
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Danke Milo :-)

Beitrag von talitaNeu »

Milo es ist eine wunderbare Erklärung. Ich hatte sie irgendwie nicht so sehr in Erinnerung. DANKE :-)
Mein Zuhause

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talitaNeu
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Überkonfessionele Seelsorge

Beitrag von talitaNeu »

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch kurz berichten über meinen Versuch einen evangelischen Seelsorgekurs an der Universität zu besuchen.
Leider war es mir nicht möglich den Kurs bis zum Ende zu besuchenIch habe vor kurzem erfahren, dass auch andere Personen den Kurs verlassen haben, weil dort ein falsches Veständniss von Seelsorge verbreitet wurde.

Ich möchte kurz meine Beweggründen für den Abbruch mit dem Kurs erläutern;

Es wurde eine Seelsorge unterstützt, die sich über die Bibel hinwegsetzt bzw. die Bibel falsch interpretiert. An hand der Problematiken bei der Betreung von Familien wurde mir deutlich, dass die beratende seelsorgerische Funktion der evangelischen Gläubigen, die Beratung nicht anhand der Gott gegebenen Hilfestellungen durchführt aus der Bibel.
Dass nach der evangelischen Sichtweise die Ehe kein Sakrament ist habe ich dort erfahren aber die weitergehenden Behauptungen, dass Jesus nicht viel von der Ehe hielt, trieben es doch zu weit, wenn wir nur bedenken, dass das erste Wunder der Verwandlung des Wassers in Wein zum Anlaß der Eheschließung vollzogen wurde. (Es ist auch kein Zufall, dass der Wein und das Brot schließlich im Abendmahl zu den Substanzen auserkoren wurden aus denen das Leib und das Blut Christus gemacht bzw verwandelt wird).

In dem Unterricht war dann kein Wort von der Ehe sondern von Ehegemeinschaften.

Ich habe einige Erkenntnisse gewonnen dadurch, dass mir aufgezeigt wurde was falsch ist.

I. Die Seelsorge kann nur mit Liebe zu dem Menschen stattfinden und der unabdingbaren Demut und Ehrfurcht vor Gott und Seinem Gesetz. Wenn man auch den Menschen liebt, darf man sich nicht einbilden, mit eigenen Weißheiten und erdachten Konzepten tatsächlich besser helfen zu können als Gott mit Seinen Geboten und Seinem Wort. Denn nur der Gottes Weg (die Bibel) kann Menschen aus den verzwicktesten Situationen helfen. Der feste Rahmen, den die Bibel vorgibt muß die Grundlage für die Seelsorge sein.

II. Die Seelsorge hat die Aufgabe die Barmherzigkeit und Liebe und Verständniss zu zeigen für den Nächsten um ihm mit Gottes Hilfe die Kraft zu verleihen seine Probleme selbst zu lösen. Denn kein Seelsorger kann das Leben des anderen Leben, sondern nur Ratschläge geben.

-------
Nicht nur aus diesem verfehltem Kurs sondern auch aus Erfahrungen in der Seelsorge, wurde mir bewußt, dass ich die unangenehme Wahrheit aussprechen muß. In einem Fall in dem ein Bekannter sehr schwer mit sich kämpfte mit dem Schwul-Sein, ist es mir sehr schwer gefallen zu sagen, dass er die Erfüllung in seinem Leben nicht finden wird auf dem Weg, den er gegangen ist (er wünschte sich auch Kinder sehr). Doch auch andererseits konnte ich ihm auch sagen, was auch immer man versündigt und wie auch oft man versündigt und wie schwer auch es einem fällt aus Schahm vor Gott zu treten, das sollte er im Gebet dennoch tun. Auf diese Weise druckte ich aus, dass sein Weg falsch war und es sein wird, wenn er weiter so macht, dass aber Gottes Liebe auch dann nicht aufhört.

Keine Sünde darf uns von Gott trennen meine Geschwister, denn Sünder sind wir alle und werden auch alle bleiben, vielleicht nicht in der Form wie mein Bekannter aber jeder von uns ist schwach auf seine Weise. Doch Gott geht vorallem dem verlorenen Schaf nach. Möge uns der Vater im Himmel stets helfen und uns aus aller Not und Verderbnis rausholen und wenn wir auch schwärzer/schlimmer sind als alle anderen Schafe, so möge Er uns doch gnädig sein- Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.

Liebe Grüße Aleksandra
Mein Zuhause

Herr Gott mein Vater, (Psalm 61. V.5)
ich m?chte weilen in deinem Zelt in Ewigkeit, mich bergen im Schutz deiner Fl?gel.
Ehre sei Dir oh Herr

Beitrag von Ehre sei Dir oh Herr »

Liebe Alexandra,

herzlichen Dank für Deine Zeilen.
Ja, irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man sagt, bis hierher und nicht weiter.
Ich besuchte einmal eine Bibelausstellung einer ev. Gemeinde und mir wurde auch einiges "erzählt" dazu. Das Ergebnis war ähnlich wie das Deine. Ich ging etwas entrüstet nach hause :x :oops: :oops:

Nach einem Weilchen kann man dann sagen: Oh Herr, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

Das Heilige Sakrament garnicht als solches anzuerkennen (es ist ja nicht das einzige, das Sakramentenverständnis ist ja bei den ev. Christen generell etwas anders wie mir berichtet wurde) spricht für sich...

Gerade aus solchen Gründen ist es für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, wie eine wirkliche Ökumene zwischen RKK und ev. Kirchen funktionieren soll ! ? Es ist doch wie Verrat, nur um mit der Brechstange eine scheinbare Einheit herbeizuführen...

Ich wünsche allen, dass sie sich besinnen und unser Herr sie auf seinen Weg führt.

L.G. René
Walter
Beiträge: 443
Registriert: 01.06.2006, 18:53

Beitrag von Walter »

Liebe Aleksandra,

es hat mich sehr traurig gestimmt, dass dieser Kurs, in den Du so große Hoffnung gesetzt hast, für Dich nun eine ebenso große Enttäuschung wurde. Was nun dort genau schieflief ist von außen natürlich schwer zu beurteilen, deshalb kann ich Dich auch nicht zum Weitermachen aufmuntern oder den Abbruch begrüßen. In Reutlingen hattest Du ja jahrelang weniger Probleme damit als jetzt in wenigen Wochen.

Deshalb will ich nur generell auch das Problem unterschiedlicher Auffassungen eingehen und zu dem Stellung nehmen, was Du, lieber René, schreibst:
Ehre sei Dir oh Herr hat geschrieben:Das Heilige Sakrament garnicht als solches anzuerkennen (es ist ja nicht das einzige, das Sakramentenverständnis ist ja bei den ev. Christen generell etwas anders wie mir berichtet wurde) spricht für sich...

Gerade aus solchen Gründen ist es für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, wie eine wirkliche Ökumene zwischen RKK und ev. Kirchen funktionieren soll ! ? Es ist doch wie Verrat, nur um mit der Brechstange eine scheinbare Einheit herbeizuführen...
Wie eine Ökumene zwischen evangelischen Kirchen und der RKK funktionieren könnte, ist m.E. sehr gut in Prof. Klaus Bergers Buch »Kirchenspaltung ist Gottesverrat« beschrieben. Ich glaube sogar,dass sie eher möglich ist als zwischen den orthodoxen Kirchen und Rom.

Ein großes Problem der »evangelischen Kirche« ist, dass es keine einheitliche Lehre gibt. Die EKD ist nichts anderes als ein institutioneller Zusammenschluss. Darin könnten im Prinzip auch andere Kirchen des ÖRK, ja sogar eine jüdische oder islamische »Kirche« integriert sein.

Die EKD selbst definiert die Abgrenzung evangelisch-katholisch so:
Evangelischer Erwachsenenkatechismus hat geschrieben:Einer derwichtigsten Lehrunterschiede zwischen den »katholischen« Kirchen (römisch-katholische, orthodoxe und in gewissem Sinne auch anglikanische Kirche) und den evangelischen ist das Verständnis des kirchlichen Amtes. Die katholische Kirchen legen großen Wert auf die göttliche Stiftnug des Amtes und die ununterbrochene Folge bischöflicher Handauflegung (»apostolische Sukzession«) von der apostolischen Zeit an. Die evangelischen Kirchen betonen demgegenüber, daß »apostolische Sukzession« vor allem die Weitergabe der ursprünglichen Botschaft bedeutet und dass dieser Vorgang wichtiger sei als die nachfolge im Amt, die auf ihre Weise auch sie üben. Die evangelischen Kirchen kennen verschiedene Formen der Struktur des Amtes.
Dass die evangelische Kirche die Ehe nicht zu den Sakramenten zählt sondern sie »nur« segnet, liegt weniger am Eheverständnis selbst als vielmehr an der evangelischen Definition von »Sakrament«: Hier werden die beiden Sakramente die Christus selbst spendete, nämlich Taufe und Abendmahl, in besonderer Weise hervergehoben werden. Was Dir nun erzählt wurde, Aleksandra, weiß ich natürlich nicht, Schindluder wird überall getrieben, sogar innerhalb der Orthodoxie (so spricht sich z.B. ein in Deutschland durch seine zahllosen Veröffentlichungen und seinen jahrelangen Vorsitz der KOKiD bekannter orthodoxer Professor für die sog. Homoehe aus), deshalb darf man von einzelnen Aussagen nicht auf eine Kirchenlehre zurückschließen.

Gleiche Bezeichnungen bedeuten nicht immer dasselbe (z:b. unterscheiden sie die »sieben Sakramente« in vielerlei Hinsicht zwischen OK und RKK), während es andersherum auch Gemeinsamkeiten im Verständnis gibt, auch wenn Dinge anders benannt oder hergeleitet werden (z.B. die gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre zwischen ev. und kath. Kirche oder die Erklärung zur gemeinsamen Abendmahlauffassung zwischen Lutheranern und Orthodoxen).

Ich denke, eine Laienseelsorge ist prinzipiell durchaus auch überkonfessionell möglich, unabhängig davon, was jetzt in Deinem Kurs falsch lief.

Schöne Grüße
Walter
γενηθήτω το θέλημά σου·
protopeter
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Beitrag von protopeter »

Liebe interessierte Mitdiskutanten !

Die Frage einer "interkonfessionellen Seelsorge" stößt aus dem orthodoxen Verständnis durchaus auf mancherlei Hindernisse, die durchaus mit dem unterschiedlichen Verständnis des Kirchenbildes (und aller damit verbundenen heilsökonomischen Vollzüge) verbunden sind. Darüberhinaus ist nicht zu vergessen, daß jegliches seesorgerliches Wirken - egal in welcher Religion oder "Konfession" - eng mit den jeweiligen Glaubensinhalten verbunden ist und eine Orientierung in entsprechender Weise erfährt; dann kann es eben gemäß "zeitgeistiger" Interpretation möglich sein, Schritte zu tun, die keinesfalls mit dem ursprünglichen Traditionsverständnis und Sinngebung in Einklang zu bringen sind.

Ein weiteres Problem kann sich aus einer - wenn auch "innerchristlicher" Ausrichtung - gleichsam synkretistischen Sichtweise ergeben; dann wird das Kriterium des sogenannt "Allgemein-Christlichen" zu einem so absoluten Maßstab, daß hier Verschleifungen Platz greifen und selbst das Gedankengut sogenannter "Freikirchen", die sich schon vollends von der Wurzel der authentischen Glaubensüberlieferung entfernten, als gleichwertig erkannt werden müßte.

Es steht vollends außer Frage, daß wir zum lebendigen Zeugnis unseres Glaubens gerufen sind, das sich in Hilfe und Unterstützung gegenüber einem jeden Hilfesuchenden in besonderer Weise manifestiert; hier ist es auch eine Frage der unmittelbaren Glaubwürdigkeit, wie ernst unser Sendungsauftrag genommen wird. Dennoch ist es eine Gratwanderung, da in allem Einsatz eben die schon genannten Grenzen zu respektieren sind - vor allem auch, um in diesem Wirken jegliche Form von (wenn auch nur in Ansätzen vorhandenem) Proselytismus zu vermeiden.

Orthodoxe Seelsorge ist sowohl in der Schriftoffenbarung als auch in den Beispielen der gelebten Tradition verankert - diesen Grundlagen widersprechende Zugänge können und dürfen unsererseits keinesfalls akzeptiert oder umgesetzt werden. Die gottmenschliche Synergie - das ist der einzige Weg, auf dem unser Wirken zu realisieren ist; die Vermittlung der Zuwendung Gottes zu Seiner Schöpfung, die lebendig bezeugte Tatsache der Integration in Sein Erlösungsmysterium sollten Ausgangs-, und Endpunkt jeglicher seelsorgerlicher Bemühungen sein.

In der Liebe Christi grüßt
Erzpr. Peter
talitaNeu
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Mein weiterer Weg

Beitrag von talitaNeu »

Vielen Dank für deine Sorge Walter, danke für die unterstützenden Worte an alle Peters ;-)

Also, ich denke, dass in Reutlingen wir Berater jeden einzelnen von uns mit unseren Unterschieden als Werkzeuge Gottes gesehen haben. Bei einigen konnte ich eine tefe Demut und Liebe vor Gott und für die Menschen erkennen. Wahrscheinlich ist der Unterschied zwischen meiner Arbeit in der Citykirche und bei dem Seelsorge Kurs, dass Gott Seinen Segen für die Citykirche gab aber dass der Kurs wahrscheinlich nicht der Weg ist um weitere Qualifikation zu erreichen.

Einen weiteren Versuch will ich in der praktischen Ausbildung starten in der Petri Kirche in Hamburg, vielleicht ist dies der Weg, denn Gott für mich erwählt hat.

Im Endeffekt muß ich aber sagen, dass mein bester Freund Robert (der katholische Diakon und der Hauptbeauftragte Seelsorger in ganz Hamburg bei den Maltesern) zu mir sagte, Seelsorger ist man oder man ist es einfach nicht. Das kann man nicht lernen. In diesem Sinne, bin ich mir sicher, wenn Gott möchte, dass ich in der Seelsorge Ihm und den Menschen diene, wird Er mir einen anderen Weg eröffnen. Wenn auch nicht, so wird mein Dienst in anderen Bereichen bestimmt liegen. Teilnahme an der Liturgie ist auch Dienst vor Gott oder Gebete obwohl der MEnsch dabei einen Gewinn macht :oops: ;-) Möge mir Gottes Wille geschehen :-) Kleine Bitte, würdet ihr vielleicht für mich beten, dass mir Gott Aufgaben schenkt zum Dienen bitte :oops: ? Danke im Vorraus

Liebe Grüße Aleksandra
Mein Zuhause

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