Computer und Orthodoxie

Neu in der orthodoxen Kirche - Wie lebe ich als orthodoxer Christ? Alle allgemeinen Fragen rund um die Orthodoxie.
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peter
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Registriert: 01.08.2006, 13:58
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Computer und Orthodoxie

Beitrag von peter »

Liebe orthodoxe "Computer-Gemeinde" !

Als offensichtlich notorischer Miesegram, der es aber nicht böse meint, schiebe ich mir nochmals den schwarzen "Peter" zu, indem ich zwecks
1) Selbstreflexion dieses Thema anstoße und bei Euch erfrage. Veranlaßt durch den jüngsten, europaweiten Stromausfall, die gestrige Nutzerpanne im Forum, und generell durch die Tücken des Mediums, möchte ich gerne wissen, ob ihr als Gläubige irgendein Problem mit dieser elektronischen
Kontaktweise habt. Mein Freund aus Oranienburg wies mich schon darauf, daß es eine positive Stellungnahme von Patriarch Alexej II. gibt, und das ist auch gut so. Dennoch will ich im Allgemeinen die vielgerühmte Transparenz der Internet-Öffentlichkeit nochmals auf die Kehrseite, nämlich die lückenlose Einsehbar-. Registrierbar-, ja sogar Steuerbarkeit und die vielfältigen Kontrollmöglichkeiten hin befragen. Es ist ja etwas anderes, ob ich mein persönlichstes Geheimnis, meinen Bezug von oder zu Gott, Jesus Christus und Heiligem Geist, im Gespräch mit Christen, dem Beichtvater oder geistlichen Vater, offenlege, oder im "Medium".
Ganz abgesehen hiervon, tendiert die Entwicklung auf den "Biochip", der
dann streng nach Offenbarung des Johannes 16,13 vom "Tier" auf die rechte Hand oder auf die Stirn verpaßt wird. Oft wird auch mit Recht vermutet, daß www (hebräisch waf/waf/waf) der apokalyptischen Zahl
666 (Offb. 16,18) nicht unverwandt ist. Einmal wurde auch schon hier im Forum in etwa geäußert, wie schön doch ein Treffen wäre, wo man sich von "Angesicht zu Angesicht" sähe und spräche, statt nur so anonym.
Ich möchte aber wenigstens einen großen Vorteil herausstreichen, um
Euch nicht vollends zu verprellen, daß ich doch so froh und dankbar bin, Euch auf diesem leicht obskuren Wege, jenseits der Beschränktheit der eigenen Region, kennengelernt zu haben. Wie schön wäre es, auch weiterhin, diese menschengemachte, aber gottgebene Möglichkeit unbehelligt und "positiv-konstruktiv" für ein Blühen und Gedeihen
unserer deutschsprachigen Orthodoxie nutzen zu dürfen.

Dank sei dem dreieinigen Gott in Ewigkeit !

Peter
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)
Ehre sei Dir oh Herr

Beitrag von Ehre sei Dir oh Herr »

Lieber Peter,

ja, der Patriarch hat das Medium gesegnet, als Möglichkeit die Orthodoxie in die Welt zu tragen.

Dabei möchte ich mal kurz vom Thema abkommen und fragen, ob denn die Daten regelmäßig gesichert werden?
Dies für den Fall, dass irgendwann vielleicht die Daten (Beiträge) mal weg sind...
In einem kleinen r.kath.Forum ist dies ja passiert, stand mal unter Gebetsanliegen...

Es ist natürlich richtig, dass der liebe Computer bei aller Daseinsberechtigung und bei allem Positiven das er mit sich bringt (wie dieses Forum hier) auch Kehrseiten hat.
Zum einen die von Dir angesprochenen Punkte, die m.E. auch gegeben sind, und natürlich die Gefahr einer gewissen Abhängigkeit...
Ich habe es gestern Abend erst wieder bemerkt...
Mit den Chips muss man offen zugeben, dass es bei Tieren schon teilweise zur Pflicht geworden ist, diese mit einem Chip zu versehen.
Beten wir, dass das nicht auch mit uns Menschen passiert...

L.G.
Euer René
protopeter
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Beitrag von protopeter »

Lieber Br. Peter, lieber Br. René !

Zum Thema nur einige kleine Überlegungen:Wenn wir die Frage, ob denn der Computer Fluch oder Segen der Menschheit sei, durch das Prisma orthodoxer Ethik betrachten, so kommt es - hier wie da - auf den "rechten Gebrauch" der Sache an. Dieser Terminus spielt gerade in der Weltsicht der frühen Kirchenväter eine wesentliche Rolle; es war der Hl. Basilios d.Große, der beispielsweise darauf verwies, daß man eine Axt dazu verwenden könne, einen Baum zu fällen oder einen Menschen zu töten.

Daraus ist eben auch die Verwendung der Dinge im Spannungsfeld zwischen Entscheidungsfreiheit und persönlicher Gewissensverantwortung festzumachen; Analoges gilt selbstverständlich auch für unsere postmodern-hochtechnisierte Welt. Natürlich sind gewisse Risiken dabei nicht auszuschließen; der griechische Theologe und Soziologe G. Mantzaridis schrieb schon vor etlichen Jahren, daß man vermittels Computer und Internet nicht nur die Möglichkeit globaler Kommunikation hätte, sondern dementsprechend auch beobachtet und überwacht werden könnte.

Als Möglichkeit unsererseits bliebe daher, an die Gabe der wahren Vernunft, die sich in der "Unterscheidung der Geister" manifestiert, zu appellieren, sich des Wertes und der Würde seiner Mitmenschen bewußt zu sein und gemäß solcher Perspektiven tätig zu werden.

In der Liebe Unseres Herrn grüßt herzlich
Erzpr. Peter
Walter
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Beitrag von Walter »

protopeter hat geschrieben:daß man eine Axt dazu verwenden könne, einen Baum zu fällen oder einen Menschen zu töten.

Daraus ist eben auch die Verwendung der Dinge im Spannungsfeld zwischen Entscheidungsfreiheit und persönlicher Gewissensverantwortung festzumachen; Analoges gilt selbstverständlich auch für unsere postmodern-hochtechnisierte Welt. Natürlich sind gewisse Risiken dabei nicht auszuschließen;
Lieber Vater Peter,

dem stimme ich zu. Nur hilft das Baumfällen eher, Aggressionen abzubauen, zumindest baut es keine gegen Menschen auf. Beim Internet ist es leider allzu oft nicht so:
Die dpa hat geschrieben:Bischof Huber: Internet erhöht Gewaltbereitschaft Jugendlicher

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, hat das Internet für die erhöhte Gewaltbereitschaft Jugendlicher verantwortlich gemacht. "Was im Internet möglich ist, stellt eine große Gefahr dar. Jugendliche tauchen auf manchen Internetseiten in eine Welt der Gewalt ein, die dann real wird", sagte Huber im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". Huber äußerte sich vor dem Hintergrund des Amoklaufes von Emsdetten. Am Donnerstag war an einem Berliner Gymnasium ein weiterer Amoklauf verhindert worden.

"Wenn Jugendliche das Gefühl entwickeln, ihre Fähigkeiten nicht einbringen zu können und 'abgehängt' werden, keimt die Gefahr, dass sie sich zurückziehen und abkapseln. Daraus entsteht auch die Verführung, andere schlechtzumachen und Gewalt auszuüben", sagte Huber. "Wir stellen schon seit Jahren fest, dass die Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen immer mehr um sich greift", sagte Huber. Diese Entwicklung sei "sehr beunruhigend". Gleichzeitig steigt allerdings auch die Bereitschaft anderer Jugendlicher, einzugreifen. (dpa)
γενηθήτω το θέλημά σου·
protopeter
Priester
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Beitrag von protopeter »

Lieber Walter !

Gleichwohl ich der aggressionsabbauenden Dimension des Baumfällens nicht unbedingt vorbehaltlos zustimme, gebe ich ich Ihnen - beziehungsweise dem von Ihnen gebrachten Zitat - uneingeschränkt recht. Umso notwendiger ist demgemäß die "Unterscheidung der Geister", die kritische Auseinandersetzung und ein entsprechend couragiertes Handeln - darin eingeschlossen auch die Erziehung dazu.

Herzliche Grüße,
Erzpr. Peter
Milo
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Beitrag von Milo »

protopeter hat geschrieben:darin eingeschlossen auch die Erziehung dazu.
Liebe Teilnehmer,

hier würde ich den von V. Peter erwähnten Punkt, besonders hervorheben.

Wie gut, bzw. wie orthodox ist den unsere Erziehnug, die unserer Kinder, sprich der Zukunftsträger!?

Wenn diese stimmig ist, dann brauchen wir nichts zu befürchten...man wird dann immer den richtigen Umgang finden können...auch mit Computern.

Das schlimme Bsp. der letzten Tage, zeigt doch nur das die (orthodoxe) Erziehung dort versagt hat.

Gruß

Milo
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theofan
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Beitrag von theofan »

Ehre sei Dir oh Herr hat geschrieben: ja, der Patriarch hat das Medium gesegnet, als Möglichkeit die Orthodoxie in die Welt zu tragen.
Liebe Leute,
da es immer wieder mal heißt, der Patriarch habe "das Internet" gesegnet, gestatte ich mir, hier mal den Originaltext einzustellen (in nicht offizieller Übersetzung).
Botschaft des Patriarchen Alexij II. von Moskau und gan Russland an die Nutzer des Internets

Liebe Brüder und Schwestern in Christus, Nutzer des Internets!

Fast 10 Jahre sind nun vergangen, seit die Russische Orthodoxe Kirche mit großer Freude die Tausendjahrfeier der Taufe der Rus beging. Diese Freude wurde noch vervielfacht dadurch, das unsere Kirche, durch schwerste Prüfungen und das Martyrertum von tausenden ihrer Kinder hindurch, letztendlich der Welt die alles besiegende Kraft des Kreuzes offenbar machen konnte.Die ?Tore der Hölle? konnten sie, wie von unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus selbst verheißen, nicht überwinden, konnten sie nicht an ihrer Mission hindern, ?Frieden zu verkünden den Fernen und den Nahen? (Eph. 2.17). Den Frieden, von dem der heilige Apostel spricht, kann man nicht durch soziale, politische oder wirtschaftliche Reformen erlangen.Man kann ihn auch nicht per Befehl oder Anordnung, sei es auch noch so angesehener Persönlichkeiten, einsetzen. Er ist auch dem wissenschaftlichen Forschergeist unzugänglich, weil er sich nicht einer der Kategorien dieser Welt unterordnet. Durch den geborenen Erlöser in die Welt gebracht, offenbart dieser Frieden sich im Widerschein des himmlischen Königreichs in der Seele jedes Menschen.

Mit den Worten ihrer Heiligen, ihrer Hohepriester und Priester fordert die Kirche unablässig dazu auf, diesen Frieden zu erlangen, den die Orthodoxe Kirche unverändert bewahrt und den diese durch alle möglichen Widersprüche und Stimungen zerrissene moderne Gesellschaft so dringend benötigt (2 Kor. 5.20). Über viele Jahrhunderte hin diente die Russische Orthodoxe Kirche Generationen von Russen als moralische Orientierung. Heute ist sie das einzige Bindeglied zwischen der historischen Rus mit ihrem Ideal der Heiligkeit und dem Russland am Ende des 20. Jahrhunderts.

Wir sind den Vertetern der Medien und all denen dankbar, die danach streben, die Russische Orthodoxe Kirche in dieser nicht einfachen und in vielem von Veränderung geprägten Zeit in ihrem Zeugnis zu unterstützen. Insbesondere als Antwort auf das steigende Interesse an der Stellung der Kirche zu ganz verschiedenen Seiten des gesellschaftlichen Lebens zeigt diese zunehmende Offenheit, im Sinne der Worte des Erlösers: ? Selig sind, die hungern und dürsten nach der Wahrheit, denn sie sollen satt werden? (Mt 5.6). Ein weiteres Beispiel hierfür ist die Nutzung der neuen Möglichkeiten der globalen Computervernetzung. Nunmehr wird man Informationen über aktuelle Ereignisse der Russischen Orthodoxen Kirche und über verschiedene Aspekte ihres Wirkens in unverfälschter Form über unseren offiziellen Server im Internet abrufen können. Ich hoffe, dass dies dem guten Werk nützt, Frieden zu schaffen, und das Verständnis vom Dienst der Kirche in dieser Welt vertiefen hilft.
Ich rufe Gottes Segen über alle Nutzer des neuen Informationskanals herbei.

Mit der Liebe unseres Herrn Jesus Christus
Patriarch von Moskau und ganz Russland Alexij

Bei genauerem Hinsehen ist es m.E. nicht "das Medium", sondern im engsten Sinne das Abrufen wahrheitsgemäßer Information vom Webserver des Patriarchats, im weitesten Sinne noch die Nutzung das Internet als "Informationskanal" über kirchliche Theorie und Praxis, welche den Segen des Patriarchen hat.

Eigentlich auch logisch, oder?
Ehre sei Dir oh Herr

Beitrag von Ehre sei Dir oh Herr »

Lieber TheoFan,

danke für diesen Hinweis.
Da es eine russische Seite war, wo ich die Überschrift, das der Patriarch das Internet segnet herhabe, kann ich Dir den genauen Textsinn nicht mehr wieder geben. Jedoch lautete die Überschrift so, wie von mir angegeben, dass er Medium Internet gesegnet hat, als Möglichkeit die Orthodoxie in die Welt zu tragen...
Aus welcher Quelle hast Du übersetzt?
Ich werde versuchen, die Seite, wo ich es herhabe nochmals zu finden...
Hoffentlich gelingt es mir.

L.G. René
peter
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Beitrag von peter »

Ihr Lieben,
heute am Vorvorabend des Festes der Einführung Mariä in den Tempel möchte ich meinen 50. Beitrag im Forum schreiben. Eigentlich sollte ich ja jetzt bei der Nachtwache in unserer Kathedrale sein, aber wie immer rauscht justament samstags das berufliche Pensum über mich hinweg. Doch so tröstet mich wenigstens die Möglichkeit der Computerbeiträge, von denenich heute in den Arbeitspausen vier verzapfen durfte. Und damit wäre ich beim Thema angelangt: Fluch oder Segen, wie die Axt gebrauchen usw. Ja, wenn die Computerei ein Werkzeug wie jedes andere wäre. Aber sie hat die besondere Eigenschaft, sich langfristig über ihren Erzeuger hinwegzusetzen bzw. ihn zu ersetzen. Die Suchtfrage bei den zu Erziehenden ist ja nur das Frühstadium infiltrierter, immanenter Dämonie, die durch skrupellose "playstation"-Angebote speziel für Jugendliche heutzutage kommerziell ausgebeutet wird. Die Weiterung hier sind die kurzfristigen Amokläufe und die irrevisiblen Langzeitfolgen. Die Selbstverständlichkeit des Negativ-Imaginären wird die Seelen der Nachwachsenden von Grund auf verderben. Was im Fernsehen und Kino wegen der Sittenwächter noch unmöglich war, "hier wird's Ereignis", um
mit Goethes Faust II zu sprechen. Schlimmer aber ist das strukturell Integrierte in diesem "Medium". Intelligenz, später "Geist", zuletzt auch
die "Seele", wird durch diese Apparatur gänzlich ausgetauscht, und zwar anti-christlich, wogegen unsere "Foren" nicht ankommen werden. Die
Schachweltmeister wurden schon vom Computer besiegt, die nächste
größere Hitlerei oder Stalinie oder Satanie wird sich der integrierten
Gesamtkontrolle bedienen. Ein kleiner Vorgeschmack die aktuelle "Terrordatei"-Debatte im Bundestag. Stanislaw Lem, so viel ich weiß, noch nicht mal polnischer Katholik, hat in seinen "Robotermärchen" hochgerechnet, was am Ende steht: die "Computerkriege" der robotergenerierten Roboter, die das "antiquierte" Leben restlos auslöschen. Ob diese Negativ-Utopien greifen oder nicht, die aktuellen Kriege zeigen bereits die Implikationen. Natürlich spricht nichts gegen unsere gutgemeinten Netzwerke, und wie gesagt, ich schöpfe drei Tropfen Trost aus der Botschaft von Patriarch Alexej II. Aber der kommende Anti-Christ wird gerade "medial" daherkommen, und aus allen Röhren und Schirmen pusten, und zum Schluß Roboter und Geister tanzen lassen, der "Wunderwirkende". Und er wird auch Auserwählte verführen, die in die Glotze starren oder in den Himmel, wo lasergeleitete Zeichen und "Wunder" gewirkt werden. Z.B. in der Esoterik vor kurzem die "Kornkreise", die "Lichtdome", die sich künftig bei allen "Welt"feiern türmen werden u.v.a.m.
Ach, Herr, laß Frucht wachsen in der Seele, wache über den "thinktanks" und "braintrusts", daß sie nicht allzubald ausbrüten mögen das letzte Verderben. Herr, laß' walten Deinen Geist über der Computerei, und schalte den Strom ab, wenn es Zeit ist. Herr, hilf uns, im Namen Jesu Christi der Flut der Dämonie im Computer-Netzwerk standzuhalten.
Heilige Maria, Gottesgebärerin Jungfrau, reinige durch Deine Fürbitten
unsere Seelen von satanischen Einflüsterungen des Götzen Computer.
Im Namen der Allerheiligsten Dreieinigkeit
Euer Peter
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)
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Sebastian
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Beitrag von Sebastian »

Heilige Maria, Gottesgebärerin Jungfrau, reinige durch Deine Fürbitten
unsere Seelen von satanischen Einflüsterungen des Götzen Computer.
Im Namen der Allerheiligsten Dreieinigkeit
Euer Peter
Ach Peter,

irgendwie mag ich dich ! Mach dir nicht so ein Kopf um diese Compusterei... Schließlich liegt alles in unserer Hand, d.h. wenn wir das Medium Internet / Computer richtig nutzen, kann die Schüssel auch ein Segen sein. Was will ich sagen: Eigenverantwortliches Handeln ist gefragt.

Gruß
Sebastian

p.s. ich wünsche heute mal ganz besonders dir für morgen einen schönen, gesegneten Sonntag :)
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theofan
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Beitrag von theofan »

"Jedoch lautete die Überschrift so, wie von mir angegeben, dass er Medium Internet gesegnet hat, als Möglichkeit die Orthodoxie in die Welt zu tragen...
Aus welcher Quelle hast Du übersetzt?
Ich werde versuchen, die Seite, wo ich es herhabe nochmals zu finden...
Hoffentlich gelingt es mir.

L.G. René
Grüß Gott, René,

und einen gesegneten Feiertag, falls du altkalendarisch bist.
Der Text stammt von www.wco.ru/biblio , und heißt "Обращение Патриарха Московского и всея Руси Алексия II к пользователям Интернета", wobei das Original auch unter www.mospat.ru zu finden wäre, würde man da nicht gerade den entsprechenden Abschnitt der Homepage überarbeiten.

Ich meinte auch nicht deinen persönlichen Beitrag, wo du ja die Einschränkung auf das Gottgefällige drinhast - aber ich hab halt auch schon weniger differenzierte Behauptungen gelesen.
Ich hoffe ja auch, dass die bedrückende Zukunft, so wie Pater Peter sie darstellt, nicht eintrifft (der angeborene Egoismus der Menschen wird hoffentlich aktiv, wenn es zu sehr an die persönliche Freiheit geht).

Die Missbrauchsgefahr ist seit der Erfindung des Rades und der Axt nicht geringer geworden, aber den Unterhaltungswert niederer Instinkte kannte man auch vor 2000 Jahren schon, es sei nur an Ignatius Theodoros und sein schreckliches Ende erinnert.

Die Freiheit auszuwählen ist im Medium Internet ja sogar größer als im Fernsehen, welches die Inhalte des degenerierten allgemeinen Geschmacks auch ohne großes Zutun in unsere Wohnzimmer und Seelen pumpt.

Eine gesegnete Woche
Peter
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Beitrag von protopeter »

Lieber Peter (TheoFan) !

Nur eine kleine Anmerkung meinerseits: In dieser Diskussion schreiben offensichtlich zuviele Forumsmitglieder gleichen Namens :wink:, denn in Ihrem letzten Beitrag beziehen Sie sich auf Aussagen, die Ihrer Ansicht nach eine "bedrückende Zukunft" beschwören; davon allerdings stammte nichts von mir.

Herzlich grüßt Ihr Namensvetter
Erzpr. Peter
holzi
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Beitrag von holzi »

TheoFan hat geschrieben:Die Missbrauchsgefahr ist seit der Erfindung des Rades und der Axt nicht geringer geworden, aber den Unterhaltungswert niederer Instinkte kannte man auch vor 2000 Jahren schon, es sei nur an Ignatius Theodoros und sein schreckliches Ende erinnert.
Hallo Theofan-Peter,

du meinst da nicht zufällig den Hl. Ignatius v. Antiochien (Theophoros)?

Schönen Tag noch und Gottes Segen
Konrad
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theofan
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Beitrag von theofan »

Sorry, meine Schuld. Ich kenn ihn halt als Ignatij Bogonosez. Selbstverständlich -phoros.

:?

Gesegnet sei der Herr!
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theofan
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Beitrag von theofan »

protopeter hat geschrieben:Lieber Peter (TheoFan) !

Nur eine kleine Anmerkung meinerseits: In dieser Diskussion schreiben offensichtlich zuviele Forumsmitglieder gleichen Namens :wink:, denn in Ihrem letzten Beitrag beziehen Sie sich auf Aussagen, die Ihrer Ansicht nach eine "bedrückende Zukunft" beschwören; davon allerdings stammte nichts von mir.

Herzlich grüßt Ihr Namensvetter
Erzpr. Peter
Vater, segne,

und vergib, ist wohl nicht mein(Mon-)tag heute.
Ich bin ehrlich gesagt ganz froh festzustellen, dass es nicht Ihre Sicht der Dinge ist. Ich hatte mich schon gewundert.
Ich persönlich werde wohl auf den Peter (mein Taufname) in diesem Forum der oikonomia zuliebe verzichten und mich bürgerlich Hans-Peter nennen, dann ists schon mal einer weniger. Könnten Sie dazu Ihren Segen geben?

Dem Herrn alle Ehre
Peter
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