Wer hat das geschrieben?
Wer hat das geschrieben?
6 »Ich bin Adonaj, deine Gottheit, weil ich dich aus Ägypten, dem Haus der Sklavenarbeit, befeit habe.
7 Für dich soll es keine anderen Gottheiten geben ? mir ins Angesicht.
8 Mach dir kein Kultbild noch irgendeine Gestalt dessen, was im Himmel oben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde ist.
9 Beuge dich ihnen nicht, arbeite nicht für sie, denn ich, Adonaj, deine Gottheit, bin eine eifersüchtige Gottheit. Ich gehe der Schuld der Eltern bis zu den Kindern, Enkelkindern und Urenkelkindern nach, bei denen, die mich hassen,
10 aber ich erweise mich gegenüber der ganzen Verwandtschaft derer, die mich lieben und meine Gebote halten, als gnädig und treu.
11 Trage den Namen Adonajs, deiner Gottheit, nicht zum Schaden auf deinen Lippen, denn Adonaj wird all jene nicht lossprechen, die diesen Namen zum Schaden gebrauchen.
12 Bewahre den Sabbat! Halte ihn heilig, so wie es Adonaj, deine Gottheit, geboten hat.
13 Sechs Tage sollst Du arbeiten und all dein Werk verrichten.
14 Doch der siebte Tag gehört Adonaj, deiner Gottheit. Da verrichte keinerlei Werk, weder du, noch dein Sohn und deine Tochter, noch dein Sklave oder deine Sklavin, noch dein Rind, dein Esel und all dein Vieh, noch deine Fremdlinge in deiner Stadt, damit dein Sklave und deine Sklavin Ruhe haben, so wie du.
15 Erinnere dich daran, als du selbst ein Sklave, eine Sklavin in Ägypten warst: Da führte dich Adonaj, deine Gottheit, mit starker Hand und erhobenem Arm von dort heraus. Darum gebietet dir Adonaj, deine Gottheit, den Sabbat zu begehen.
16 Dein Vater und deine Mutter sollen für dich Gewicht haben, so wie Adonaj, deine Gottheit, dir befohlen hat, damit du lange lebest und es dir auf dem Ackerboden gut geht, den Adonaj, deine Gottheit, dir gibt.
17 Töte nicht!
18 Verletzte keine Lebenspartnerschaft!
19 Stiehl nicht!
20 Verleumde deinen Nächsten nicht!
21 Sei nicht auf den Partner oder die Partnerin anderer aus! Sei nicht auf das Haus anderer aus, weder auf ihr Feld, ihre Sklaven oder ihre Sklavinnen, noch ihre Rinder, Esel oder irgendetwas, was ihnen gehört.«
Also
Jahwe ist doch Gott (auf Hibräisch Gott einfach). Auch "Ich-bin es" sagte Gott einfach.
Herr Gott mein Vater, (Psalm 61. V.5)
ich m?chte weilen in deinem Zelt in Ewigkeit, mich bergen im Schutz deiner Fl?gel.
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Ehre sei Dir oh Herr
Re: Also
Ich kam da auch etwas durcheinander mit den Gottesnamen und habe durch einen Bekannten folgende Antwort gefunden.talitaNeu hat geschrieben:Also dieser Name kommt in meiner Bibel nicht vor.
Jahwe ist doch Gott (auf Hibräisch Gott einfach). Auch "Ich-bin es" sagte Gott einfach.
Der Name "Jehova" ist keine falsche Übersetzung, wie man vermuten könnte. Bekanntlich haben die semitischen Schriften nur Konsonanten. Dabei können schnell Verwechslungen
eintreten (z.B. wenn wir im Deutschen nur Konsonaten hätten: "srg". Könnte dann heißen: "Sarg", aber
auch "Sorge"!). Im Laufe von 1000 Jahren haben die Masoreten (masora= Überlieferung), um klare Verhältnisse zu schaffen, eine Punktation für die Vokale (unter den Konsonanten) eingeführt. Oft waren die Wörter aber
nicht mehr so klar! Die korrekte Aussprache des Gottesnamens wurde aber sozusagen vom amtierenden Hohenpriester
seinem Nachfolger "ins Ohr geflüstert". Von allen anderen Personen durfte der Name nicht ausgesprochen werden! Wenn man die Konsonanten des Gottesnamens in einem Schriftstück sah, las man Adonai (= Herr).
Um darauf aufmerksam zu machen, haben die Masoreten beim Gottesnamen die Punktation von Adonai angebracht. Wenn man das aber nicht weiß, und das wußte man sehr lange nicht, liest man die Konsonaten
des Gottesnamens mit der Vokalisierung (Punktation) von Adonai, und dann kommt Jehova dabei heraus. Es ist also keine falsche Übersetzung, sondern der Gottesname (Konsonanten) mit der Vokalisierung von
Adonai ist eine "falsche" Aussprache.
Die ganz korrekte Ausprache ist verlorengegangen! Die Aussprache "Jahwe" ist auch nur eine Vermutung! Man kann auch Jod He Vau He lesen... (JHVH)...
Mich würde die geistliche Meinung darüber sehr interessieren, unsere Priester haben ja jahrelang studiert und wissen sicher mehr darüber und können bestimmt manches richtig stellen...
herzlichst René
Schlimmer finde ich die Verwendung "Lebenspartnerschaft" und "Partner(in)", denn das heißt ja indirekt, dass der Begriff "Ehe" (zwischen Mann und Frau) ungerecht sei, weil Gott "homosexuelle Lebenspartnerschaften" genauso segnen würde. Aber genau das Gegenteil ist der Fall.
Für mich ist dieses Buch "Bibel in gerechter Sprache" weniger eine Übersetzung, sondern ein modernes Sozial-Epos, frei nach der Bibel erdacht. Ich fände schlimm, wenn das "Werk" wirklich wie angekündigt anstatt der Bibel in Kirchen verlesen werden wird.
LG
Walter
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Ehre sei Dir oh Herr
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Marypoppins
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Adonaj: wörtl.: Herr; Der Name G-ttes, der nur in koscheren Schriften im Tetragramm ausgedrückt werden darf, wird von einem frommen Juden nicht gesprochen oder geschrieben. Im G-ttesdienst bei der Lesung der Torah sagt man statt des Tetragramms "Adonaj", beim Gebet eher "haSchem" und bei Zitationen "Ado'Schem", um G-tt nicht mit der Nennung des Namens auf einen menschlichen Begriff zu reduzieren..
Wer mehr über Gottesnamen im Judentum lesen möchte, kann sich hier informieren:
http://www.hagalil.com/lexikon/index.ph ... ntable=yes
Lieben Gruß
Mary