Orthodoxie, ein Kriterium bei der Partnerwahl / Verändert
Orthodoxie, ein Kriterium bei der Partnerwahl / Verändert
Sorry die erste Fassung des Textes war nicht so gut, deswegen die verkürtze Version mit klarer Frage. Bitte um eure Meinung.
Herr Gott mein Vater, (Psalm 61. V.5)
ich m?chte weilen in deinem Zelt in Ewigkeit, mich bergen im Schutz deiner Fl?gel.
Re: Orthodoxie, ein Kriterium bei der Heirat
hmm, ist eine schwierige Frage, aber danke für deine Präzisierung, das macht die Antwort leichter.
Ich -aus meiner bescheidenen Perspektive- würde den Schwerpunkt beim Glauben des Partners setzen. Sicherlich ist es auch wichtig was der andere glaubt (Stichwort:Konfession) allerdings bin ich der Überzeugung, dass die Lebenseinstellung stimmen muss, denn schließlich sind auch Gläubige innerhalb anderer Konfessionen sehr unterschiedlich.
Gruss
Sebastian
Nun ja
1. in meinem Land ist es üblich die Kinder innerhalb der Ehe zu bekommen. Deswegen verbinde ich das.
2. Das Herz beduetet bei dir wahrscheinlich die Liebe zu einem Menschen. Ich denke es kommt auf Gottes Segen an. Ein Mensch kann etwas lieben, dass nicht gut ist für ihn, um nicht zu sagen Böße. Ein Mensch kann an einem anderen auch falsche Sachen lieben(das bedarf einer Ausführung aber vielleicht ein anderes mal).
3. Doch es ist offiziell das Leib-Christi bei Katholiken an die Orthodoxen ausgeteilt wird. Habe vom Bischof (denke das warsein Titel) in Hamburg persönlich Leib-Christi bekommen :-)
Ich denke, dass gemeinsame Liebe für Gott und Gebete auch einen guten Weg bilden für eine Familie. Um nicht näher auf Probleme einzugehen, wo eine Partei den christlichen Glauben z. B ablehnt oder dagegen kämpft.
Besonders was später die Erziehung der, aus der Ehe vorgehenden kinder, betrifft ist der selbe Glaube als Erziehungsinhalt auch wichtig.
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ICh kenne einen Fall, wo die Frau unheimlich orthodox gläubig war. Ihr Partner evangelisch. Er hat ihr verboten die Kinder überhaupt zu taufen. Die Kinder sind heute 36 und 25 denke ich und immernoch nicht getauft. Das schlechte ist, der Mann hat auch der Frau ziemlich im Glauben gestört und erlaubte gar keine Erziehung im Glauben bzw. mit Glauben. Nun wollen die Kinder nichts von Gott wissen. Die Frau bereut alles und empfindet es als egene Schuld und Sünde, dass ihre Kinder Gott ablehnen.
Deswegen ist das Voraus Denken und diese Sachen klären manchml besser als nacher das ganze Leben zu leiden.
Also Glaube und die Liebe für Gott sind wichtig. Wenn ein Partner sich gar nicht für Gott interessiert und nicht glaubt, kann er den Gläubigen nicht verstehen und er wird ihm irgendwann auch langweilig.
Klar erkennen die Kirchen gegenseitig die Taufe auf den Dreieinigen Gott an. (Es gibt aber heute FEG oder Charismatische, die nicht mal die Dreieinigkeit anerkennen, was dann?)
Jedoch sollten die Kinder den Zugang zum Segen des Leibes-Christi bekommen. Die evangelischen machen das nur symbolisch.
Ich hoffe ich konnte die Gedankensprünge erklären ein wenig....
Herr Gott mein Vater, (Psalm 61. V.5)
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Nur:
Wie heisst es so schön:
"Liebe macht blind" - und du kannst einfach nicht nur rational denken in solchen Situationen. Vorrausdenkend ist noch schwieriger...
hab da so meine Erfahrung
Leider.
Wenn ein Partner nicht gläubig ist - da gebe ich dir recht - erschwert es die Situation immens. Aber, oft denkst an soetwas nicht, wenn du "verknallt" bist
Lieben Gruss und Gute Nacht
Sebastian
Danke für das Thema und Eure Meinungen dazu. Das sind meine Vostellungen über das (Ver)lieben und die christliche Ehe:
Nicht Liebe macht blind, sondern die Verliebheit. Worin liegt der Unterschied? Was ist Liebe?
In seinem Buch How to be idle beschreibt Tom Hodgkinson im Kapitel über das Träumen sehr gut, was Verliebtheit ist (auch wenn er dafür öfters Liebe schreibt, meint er immer das Verliebstsein):
Der hier beschriebene Zustand des Verliebtseins gleicht einer Droge, die uns, ohne dass wir dafür etwas tun müssen, auch für kurze Zeit in einen Glückszustand versetzt. Soviel zum »Verknalltsein«.Auch die Liebe ist eine Art Traum, das fantasievolle Traumbild eines zukünftigen Zustands der Vollkommenheit. Wenn wir verliebt sind, projizieren wir unsere Hoffnungen auf ein besseres Leben auf das Objekt der Liebe. Wir glauben, der andere kann uns helfen, diesen Traum wahr werden zu lassen. Coleridge beschrieb dieses Gefühl als ein »instinktives Verlangen nach diesem unbekannten Glück«. Jeder, der einmal verliebt war, und sei es nur kurz, kennt diese erhebende und entrückende Wirkung auf den Geist; es versetzt uns in eine Art Tagtraum, einen wunderbaren Schwebezustand. ...
Beziehungen zerbrechen, weil keine der beiden Seiten der Liebe ? weder das zukünftige Glück noch der verträumte Schwebezustand ? auf lange Sicht einzutreten scheinen. Wenn uns vielleicht klar würde, dass sie Liebe ein Traum ist, können wir sie genießen und mit ihr leben, ohne zuzulassen, dass sie uns erst verzaubert und dann enttäuscht.
Liebe hingegen ist etwas Aktives, eine Hingabe, die man nicht wie eine Droge konsumieren kann, sondern, die wir uns erarbeiten, ja erst einmal sogar erlernen müssen (vgl. Erich Fromm, Die Kunst des Liebens), die aber dann stetig anwächst: Liebe nimmt zu ? Verliebtheit ab.
Eine besondere Form der Liebe ist sicher die Gottesliebe, die uns auch dauerhaft geschenkt ist, ohne dass wir dafür etwas tun müssen, wir müssen sie nur erkennen, die aber auch um so mehr zur Entfaltung kommt, wenn wir selbst aktiv auch Gott lieben (Benedikt XVI., Deus caritas est.).
Das Sakrament oder Mysterium der Ehe nun verbindet alle drei in Liebe: Mann, Frau und Gott, denn alle Sakramente binden uns fester an Gott. Die Ehe ist zudem mehr als das dauerhafte Aufrechterhalten des oben erwähnten Traumes, denn aus ihr erwächst neues Leben. Zudem ist die Ehe bzw. Familie als Hauskirche das kleinste Abbild der Kirche: »Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, ...«.
Ich will das Verliebtsein übrigens gar nicht abwerten, nur sehe ich es wie der oben zitierte Autor nicht als Selbstzweck, sondern dessen Hochgefühl kann helfen, eine aktive und dauerhafte Liebe zu entwickeln. Die Entscheidung ob man überhaupt (unabhängig von einem bestimmten Partner) eine Ehe eingehen will und kann, also ob man jemanden ein Leben lang ? in guten wie in schlechten Zeiten ? dienen und lieben will, sollte man (und frau) sich allerdings besser vor dem Verlieben machen, denn es kann, wie gesagt blind machen.
Welche Konsequenzen ergeben sich nun dadurch für die (orthodoxe) Partnerwahl?
Wie talitaNEU finde ich es wichtig, daran zu denken, dass man die Kinder später einmal im und zum wahren Glauben erziehen will. Noch schlimmer ist es freilich, wenn man in der Ehe sogar den eigenen Glauben nicht mehr ausüben kann. Ich habe schon gehört, wie orthodoxe Frauen klagten, dass ihre Männer sie nur ganz selten in die Kirche lassen, und einmal habe ich erlebt, dass eine Frau fast einen hysterischen Anfall bekommen hat, weil sie Angst hatte, sie käme nicht mehr mit dem Beichten dran. Ihr evangelische Mann hatte sie vor der Kirche abgeladen und ihr gedroht, er werde um Punkt 19 Uhr wieder fahren, zur Not auch ohne sie (es war eine längere Strecke).
Ein Freund sagte mir einmal, seine russische Familie würde gar keine Schwiegertochter dulden, die nicht orthodox sei, und sei es, dass sie sich noch schnell vor der Hochzeit aufnehmen ließe.
Wenn die Konversion oder Taufe nur durch Zwang erfolgt (ich hoffe, das würde der Priester schon nicht mitmachen), ist das wohl kaum besser, als eine interkonfessionelle Ehe zu schließen. Auch die sollte wenn schon, dann unbedingt in der orthodoxen Kirche erfolgen und nicht nur im Dabeisein eines orthodoxen Priesters. Eheschließungen in der ev. Kirche sind zudem nicht einmal ein Sakrament, sondern nur eine Segnung der standesamtlich geschlossenen Ehe (Anmerkung dazu: Die EKD versucht immer, die jetzt erlaubte sog. Homoehe herunter zu spielen, in dem sie sagt, es sei nur die Segnung einer eingetragenen gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. Nichts anderes ist aber dort auch die trad. Ehe von Mann und Frau).
Leider kenne ich zwei ähnliche Fälle, in denen die evangelische Frau wirklich vieles brav mit gemacht hat: Trauung in der orthodoxen Kirche, ebenso orthodoxe Taufe der Kinder, zweimal Ostern und Weihnachten feiern. Sie ist sogar an diesen beiden Terminen mit in die Kirche gegangen, sonst aber ist Papa immer allein mit den Kindern hin, mit dem Erfolg, dass die Kinder, sowie sie im Alter waren, das auch durchzusetzen, sich weigerten, weiter mitzugehen. Ich habe darüber einmal mit dem Priester gesprochen und der sagte, dass sei leider immer so der Fall, wenn die Kinder hier die Orthodoxie nicht auch in Form der Hauskirche erleben, sondern nur sonntags morgens. Schule, Fernsehen und nichtorthodoxe Freunde machen es den Kindern schwer genug, der Kirche treu zu bleiben.
Die Katholische Kirche ist zwar der orthodoxen Kirche am nächsten, jedoch wird hier auf die Gläubigen auch besonderer Druck ausgeübt, nicht zu konvertieren. Im Gegenzug wird Orthodoxen besonders leicht gemacht, römisch-katholisch zu werden. Wie Talita schon schrieb sind Orthodoxe zur Teilnahme an der römisch-katholischen Kommunionsfeier immer eingeladen. Man muss aber wissen, dass man mit der Teilnahme auch stillschweigend die römische Glaubenslehre und das Papsttum annimmt. Katholiken dürfen von ihrer Kirche aus nur in ganz besonderen Ausnahmesituationen an der orthodoxen Kommunion teilnehmen, wenn z.B. im Urlaub oder auf Reisen keine Katholische Kirche erreichbar ist. Die Orthodoxe Kirchen verbietet Interkommunion hier wie da, ob es Priester gibt, die eigenmächtig Ausnahmen zulassen, ist mir nicht bekannt.
(Kirchliche) Eheschließungen mit Nichtchristen lehnt die Orthodoxe Kirche m.W. ab. Das halte ich auch für am problematischsten, besonders bei anderen Religionen, die selbst hohe Anforderungen an die Familie stellen, wie z.B. der Islam, der das Ausüben anderer Religionen streng bestraft.
Wenn keine Einigung in Frage der Konfession/Religion herrscht, werden Kinder meist auch gar nicht getauft und religiös erzogen, nach dem Motte, das sollen sie selbst entscheiden, sobald sie religionsmündig sind (bei uns ist das m.W. ab 16). Wie in Talitas Beispiel kommt es sicher nicht selten vor, dass Kinder sich dann aber einfach entscheiden, bei ihrem Heidentum zu bleiben.
Sollte man nun dennoch (aus welchen Gründen auch immer) einen nicht-orthodoxen Christen als Lebenspartner Erwägung ziehen, sollte man von Anfang mit Mut und Offenheit zeigen, welchen Wert der eigene Glaube einem im Leben ist, und dass es ebenso wichtig ist, ihn unverfälscht den eigenen Kindern weiter zu vermitteln. Also nicht auf Tischgebete verzichten und den oder die Geliebte gleich in die Liturgie mitschleppen (Verliebte lassen ja bekanntlich viel mit sich machen
LG
Walter
-
Ehre sei Dir oh Herr
also, als ich meine Frau (die damals schon orthodox war) kennenlernte, habe ich ihr von Anfang an gesagt, du kannst glauben und beten was du willst, aber versuche nicht mich zu bekehren, ich will mit dem Christentum nichts zu tun haben. Ich war zur damaligen Zeit absolut dagegen eingestellt...
Nun, sie tat auch so, sagte aber zum Herrn, was soll das werden???
Und als ich sie auf der Krim besuchte, war ich derjenige, der unbedingt in die Kathedrale rein wollte.... und so kam es dann, dass der sprichwürtliche Samen gelegt wurde, der nun wächst, Gott sei gelobt und gepriesen
Ich denke, die Fronten müssen geklärt sein, jeder muß wissen, woran er ist.
Die Aussicht auf die Kindererziehung ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, allerdings tut unser Herr kleine und große Wunder...
Euch allen ein gesegnetes Wochenende!
In Christo René
Hallo Walter,Walter hat geschrieben:. Wie Talita schon schrieb sind Orthodoxe zur Teilnahme an der römisch-katholischen Kommunionsfeier immer eingeladen.
das verstehe ich nicht.
QuelleWalter hat geschrieben: Trotzdem ist es ein katholischer Gottesdienst, es dürfen an der Kommunion also nur Katholiken nach ihrer Erstkommunion teilnehmen, auch Unierte, aber keine Orthodoxen
Gruss und schönes Wochenende!
Sebastian
Die [url=http://www.bistum-augsburg.de/ba/opencms/sites/bistum/dioezese/dienststellen/referate/glaube/faq/interkommunion.html]Katholische Kirche[/url] hat geschrieben:Kirchen, die im katholischen Verständnis gültig geweihte Priester und daher auch eine eucharistische Wandlung haben, sind beispielsweise die orthodoxen Kirchen. Ein orthodoxer Christ, der sich in einem bayerischen Dorf aufhält und die Sakramente empfangen möchte, kann bei einem katholischen Priester die Beichte ablegen, die Kommunion empfangen und die Krankensalbung erhalten.
Die Regel lautet:
?Katholische Spender spenden erlaubt die Sakramente der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung Angehörigen orientalischer Kirchen, die nicht die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche haben, wenn diese von sich aus darum bitten und in rechter Weise disponiert sind; dasselbe gilt für Angehörige anderer Kirchen, die nach dem Urteil des Apostolischen Stuhles hinsichtlich der Sakramente in der gleichen Lage sind wie die genannten orientalischen Kirchen.? (can. 844 § 3 CIC)
ich wollte dir gestern noch antworten, war aber noch spät auf dem Geburtstag meiner Cousine und als ich wieder kam ist mir mein PC abgestürzt, so dass ich mich nicht mal ausloggen konnte.
Ich habe schon desöfteren an römisch katholischer Kommunion teilgenommen, meist ohne groß nachzudenken. Sicher hast du recht:
Nimmt man dran Teil, bekennt man sich schweigend zur röm.kath Lehre. Ab und zu kommt es vor, dass ich an einer Messe teilnehme, jedoch nicht an der Eucharistie. Ich wollte glaube ich damals meinen Freunden nur einen Gefallen tun und mich anpassen. Na ja, man muss halt bewusster die Dinge betrachten.
Re: Orthodoxie, ein Kriterium bei der Partnerwahl / Veränder
Sollte nicht.talitaNeu hat geschrieben:Sollte die Konfession oder Glaube an Gott bei der Parnterwahl eine Rolle spielen?
Sorry die erste Fassung des Textes war nicht so gut, deswegen die verkürtze Version mit klarer Frage. Bitte um eure Meinung.
allerdings möchte ich schon orthodox heiraten. Das hat sich schon im frühen Teeniealter bei mir eingebrannt.
Und da müsste mein Partner konvertieren, wenn er anderen oder keinen Glaubens ist.
Muß auch zugeben das ich bei der Partnersuch auf sowas unbewusst achte.
Re: Orthodoxie, ein Kriterium bei der Partnerwahl / Veränder
Hallo Anita!Anjuta hat geschrieben:Sollte nicht.talitaNeu hat geschrieben:Sollte die Konfession oder Glaube an Gott bei der Parnterwahl eine Rolle spielen?
Sorry die erste Fassung des Textes war nicht so gut, deswegen die verkürtze Version mit klarer Frage. Bitte um eure Meinung.
allerdings möchte ich schon orthodox heiraten. Das hat sich schon im frühen Teeniealter bei mir eingebrannt.
Und da müsste mein Partner konvertieren, wenn er anderen oder keinen Glaubens ist.
Muß auch zugeben das ich bei der Partnersuch auf sowas unbewusst achte.
das verstehe ich nicht richtig. Zum einen schreibst du, dass "Konfession" bei der Partnerwahl keine Rolle spielen sollten, setzt aber vorraus, dass dein Partner konvertiert zur Orthodoxie. Dann knüpfst du es indirekt ja doch an den orthodoxen Glauben bzw an den Willen deines Partners. Wie meinst du das?
Danke für Antwort.
Sebastian
p.s. meines bescheidenen Wissens ist es in der OK möglich das Sakrament des Ehebundes zu empfangen, solange mind. 1 Partner sich zur Orthodoxie bekennt. Man möge mich berichtigen, wenn falsch... ich bin mir nicht sicher, denke aber es hängt wieder mit dem Spannungsverhältnis bzw Zusammenspiel zwischen Oikonomia und Akribia zusammen.
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protopeter
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Eine kleine Anmerkung zu Ihrem "p.s.": Es ist vollkommen zutreffend, daß es nach dem Prinzip der Oikonomia gestattet ist, eine sogenannte "Mischehe" in der Orthodoxen Kirche zu schließen; allerdings sollten dann die dieser Ehe entstammenden Kinder im orthodoxen Glauben erzogen werden.
Mit herzlichen Segensgrüßen,
Erzpr. Peter
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Ehre sei Dir oh Herr
meine Frau hatte vor etwa 4 Jahren in der Ukraine (Krim) Ihren Priester danach gefragt, der dies strikt ablehnte!
Auch bei anderen Priestern war dies dort nicht üblich.
In der RKK hingegen ist dies erlaubt, sagte man mir...
Es gibt ja in dieser Hinsicht auch die Möglichkeit, dass unser Herr an uns ein kleines Wunder tut, also, man auf diesem Wege (Partnerwahl) den Rechten Glauben findet...
herzlichst René
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protopeter
- Priester
- Beiträge: 698
- Registriert: 24.07.2006, 21:21
- Wohnort: Salzburg
Wie schon gesagt ist der orthodoxe kirchliche Segen für eine konfessionsverschiedene Ehe eine (unter bestimmten Voraussetzungen mögliche) "kann-Bestimmung", die eben keinen allgemein verbindlichen Charakter besitzt. Davon ausgehend gibt es seitens der Orthodoxen Kirche keine "Pflicht", die Schließung eines solchen Ehebundes zu segnen - dies geschieht eben nur in Ausnahmefällen, die gewöhnlicherweise auch einer Billigung von Seiten des zuständigen Bischofs bedürfen.
In der Liebe Christi grüßt mit besten Segenswünschen
Erzpr. Peter
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Ehre sei Dir oh Herr