Fasten
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Ehre sei Dir oh Herr
Fasten
ich habe einen sehr interessanten Artikel in "Der Bote" gefunden, der zur bevorstehenden Fastenzeit bestens geeignet ist. Nachzulesen ist er unter
http://www.rocor.de/Bote/20011/html/02.htm
"Das dem Leser hier vorgestellte Lobeswort über das monastische Leben ist ein leicht gekürzter Auszug aus einer Homilie des hl. Johannes Chrysostomos zum Matthäusevangelium. Nicht zufällig ordneten wir diesen Text der Zeit der hl. "Vierzig Tage" hinzu: Durch das Große Fasten fühlt man stärker als zu anderen Zeiten des Kirchenjahres die Einheit des Evangeliumsideals für alle Orthodoxen, seien es nun Laien oder Mönche. Gerade für das Große Fasten schreibt das kirchliche Typikon allen orthodoxen Christen eine intensivere Fasten- und Gebetsaskese und das Abstandnehmen von allen Zerstreuungen vor ? eine Lebensweise die für Mönche eigentlich immer verpflichtend ist. Indem der hl. Chrysostomos die Welt (Theater, Markt, ungehörige Belustigungen) dem Kloster gegenüberstellt, zeichnet er ein ideales Bild des monastischen Lebens ? entfernt von der Welt, erfüllt von geistiger Freude und von höchst wohltätigem Einfluß auf die Seele frommer Laienpilger.
Was Theater, Jahrmarkt und gemeine Belustigungen, die sich auf die Seele des heutigen Laien stürzen, anbelangt, so steht die Sache hier noch schlechter als in den alten Tagen: Heutzutage kann man ohne das Haus zu verlassen, im Theater und bei den "Tanzunterhaltungen" sein, auf dem Markt handeln und solche Dinge sehen, die nach dem Wort des Apostel Paulus auch nur zu sagen schändlich (Eph 5,12) sind. Kann man denn heute überhaupt noch ein Kloster finden, wo das Leben "von den Widerwärtigkeiten der Menschen verschont bleibt"? Die Leser, die unsere Artikel im "Boten" über das Leben unserer Mönche und Nonnen im Heiligen Land verfolgt haben, wissen, daß heutzutage (wie übrigens auch zur Zeit, als der hl. Chrysostomos lebte) die Welt in allergröbster Form über die Klostermauern hinweg hereindringt. In Periphrase der Worte Chrysostomos? kann man sagen, daß "sowohl irdischer Kummer, als auch Weh, Sorgen, Gefahren, Nachstellungen, Neid und Eifersucht" dieser Welt heutzutage sichtbar und unsichtbar in das Leben unserer Klöster eindringen. Aber auch heute noch kann der von eitler Hast und weltlichen Verlockungen überwältigte Mensch im Kloster einen stillen Hafen und im Leben der Mönche und Nonnen das Vorbild eines christlichen Lebens sehen (wir verweisen beispielsweise in dieser Ausgabe auf die Bemerkungen von Gläubigen unserer Diözese über eine Pilgerfahrt ins Lesnaer Kloster). Und auch heute noch sind die Worte des ehrw. Johannes Klimakos zutreffend: "Das Licht der Mönche sind die Engel, und das Licht für alle Menschen ist das monastische Leben".
Bei weitem nicht jeder kann die Welt hinter sich lassen und die monastische Lebensweise wählen, leider kann nicht einmal jeder für einige Zeit als Pilger im Kloster anwesend sein, aber jeder kann nach seiner Kraft die Evangeliumsgebote erfüllen, die für Laien und Mönche gemeinsam gelten. Erinnern wir uns, daß die heiligen Väter den menschlichen Körper selbst als das "natürliche Kloster" bezeichnen, wobei sich die in ihm eingeschlossene Seele jederzeit und an jedem Ort von der weltlichen Geschäftigkeit abwenden und mit Gott reden kann ? Red.
Nichts stößt und treibt den Menschen so mächtig in den Abgrund, nichts bringt ihn so leicht um die ewigen Güter, als wenn er sich an die zeitlichen hängt, wie anderseits auch nichts mehr geeignet ist, ihn in den Genuß beider Güter zu setzen, als wenn er die ewigen allen anderen vorzieht. Sagt ja Christus: "Suchet zuerst das Reich Gottes, und seine Gerechtigkeit und dieses alles wird euch dazugegeben werden" (Mt 6,33). Und würde auch all dies nicht dazugegeben, so dürfte man doch nicht darnach streben. Nun aber gewinnt man sie obendrein, wenn man die ewigen Güter erlangt, und trotzdem lassen sich manche nicht überzeugen, sondern sind hart wie Stein und jagen schattenhaften Freuden nach. Gibt es denn so viel Angenehmes im irdischen Leben? So viel Erfreuliches? Ich will heute mit besonderem Freimute reden; lasset es euch gefallen, damit ihr einsehet, daß ein scheinbar so beschwerliches und drückendes Leben, wie es die Mönche und die Büßer führen, bei weitem lieblicher und begehrenswerter ist als das vermeintlich so angenehme und bequeme. Zeugen für meine Behauptung seid ihr selbst, da ihr euch oft bei Widerwärtigkeiten und Trübsalen den Tod wünscht und jene Leute glücklich preiset, die im Gebirge, in Höhlen wohnen und ein eheloses Leben fern vom weltlichen Getriebe führen, während ihr Handwerker oder Soldaten seid oder ohne Arbeit müßig im Theater oder bei Tanzunterhaltungen euer Leben hinbringt. Mag ein solches Leben scheinbar auch ein Strudel von allen möglichen Vergnügungen und Freuden sein, es birgt doch in sich ungezählte Bitterkeiten...
Da finden wir zwischen ihrem und dem Leben der Mönche einen so großen Unterschied, wie zwischen einem Hafen und einer sturmgepeitschten See. Schon ihre Behausungen sind ein Beweis ihres Glückes. Fern von dem Lärm der Märkte und Städte haben sie ihren Aufenthalt in den Bergen gewählt, wo sie vom weltlichen Treiben unberührt und von den Widerwärtigkeiten der Menschen verschont bleiben; da gibt es keinen irdischen Kummer, kein Weh, keine Sorgen, keine Gefahren, keine Nachstellungen, keinen Neid, keine Eifersucht, keine unerlaubten Liebschaften oder dergleichen. Ihre Sorge gilt nur mehr dem Himmelreich, sie verkehren nur mit den Tälern, den Bergeshöhen, den Quellen, der Ruhe und dem Frieden und vor allem mit Gott. In ihrer Zelle gibt es keinen Lärm, ihre Seele, frei von Leidenschaften und Makeln, ist leicht und empfänglich und reiner als die klarste Luft. Ihre Arbeit ist dieselbe wie die Adams, als er im Anfang, noch vor dem Falle, in Herrlichkeit gekleidet mit Gott innig verkehrte in jenem überglückseligen Lande, das er bewohnte. Oder worin sollten unsere Mönche schlimmer daran sein als Adam vor der Sünde, da er mit der Bebauung des Paradieses betraut war? Er kannte keine weltlichen Sorgen. Sie kennen sie ebenfalls nicht. Er verkehrte reinen Gewissens mit Gott. Sie desgleichen; ja, sie gehen noch weit vertraulicher mit Gott um, weil sie vom Hl. Geist mit größeren Gnaden ausgestattet werden. Ihr solltet es mit eigenen Augen beobachten. Das wollt ihr aber nicht; ihr weilet lieber im Strudel des Marktgetümmels. So will ich euch denn wenigstens eine Schilderung davon entwerfen. Da wir aber unmöglich ihr ganzes Leben beschreiben können, wollen wir wenigstens einen Teil ihrer Lebensweise herausgreifen.
Diese Leuchten der Welt erheben sich mit Sonnenaufgang, ja schon lange vor dem ersten Sonnenstrahle gesund, ausgeruht und munter von ihrem Lager, denn es drückt sie weder Leid noch Sorge, weder Kopfschmerz noch Kummer, noch der Wust der Geschäfte oder sonst etwas dergleichen; ihr Leben gleicht eher dem der Engel im Himmel. Kaum haben sie heiter und fröhlich ihr Lager verlassen, so bilden sie einen Chor und stimmen mit reinem Gewissen alle zusammen wie aus einem Munde zu Ehren Gottes, des Schöpfers aller Dinge, Hymnen an, zum Preis und Dank für seine Wohltaten, die sie und ihre Mitmenschen von ihm empfangen. Sehen wir also ganz ab von Adam und fragen wir, wenn es beliebt, welcher Unterschied bestehe zwischen den Engeln und dem Chor dieser Männer, die auf Erden Gott lobpreisen und singen: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind" (Lk. 2,24)... Wenn sie dann ihre Hymnen gesungen haben, so werfen sie sich auf die Knie und tragen dem Herrn, den sie gepriesen, Bitten vor, wie sie manch anderen gar nicht einmal in den Sinn kommen. Nicht um Dinge dieser Erde bitten sie, davon kommt kein Wort über ihre Lippen, sondern sie flehen, daß sie einst vertrauensvoll vor dem furchtbaren Gericht erscheinen dürfen, wenn der eingeborene Sohn Gottes kommen wird zu richten die Lebendigen und Toten; daß zu keinem die entsetzlichen Worte gesprochen werden: "Ich kenne euch nicht" (Mt. 25,12); das sie reinen Gewissens und reich an guten Werken dieses mühereiche Leben vollenden und bei günstigem Winde dieses gefährliche Meer durchfahren können. Das Gebet wird von ihrem Obern, der ihr Vater ist, geleitet. Nach Beendigung ihrer heiligen und andauernden Gebete erheben sie sich beim Aufgang der Sonne, um an ihre Arbeit zu gehen und durch sie reichliche Mittel zur Unterstützung der Notleidenden zu erwerben.
Wo sind nun jene Leute, die sich zu Chören des Teufels und zu schamlosen Gesängen zusammenfinden und die in den Theatern herumliegen? Ich schäme mich, sie zu erwähnen, aber wegen eurer Schwachheit muß ich es tun. Denn Paulus schreibt: "Wie ihr eure Glieder in den Dienst der Unlauterkeit gestellt, so stellt jetzt eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit zu eurer Heiligung" (Röm. 6,19). Wir wollen also den Chor, der aus Buhldirnen und unzüchtigen Jünglingen besteht, mit dem Chore jener glückseligen Männer vergleichen, soweit die Freude in Betracht kommt, denn um sie handelt es sich, wenn so viele Jünglinge leichtsinnig in ihr Netz gehen. Wir werden da einen solchen Abstand finden, wie zwischen den lieblichen Melodien der Engel im Himmel droben und dem Bellen von Hunden und dem Grunzen von Schweinen, die im Miste wühlen. Durch den Mund der einen spricht Christus, durch den der anderen der Teufel. Hier hört man das widerliche Kreischen der Pfeifen und das Auge wird beleidigt durch den Anblick aufgeblasener Backen und gespannter Muskeln; dort spielt die Gnade des Hl. Geistes, die sich an Stelle von Flöte, Zither und Pfeife des Mundes der Heiligen bedient.
Allein, wir mögen sagen, was wir wollen, diese Wonnen können wir niemand begreiflich machen, weil die Leute an Erde und Staub haften. Könnte ich doch wenigstens einen von denen, die auf solche Dinge versessen sind, nehmen und hinführen und ihm den Chor dieser Heiligen zeigen, dann brauchte ich weiter kein Wort zu verlieren. Allein, wenn ich auch zu solchen Erdenmenschen reden muß, ich will doch den Versuch machen, sie wenigstens in etwas durch meine Worte über Lehm und Kot zu erheben. Im Theater fängt der Zuhörer alsbald das Feuer einer unerlaubten Liebe; als ob es nicht genügte, daß die Buhlerin durch ihre Gestalt das Herz entflammt, auch ihre Stimme lockt noch ins Verderben. Bei den Mönchen dagegen wird die Seele von all dem augenblicklich gereinigt, auch wenn sie vorher damit behaftet wäre. Bei der Schauspielerin übt nicht bloß die Stimme, nicht nur die Gestalt, sondern noch mehr die Kleidung auf die Zuschauer einen berückenden Reiz aus. Und wenn unter diesen sinnlichen und eitlen Menschen ein Armer ist, so findet er im Schauspiel allen möglichen Anlaß zur Unzufriedenheit. Er wird sich sagen: Diese Dirne, dieser Lotterbube lebt in solcher Üppigkeit, obwohl sie nur von Köchen und Schustern oder gar von Sklaven abstammen; ich hingegen bin frei und stamme von Freien ab, lebe von ehrlicher Arbeit und kann mir nicht einmal im Traume dergleichen vorstellen; so geht er denn fort, den Unmut in seiner Brust. Bei den Mönchen kann so etwas nie vorkommen; da findet man das gerade Gegenteil. Denn wenn man sieht, wie die Söhne reicher Leute und die Sprößlinge erlauchter Ahnen schlechtere Kleider anhaben als die allerärmsten Bettler und sich noch darüber freuen, so bedenket, welchen Trost da der Arme mit sich nimmt. Und wenn einer reich ist, geht er wenigstens weiser und gebessert von dannen. Wenn ferner der Arme im Theater sehen muß, wie die Buhlerin in Gold prunkt, während sein Weib nicht dergleichen tragen kann, dann seufzt und klagt er; die Reichen hingegen werden durch solche Schauspiele verführt, ihre Frauen zu verachten und geringzuschätzen, denn der Schauspielerin Haltung, Blick, Stimme und Gang, die alle auf Sinnenkitzel berechnet sind, entzündet sie, so daß sie wie Gefangene nach Hause heimkehren. So erklärt es sich, woher die Beschimpfungen, die Verunehrungen, die Feindschaften, Zwistigkeiten und Totschläge kommen, die an der Tagesordnung sind; daher kommt es, daß Leuten, die in solchen Schlingen gefangen liegen, das Leben eine Last, die Ehefrauen zuletzt zuwider, die Kinder gleichgültig werden, in der Familie alles darüber und darunter geht und schließlich sogar das helle Tageslicht ihnen unerträglich ist. Besucht man aber die Mönche, so fühlt man keine solche Unlust; das Weib findet vielmehr ihren Mann (nach einem solchen Besuche) mild und sanft, jeder unerlaubten Freude abhold und kann mit ihm leichter verkehren als zuvor. So groß die Nachteile sind, die aus dem Theaterbesuche erwachsen, so günstig sind die Folgen hier. Dort werden aus Schafen Wölfe, hier aus Wölfen Lämmer.
Aber wir haben da noch gar nicht von den Freuden der Mönche gesprochen. Kann es also eine größere Wonne geben als ein Leben ohne Aufregung, ohne Seelenschmerz, ohne Kummer und Leid? Gehen wir daher weiter, um den Genuß zu prüfen, den Gesänge und Schauspiele der einen und der anderen gewähren. Da finden wir, daß auf der einen Seite der Genuß bis zum Abend dauert, solange als der Zuschauer im Theater sitzt, daß er aber nachher ärger als ein Stachel peinigt. Auf der anderen Seite hält der Genuß in den Herzen derer, die es erlebt haben, ununterbrochen an, weil sich das Äußere der Männer, der Reiz der Örtlichkeit, die Freude an ihrem Wandel, die Reinheit ihres Lebens und die Anmut ihres lieblichen geistlichen Gesanges unauslöschlich der Seele einprägt. Wahrlich, wer immer in einem solchen Hafen weilt, meidet das Getriebe der Menge, als wäre es ein Unwetter. Aber nicht bloß durch Gesang und Gebet, sondern auch durch eifrige Beschäftigung mit der Hl. Schrift bieten sie den Zuschauern ein herzerhebendes Schauspiel. Wenn sie nämlich den Chor verlassen, nimmt der einen den Isaias vor und verkehrt mit ihm, ein anderer unterhält sich mit den Aposteln, ein dritter befaßt sich mit den Werken anderer Männer und denkt nach über Gott, über diese Welt, über die sichtbaren und unsichtbaren Wesen, über das Sinnliche und Geistige, über die Nichtigkeit dieses Lebens und die Erhabenheit des Jenseits.
Die Nahrung, die sie zu sich nehmen, ist ausgezeichnet. Sie essen nicht das gekochte Fleisch von Tieren, sondern genießen das Wort Gottes, das über Honig und Honigseim geht; ein wunderbarer Honig, weit besser als der, den Johannes in der Wüste verzehrte. Nicht von wilden Bienen, die auf die Blumen fliegen, wird dieser Honig gesammelt, nicht von Tau wird er bereitet und in die Waben gebaut, sondern die Gnade des Hl. Geistes bereitet und baut ihn in der Seele der Heiligen wie in Wachs, Waben und Zellen, so daß man ihn nach Belieben jederzeit ungehindert genießen kann. Wie die Bienen um die Stöcke schwärmen, so befassen sich die Mönche mit den hl. Büchern und ernten daraus große Freuden. Wenn du auch kennen lernen willst, wie es an ihrem Tische zugeht, so gehe hin und du wirst finden, daß sie sich von lauter erhabenen, angenehmen und süßen Speisen voll geistlichen Wohlgeruches nähren; ihr Mund vermag kein schädliches, kein zweideutiges, kein hartes Wort, sondern nur himmlische Reden hervorzubringen. Man würde nicht fehlgehen, wenn man den Mund der Menge, die sich auf dem Markte drängt und sich wie wahnsinnig in die weltlichen Geschäft stürzt, mit Schmutzkanälen, den Mund dieser Männer aber mit Quellen vergliche, die Honig und reines Wasser ergießen. Wer es etwa übelnehmen will, daß ich den Mund der großen Menge als Gosse bezeichne, der wisse, daß ich mich sehr schonend ausgedrückt habe. Die Hl. Schrift kennt diese Zurückhaltung nicht, sondern wendet einen viel schärferen Vergleich an. "Otterngift ist unter ihren Lippen, ein offenes Grab ist ihr Rachen" (Ps. 13,3), sagt sie. Das trifft aber bei den Mönchen nicht zu, dort atmet alles nur Wohlgeruch.
Das alles betrifft nur das Diesseits. Wer aber fände Worte genug, um ihr Jenseits zu schildern? Welcher Verstand kann es fassen, das engelgleiche Los, die unbeschreibliche Seligkeit, die unausdenkbare Wonne? Vielleicht ist in manchem unter euch auch ein heiliges Feuer und Verlangen nach einem solchen Leben erwacht. Was frommt es jedoch, wenn das Feuer nur solange anhält, als ihr hier seid, wenn aber die Flamme wieder erlischt und die Sehnsucht verraucht, kaum daß ihr euch entfernt habt? Was ist zu tun, um das zu verhüten? Du mußt diese engelgleichen Männer besuchen, solange die Liebe noch in dir glüht, um sie noch mehr zu entfachen. Unsere Worte sind nicht imstande, dich so zu begeistern, wie die Wirklichkeit durch den Augenschein. Sag nicht, ich werde erst mit meinem Weibe reden und vorher meine Geschäfte ordnen. Ein solcher Aufschub ist der Anfang der Lauheit. Höre! Es war auch einmal einer, der erst seine Familienangelegenheiten ordnen wollte, aber der Prophet ließ es nicht zu (3. Kön. 19,20). Was sage ich, Geschäfte ordnen? Seinen Vater begraben wollte ein Jünger und nicht einmal das gestattete der Herr (Lk. 9,60). Was kann noch wichtiger erscheinen als dieser Liebesdienst gegen den Vater? Und doch wurde er nicht bewilligt. Warum wohl? Weil der Teufel gar gewaltige Anstrengungen macht, um sich einschmuggeln zu können; wenn er nur ein wenig Lässigkeit und Aufschub erreicht, so bringt er es bald dahin, daß die Trägheit vollständig wird. Darum warnt jemand: "Schiebe nicht auf von Tag zu Tag" (Eccl. 5, 8 ). Wenn du es nicht aufschiebst, kannst du das meiste gut machen, dann wird es auch um dein Hauswesen gut bestellt sein; heißt es ja: "Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit und alles andere wird euch dareingegeben werden" (Mt. 6,33). Wenn schon wir diejenigen, welche die Sorge um unsere Angelegenheiten ihren eigenen vorziehen, in eine sorgenfreie Lage bringen, wieviel mehr wird Gott so handeln, der sonst schon huldvoll waltet? Kümmere dich darum nicht um deine Angelegenheiten, stelle sie Gott anheim. Wenn du dich sorgst, so tust du es, soweit es ein Mensch vermag; wenn Gott sorgt, so tut es eben Gott. Gib also über dieser Sorge nicht das Wichtigere auf, du bist ja doch nicht imstande, mit deiner Sorge viel auszurichten. Um recht angelegentlich zu sorgen, lege nur alles in Gottes Hände. Wenn du dich aber selbst abmühst mit Hintansetzung der geistlichen Dinge, so wird Gott sich wenig um dich kümmern.
Um also deine Angelegenheiten wohl zu leiten und dich aller Sorgen zu entledigen, laß das Weltliche fahren, gib dich dem Geistlichen hin. Auf diese Weise wirst du die Erde und zugleich den Himmel besitzen und die ewigen Güter erlangen durch die Gnade und Güte unseres Herrn Jesu Christi, dem die Ehre und die Macht gebührt in alle Ewigkeit. Amen!"
Möge der Herr uns segnen!
herzlichst René
ich hab den Beitrag hierherverschoben, denke das passt besser.
Ich wollte noch einen passenden Spruch zu dem Thema loswerden:
Mat 5.34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat.
Wünsche allen Gottgefälliges Fasten und den Beistand unserer Allerheiligsten Gottesgebärerin...
verzeiht!
milo
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Ehre sei Dir oh Herr
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Ehre sei Dir oh Herr
Fastenplan
schau mal hier rein, da steht einiges.
http://www.rok-weimar.gmxhome.de/deutsch/w-alles-d.htm
dann auf Kirchenkalender und nach unten kurbeln...
oder russisch für heute z.B.
http://days.pravoslavie.ru/Days/awgust13.htm
oder unter
http://days.pravoslavie.ru/
kannst Du jeden Tag nachsehen. Ganz oben steht: Heute / Morgen (in russisch).
herzlichst René
leider kann ich russisch nicht lesen. Zu dem Link von der Weimarer Gemeinde:
Magst du mir denn erklären, was es auf sich hat, wenn dort steht "Gekochtes ohne Öl" ich kenne nämlich die Bedeutung nicht. Warum soll an einigen Tagen kein Öl in die Speise?
Danke + Gruss
Sebastian
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Ehre sei Dir oh Herr
Hallo, lieber Sebastian,Sebastian hat geschrieben:Ja vielen Dank lieber René,
leider kann ich russisch nicht lesen. Zu dem Link von der Weimarer Gemeinde:
Magst du mir denn erklären, was es auf sich hat, wenn dort steht "Gekochtes ohne Öl" ich kenne nämlich die Bedeutung nicht. Warum soll an einigen Tagen kein Öl in die Speise?
Danke + Gruss
Sebastian
so genau kann ich das auch nicht erklären, ich kenne nur die Fastenregeln.
Ich denke, es ist eine Frage der Nahrung, Öl ist ein Geschmacksträger, wenn man geschmacklos isst, hat man weniger Genuss am Essen und kann sich mehr auf das Gebet konzentrieren. Der Verzicht auf Fleisch und Tierprodukte macht auch die Gedanken leichter. Fasten ist ja nicht nur der Verzicht auf bestimmte Speisen. Man verzichtet auch auf andere Genüsse z.B. weniger Fernsehen, Kino usw... und gibt sich dem Gebete hin, geht zur Beichte und achtet mehr auf sein geistliches Leben.
Warum an einigen Tagen nun bestimmte Nahrung nicht genossen wird kann ich nicht genau genug erklären. Am Heiligen Freitag, Karfreitag, isst man garnichts, zum Gedenken an die Kreuzigung / Leiden / Tod unseres Herrn, Jesus Christus.
Die Mönche fasten noch wesentlich strenger als wir Laien. Sie streben ein Engelgleiches Leben an. Ein bedürfnisloses Leben in diesem Sinne.
Der ganze Speiseplan soll ja auch helfen von den Genüssen abzulenken und sich auf das Wesentliche, auf das Innere zu konzentrieren, aufs Gebet, dem Gespräch und der Hingabe zu Gott...
Nebenbei wird ja auch Körper und Seele gereinigt. Dies spürt man recht schnell. Wenn man z.B. große Probleme hat, hilft Fasten und verstärktes Gebet auch sehr gut...
Vielleicht kann unser Vater Peter das ein wenig besser erklären als ich...
Hoffentlich konnte ich trotzdem ein wenig helfen...
herzlichst René
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Ehre sei Dir oh Herr
unter "Fastenzeit" schrieb ich schon mal folgendes, was vielleicht zur Erklärung dienen kann...
"Vor Beginn der Großen Fasten erinnert die Kirche die Gläubigen an die Worte des Apostels:"Brüder, Speise wird uns nicht vor Gott bestehen machen; weder fehlt uns etwas, wenn wir nicht essen, noch gewinnen wir etwas, wenn wir essen. Doch achtet darauf, dass Euch diese Freiheit den Schwachen nicht zur Verführung gereicht" (1Kor 8,8f.). Das Fasten ist also nicht zu verstehen als ein Werk, das den Menschen vor Gott gerecht machen könnte. Dies unmissverstehbar deutlich zu machen ist mit der Sinn der Vorfastenzeit, insbesondere der Herrntage vom Zöllner und Pharisäer (erster Herrntag der Vorfastenzeit) und vom Gericht (dritter Herrntag der Vorfastenzeit, Sonntag der Fleischenthaltung).
Sinn des Fastens ist es vielmehr, durch eine ganzheitlichen Neuausrichtung auf Gott und die wahren Lebensbedürfnisse sensibilisiert zu werden und so die Fähigkeit zu erlangen, voller und tiefer teilzuhaben an der Feier des Heilmysteriums. Darauf weißt auch hin das Wort, das der Herr zur Abwehr des Versuchers nach seinem vierzigtägigen Fasten in der Wüste sagte:"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht." (mt 4,4).
Daher bereitet die Kirche die großen Feste des Kirchenjahres durch eine Fastenzeit vor: Ostern durch ein vierzigtägiges Fasten bis zur heiligen und hohen Woche , das sind die so genannten Großen Fasten, Christi Geburt mit Theophanien ebenfalls durch eine vierzigtägige Fastenzeit, die am Abend des Gedächtnisses des hl.Philippus beginnt, und das Gedächtnis der Apostelfürsten Peter und Paul und aller Apostel durch das Apostelfasten vom Montag nach Allerheiligen bis zum 28.Juni und schließlich das Fest des Entschlafens der Gottesmutter (koimesis) durch eine kleine Fastenzeit vom 1.-14.August...
...Nur an wenigen Tagen des Jahres bedeutet Fasten vollständige Enthaltsamkeit von Essen und Trinken, so am Heiligen und Hohen Freitag (Karfreitag)..
...Ansonsten bedeutet Fasten Verzicht auf bestimmte Speisen einerseits uns auf sättigende Menge von Nahrung andererseits. Es gibt, was die Art der erlaubten Speisen betrifft, drei Gruppen von Fastentagen, nämlich Fastentage an denen nur vegetarische Speisen (keine Eier- und Milchprodikte) ohne Öl und Wein genossen werden: dazu gehören alle Mittwoche und Freitage des Jahres bis auf einige Ausnahmen, in den Großen Fasten und vom 1.-14.August außer Samstag und Sonntag, die ganze Heilige und Hohe Woche bis und mit dem Heiligen und Hohen Sabbat, der Vorabend von Theophanien, das Fest der Enthauptung Johannes des Täufers, das Fest von Kreuzerhöhung.
Zur zweiten Gruppe gehören Festtage, an denen vegetarische Speisen, gewisse Weichtiere (z.B. Tintenfisch, Muscheln) Öl und Wein erlaubt sind.
Die dritte Gruppe besteht aus Fasttagen, an denen außerdem Fisch erlaubt ist.
Diese Fastenregeln der Orthodoxen Kirche sind sehr alt und nehmen Bezug auf die Eßgewohnhweiten der Mittelmeerländer. Was dort Nahrungsmittel von geringem Wert sind (z.B.Tintenfisch, Muscheln) sind für uns westeuropäische Binnenlandbewohner Leckereien. Es versteht sich daher von selbst, dass wir das Fasten an unsere Lebenssituation anpassen müssen. So gehört für uns beispielesweise auch Verzicht auf Genussmittel, aufs Rauchen und auf Süssigkeiten, sowie aufs Fernsehen zum Fasten.
Zum Fasten gehört zudem seit jeher untrennbar eine Intensivierung des Gebetes und das Abgeben des vom Munde ersparten an die Bedürftigen. Da nach dem strengen Gebot des Herrn und der Tradition der Orthodoxen Kirche, das Fasten im Verborgenen geschehen soll (Mt 6,16-1, kann es im Gegensatz zur Mittelalterlichen Praxis des Westens niemals öffentliches Gesetz werden und bleibt dem Gewissen des einzelnen Gläubigen selbst überlassen, wie sie sich am Fasten der Kirche beteiligen. Im Gegensatz zu den Mönchen erwartet man von den Weltchristen, Priestern und Laien, nicht, dass sie die Fastenregeln vollständig einhalten.
Sie sollen, tun was sie können und was in ihrer Lebenssituation sinnvoll ist.
Doch ist es wichtig, dass sie nicht zu leichtfertig sich über das gemeinsame Fasten der Kirche hinwegsetzen, sondern mit ihrem Beichtvater absprechen, wie sie daran teilhaben können.
Denn irgedein Enthalten, eine Vertiefung im Gebet und eine Befleißigung in der Ausübung der Nächstenliebe ist jedem Christen möglich. Ohne sie gibt es kein Wachsen auf dem wege der Theosis.
Zudem ist das Fasten im Verständniss der Orthodoxen Kirche seit jeher Zeichen der eschatologischen Hoffnung auf das Friedensreiches Gottes, in dem sich die Geschöpfe nicht mehr gegenseitig töten und fressen werden nach den Worten des Propheten Jesaja:
"Es wird der Wolf zusammen mit dem Lamm weiden und der Panther mit dem Ziegenbock lagern; das Kalb, der Stier und der Löwe werden gemeinsam auf der Weide sein, und ein kleines Kind wird sie führen. ..." (Jes 11,6-9).
So ist für die Gläubigen der Verzicht auf Fleisch, Eier und Milch eine zeitweise Selbstbeschränkung, die in Erinnerung ruft, dass der Mensch nur heilwerden kann, wo er lernt mit seiner Umwelt im Frieden zu leben. Recht verstandenes Fasten macht empfindlich für den zerstörerischen Raubbau, mit dem die gefallne Schöpfung sich selbst zu Grunde richtet.
Recht verstandenes Fasten erfüllt nicht einfach ritualistisch irgendwelche unverstandene Vorschriften, sondern nimmt an einem konkreten Punkt die Buße als ganzheitliche Umkehr an und bewährt sie im Verzicht.
Gefährlicher als Mißachtung des Fastens ist daher innerhalb der Kirche der gesetzlich-ritualistische Mißbrauch, der abstumpft statt sensibilisiert.
Durch ihn wird das Fasten leicht zum Ruhekissen des Selbstgerechten oder zum Hochleistungssport hochm�tiger Prahlerei. Darum singen wir am ersten Vorfastensonntag zu den Luzernariumspsalmen:
>Nicht nach Pharisäerart lasste uns beten, ihr Brüder!
Denn, wer sich erhöht, wird erniedrigt werden.
Erniedrigen wir uns vor Gott!
Wie der Zöllner lasset uns im Fasten rufen:
Erbarme Dich unser, o Gott, die wir Sünder sind!
Der Pharisäer, durch eitle Ruhmsucht besiegt,
und der Zöllner in Buße gebeugt,
traten alle beide vor Dich, den alleinigen Herrn;
jener, wie er hochmütig erzählte sein Tun,
wurde seiner Güter beraubt;
dieser, der keine Worte fand,
wurde gewürdigt Deiner Gnade.
In meiner Reue stärke mich,
Christus Gott, einzig Menschenliebender!<
Biblische Begründung: Mt 6,16-18; Mk 2,18-22; 7,1-23; Mk 9,29; Rm 8,19-22; 1 Kor 8,1-13."
Quelle: (c) Vandenhoeck & Ruprecht, Heitz/Hausamann (Hg.), Christus in euch: Hoffnung auf Herrlichkeit, 2. Aufl., Göttingen 1994
herzlichst
In Christo
René
Lieber René,Ehre sei Dir oh Herr hat geschrieben:Hallo, lieber Sebastian,Sebastian hat geschrieben:Ja vielen Dank lieber René,
leider kann ich russisch nicht lesen. Zu dem Link von der Weimarer Gemeinde:
Magst du mir denn erklären, was es auf sich hat, wenn dort steht "Gekochtes ohne Öl" ich kenne nämlich die Bedeutung nicht. Warum soll an einigen Tagen kein Öl in die Speise?
Danke + Gruss
Sebastian
so genau kann ich das auch nicht erklären, ich kenne nur die Fastenregeln.
Ich denke, es ist eine Frage der Nahrung, Öl ist ein Geschmacksträger, wenn man geschmacklos isst, hat man weniger Genuss am Essen und kann sich mehr auf das Gebet konzentrieren. Der Verzicht auf Fleisch und Tierprodukte macht auch die Gedanken leichter. Fasten ist ja nicht nur der Verzicht auf bestimmte Speisen. Man verzichtet auch auf andere Genüsse z.B. weniger Fernsehen, Kino usw... und gibt sich dem Gebete hin, geht zur Beichte und achtet mehr auf sein geistliches Leben.
Warum an einigen Tagen nun bestimmte Nahrung nicht genossen wird kann ich nicht genau genug erklären. Am Heiligen Freitag, Karfreitag, isst man garnichts, zum Gedenken an die Kreuzigung / Leiden / Tod unseres Herrn, Jesus Christus.
Die Mönche fasten noch wesentlich strenger als wir Laien. Sie streben ein Engelgleiches Leben an. Ein bedürfnisloses Leben in diesem Sinne.
Der ganze Speiseplan soll ja auch helfen von den Genüssen abzulenken und sich auf das Wesentliche, auf das Innere zu konzentrieren, aufs Gebet, dem Gespräch und der Hingabe zu Gott...
Nebenbei wird ja auch Körper und Seele gereinigt. Dies spürt man recht schnell. Wenn man z.B. große Probleme hat, hilft Fasten und verstärktes Gebet auch sehr gut...
Vielleicht kann unser Vater Peter das ein wenig besser erklären als ich...
Hoffentlich konnte ich trotzdem ein wenig helfen...
herzlichst René
danke für deine beiden Beiträge, das war schonmal hilfreich. Nun was die Geschmacksträger betrifft:
Dann müsste theoretisch auch ohne Gewürze gekocht werden, wenn die Minderung von Genuss wie du sagst der Zweck ist. Ist das so?
In Christo
Sebastian
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Ehre sei Dir oh Herr
nun, vielleicht mit etwas weniger Gewürz, da man ja mit allem haushalten und sich zurücknehmen soll.
Dabei soll man aber auch nicht zum Pharisäer werden.
Wie aus den Beiträgen ja ersichtlich ist, nimmt die beschränkte Nahrungsaufnahme nur einen Teil des Fastens ein...
Wenn ein Mensch z.B. krank ist oder schwanger oder einer Tätigkeit nachgeht, bei der sehr hart körperlich gearbeitet wird, kann er nicht so streng fasten. Das bedeutet aber nicht, dass er nicht den anderen Dingen nachkommen kann. Buße, Reue, ev. Almosen geben, Beten, weltliche Vergnügungen einschränken können diese Menschen auch.
Ich habe heute die ROKA in Berlin besucht und bin sehr zufrieden und froh wieder zu hause angekommen. Dies zeigt wieder, man muß nicht die Sprache verstehen, in der zelebriert wird, man spürt auch so Gottes Gegenwart und Liebe. In diesem Sinne könnte ich täglich rufen:
Christus ist auferstanden!
Gott zur Ehre
herzlichst René
Noch ein kleiner Zusatz.
Dies alles heißt aber auf keinen Fall, dass Fastenspeisen nach nichts schmecken und langweilig sind...
oh nein, es gibt eine Fülle von Zubereitungsmöglichkeiten von Salaten, Suppen, Schmorgerichten, Pürees .... usw..
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Jugobaer
Fasten
vieleicht kann mir ja einer von euch genau sagen was mann in der Orthodoxen Fastenzeit vor Ostern und Weinachten essen und trinken darf und was nicht?
oder gibt es da Unterschiede zwischen den Orthodoxen Serben,Griechen,Russen,Bulgaren,.....usw
Dank dem Herrn
Помоз Бог
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Ehre sei Dir oh Herr
unter folgender Verlinkung (ich gab es oben schonmal an) findest Du den Kalender dieses Jahres und farblich markierte Fastenhinweise, die dann unten erklärt werden (unter Kirchenkalender).
Das Beste ist aber Dich von Deinem Geistlichen Vater beraten zu lassen.
http://www.rok-weimar.gmxhome.de/deutsch/w-alles-d.htm
L.G. René