Question hat geschrieben:Hallo S.
Sebastian hat geschrieben: nur soviel:
der Hl. Geist ist nicht an Mauern gebunden, sondern weht/wirkt wo er will. Daher kann und will ich die Inspiration bzw. das geleitet werden lassen nicht an irgendwelche Konfessionen binden. Da würd' ich mir den Geist Gottes nicht gerade zum Freund machen, würde ich ihn in seinem Wirken einschränken. Eine plausible Erklärung dafür findest du hier
Mt 18, 20
20Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.
Das sagte unser HErr Jesus Christus und daran kann ich auch glauben und du?
Aber dies trifft den Kern nur unzutreffend. Wenn du wissen willst auf wessen Aussage wir als Christen uns verlassen können, dann sind dies die Worte Christi. Das rührt daher, da Jesus der Christus ist. Anders: Jesus ist das Fleisch gewordene Wort Gottes.
Liebe Grüße
S.
Nur damit wir uns verstehen: es ist Dir schon klar, dass wir aneinander vorbei reden? An sich bin ich ja mit Deiner Sicht einverstanden.
Aber wir diskutieren hier doch die orthodoxe Sicher der Dinge. D.h. wenn Du jetzt meinst, dass der Heilige Geist dort wirkt wo er will (und das könnte dann heißen: auch bei Nichtorthodoxen), könnte es gut sein, dass Milo und René mit dieser Meinung so gar nicht einverstanden sind. Sie haben ja ihre Überzeungung bezüglich der exklusiven Richtigkeit der OK oft genung dargelegt.
Herzlich.
Q.
Hallo liebe Q.
so früh schon am schreiben?
Ich finde auch, dass wir aneinander vorbeireden. Damit ich Nachzügler bei der Geschwindigkeit, die du an den Tag legst
Daher folgende Fragen an die Schreiberschaft:
1. Inwie weit empfindet ihr die Aussagen/Dogmen der OK als einen Absolutheitsanspruch gegenüber anderen Kirchen? Wie begründet er sich?
2. Was bedeutet einzig "wahre Kirche Christi"?
3. Wie sieht die OK "Wahrheiten" in anderen christlichen Gemeinschaften und mit welchen Maßstäben wird gemessen. (Stichwort: Teilwahrheit)
3.1 Wie sieht die orthodoxe K. das Wirken des Hl. Geistes in anderen Gemeinschaften (=> Ökumene!)?
4. Gibt es Schwierigkeiten bei orth. Gläubigen über den sog. Tellerrand zu blicken?
Hoffe wir können hier für Aufklärung sorgen...
Anmerkung: Die Fragen sind nicht als Provokation zu verstehen, sondern sollen zum besseren Verständnis und dem ökumenischen Dialog beitragen.
Grüße
Sebastian