Michael hat geschrieben:administrator hat geschrieben:Christus ist auferstanden!
Oder ist der Gott der Protestanten nur ein Gott der Toten?
Ich empfehle immer und jedem: mach deine praktische Erfahrung erst damit, bevor dein Urteil fällt.
Luk23.42 Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!43Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.
unwürdiger
admin
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Hallo Admin,
nein, Gott ist kein Gott der Toten, sondern (auch) der Lebendigen. Und in der Tat habe ich praktische Erfahrungen mit dem direkten Gebet zu Jesus gemacht. Die Mahnung ist also vollkommen unnötig.
Und die von Dir zitierte Bibekstelle aus Lukas 23 bezieht sich auf den Schächer am Kreuz, dem Jesus SELBER versichert hat, daß er noch heute mit Jesus im Paradies sein wird, weil er (der Schächer am Kreuz) eben Reue gezeigt hat.
Jesus ist freilich ein Fürsprecher zwischen uns und Gott. Aber es darf keinen Fürsprecher zwischen uns und Jesus geben!
Christus ist auferstanden!
Hallo Michael,
wer sagt das? Scheinbar war mein Eindruck von Deinen Schriften hier doch richtig??? Dann lies doch bitte mal und schlage ggf. nach.
Jesus hat es z.B. besonders gerne, wenn man sich an seine Mutter wendet. Wie sonst sind Gebetserhörungen und Wundertaten erklärbar, bei Christen, die sich an die Hl.Gottesmutter wenden?
Sein erstes Wunder hat er nur seiner Mutter zuliebe getan (Joh. Kap.2 Wasser zu Wein verwandelt).
Die Würdigkeit der Verehrung der Gottesmutter lässt sich auch aus der Bibel entnehmen. Z.B. Lukas 1
Vers 28 - Der Erzengel redet Maria an: "Gegrüßt seist Du, Hochbegnadete! Der Herr ist mit Dir!"
Vers 30 - "Fürchte Dich nicht Maria, denn Du hast Gnade bei Gott gefunden."
Vers 35 - "Als Maria den Engel fragt, wieso sie einen Sohn gebären wird, wo sie doch Jungfrau sei sagte der Engel: "Der Heilige Geist wird über Dich kommen und die Kraft des Höchsten wird Dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das aus Dir geboren wird, Gottes Sohn heißen."
Vers 42 - Gebenedeit bist Du unter den frauen und gebenedeit ist ist die Frucht Deines Leibes.
Wenn der Erzengel so zu Ihr spricht und der Heilige Geist selbst durch den Mund der Hl. Elisabeth sie "gebenedeit unter den Frauen" und "Mutter des Herrn" (Vers 43) nennen läßt, dann müssen auch wir Menschen Ihr Ehre erweisen!
"Die Heiligen sind solche Menschen, die Gott besonders treu gedient haben und nun zu Freunden Gottes geworden sind. Im Gleichnis von anvertrauten Pfunden (Mat. 25, 23) sagt sagt der Herr Jesus, dass solchen treuen Dienern nach ihrem Verscheiden beim Einzelgericht ein gewisser Machtbereich auf Erden gegeben wird.Im Gleichnis sagt solch einem Diener der Herr:"Du guter und treuer Knecht! Du bist über weniges treu gewesen, so will ich dich über Vieles setzen. Gehe ein zu deines Herren Freude!"
Noch ein Bsp., Joh. 12, 26 "Wer mir gedient hat, den wird mein Vater ehren." "
Ich denke, dass sollte erstmal reichen. Wie kann man das falsch verstehen? Ich würde mich freuen, wenn Du zumindest diese Antwort von mir ein wenig beantwortest. Meine erste Antwirt an Dich hast Du scheinbar übersehen...
Oben von Dir ganz richtig bestätigtes Zitat ist z.B. ein Beispiel, dass unser Herr selbst die Sakramente - hier Reue und Buße - eingesetzt hat. Auch das wird oft in ev. Kreisen verneint.
Mal ne Frage von mir an Dich, gehört Deine Kirchem, von der Du geschrieben hast zu denen, wo nur der Klerus also der Pfarrer die Heiligen Gaben (Kommunion) empfängt?
Ich frage das deshalb, weil scheinbar in ev. Kirchen die Praxis recht verschieden ist.
herzliche Grüße René
Quelle: Orthodoxer Schülerkathechismus