danke für deine Antwort, sehe ich ähnlich.
danke nochmals für die Wünsche
Gruß
S.
Da gibt es eine nette Geschichte: Ein Fremder fragt einen Passant nach dem Weg zum Bahnhof. Der Passant muss eingestehen, dass er ihn auch nicht weiß. Macht nix, sagt freudig der Fremde, das wichtigste ist, dass wir darüber gesprochen haben.Sebastian hat geschrieben:leider kann ich dich auch nicht immer verstehen. Macht nix, dafür schreiben wir ja hier (tolle Logik, gell?)
Danke, das wollte ich von Dir hören. Dein individueller Glaube ist also, die Orthodoxie vertrete im Gegensatz zu Deiner Kirche die eine Wahrheit Christi. Deine individuelle Entscheidung müsste konsequenterweise Konversion sein. Ich hoffe für Dich, dass es wirklich dazu kommt.Sebastian hat geschrieben:Nein, dass wir alle einer gesamtökumenischen heiligen apostolischen Kirche angehören. Das wäre mein Wunsch.Walter hat geschrieben:Was würde Dein Herz denn froh machen. Sicher nicht dass wir uns hassen. Also dass wir alle neuapostolisch werden? (Die Frage ist erst gemeint.)Sebastian hat geschrieben:Wir haben uns alle so lieb, aber bleiben unterschiedlicher Auffassungen. Macht sowas das Herz froh? Meins nicht.
Entschuldige, aber das verstehe ich nicht.Walter hat geschrieben:Du schließt zudem von individueller Unehrlichkeit auf kollektive Zusammenschlüsse? Was meinst Du nun?
Wahrheitsfindung ist ein Prozess der Selbsterkenntnis. Die Wahrheit liegt uns durch unseren Herrn Jesus Christus vor, wir müssen sie nur annehmen. Darunter, und das erstaunt dich vielleicht, fällt die Wahrheit, die die OK über Jahrhunderte bewahrt hat, bei den "Anderen" aber verloren gegangen ist.
Nein, ich wollte ja gerade wissen, warum die NAK glaubt, dass die zwölf Apostel bzw. die zwölf Stämme Isreals ausgerechnet von zwölf Herren aus dem Großbritaniens des 19. Jhtds "neu" vertreten werden mussten, wo es doch genug Bischöfe gibt, die in wirklicher "apostolischer" Sukzession geweiht sind. Aber Du scheinst das ja selbst nicht zu glauben und das ist wohl gut so.Sebastian hat geschrieben:ich hoffe der Link hilft dir
http://de.wikipedia.org/wiki/Katholisch ... _Gemeinden
Nun, ich habe zumindest so meine Bedenken, in der Lehre meiner Kirche. Ich hoffe sehr, dass sich was bewegt in Richtung Umkehr. Deshalb bleibe ich und versuche mich einzubringen.Walter hat geschrieben:Lieber Sebastian!
Da gibt es eine nette Geschichte: Ein Fremder fragt einen Passant nach dem Weg zum Bahnhof. Der Passant muss eingestehen, dass er ihn auch nicht weiß. Macht nix, sagt freudig der Fremde, das wichtigste ist, dass wir darüber gesprochen haben.Sebastian hat geschrieben:leider kann ich dich auch nicht immer verstehen. Macht nix, dafür schreiben wir ja hier (tolle Logik, gell?)
Danke, das wollte ich von Dir hören. Dein individueller Glaube ist also, die Orthodoxie vertrete im Gegensatz zu Deiner Kirche die eine Wahrheit Christi. Deine individuelle Entscheidung müsste konsequenterweise Konversion sein. Ich hoffe für Dich, dass es wirklich dazu kommt.Sebastian hat geschrieben:Nein, dass wir alle einer gesamtökumenischen heiligen apostolischen Kirche angehören. Das wäre mein Wunsch.Walter hat geschrieben:Was würde Dein Herz denn froh machen. Sicher nicht dass wir uns hassen. Also dass wir alle neuapostolisch werden? (Die Frage ist erst gemeint.)Sebastian hat geschrieben:Wir haben uns alle so lieb, aber bleiben unterschiedlicher Auffassungen. Macht sowas das Herz froh? Meins nicht.
Entschuldige, aber das verstehe ich nicht.Walter hat geschrieben:Du schließt zudem von individueller Unehrlichkeit auf kollektive Zusammenschlüsse? Was meinst Du nun?
Wahrheitsfindung ist ein Prozess der Selbsterkenntnis. Die Wahrheit liegt uns durch unseren Herrn Jesus Christus vor, wir müssen sie nur annehmen. Darunter, und das erstaunt dich vielleicht, fällt die Wahrheit, die die OK über Jahrhunderte bewahrt hat, bei den "Anderen" aber verloren gegangen ist.
Eine kollektive Entscheidung, wäre es, wenn die gesamte NAK die Orthodoxie zu Ihrer Lehre macht. Dann müssten nicht alle einzeln in existierende orthodoxe Gemeinden konvertieren, sondern einzig die Kirche müsste sich in eine Neueingliederung in die apostolische Sukzession bemühen, und könnte die wahren Sakramente für ihre Mitglieder selbst spenden. (So lief das z.B. bei den Unionen Roms ab - nur dass die römische Kirche nach unserem Glauben eben nicht die wahre Kirche darstellt.) Dass es sobald dazu kommen wird, halte ich für unwahrscheinlich. Deshalb halte ich in Deinem Fall Konvertieren wirklich für die bessere Lösung.
Ach, da hab ich ja was ausgelöstWalter hat geschrieben:Nein, ich wollte ja gerade wissen, warum die NAK glaubt, dass die zwölf Apostel bzw. die zwölf Stämme Isreals ausgerechnet von zwölf Herren aus dem Großbritaniens des 19. Jhtds "neu" vertreten werden mussten, wo es doch genug Bischöfe gibt, die in wirklicher "apostolischer" Sukzession geweiht sind. Aber Du scheinst das ja selbst nicht zu glauben und das ist wohl gut so.Sebastian hat geschrieben:ich hoffe der Link hilft dir
http://de.wikipedia.org/wiki/Katholisch ... _Gemeinden
Was abschliessend meinen ökumenischen Charakter besser beschreibt ist der Satz, mit dem ich seit meiner Eigenständigkeit im Glauben auffasse: In erster Linie bin ich Christ und dann gehöre ich einer "*"*"*"*"Konfession"*"*"*"*"*" anSebastian hat geschrieben:
Walter,
ich entdecke in meiner Kirche immer wieder viel Gutes und bei vielen sehr viel Gottesfurcht und Gottvertrauen. Ich habe auch sehr viele Glaubenserlebnisse. Was ich nicht verstehe ist, dass man die Fortsetzung der Urkirche sein möchte, aber 1700 Jahre christlichen Wirkens auslässt. Naja mittlerweile sieht man dies anders. Zum Glück, vielleicht kommt endlich das Bewusstsein, dass es in der Zeit dazwischen auch Christi Wahrheit gab. Ich sehe viele ??? in der Lehre meiner Kirche. Ich hoffe der neue Katechismus 2008 bringt Lichtblicke, die einem ökumenischen Dialog förderlich sind!
LG und Gute Nacht
S.
Ich denke, wenn man mit der und aus der Liebe Christi argumentiert kann man nicht ernidrigen. Es muss den anderen Christen gezeigt werden, dass man sie liebt und nicht verachtet. Schießlich sind wir, trotz der ganzen Trennungen und Unterschiede, doch eines Ursprungs! Das meine ich ernst. Ja, es gibt Abweichungen von der Lehre Christi. Wie und in welcher Ausartung diese Abweichungen als Irrlehren zu bezeichnen sind, sei dem Großen Gott überlassen. Das soll jetzt nicht heissen seinen Standpunkt nicht klar vertreten zu dürfen, nein, ich möchte nur nicht urteilen (mit dem sog. Finger auf andere zeigen).Protopeter hat geschrieben: in diesem Sinne ist es wohl geraten, gegenüber Angehörigen nichtorthodoxer christlicher Konfessionen zunächst und vor allem den Geist der Liebe spürbar werden zu lassen.

aus:7. Die Gemeinsame Internationale Kommission für den Theologischen Dialog zwischen der Katholischen Kirche und allen Orthodoxen Kirchen, die mit solcher Hoffnung geschaffen worden ist, hat unseren Fortschritt in den letzten Jahren sichtbar gemacht. Sie ist immer noch ein geeignetes Werkzeug, um die ekklesiologischen und historischen Probleme zu studieren, die an den Wurzeln unserer Schwierigkeiten bestehen, und um hypothetische Lösungen für sie zu beschreiben.
Das war schon immer der erste Stolperstein in Dialogen, dass man sich nämlich erst einmal auf eine gemeinsame Sprache (egal welche!) einigt. Für mich ist hier schon klar, was gemeint ist. Natürlich kann man überall Haare spalten, aber das ist ja genau das, was man nicht will. Aus "katholischer" Sicht wäre sogesehen die Bezeichnung "Orthodoxe Kirche" auch falsch, weil die römische Kirche ja sich selbst als einig orthodox (also rechtgläubig) empfindet. Korrekter Weise müsste man also alle einzeln aufzählen: Die Kirche von Rom (und allen ihr unterstellten Bistümern weltweit), das Patriachat von Konstantinopel, ..., die Kirche von Finnland, ...Milo hat geschrieben:der Katholischen -> müsste eigentlich heißen der römisch-katholischen, denn katholisch ist die eine, apostolische Kirche!
allen Orthodoxen-> warum im Plural? die OK ist die Eine, Katholische und Apostolische
Warum hypothetisch? Keine Kommision bestehend aus Orthodoxen und Nichtorthodoxen kann natürlich etwas über die Orthodoxe Kirche bestimmen. Sie kann eben nur Vorschläge (=hypothetische Lösungen) erarbeiten, die dann z.B. in einer gesamtorthodoxen Synode beraten und eventuell auch beschlossen werden können, und dann noch vom gesamten orthodoxen Kirchenvolk angenommen werden müssen.Milo hat geschrieben:hypothetische Lösungen-> beider Worte entblösen sich als falsch! warum sollte die Gemeinschaft Heiliger hypothetisch sein?? Warum sollte es mehrere Lösungen geben??