Folgendes wäre zu vermeiden:
Bei Frauen sind das figurbetonende Kleidung, die Haarpracht (kurz oder lang egal), auffällige Schminke, zuviel Schmuck und Schuhe mit hohen Absätzen.
Bei Männern knallenge Jeans, Short (auch Bermudas), Hemden die eine ansatzweise offenen Brust zeigen, hautenge T-shirts und eigentlich auch keine kurzärmeligen Hemden.
Für beide gilt: kein Parfüm.
Das hört sich auf den ersten Blick "oops"
Den Kopf zu bedecken während des Gottesdienstes in der Kirche und für viele (auch ich) zu Hause beim Gebet, ergibt sich aus dem oben angeführten und natürlich auch aus dem paulinischen Gebot.
Ich finde es nicht ok, dass damit der rechte orth. Glaube verbunden wird und wer dem nicht folgt ist kein richtiger Orthodoxer.
Dafür dann auch noch die Altgläubigen als Beispiel herzunehmen ist einfach nicht angebracht; im weiteren Sinne auch nicht die Altkalendarier die nicht in Gemeinschaft mit den orth. Kirchen sind.
Und es stimmt nicht, dass die Altgläubigen in Kommunion mit den übrigen orth Kirchen sind.
Das Anathema ist 1971 von der russ. Kirche zurück genommen worden, und später auch von der Auslandskirche. Aber in Kommunionsgemeinschaft sind nur die "Edinovertsy", sie sind schon vor der Oktoberrevolution in den Schoss der Mutterkirche zurück gekehrt.
Es gibt in den USA ein oder zwei Gemeinden, die sind in Gemeinschaft mit der Auslandskirche, ansonsten ist nichts.
Im Gegenteil: man hat in Moskau ein Gegenpatriachat gegründet und ist von sich nicht bereit den anderen die Kommunion zu gewähren.
Untereinander sind sie in viele kleine Gruppen zersplittert, die sich nicht mögen.
Ich glaube nicht, dass solche Gemeinschaften für uns als Vorbilder wirklich dienen müssen.
Das ist auch gar nicht nötig: Es geht doch auch in der Schrift in erster Linie um die betende Frau die ihren Kopf bedecken soll.
Sicher, es ist für eine gläubige Frau bestimmt angebracht sich weniger aufgemotz in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das haben uns viele heilige Frauen vorgemacht aber sich gleich so zu gewanden wie die Altgläubigen oder deren protestantisches Pendant die Amischen, nämlich in der Mode des 18.-19. Jahrhunderts ist wirklich nicht nötig.
Nonnen haben ohnehin ganz andere Prämissen, weshalb sie sich den Kopf bedecken oder verschleiern.
Zu diesem Bild ist zu sagen:

Die Frauen mit den hohen Hauben und den weissen Schleiern sind christlich-arabische Frauen Palästinas.
Und zur damaligen Zeit haben alle Frauen der Region sich verschleiert.
Heutzutage ist das anders.
Wer sich gerne mit dem Thema "bescheidene ("modest") Kleidung beschäftigen möchte, kann das in folgenden Blog tun:
http://veiledglory.wordpress.com/
Hat mir gut gefallen, denn da wird einem nicht gleich der ganze Glauben abgesprochen oder lächerlich gemacht wenn man nicht gleich Ja und Amen ruft.
LG Songul


