Ich hänge ganz schön hinterher, sorry, aber ich fand diese Seite jetzt erst.
Ich habe mich sehr darüber gefreut, daß "mein" Papst den Patriarchen von Konstantinopel besucht hat. Und ich finde es auch sehr gut und wichtig, daß beide Kirchen weiter aufeinander zu gehen. Ist denn der Patriarch von K. nun vom Tiitel her ein Papst oder nicht? Ich frage das jetzt wirklich unwissend, weil ich es manchmal von Orthodxen selber höre und bin jetzt etwas verunsichert.
Was ich aber noch anmerken wollte udn als Katholikin korrigieren wollte: Protestant ist
kein Schimpfwort bei uns. Ich war zwar auch etwas irritiert, als ich in einem orthodoxen Gottesdienst mal beim Glaubensbekenntnis das Wort "katholisch" gehört habe, aber wie hat mal der selige Bernhard Lichtenberg gesagt: katholisch heißt allgemein.
Womit ich (aber das ist meine persönliche Meinung!) als Katholikin ein maßives Problem habe ist: daß die Evangelen oder auch Protestanten (mein Kollege ist evangelisch und meint, daß er sogar Evangelist ist, weil ich Katholik bin

) sich darüber beschweren, daß sie bei "uns" nicht zur Kommunion gehen dürfen. Weil es bei denen ja "nur" das Abendmahl ist, was nachgefeiert wird. Aber bei uns gibt es ja kein Brot und Wein sondern es ist nach der Wandlung Leib und Blut Christi.
Während dem Ökumenischen Kirchentag habe ich dann gelernt, daß es auch bei den Protestanten Unterschiede gibt. Für die einen ist es nur das Nachfeiern (als Symbol) des Abendmahls während die andeen daran glauben, daß Jesus aber während des Abendmahls präsent ist.
Daß die Orthodoxe und die röm. kath. Kirche aufeinder zugehen ist schon viele Jahre. Ich müßte dazu noch einmal Näheres nachlesen, wenn es denn interessiert. Auf jedenfall ist von unserer Seite kein Bruch mehr da. Päpste haben sich für das Schisma entschuldigt und auch die Exkommunizieren ist wohl unsererseits aufgehoben worden.
Ich persönlcih finde auch die Päpste, die wir zumindest ab Johannes XXIII hatten sehr menschlich. Ich kann mich ja nun nur an 2 Päpste bewußt erinnern: Papst Johannes Paul II und Papa Ratzi, wie zu sagen pflege.
Gerade daß neue Buch von Joseph Ratzinger zeigt dies. Er hat sehr darauf geachtet, daß es nicht als "Papst Buch" verkauft wird. Das kommt in seinem Vorwort sehr gut rüber. Auch die Papst-Krone gibt es nicht mehr. Es hat sich sehr viel bei uns zum Guten entwickelt. Als unser alter Papst starb, war ich sehr traurig. Meine Größte Sorge war, daß wir einen Papst bekommen, der wieder diesen "Unfehlbarkeits-Anspruch" hat. Es ist ein sehr verantwortungsvolles Amt. Und ich sage immer: Jesus war ein einfacher Mensch. Und daran sollte sich auch der Papst orientieren. Aber wie gesagt: "GOTT SEI DANK HAT ES GOTT GUT MIT UNS GEMEINT!!!
Liebe Grüße
Tamira