zur Thematik des Islams und des Verhältnisses zwischen Islam und orientalischer Christenheit steht ein interessanter Beitrag im Heft 53 der Zeitschrift Welt der Bibel:

Grüße
Konrad

Ich habe nicht die Absicht, jemanden zu verunsichern. Leider wirkt es auf mich oft etwas zu verführerisch, meine Vorstellungen vom Christsein zu schreiben. Wenn das den Eindruck macht, ich hätte eine unlautere Absicht, dann tut es mir leid! Mir fehlt leider noch die nötige Sensibilität im Umgang mit der orthodoxen Kirche, besonders wenn es wie hier über das Internet geschieht. Vielleicht ist es besser, wenn ich abwarte, bis ich real orthodoxen Christen begegne und mich mit ihnen unterhalte.Mit dieser Methode hofft man sein Gegenüber letztendlich in Zweifel und Unsicherheit zu stürzen.
Das geht vielleicht mit ahnungslosen, in Religion und Tradition inzwischen kaum mehr erzogenen Christen der westlichen Kirchen, aber bei uns Orthodoxen wird das dann schon eine härtere Nuss.
da wir dazu verpflichtet sind, unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst, auch unsere Feinde zu lieben, gehröt zur orthodoxen Praxis im täglichen Leben.Metanoia hat geschrieben:Gut, dann will ich doch nochmal was zur Orthopraxie fragen:
Sind ethische Regeln (Liebe, Gerechtigkeit,...) Teil der Orthodpraxie oder sind sie wieder ein ganz anderes Gebiet?
Ich muss dazu sagen, dass ich das Buch mit einer Intention gelesen habe, die zunächst einmal nicht soviel mit dem Unterschied Orthodox/Römisch-Katholisch zu tun hatte, mir ging es dabei zuallererst um die allgemein christliche Grundhaltung zu bestimmten modernen Phänomenen wie die im Buch angesprochenen asiatischen Religionen, den Okkultismus, die Ufogläubigen etc. Dass der sel. Vr. Seraphim gelegentlich auch uns Katholiken hart ins Gericht geht, damit hatte ich gerechnet und ich nehme es ihm auch keineswegs übel. Ich nehme mir aber auch die Freiheit, gewisse Sachen, die er kritisiert, aus anderen Blickwinkeln zu sehen und zu anderen Schlussfolgerungen zu kommen. Sein Buch war deshalb so interessant für mich, weil ich kurz zuvor ein anderes Buch eines Protestantenpastors aus den USA zur selben Thematik der asiatischen Religionen gelesen hatten. Interessant insofern als beide - Vr. Seraphim und der Protestantenpastor bei der Betrachtung dieser Phänomene zu nahezu identischen Schlussfolgerungen kommen, wenn auch mit verschiedenen Herangehensweisen.Nassos hat geschrieben:ich frage mich, wie ein fuer Dich doch empfehlenswertes Buch wirkt. Es wird ja auch auf den Katholizismus eingegangen.
Was empfindest Du da? Was fuer Gedanken machst Du Dir?