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Verfasst: 18.06.2006, 13:35
von Milo
Hallo Sebastian!

Schön das mal jemand seine Sicht hierzu beschreibt. Ich hoffe das die Zitierten sich auch mal melden ;-)

Nun vorab muss ich sagen das wir zwei Dinge unterscheiden müssen:
Das eine ist die "moderne" Ökumene, das andere der Dialog unter Verschidengläubigen. Warum sage ich das?

Nun die Kirche kennt sich nur als Eine Kirche des HErren, die ja sein Leib ist, also nicht zerstückelt. Was teilt aber den Leib des HErrn? Unsere geographische Lage? Unser Geschlecht? Nationalität? Unterschiedliche Lebzeiten auf Erden? Nein! Das ist es nicht...es ist die die Gemeinschaft der Heiligen im Glauben, also im gleichen Glauben. Und wenn jemand anderst glaubt oder lehrt, dann war das schon zur Apostelzeit ein Anlass denjenigen aus der Gemeinschaft auszuschließen...also er konnte sich nicht als Leib des HErrn sehen, bis er nicht umkehrt...bedenke es gibt nur einen Leib, eine Geminschaft in Ewigkeit. Nicht wird es im Reich Gottes mehrere geben, es gibt ja nur einen Gott, einen Mittler, und somit eine Gemeinschaft. Warum konnten die Apostel und deren Nachfolger über dieses bestimmen? Nun:

Mt 18.15Sündigt aber dein Bruder an dir, so geh hin und aweise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16Hört er nicht auf dich, so nimm noch einen oder zwei zu dir, damit bjede Sache durch den Mund von zwei oder drei Zeugen bestätigt werde. 17Hört er auf die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und Zöllner. c 18Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein!

Ja sie haben diese Vollmacht bekommen, und es ist gut so. Sonst wäre die ganze Welt schon längst Sodom und Gomora...da wir alle nicht mehr Referenzen hätten, die uns für die heilsame Lehre Rückhalt bietet.

Also wurden doch durch Jahrhunderte viele einzelene aber auch große, sehr große Grupierungen aus dieser Gemeinschaft ausgeschlaossen (im Grunde sie sich selbst) wegen ihrer Irrlehre die zum Abgrund führt.

Was ist also passiert Anfang des 20. Jahrhunderts? Man hat nicht die Umkehr gesucht zu der Apostolischen Gemeinschaft, sprich orthodoxen Kirche, nein man hat aus dem protestantischen Lager eine menschliche Initiative ergriffen, um den Kompromiss der verschiedenen Konfessionen zu suchen...um wieder "eine" Kirche zu werden. Aber welche den??

Es ist doch von sich aus logisch, dass wenn ich einen Kompromiss mache, ich etwas von der Wahrheit abrücken muss. Das ist nicht der Weg und die Wahrheit die ins Leben führt. Nein. Der HErr ist es, und seine gegründete Gemeinschaft der Heiligen, seine Initiative hat Vorrang vor diesen menschlichen, die meist aus Sentimentalität entschtehen, für die wiederrum kein Platz in Relation zu Gott hat.
Es ist und kann nicht eine ehrliche und wahrhaftige Geimeinschaft sein in der modernen Ökumene.
Die wahre Ökumene fing schon zur Jesuszeiten an, die Botschaft ist an alle Menschen der Erde gerichtet in die Geminschaft einzutreten welche die Apostel bezeugten und begründeten.

Mat 28.18 Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19Darum gehet hin und bmachet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes 20und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Ja was zu lehren? Und bei wem ist Er, der HErr bis ans Ende der Welt?
Ganz klar bei der Einen, katholischen und apostolischen Kirche, die diese hütet wie ihr Augapfel.

Es hat keiner was davon, weder die Orthodoxie noch die s.g. anderen Konfessionen wenn wir uns diesbezüglich selbst belügen und was anderes erzählen. Dann geschieht das:

Mt 15.14Laßt sie, sie sind blinde Blindenführer! Wenn aber ein Blinder den andern führt, so fallen sie beide in die Grube.

Jetz komme ich zu dem zweiten Begriff: Dialog.
Ein absloutes Muss! Und nur hier machte und macht die Orthodoxie Fehler, in dem sie sich manherseits abschottet. Dies ist nicht gut, aber noch schlimmer ist es wenn man es in der "modernen" Ökumene die Lösung sucht, statt im herzlichen Dialog die Wahrheit zu bezeugen, den Weg den auch die Hl. Väter so mühsahm immerwieder bezeugten.

Also ich binn immer bereit, nicht nur mit anderen Konfessionen, sondern auch Religionen, die Wahrheit bezüglich unseres HErrn Jesus Christus und seiner die Er erwählte zu bezeugen.

Ihm und Seinen anfangslosen Vater, und dem lebensspendenden Hl. Geist sei Lob und Ehre jetzt und immer, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amin.


dein unwürdiger admin

Verfasst: 18.06.2006, 16:27
von Sebastian
Mein lieber (nicht unnütziger :wink: ) Admin,

Du siehst die "moderne Ökumene" (was immer man darunter verstehen soll?) als eine Art Pseudokompromiss. Aber warum Kompromiss? Warum, als einen Bruch mit der eigen erkannten göttlichen Wahrheit? Was ist die Kirche Christie heute? Ein "Mogelpaket" zusammengeworfen aus vielen christlichen Gemeinschaften, die alle behaupten, sie hätten recht und dann plötzlich meinen: "Ach, so ein bisschen Ökumene, ein paar schöne Fotos für die Presse."? Nein, mein lieber Bruder. Der Leib Christi definierte sich schon zu Lebzeiten unseres Herrn, aus den Gliedern, die ihn bezeugen.

Meine Kritik an der, wie du sie nennst, "modernen" Ökumene ist auch, dass man sich zu wenig mit der Wahrheitsfindung beschäftigt. Aber wir sollten meiner Meinung nach genau deswegen die Ökumene stärken. Nicht als faulen Kompromiss ansehen, sondern als Prozess. Als Prozess, der nur von einem gelenkt werden kann. Christus. Und was meinst du, wie finden wir (Orthodoxe, Katholiken, Protestanten, Neuapostolen ... und wer weiss noch wer :wink: ) die Wahrheit, die göttliche Wahrheit? Doch nur mit der Hilfe unseres Erlösers, oder? Aber wie ist der Herr mit uns? Indem wir irgendwelchen "faulen Kompromissen" nacheifern und uns somit von Christus entfernen. Indem wir Christen uns aus Macht und Strategiegründen gegenseitig "abschlachten"? (siehe Nordirland [zum Glück nicht mehr so schlimm, wie vor 100 Jahren, aber wenn ich lese das man dort gegenseitig die Kinder seines Nächsten, seines christlichen Bruders/seiner christlichen Schwester mit Steinen bewirft auf dem Schulweg, dann kommt mir - entschuldigung - die Galle hoch und das macht ganz schön traurig :( ] ). Also daraus - da gebe ich dir recht - entwickelt sich keine Ökumene.

Du hast etwas schönes geschrieben!:
Das ist es nicht...es ist die die Gemeinschaft der Heiligen im Glauben, also im gleichen Glauben
Ja, an wen glauben wir denn? Es kann für uns Christen (nichts gegen andere Religionen, aber es ist nunmal mein Glaube) nur eine Losung sein: An Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.

Komme ich also zurück zum Ausgangspunkt. Wie wird die Ökumene lebendig? Wie finden wir zu seiner Wahrheit? Indem die Christenheit den einen, Jesus Christus, bezeugt und dadurch im Licht wandelt. Das klingt aber komisch, was? Im Licht wandeln... Aber im Licht wandeln heisst auch in der Wahrheit zu stehen. Wenn uns bewusst wird, dass uns eine wahrhaftige Ökumene nur mit Hilfe Gottes gelingt, müssen wir den bezeugen, der uns den Weg legte. Und wie können wir sicher sein, dass Gott dann mit uns ist? Darauf hat uns der Herr Jesus eine ganz liebevolle Antwort gegeben:

20Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.
Mt 18, 20

Das ist das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Dadurch, mein lieber Bruder, wird die Ökumene mit göttlichem belebt. Dialog, nicht zum Selbstzweck, zum endlos palabern (blablabla) über dies und das, weil es gerade "IN" ist, sondern zum gegenseitigen Bewusstmachen der Präsenz Gottes. Zum bewusstmachen über die Bedeutung der Taufe, von Gott geliebt zu sein und vieles mehr :!:

Dadurch erlangen wir alle - alle Christen- ein wenig mehr Orthodoxie.
(Orthodoxie, weil Orthodoxie kommt ja aus dem griechischen und bedeutet: Rechtglaube :wink: )

So, also wenn ich hier zu sehr theologisch werde, dann schreit einfach auf. :wink: Ich versuche meinen Argumente immer zu begründe und versuche auch verständlich zu schreiben. Hoffentlich gelingt es mir ... aber so einen Kopf mache ich mir dann auch nicht, schließlich muss ich bei unserem lieben Admin auch min. dreimal lesen, bis ich verstehe, wie er es meint. Das kommt daher, weil hier auf sehr hohen Niveau geschrieben wird. Das ist schön und ich glaube auch sehr gottgefällig. Zum anderen aber auch ganz schön anstrengend :wink: - positiv gesehen natürlich!

@ admin: es macht mir richtig Freude und Spaß mit dir über Glauben zu "sprechen", hoffe mal, dass andere dazukommen...

Einen lieben Gruss,

verbunden mit Euch

Sebastian

Verfasst: 18.06.2006, 19:29
von Milo
Hallo br. Sebastian,

ich könnte jetzt wieder "ausholen" und vieles zur Erklärung schreiben.
Das will ich jetzt aber nich, so wie du sagst, in der Hoffnung das noch jemand was zu dem Thema schreibt.
Statt dessen lege ich ein älteres Posting bei, in der Hoffnung das meine Sichtweise dir etwas klarer wird bezüglich Glaubensgegenstand und Orthodox als Wort.
Eins noch...
Es gibt nur einen Weg, eine Gemeinschaftsform die uns Jesus zeigte, und seinen Apostel diese weiterpflegten und übermittelten...bis heute hin. Alles andere, so wage ich mich es jetzt zu behaupten, ist viel zu viel verfälscht worden. Die Kirchengeschichte lehrt uns wo diese Gemeinschaft geblieben ist! Man muss nur ehrlich zugeben.

Herzlichst
admin
BlackandGold hat Folgendes geschrieben:
"rechtgläubig"
so wie katholisch "allgemein" heisst...



Grüß Gott,
Bruder in Christus!

Heist das aber nicht eher recht-preisend...von dem Wort: doxa to Theo...
Weil manche könnten ja sagen der Glaubensgegenstand ist ja der selbe wie unserer, aber wir Orthodoxe sagen: der Weg ist nicht der selbe, die Weise Gott zu preisen ist nicht die selbe.
Gerade in slawischen Sprache wird es so übersetzt, pravo-slavni(preisend) und nich pravo-vjerni(gläubig)...ich denke das die Väter damals das schon wussten warum sie es so übersetzten.

a.
siehe auch link:
http://orthodoxes.forum-on.de/ftopic18.html

Verfasst: 18.06.2006, 22:30
von Sebastian
administrator hat geschrieben: Es gibt nur einen Weg, eine Gemeinschaftsform die uns Jesus zeigte, und seinen Apostel diese weiterpflegten und übermittelten...bis heute hin. Alles andere, so wage ich mich es jetzt zu behaupten, ist viel zu viel verfälscht worden. Die Kirchengeschichte lehrt uns wo diese Gemeinschaft geblieben ist! Man muss nur ehrlich zugeben.
Hallo lieber Bruder Milo,

Ich habe kein Problem zu sagen, wo diese Gemeinschaft ist. Bei denen die Christus bezeugen (vgl. Hl. Evangelium nach Mt 18, 20). Beziehst du diese Gemeinschaft, jedoch einzig auf die Gemeinschaft der "Orthodoxen Kirche", dann ist hier ein Punkt für mich, wo ich sagen muss, dass ich dies anders sehe. Nun ich möchte dir aber auch gerne sagen, dass wir alle Menschen vor Gott unserem Schöpfer sind und solange wir uns in Nächstenliebe begegnen und uns im Glauben an den einen Auferstandenen der da ist Christus gegenseitig tragen, können wir auch mal unterschiedlicher Meinung sein. Wobei wir ja nicht im Unterschied bleiben müssen, sondern vom Göttlichen, was in uns ist lernen können.

Ich lerne schließlich auch gerne dazu. Deshalb bin ich hier :wink: .

Wünsche allen eine angenehme Nachtruhe und den Segen Gottes.

Dein Bruder.
Sebastian.

Verfasst: 19.06.2006, 06:50
von Sucher_3
Ich wundere mich, dass beim Thema Ökumene so oft primär das Trennende hervorgehoben wird. Es gibt EINE Bibel, die von ALLEN Christen als Wort Gottes angesehen wird, und dennoch wird aufgrund dieser Bibel (bzw. so wie man sie versteht) immer nur "gezankt". Mich wundert das.

Viele Grüsse

Peter

Verfasst: 19.06.2006, 09:35
von Milo
Sucher hat geschrieben:Ich wundere mich, dass beim Thema Ökumene so oft primär das Trennende hervorgehoben wird. Es gibt EINE Bibel, die von ALLEN Christen als Wort Gottes angesehen wird, und dennoch wird aufgrund dieser Bibel (bzw. so wie man sie versteht) immer nur "gezankt". Mich wundert das.

Viele Grüsse

Peter
Hallo,

mich hat das ehrlich gesagt auch gewundert als ich noch "grün" war.

Aber man sollte folgendes nicht auser acht lassen:

1. Es gibt Gott und die Gemeinschaft mit seinem Geschöpf, dem Mensch, bevor es die Bibel gab...oder irgend eine Religion.

2. Die Bibel als solche wurde ers im 4 Jahrhundert definiert, vorher waren es nur Schriftsamlungen.

3.Der Gottmensch Jesus Christus, deutet die alte Schrifft und ist Grundstein für die Neue. Er erwählt und beruft seine Gemeinde.

4. Die deutung der Hl. Schrift ist kein privates Recht, sondern der Gemeinschaft Gottes, der Gemeinde die Er errichtet hat...nur dort hat sie den richtige Masstaab zur Deutung, da die Schrift auch aus ihr hervorgegangen ist.

5.Wer die original überlieferte Lehre verdreht hat, wurde schon zur apostel Zeit ausgeschlossen aus der Gemeinde.

6. Es gibt nur einen Weg zur Vereinigung, dass ist die Umkehr derer die den Irrweg gegangen sind, und nich umgekehrt.

Man kann sich also fragen, was will die moderne Ökumene...Kompromiss, Einigung in Unwahrheit, das substanziell Trenende verschleiern durch hervorhebung des Gemeinsamen? Ja das Christentum hat auch mit anderen Religionen in manchen Punkten Gemeinsames...solen wir uns auch dort annähern und evtl. vereinigen?

Ap. Petrus sagt da rigoros:

2Petr 3.14 Darum, meine Lieben, während ihr darauf wartet, seid bemüht, daß ihr vor ihm unbefleckt und untadelig im Frieden befunden werdet, 15und die Geduld unseres Herrn erachtet für eure Rettung, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat. 16Davon redet er in allen Briefen, in denen einige Dinge schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis.

17Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im voraus wißt, so hütet euch, daß ihr nicht durch den Irrtum dieser ruchlosen Leute samt ihnen verführt werdet und fallt aus eurem festen Stand. 18Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Ihm sei Ehre jetzt und für ewige Zeiten! Amen.


sündiger admin

Verfasst: 19.06.2006, 15:28
von Sucher_3
Lieber Milo,

>1. Es gibt Gott und die Gemeinschaft mit seinem Geschöpf, dem
>Mensch, bevor es die Bibel gab...oder irgend eine Religion.

>2. Die Bibel als solche wurde ers im 4 Jahrhundert definiert, vorher
>waren es nur Schriftsamlungen.

>3.Der Gottmensch Jesus Christus, deutet die alte Schrifft und ist
>Grundstein für die Neue. Er erwählt und beruft seine Gemeinde.

Das ist aber nur für den "wahr", der an den Gottmenschen Jesus Christus glaubt. Somit kann es keine eindeutige Wahrheit geben, sondern nur einer, unter dem Blickwinkel eines bestimmten Glaubens.

>4. Die deutung der Hl. Schrift ist kein privates Recht, sondern der
> Gemeinschaft Gottes, der Gemeinde die Er errichtet hat...nur dort
>hat sie den richtige Masstaab zur Deutung, da die Schrift auch aus ihr
>hervorgegangen ist.

Auch das ist nur für den wahr, der an diesen Gott glaubt. Und jede Religion hat ihren eigenen Gott, ja, sogar jede Konfession. Und jede hält ihre Sicht der Dinge für die wahre. Wer kann den EINWANDFREI belegen, das er die "richtige" Sicht der Dinge hat. Sprich mal mit einem Katholiken, einem Protestanten, einem Moslem, einem Buddhist, er wird mit der gleichen tiefen Überzeugung seine Wahrheit als "die" Wahrheit betrachten.

>Man kann sich also fragen, was will die moderne
>Ökumene...Kompromiss, Einigung in Unwahrheit,

Was ich oben zur "Wahrheit" schrieb, gilt für mich auch für die Unwahrheit: Wer sagt und wer BEWEIST, ob etwas unwahr ist? Es gibt Indizien, es gibt Hinweise. Aber letztendlich können wir das THema Wahrheit/Unwahrheit nur "aus dem Glauben" heraus entscheiden, und damit ist es schon keine "absolute" Wahrheit mehr, denn absolute Wahrheiten müssen (das sagt Dir jeder Wissenschaftler) beweisbar sind. Und im Glauben ist NICHTS beweisbar, und das ist auch gut so, sonst gäbe es keinen Glauben mehr, sondern nur noch Wissen. Und das wäre eine kalte Welt.

>solen wir uns auch dort annähern und evtl. vereinigen?

Geht es nicht in erster Linie darum, den anderen zur respektieren und "seine Wahrheit" für ihn (nicht für alle!) zu akzeptieren?

MIR jedenfalls wird es bei allen Aussagen, die die eigene Wahrheit hervorheben und die des anderen als unwahrheit brandmarken, SEHR unangenehm zumute.

Liebe Grüsse und einen schönen Rest-Tag.

Peter

Verfasst: 19.06.2006, 18:02
von Milo
Also lieber Peter...

ich seh schon , du spekulierst gerne in Allem ;-)

Nun, wer sagt den das wir nichts belegen können? Selbstverständlich können wir das. Und das war in der Orthodoxie nie ein Tabu, das man Wissenschaftlich Dinge beweist. Allein das Thema der Hl. Schrift...da kann man verschieden Meinung in der Deutung haben, aber Wissenschaftlich ist s belegbar, welche Dokumente wie alt sind, wo her sie kommen, ob sie s.g. Apohryphen sind...und das nicht nur anhand einer Methode oder Form, sonder durch etliche Begleitwissenschaften wie Fillologie, Archeologie, Geografie, etc...

Das gleiche kann man über über die Kirchenlehe sagen, die s.g. Ekklesiologie...es ist wissenschaftlich beweisbar, wie, wann, wo die Gemeinde gegründet wurde...was geschah mit Irrlehrern, das Papst kein Primat hat, das Luter, Kalvin, Melanchton die alten Häresien zuliesen und die Hl. Überlieferung der Väter verwarfen...

Alles ist sukzessive beweisbar, aber noch besser ist das was der HErr sagte:

Mat7.15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. 16An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? 17So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. 18Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. 19Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 20Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
21Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. 22Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? 23Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!


Dennoch ein Wort zur Wissenschaft...
Ist es nicht so das alle Wissenschaft sich auf eine Hypothese stützt?
Solange die nicht wiederlegt ist , gauben die jenigen an ihre Annahme.
Nun, wir glauben an die Aussage des HErrn Jesus Christus, und keiner hat Ihn wiederlegen können. Und wenn es so weiterbleibt, und es wird, dann wird ihn jeder begegnen MÜSSEN, egal ob er ihn ignorierte oder nicht. Aber Er wird richten, nicht wir...was ich sagen will:
Dann gibt es keine Hypothesen mehr :-)

Jesus ist eine geschichtliche Persönlichkeit, wissenschaftlich bewiesen.
Nur nicht irgendeine, sondern Die, welche die ganze Welt veränderte.

Nach noch welcher Person, die im Stall geboren wurde, ein Zimmerman war, und als Verbrecher verurteilt zum Tod durch schädliche Kreuzigung in damals civiliserter römischen Welt, wurde der Kalender der heute global gilt und jeder von uns sich nach im richtet, eingerichtet?

Für wen noch haben den Milionen von Menschen wegen dessen Namen ihr Leben freiwillig WELTWEIT hingegeben (Märtyrium)?
Welcher noch Philosoph oder welche noch Religion sagte:
Liebet eure Feinde!?

Nun, mein Freund, wo bleibt all die wissenschftliche Logik hierbei?
Gott ist nicht sholstisch zu begreifen. Jeh mehr du DICH aufgibst, um so mehr wirst DU Gott verstehen.

1Kor1.18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft. 19Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): «Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.» 20Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben. 22Denn die Juden fordern Zeichen(Wunder), und die Griechen fragen nach Weisheit(Philosophie), 23wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; 24denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind

Alle Gute, von dem Quell des Guten dir wünschend,

unwissender m.

Verfasst: 19.06.2006, 18:09
von Ehre sei Dir oh Herr
Sucher hat geschrieben:Ich wundere mich, dass beim Thema Ökumene so oft primär das Trennende hervorgehoben wird. Es gibt EINE Bibel, die von ALLEN Christen als Wort Gottes angesehen wird, und dennoch wird aufgrund dieser Bibel (bzw. so wie man sie versteht) immer nur "gezankt". Mich wundert das.

Viele Grüsse

Peter
Lieber Peter,

nun dieses ist auch ein schwieriges Thema.
Die ganze Ökumene. Sieh doch mal hier unter folgender Adresse

http://www.orthodoxinfo.de/Die%20Saeule.htm

Dort werden, wie ich finde sehr gut, einige Worte zu den Sakramanten gegeben und wenn man draufklickt, auch die biblische Begründung dazu.

Nun, denke Dir z.B. einen ev. freikirchlichen Christen. Wir hatten den Michael hier schon, der dies scheinbar sehr persönlich nahm...
Wie willst Du mit den Menschen zusammen kommunizieren, die dieses Sakrament in ihrer Kirche garnicht bekommen dürfen? Die Grundlage der Bibel interessiert da garnicht. Auch nicht, dass es dem Heil eines jeden Christen dient.
Oder, wie soll ich in Gemeinschaft sein mit solchen theologischen Barrieren wie dem filioque oder den anderen Änderungen von päpstlicher Seite her? Das geht eben nicht.
Ich kann zusammen beten, miteinander und füreinander! Sehr gerne!
Ich habe auf meiner Gebetsliste viele anders konfessionierte Christen, vor allem r.kath. Christen. Gerne und in Liebe!
Aber eine wirkliche eucharistische Gemeinschaft ist da sehr schwierig, finde ich.

herzliche Grüße
René

Verfasst: 19.06.2006, 18:43
von Sucher_3
Lieber René,

von Deinem Standpunkt aus, ist das alles völlig richtig, was Du schriebst. Ich könnte das vermutlich auch nicht anders machen als Du/Ihr, wenn ich gläubig wäre. Aber für mich sieht das alles "von aussen" so aus, als habe jede christliche Tradition oder Konfession ihre eigene Wahrheit, auf deren unbedingte Wahrheit sie pocht, obwohl niemand für sich in Anspruch nehmen kann, die "absolute" Wahrheit zu haben (die es meiner Meinung nach auch nicht geben kann).

Aber ich frage mich, warum das alles so sein muss? Ich merke es ja bereits an unserer kleinen Diskussion. Ich spüre, wie ich mit meinen Fragen und Nachfragen an etwas rühre, das Ihr nicht berührt wissen wollt, weil es für Euch unbezweifelbare Wahrheit ist. Für mich ist es das aber nicht! Wie soll ich mich nun verhalten? Als höflicher und vor allem toleranter Mensch wäre es mir ein Bedürfnis, Euch ein freundliches Lächeln zu schenken, und mich daran zu freuen, dass Ihr so glaubensstark seid. Als Mensch, der auch eine Lebensauffassung hat, nämlich die der Skepsis könnte ich dieses mitfreuende Lächeln aber nur ernsthaft übermitteln, wenn ich auch meine Zweifel mitteile (was ich ja auch (und zwar sehr vosichtig!) tu!), aber das wird Verletzungen geben. Nicht weil ich Euch verletzen oder weil Ihr mich verletzen wollt, sondern weil wir von Glaubens-Grundlagen ausgehen, die grundverschieden sind und die des jeweils anderen infrage stellen. Und das findet niemand angenehm.

Verstehst Du mein Dilemma?

Ich überlege sogar, ob es nicht besser für Euch und vielleicht auch für mich wäre, wenn ich mich einfach raushalte, das lese und durchdenke, was mich anspricht und ansonsten schweige. Ich weiss, dass es klüger wäre.

Liebe Grüsse

Peter

Verfasst: 19.06.2006, 20:25
von Ehre sei Dir oh Herr
Hallo, lieber Peter,

nun, für einen Nichtgläubigen Menschen ist es natürlich schwer nachzuvollziehen. Aber, es gibt die absolute Wahrheit. Unser Herr, Jesus Christus, der für unser aller Sünden gestorben ist, ist die absolute Wahrheit.

Wir orthodoxe sind bemüht die Ursprünglichkeit zu bewahren.
Die Tradiotionen zu pflegen. Tradotionen nicht im Sinne wie es hierzulande verstanden wird als Volksbrauchtum, sondern als das Bewahren von dem was schon immer geglaubt wurde. Sieh Dir doch nur die Geschichte der Kirche an. Was wurde da nicht schon alles verändert? An anderer Stelle stehen ja einige Beispiele. Wo bleibt die biblische Begründung all dessen?
Der ev. Christ kennt z.B. nur noch 2 Sakramente (wenn ich richtig informiert bin), man erlaube sich mal, sich in einer ev. Kirche zu bekreuzigen. Da wird man angesehen, als käme man vom Mond. Dabei soll Luther in seinem Kathechismus das tägliche Bekreuzigen empfohlen haben...
Die RKK war einst ein Vorbild orthodoxen Glaubens. Man sehe nun auf das große Schisma.... davon nimmt hierzulande kaum noch jemand Notiz...
Da werden über nun schon lange zeiträume Konzile als ökumenisch bezeichnet, die Orthodoxie aber wird außen vorgelassen. Das ist Ökumene? Was ist von den einstigen Liturgien übriggeblieben?
Spätestens beim 2. Vatikanum wurde der klägliche Rest weggefegt...
Dies liesse sich lange fortsetzen.
Natürlich, es tut dem tiefgläubigen r.Katholiken weh, so etwas zu hören.
Aber die Geschichte ist so. Und natürlich bete ich auch weiterhin für ev. und r.kath. Mitbrüder und Schwestern. Aber von theologischer Seite her...

Ich denke, man kann sich getrost an die Bibel halten und wenn der Glaube bei manchen Menschen auch noch klein ist, er kann wachsen. Wenn man Vater sagt und bittet... na, Du kennst es ja. Bittet und Euch wird gegeben...

Leider, finden viele Menschen erst nach einem schweren Schicksalsschlag zum Herrn... und mit diesem Satz, beende ich jetzt mal meine Zeilen.
Da bleibt genug zum Grübeln...
Ja, für uns ist der Glaube nicht nur am Sonntag aktuell. Wir bemühen uns jeden Tag aufs Neue. denn das Reich Gottes sollte das größte Ziel sein.
Unser Herr hat uns den Weg dahin aufgezeigt...
Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst, so wie ich euch geliebt habe sollt auch ihr einander lieben.

In diesem Sinne, wünsche ich Dir einen gesegneten Abend.
Bis demnächst
:)
herzliche Grüße René

Verfasst: 19.06.2006, 20:33
von Ehre sei Dir oh Herr
Hallo und guten Abend,

hier ein klitze kleines Video.

http://www.hot.ee/kizy/god.swf

Mir persönlich gefällt die russische Variante besser als die englische...

Gott segne Euch
René

Verfasst: 26.06.2006, 11:16
von Ehre sei Dir oh Herr
Sucher hat geschrieben:Ich wundere mich, dass beim Thema Ökumene so oft primär das Trennende hervorgehoben wird. Es gibt EINE Bibel, die von ALLEN Christen als Wort Gottes angesehen wird, und dennoch wird aufgrund dieser Bibel (bzw. so wie man sie versteht) immer nur "gezankt". Mich wundert das.
Lieber Peter,

nun ich habe gerade im Marienforum, einem wie ich finde sehr sachlichen katholischen Forum, wo man auch den Glauben (nur eben den Glauben der RKK) zu leben bemüht ist, einen Beitrag geschrieben, über die Stellung des Papstes. Der Beitrag wurzelt zum Einen auf die Bibel und zum Anderen auf das Heft "Der Schmale Pfad". Daraus ergibt sich ein Beispiel, warum Unterschiede hervorgehoben werden. Natürlich sind wir alle Brüder und Schwestern in Christus, aber es gab eben im Laufe der Zeit immer wieder Veränderungen, die wir nicht akzeptieren. So auch die Stellung des Papstes als Oberhirte aller Kirchen, wenn ich das so sagen darf. Den Beitrag gebe ich hier gerne wieder, damit Du verstehst was ich meine und auch das (in diesem Falle ich) niemanden damit beleidigen oder verletzen will. Nein, ich gedenke auch weiterhin meiner befreundeten Katholiken in meinen Gebeten oder auch derjenigen, die um Hilfe bitten. Das eine ist die theologische Seite, das andere das man seinen Glauben lebt und sich an die Worte des Herrn hält.
Liebet einander! So wie ich euch geliebt habe, aollt auch ihr einander lieben!

>> Ja, ich kenne die Stelle, auf die sich die RKK bezieht. Da heißt es:
Du bist Petrus (su ei Petros), und auf diesem Felsen (epi tauti ti pétra) will Ich Meine Kirche bauen; und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Und ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein (Mt 16,18f).
Nach Meinung der OK ist nicht die Person des Petrus der Felsen der Kirche, sondern der Glaube, den er bekannt hat und bezeugte als er sagte: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes (Mt 16,16).
Auf diesem Glauben und Bekenntnis ruht unerschütterlich die rettende Predigt des Evangeliums durch alle Apostel und deren Nachfolger.
Die griechischen Worte tauti ti pétra ("auf diesem Felsen") sind überdies weiblich, können sich also nicht auf die Person des Petrus beziehen.
Gemäß dem Hl. Paulus sind die Glieder des Leibes Christi die Kirche (Kol 1,24). Sie ist auf dem Fundament der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, gebaut (Eph 2,20).
In dem Heft "Der Schmale Pfad" Band 13 September 2005 sind neben diesen hier gegebenen Punkten noch einige andere Hinweise zu finden, die ich aber nicht wiedergeben möchte. Es soll ja nur eine Erklärung des Standpunkltes sein und nicht mehr. <<

herzlichst René

Verfasst: 26.06.2006, 13:09
von Sucher_3
Lieber René,

ich verstehe Deine Argumentation durchaus. Und dennoch denke ich, dass das Trennende in der ganzen Ökumene eine viel zu grosse Rolle spielt, was durchaus auch (und vielleicht sogar wesentlich) von der kath. Kirche so betrieben wird.

Theologisch kann ich Dir auf Deine Nachricht gar nicht antworten, da ich kein Theologe bin, sondern ein SUCHER, der vieles aufnimmt, aber auch vieles davon hinterfragt.

Du betonst sehr oft, dass die orthodoxe Kirche das Unverfälschte der Lehre Jesu bewahrt hat, und da frage ich sofort: Woher weiss der René das eigentlich?

Die Bibel in ihrer heutigen Form wurde, soviel ich weiss, mehrere hunderft Jahr nach Jesus Tod kanonisiert. Wenn man sich mal übertragen überlegt: Im 17. Jahrhundert möge ein Mensch, den wir mal X nennen wollen, gelebt haben. Er lebte, nehmen wir weiter an, eine wunderbare Lehre vor, und sein Jünger im 18. Jahrhundert schrieben das alles auf. Und im 20. Jahrhundert haben sich dann viele Anhänger dazu entschlossen, diese Lehren zu einer einheitlichen Lehre inform einer Schriftensammlung zu kanonisieren.

Wie will man dann sagen, was wirklich authentisch ist und was nicht? Selbst die Lehren der Menschen und Meister, die vor 50 oder 100 Jahren leben, sind heute kaum mehr wirklich authentisch zu nennen, obwohl es ja Film, Tonband etc. gibt. Das gab es ja damals alles nicht, ausser der Erinnerungsfähigkeit seiner Jünger.

Allein diese Unsicherheit (ich weiss, dass das für einen Christen nicht "unsicher" ist, aber für einen Suchenden schon!) reichen für mich aus, anzunehmen, dass es "die" Wahrheit nicht geben kann, dass sich auch niemand darauf berufen kann, die Wahrheit zu vertreten, sondern dass jeder Glaubensversuch Annäherungen an die Wahrheit sind, mehr oder weniger gelungene.

Mir ist bewusst, dass mir niemand aus diesem Forum zustimmen kann, aber ich wollte meinen Standpunkt doch noch einmal darlegen, weil ich sicher bin, dass es niemals zu einer wirklichen Ökumene kommen kann, solange EINER der Beteiligten der Meinung ist, "die" Wahrheit zu "haben".

Liebe Grüsse

Peter


P.S. Wenn ich mich aus diesem Themen heraushalten soll, möge man mir das bitte sagen, ich würde das sofort respektieren. Ich weiss, dass meine Meinungen an Euren Grundfesten rütteln, was aber NICHT das Ziel meiner Beiträge ist. Jemanden zu verletzen liegt mir sehr fern. Ich zeige lediglich auf, wie und was ich "glaube" bzw. glauben kann.

Verfasst: 27.06.2006, 11:45
von Ehre sei Dir oh Herr
Hallo, lieber Peter,

vielen Dank für Deine Zeilen.
Nun, ich habe überlegt, wie ich Dir am Besten antworten könnte.
Tue ich es mit der Bibel, also mit einigen Worten wie sie entstanden ist, tue ich es mit einem kurzen orthodoxen Kirchenabriss oder schreibe ich nur einige Zeilen über die Kirche überhaupt?
Ich glaube, das wäre alles zu umfassend und ich würde wegen meiner Unvollkommenheit vielleicht Punkte auslassen, die u.U. sehr wichtig wären zu erwähnen... Ich mache es mal so. Auf der Homepage der RO Auslanskirche stehen einige allgemeine Fragen und eine Kurzantwort.

http://www.orthodoxe-kirche.de/Aktuelles/faq.html

wenn Du nur

http://www.orthodoxe-kirche.de/

eingibst, dann findest Du noch andere Verlinkungen, die sehr informativ sind. Z.B. Heiligenleben, orth. Fest- und Heiligenkalender, Fastenrezepte, einige Punkte zu Fragen der Kirche usw...

Grundlegende Fragen zu Kirche, Sakramenten, biblischer Begründung u.v.m. findest Du unter

http://www.orthodoxinfo.de/

Dort sind hinter den Verlinkungen eine Fülle von Informationen in aller Kürze gegeben. Ich bin zwar kein Grieche, aber diese Seite ist einfach eine Fundgrube!

Ich hoffe, dass ich Dir auf diesem Wege ein wenig helfen konnte.

PS.: Mache Dir keine Sorgen, wegen der Fragen. Wie heißt es so schön? Suche und Du wirst finden, klopfe an, und Dir wird aufgetan... In diesem Sinne, lieber Sucher, alles Gute für Dich

herzliche Grüße und Gottes Segen
von René