Umfrage - Wiedereröffnung der Orth. Hochschule von Chalki

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Mirjanin
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Beitrag von Mirjanin »

Auch im Bewusstsein, dass es wohl nichts großartig bewirken wird, habe ich einmal mit "evet" gestimmt. Die Zahlen (90% evet) sind ja nun doch recht eindeutig...
Mops
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Beitrag von Mops »

egal, wir setzen ein kleines Zeichen!
Anastasis+
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Beitrag von Anastasis+ »

News 08. 07. 2009

Türkische Zeitung: Chalki wird im September wiedereröffnet
Das orthodoxe Priesterseminar und die Theologische Hochschule auf der Prinzeninsel Chalki (Heybeli) bei Istanbul sollen im September wieder öffnen dürfen.

Wie die Tageszeitung "Hürriyet" am Mittwoch laut Kathpress meldete, glaubt die Regierung in Ankara, ein "konsensfähiges Modell" für die Wiedereröffnung von Chalki gefunden zu haben.

Offizielle Verhandlungen

Nach informellen Vorgesprächen mit Kirchenvertretern sollen in den nächsten Tagen offizielle Verhandlungen mit dem Ökumenischen Patriarchat aufgenommen werden. Ziel sei, Seminar und Hochschule zum Beginn des neuen Schuljahrs wieder zu öffnen.

Verbot privater Hochschulen

Seminar und Hochschule auf der Insel im Marmarameer waren 1971 im Zuge eines allgemeinen Verbots privater Hochschulen in der Türkei geschlossen worden. Obwohl private Universitäten heute wieder erlaubt sind, durfte Chalki bisher nicht wieder eröffnen.

Existenz bedroht

Wegen der fortdauernden Schließung sieht sich das Ökumenische Patriarchat in seiner Existenz bedroht. Nach türkischen Vorschriften darf das Patriarchenamt nur von einem türkischen Staatsbürger bekleidet werden, der zudem in Istanbul leben muss. Solange das Seminar geschlossen ist, kann kein geistlicher Nachwuchs für die kleine griechisch-orthodoxe Gemeinde in der Türkei ausgebildet werden. Eine Wiedereröffnung von Chalki zählt zu den dringendsten Forderungen der EU an die Türkei.

Berufsschule für Minderheiten

Formell will die Regierung laut "Hürriyet" das Seminar als "Berufsschule für Minderheiten" einstufen und dem Bildungsministerium unterstellen. Damit wäre die bisher von Ankara favorisierte Angliederung an die islamisch-theologische Fakultät einer staatlichen türkischen Universität umgangen. Das Patriarchat hatte einen solchen Anschluss strikt abgelehnt. Eine Stellungnahme des Patriarchats zu dem Pressebericht lag zunächst nicht vor.


Quelle: religion.orf.at
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Loukia
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Beitrag von Loukia »

Mein Vater sagte, wenn die Tuerkei in die EU kaeme haetten wir Konstantinopel sehr bald zurueck, ohne Krieg.
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Mops
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Beitrag von Mops »

glaub ich nicht, da sprechen eh zu viele Dinge dagegen...
schon wenn ich an die Anerkennung des Genozids denke...., von Fragen der Religionsfreiheit ganz abgesehen... man darf das Pferd doch nicht von hinten aufsatteln...
Nassos
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Beitrag von Nassos »

LOUKIAAAAA,

schön, Dich wieder hier zu haben. So schnell vergeht die Zeit. Und Du weißt ja: nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub...
wenn die Tuerkei in die EU kaeme haetten wir Konstantinopel sehr bald zurueck, ohne Krieg.
Ich stimme da eher Rene zu. Eins der höchsten - wenn nicht das Höchste - Grundsätze der Türkei ist die Einheit des Staates. Darauf basieren dann solche Gesetze wie "Verunglimpfung des Türkentums". Ein Zurückkommen Konstantinopels würde daran rütteln. Schon aus diesem Grund kann ich es mir nicht vorstellen.

Von den Auswirkungen möchte ich erst gar nicht anfangen....

Frage: ist es eigentlich ohne Chalkis möglich, einen Patriarchen in Konstantinopel zu stellen?

Nassos
Sinaitis
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Beitrag von Sinaitis »

Kein Patriarch muß in Chalkis studiert haben. Er muß nur türkische Staatsangehörigkeit haben, genauer, in der Türkei geboren sein.
Mops
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Beitrag von Mops »

auch ein Thema was mich sehr ärgert, was man sich da vorschreiben lassen muss...
ich schweige lieber...
Nassos
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Beitrag von Nassos »

Nun, ich denke, es ist eine Art Eigenschutz des Vielvölkerstaates Türkei, um halt die Einheit zu waren.

Zwei Fragen:

Gäbe es denn ein Problem, wenn der Patriarch kein Grieche wäre? Es gibt ja auch
andere Orthodoxe, die in der Türkei geboren werden.

Gilt hier wirklich das Bodenrecht oder könnte ein ÖP auch die Staatsangehörigkeit nachträglich erhalten?
Anastasis+
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Beitrag von Anastasis+ »

Nassos hat geschrieben:Nun, ich denke, es ist eine Art Eigenschutz des Vielvölkerstaates Türkei, um halt die Einheit zu waren.

Zwei Fragen:

Gäbe es denn ein Problem, wenn der Patriarch kein Grieche wäre? Es gibt ja auch
andere Orthodoxe, die in der Türkei geboren werden.

Gilt hier wirklich das Bodenrecht oder könnte ein ÖP auch die Staatsangehörigkeit nachträglich erhalten?
Lieber Nassos!

Die Frage nach Grieche oder "Nicht-Grieche" stellt sich nicht. Ich gebe zu bedenken, dass es mehr als genug griechisch-orthodoxe Bischöfe gibt, die direkt zum Ökumenischen Patriarchat gehören. Ich denke, aus ihrer Mitte wird die Heilige Synode künftige Ökumenische Patriarchen wählen - auch wenn diese nicht türkische Staatsbürger sind und dies derzeit vom türkischen Staat nicht vorgesehen ist.

Hier sei auch auf den entschlafenen Ökumenischen Patriarchen Athenagoras verwiesen, der die türkische Staatsbürgerschaft erst nach seiner Wahl vom türkischen Staat erhielt.

Ich weiß, dass es ziemlich seltsame Träumereien von gewissen Kreisen gibt, die sich einen russischen Patriarchen als zukünftigen Ökumenischen Patriarchen wünschen. Naja wünschen kann man sich viel, aber die Realität wird anders aussehen. Das Traurige an solchen Ideen ist, dass solche Wünsche nicht auf brüderlicher Liebe zwischen Orthodoxen basieren, sondern vor allem ein Ausdruck eines ausgeprägten Mishellinismus sind und die derzeitigen Schwierigkeiten des Ökumenischen Patriarchates für eigennützige und kurzsichtige Vorhaben ausnutzen wollen.

Man darf dabei auch nicht vergessen, dass dem Ökumenischen Patriarchat nicht nur sehr viele Metropolien im Ausland angehören sondern vor allem auch große Teile Griechenlands - also brauchen wir uns sicher nicht die Frage stellen ob ein künftiger Ökmenischer Patriarch aus einem anderen Kandidatenkreis gewählt werden soll.

Weiters sollten wir nicht vergessen, dass das Ökumenische Patriarchat das Patriarchat aller Griechen war und ist - auch wenn die Kirche Griechenlands autokephal ist.

Soweit meine bescheidenen Gedanken hierzu.

PS: Lieber Nassos, ich weiß Ökumenischer Patriarch / Ökumenisches Patriarchat sind zwei lange Wörter, aber irgendwie finde ich die Abkürzungen EP/ÖP etc. unangemessen ebenso verschiedene Formen von OK für Orthodoxe Kirche. Es mag eine Vorliebe deutscher Natur sein alles so gut wie möglich abzukürzen - hört sich für mich aber dann sehr unpersönlich, wenig ehrfurchtsam an und erinnert mich an Abkürzungen für Parteien o.ä. .
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Loukia
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Beitrag von Loukia »

Kein Patriarch muss in Konstantinopel studiert haben. Gut. Ich habe ja auch geschrieben, das es die Aussage meines Vaters war. Wie auch immer :-)
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Metanoia
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Beitrag von Metanoia »

Welche nichtgriechischen Volksgruppen gibt es denn sonst in der Türkei, die dem Patriarchat direkt unterstehen?
Stavros
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Beitrag von Stavros »

Loukia hat geschrieben:Mein Vater sagte, wenn die Tuerkei in die EU kaeme haetten wir Konstantinopel sehr bald zurueck, ohne Krieg.
Für dich Loukia ....leider hab ich es nur auf Griechisch.

Bild

Η προφητεία του Γέροντα Παίσιου
Κάποτε, είχα πάει στο Γέροντα με ένα φίλο μου και εκεί συναντήσαμε μία παρέα από πέντε παιδιά. Τότε, ρώτησα το Γέροντα ποιές προέβλεπε να είναι οι εξελίξεις σχετικά με την Τουρκία.

"Γέροντα, του λέω, "απ' την Αλεξανδρούπολη είμαστε. Μήπως μας πιάσει η μπόρα κατά κει;"

Μου απαντά:

"Κοίταξε να δεις. Οι Τούρκοι δε θα μπουν στην Αλεξανδρούπολη. Θα κάνουν μόνο μία πρόκληση στην Ελλάδα, που θα έχει σχέση με την αιγιαλίτιδα ζώνη. Και εμάς θα μας πιάσει πείνα. Θα πεινάσει η Ελλάδα.

Και επειδή θα κρατήσει αυτή η μπόρα κάποιο διάστημα, μήνες θα είναι, "θα πούμε το ψωμί ψωμάκι".

Μετά ρωτάω:

"Γέροντα, πως θα καταλάβω εγώ ότι θα είμαστε κοντά στον πόλεμο;" "Όταν", λέει, “θα ακούσεις την τηλεόραση να γίνεται θέμα για ...


τα μίλια, για την επέκταση των μιλίων (της αιγιαλίτιδας ζώνης) από 6 σε 12 μίλια, τότε από πίσω έρχεται ο πόλεμος...

τού λέγω: "Και ποια κράτη θα συμμετέχουν;"

"Κοίταξε, μετά την πρόκληση των Τούρκων, θα κατεβούν οι Ρώσοι στα Στενά. Όχι για να βοηθήσουν εμάς. Αυτοί θα έχουν άλλα συμφέροντα. Αλλά, χωρίς να το θέλουν, θα βοηθάνε εμάς. Τότε, οι Τούρκοι για να υπερασπισθούν τα Στενά, που είναι στρατηγικής σημασίας, θα συγκεντρώσουν εκεί και άλλα στρατεύματα. Παράλληλα δε, θα αποσύρουν δυνάμεις από καταληφθέντα εδάφη.

Όμως, θα δουν τότε τα άλλα κράτη της Ευρώπης, συγκεκριμένα η Αγγλία, η Γαλλία, η Ιταλία και άλλα έξι-εφτά κράτη της ΕΟΚ, ότι η Ρωσία θα αρπάξει μέρη, οπότε θα πουν: "Δεν πάμε κι εμείς εκεί πέρα, μήπως πάρουμε κανένα κομμάτι;" Όλοι, όμως, θα κυνηγούν τη μερίδα του λέοντος. Έτσι, θα μπουν και οι Ευρωπαίοι στον πόλεμο".

Σ' αυτό το σημείο ρωτάω:

"Εμείς, τι θα κάνουμε; Ο ελληνικός στρατός θα πάρει μέρος σ' αυτόν τον πόλεμο;"

"Όχι" λέει. "Θα βγάλει η κυβέρνηση απόφαση να μη στείλει στρατό. Θα κρατήσει στρατό μόνο στα σύνορα. Και θα είναι μεγάλη ευλογία που δε θα πάρει μέρος. Γιατί, όποιος πάρει μέρος σ' αυτόν τον πόλεμο, χάθηκε...

Τότε, επειδή στην Ελλάδα ο κόσμος θα φοβηθεί, πολλοί θα στραφούν προς την Εκκλησία, προς το Θεό, και θα μετανοήσουν. Γι' αυτό, επειδή θα υπάρξει μετάνοια, δε θα πάθουμε κακό οι Έλληνες. Ο Θεός θα λυπηθεί την Ελλάδα, επειδή ο κόσμος θα στραφεί προς την Εκκλησία, προς το μοναχισμό και θα αρχίσουν να προσεύχονται. Και θα βαπτισθούν πολλοί Τούρκοι.

Τότε, ο βασιλιάς Κωνσταντίνος θα συμβάλει ως μεσάζοντας, να δοθεί η Πόλη στην Ελλάδα. Είναι ευλαβής, είναι καλός".

“Γέροντα”, τον ρωτάω μετά, "την Πόλη θα την δώσουν σ' εμάς;"

"Θα την δώσουν σε μας, όχι επειδή θα το θέλουν, αλλά επειδή αυτή η λύση θα εξυπηρετεί τα συμφέροντα των ξένων. Τότε θα το καταλάβουν αυτό.

Αυτά που σου λέω, μην τα πεις σε κανένα. Θα σε βγάλουν τρελό. Γιατί δεν είναι ώριμες οι συγκυρίες ακόμα. Τότε θα το καταλάβεις."

Αυτή η συζήτηση με το Γέροντα έγινε το 1991, όταν υπηρετούσα στο στρατό".

http://troktiko.blogspot.com/2009/07/bl ... _9959.html
Loukia
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Beitrag von Loukia »

Unfassbar...
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Ieseanul
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Re: Umfrage - Wiedereröffnung der Orth. Hochschule von Chalki

Beitrag von Ieseanul »

Liebe ForumsmitgliederH
heute ist bei tagesschau.de ein Beitrag über das Priesterseminar von Chalki drin:

http://www.tagesschau.de/ausland/bartholomaios100.html

Hier der Text:
"Forderungen an Griechenland für Wiedereröffnung
Entspannung im Streit um Priesterseminar am Bosporus

Gibt es bald wieder eine griechisch-orthodoxe Priesterausbildung in Istanbul? Der türkische Premier Erdogan hat jetzt erstmals eine mögliche Wiedereröffnung des Seminars Halki angedeutet - und gleichzeitig Griechenland dafür Bedingungen gestellt. Das Seminar war 1971 geschlossen worden.

Von Ulrich Pick, ARD-Hörfunkstudio Istanbul

Kurz vor Weihnachten war es, als ein bekannter US-Sender ein Interview mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. ausstrahlte, das wegen seiner Wortwahl in der Türkei für Aufsehen sorgte. Das Oberhaupt der weltweit rund 300 Millionen orthodoxen Christen sagte nämlich mit Bezug auf den Status des Patriarchats in Istanbul: "Das ist die Fortsetzung von Jerusalem. Für uns ist es gleichermaßen ein heiliges und sakrales Land. Wir möchten hier bleiben, auch wenn wir manchmal gekreuzigt werden. Denn im Evangelium steht geschrieben, dass wir nicht nur an Christus zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden haben."

In der Tat haben sich die Bedingungen für die orthodoxe Kirchenleitung in den vergangenen Jahren erheblich verschlechtert. Die griechischstämmige Minderheit in der Türkei ist in den vergangenen 50 Jahren von 120.000 auf rund 3000 Personen geschrumpft. Zudem hatte die Regierung in Ankara 1971 das orthodoxe Priesterseminar auf der Istanbul vorgelagerten Marmarameer-Insel Heybeli, die auf griechisch Halki heißt, geschlossen - so dass in der Türkei keine christliche Theologenausbildung mehr möglich ist.

Da aber der Patriarch und seine Nachfolger laut Auflage aus Ankara türkische Staatsbürger sein müssen, hat das Partriarchat erhebliche Nachwuchssorgen: "Türkische Bischöfe gibt es zur Zeit zusammen mit dem Patriarchen 14 oder 15. Viele davon sind sehr alt. Einen jüngeren Menschen zu finden, der türkischer Staatsbürger ist, der Metropolit ist und in der Türkei lebt, wird sehr, sehr schwierig sein", erklärt Sprecher Pater Dositheos.
Drei Bedingungen für die Wiedereröffnung

Immer wieder war in den vergangenen Monaten davon die Rede, das Priesterseminar auf Halki stehe kurz vor seiner Wiedereröffnung. Doch nichts geschah. Jetzt aber hat sich Ministerpräsident Tayyip Erdogan erstmals öffentlich hierzu geäußert und konkrete Bedingungen genannt. Sie stehen laut türkischem Regierungschef in direktem Bezug zum Status der muslimischen Minderheit in Griechenland.

Benedikt XVI und Bartholomäus I zünden gemeinsam Kerzen an (Foto: dpa) [Bildunterschrift: 2006 traf Papst Benedikt XVI. auf seiner Türkeireise mit Bartholomaios zusammen. ]
Nach dem Prinzip diplomatischer Gegenseitigkeit nämlich – so berichtet die Tageszeitung „Milliyet“ – soll die Regierung in Athen mindestens eine von drei Forderungen erfüllen: erstens, es der muslimischen Minderheit in Westthrakien erlauben, sich „Türken“ zu nennen und ihren Mufti selber zu bestimmen, zweitens eine repräsentative Moschee in Athen zu eröffnen. Drittens könnte sie in der griechischen Hauptstadt einen islamischen Friedhof einrichten, denn die Muslime in Athen müssen ihre Toten aufgrund mangelnder Alternativen stets im rund 400 Kilometer entfernten Westthrakien bestatten.

Wie die jetzige Offerte aus Ankara in Athen aufgenommen wird, ist schwer zu sagen. Denn religiöse Angelegenheiten lösen auf beiden Seiten meist große Empfindlichkeiten aus. Sicher ist jedenfalls, dass jetzt nach langer Zeit wieder Bewegung in das oft unter den Tisch gekehrte Thema kommen dürfte."

Quelle: tagesschau.de


Ich habe mir übrigens mal den Beitrag im Internet (auf englisch) angesehen, den Nassos über den Patriarchen gepostet hat.
Sehr beeindruckend die Klarheit und Demut Seiner Heiligkeit.

Gottes Segen !
Mathias
"Das Buch der Bücher gleicht einer Quelle, die beständig fließt und um so reichlicher strömt, je mehr man daraus schöpft."
(Hl. Johannes Chrysostomus)
"Cartea Cărţilor se aseamănă cu un izvor care curge in continuu şi care cu atât mai bogat va curge, cu cât cineva va lua din el ."
(Sf. Ioan Gură de Aur)
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