Hallo Albert,
vielen Dank für Deinen Beitrag.
Albert hat geschrieben:Ich denke aber man kann nicht beides leben, wohl aber versuche ich durch den anderen Blickwinkel der Orthodoxie mein geistliches Leben zu vertiefen. Da gäbe es jetzt viel aufzuzählen, aber ich denke das wären je eigene Themen.
Wenn Du mal Zeit und Lust dazu hast, und es nicht zu persönlich ist, dann herzlich gerne. Es wäre durchaus interessant.
Albert hat geschrieben:Nein, so ganz kann ich das nicht sagen. Ich schätze z.Bsp. die Theologie eines Urs von Balthasar, Lubac, Congar und anderer sehr hoch ein, da kann ich mich identifizieren. Wo ich Probleme habe ist das viele katholische Theologen keine wirkliche kirchliche Bindungen haben und im Grunde Irrlehren verbreiten. Oft muß man wirklich tief graben (hat Martin sehr passend ausgedrückt) .
Das hat mir auf jeden Fall die Fragen gespart, ich freue mich, dass ich da nicht vorgesprescht bin, danke.
Albert hat geschrieben:Vielleicht ist in der römisch-katholischen Kirche gerade ein Verständnis von Orthodoxie im wörtlichen Sinne des rechten Glaubens und Lobpreisens verloren gegangen. Die Gemeinden versuchen zu oft säkular christlich zu sein, was zum Widerspruch in sich wird.
Das kann ich nicht beurteilen, weil ich meine Infos zur römisch-katholischen Kirche leider hauptsächlich aus den Medien beziehe, und darauf kann und will ich nicht bauen. Sprichst Du auch in Deinen katholischen Kreisen darüber oder ist das ein Tabu? Wie geht die RKK mit interner Kritik um? Denn speziell Deine Auffassung dürfte ja nicht nur als Verbesserungsvorschlag angesehen werden.
Übrigens scheint sich das ja mit Metanoias Aussage (<= für mich sehr irritierend, dies zu schreiben, dass eine Metanoia eine Aussage macht...) zu decken, bzgl. "intellektuell".
Auf jeden Fall nochmal vielen Dank für die Offenheit, Albert!
Gruß,
Nassos