Troparien und Kondakien für die Liturgie
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SebastianS
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Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Vielen Dank noch mal, liebe Brüder und Schwestern in Christo.
Ich glaube, dass ich nun erstmal auf die Minäen von Erzpriester Dr. Peter Plank zurückgreife. Die hat ein Gemeindemitglied schon zu Hause.
Ansonsten möchte ich mal nach dem Menologion von Maltzew Ausschau halten. Allerdings wird das glaube ich erst wieder gedruckt, wenn sich genügend Interessenten gemeldet haben (wenn ich das auf der Seite richtig verstanden habe.) Und bei der gescannten Ausgabe von Lazzaro fehlt leider doch recht häufig der linke Teil der Seite.
Liebe Grüße,
Sebastian
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peter
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Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Liebe Songul!
ich fühlte mich als Mitglied der Russischen Orthodoxen Kirche durch den Spruch "in russos non credo, credo in Iesum Christum", wie Du sagst, persönlich "verunglimpft". Und das noch auf Latein!
peter
P.S.: Lieber Sebastian, da ich mir den "Luxus" der Maltzew-Ausgabe geleistet habe, kann ich dir jederzeit Kopien bereitstellen.
- songul
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Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Hallo Peter,peter hat geschrieben:Christos voskresje!
Liebe Songul!
ich fühlte mich als Mitglied der Russischen Orthodoxen Kirche durch den Spruch "in russos non credo, credo in Iesum Christum", wie Du sagst, persönlich "verunglimpft". Und das noch auf Latein!
peter
P.S.: Lieber Sebastian, da ich mir den "Luxus" der Maltzew-Ausgabe geleistet habe, kann ich dir jederzeit Kopien bereitstellen.
dann muss ich mich entschuldigen, denn die Signatur ist mir einfach nicht aufgefallen; mea culpa.
@Dann an lazzaro:
Ich bin ebenso russisch-orthodox und glaube aber genauso nicht an "die Russen"; insofern ist es besser du erklärtst mindestens warum du diese Signatur trägst, (ich vermute du hast Gründe) aber noch besser du ersetzt sie mit etwas was wenigstens keine Gruppe hier im Forum "verunglimpft".
Es muss hier keiner brav sein, aber Gruppen oder bestimmte Gläubige sollen nicht direkt angegriffen werden. ch geb' aber zu, manchmal ist es bei bestimmten Diskussionen wirklich schwer nicht zu persönlich zu werden.
- Elias
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Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Lazaros Signatur hat wohl ein ernsten Hintergrund denn ich wohl auch nachvollziehen kann aber es sollte sich keine Betroffen fühlen. Heisst es nicht in einem Brief des hl. Apostel Paulus: "Keine Griechen....u.s.w wir alle sind EINS in Christus? (Ist nicht ganz Wortgetreu da ich jetzt nicht weiß wo diese Stelle zu finden ist! Es ist leider so das man diesen Satz einigen von uns nicht oft genug sagen und schreiben kann....songul hat geschrieben:Hallo Peter,peter hat geschrieben:Christos voskresje!
Liebe Songul!
ich fühlte mich als Mitglied der Russischen Orthodoxen Kirche durch den Spruch "in russos non credo, credo in Iesum Christum", wie Du sagst, persönlich "verunglimpft". Und das noch auf Latein!
peter
P.S.: Lieber Sebastian, da ich mir den "Luxus" der Maltzew-Ausgabe geleistet habe, kann ich dir jederzeit Kopien bereitstellen.
dann muss ich mich entschuldigen, denn die Signatur ist mir einfach nicht aufgefallen; mea culpa.
@Dann an lazzaro:
Ich bin ebenso russisch-orthodox und glaube aber genauso nicht an "die Russen"; insofern ist es besser du erklärtst mindestens warum du diese Signatur trägst, (ich vermute du hast Gründe) aber noch besser du ersetzt sie mit etwas was wenigstens keine Gruppe hier im Forum "verunglimpft".
Es muss hier keiner brav sein, aber Gruppen oder bestimmte Gläubige sollen nicht direkt angegriffen werden. ch geb' aber zu, manchmal ist es bei bestimmten Diskussionen wirklich schwer nicht zu persönlich zu werden.![]()
Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Wie ich oben bereits sagte, handelt sich es sich um die Variation eines historischen Zitates. Es gehört in den historischen Zusammenhang der russischen Diskussionen des XVI und XVII Jahrhunderts, inwieweit es nötig sei die russische Kirche nach griechischem Vorbild zu reformieren. Die Frage lautete damals anders ausgedrückt: "Wieviel griechischen Einfluß müssen / sollen wir aufnehmen um orthodox zu sein?" Eine Frage an der sich erst die Geister und dann die Kirche spaltete. Stichwort Altgläubige.
Ich bin autochoner Westeuropäer, gehöre der lateinischen Bildungstradition an und bete auf latein* genauso wie auf kirchenslavisch und ich werde mich nicht in andere Kulturen oder Mentalitäten zwingen lassen um meinen orthodoxen Glauben "zu beweisen". (Siehe "Die orth. Kirche in 20 Jahren" und die Disskussionen über Inkuluration ...)
Mein Motto ist die Antwort auf folgene Aussagen aus einer Gegend, in der man "alles außer Hochdeutsch" kann:
"Orthodoxie ist die Russische Variante des Christentumes." oder:
"Nur ein Russe kann richtig orthodox sein." (Ich kann gerne auch die Gemeinden angeben, in denen so etwas gesagt wird!)
Wer verunglipmpft also wen?
Liebe Berliner!
Ihr könnt euch glücklich schätzen, in einer großen und toleranten Weltstatt zu leben, in der Provinz sieht es leider etwas anders aus!
Es geht hier also nicht darum jemanden zu verunglimpfen, sondern provozierend zu fragen: Was ist das Bild und was ist der Rahmen.
@Peter:
Zur Sprache:
Ich habe lediglich die Amtssprache der russischen Duma von 1905 benutzt.
(Quelle: Freundliche Mitteilung der Pfarrers von der Pahlen zu Würzburg, dieser hat es von seinem Großvater gehöhrt, Großvater vdPahlen war der Dumapresident.
Zur Einführung der lateinischen statt der griechischen Bildungstradition in Russland siehe wie oben bemerkt:
Kraft, E: Moskaus griechisches Jahrhundert; Stuttgart 1995, S.167-183
Lazarus
* Bei Interesse kann ich gerne meine lateinisch-kirchenslavische Ausgabe (PDF) der Chrysostomos-Liturgie weitergeben.
Zum erweiterten Motto: Bei weiteren Beschwerden vor allem der Griechen und Serben und ... werde ich per PN die ziterte Gemeinde bekanntgebenn. Alles weitere dürft ihr gerne mit euren russischen Glaubensbrüdern selbst besprechen ...
Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Nachdem das geklärt ist, zurück zu meinen eigenlichen Anliegen:
Sollen wir die liturgischen deutschen Ausgaben der Unierten auch benutzen, oder nicht? Letzteres würde den Rausschmiß anscheinend beliebter Bücher (Apostolos) bedeuten.
Wenn ja wie wollen wir damit umgehen, daß die Bischofskonferenz de facto keine einheitliche Texte bringt. Die neue Liturgiefassung kommt ja viel zu spät. Es gab schon vor etwa 15 Jahren einen Anlauf, der scheiterte. Wie wir gerade lesen, werden inzwischen schon die Wechseltexte dringend benötigt ! Es gibt ja nicht einmal ein einheitliches Ostertroparion!
Lazzaro
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kyrillos
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Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
ich würde mich für die slawisch-lateinische PDF-Datei interessieren
wäre es möglich diese zu bekommen?
Gruß
Kyrillos
- songul
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Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Ich auch!kyrillos hat geschrieben:Grüß Gott Lazaro,
ich würde mich für die slawisch-lateinische PDF-Datei interessieren
wäre es möglich diese zu bekommen?
Gruß
Kyrillos
Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Ich bin ganz überascht, wer sich gemeldet hat. Da sich doch so viele gemeldet haben, werde ich am Wochenende ein paar Kleinigkeiten revidieren und die Quellen angeben, so daß ich den Liturgietext zirkulieren lassen kann.
Lazarus
Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Christus ist auferstanden!Ilija sagte:
Lazaros Signatur hat wohl ein ernsten Hintergrund denn ich wohl auch nachvollziehen kann aber es sollte sich keine Betroffen fühlen. Heisst es nicht in einem Brief des hl. Apostel Paulus: "Keine Griechen....u.s.w wir alle sind EINS in Christus? (Ist nicht ganz Wortgetreu da ich jetzt nicht weiß wo diese Stelle zu finden ist! Es ist leider so das man diesen Satz einigen von uns nicht oft genug sagen und schreiben kann....
Vielen Dank für die Rückendenkung!
Ich habe 2 mal versucht, Dir eine längere E-Mail zu schicken und jedesmal gab es Probleme mit dem Internet und alle Arbeit war weg
Lazzaro
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Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Um genau zu sein Kol 3,11: "Ilija sagte:
Lazaros Signatur hat wohl ein ernsten Hintergrund denn ich wohl auch nachvollziehen kann aber es sollte sich keine Betroffen fühlen. Heisst es nicht in einem Brief des hl. Apostel Paulus: "Keine Griechen....u.s.w wir alle sind EINS in Christus? (Ist nicht ganz Wortgetreu da ich jetzt nicht weiß wo diese Stelle zu finden ist! Es ist leider so das man diesen Satz einigen von uns nicht oft genug sagen und schreiben kann....
"Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Beschnittener oder Unbeschnittener, Nichtgrieche, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus."
PS: Es gibt auch den hier: Joh 8,7
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Igor
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Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Schick mir einfach über iljusha_@web.deLazzaro hat geschrieben:Christus ist auferstanden!Ilija sagte:
Lazaros Signatur hat wohl ein ernsten Hintergrund denn ich wohl auch nachvollziehen kann aber es sollte sich keine Betroffen fühlen. Heisst es nicht in einem Brief des hl. Apostel Paulus: "Keine Griechen....u.s.w wir alle sind EINS in Christus? (Ist nicht ganz Wortgetreu da ich jetzt nicht weiß wo diese Stelle zu finden ist! Es ist leider so das man diesen Satz einigen von uns nicht oft genug sagen und schreiben kann....
Vielen Dank für die Rückendenkung!
Ich habe 2 mal versucht, Dir eine längere E-Mail zu schicken und jedesmal gab es Probleme mit dem Internet und alle Arbeit war weg!
Lazzaro
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Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Nun, ich denke schon, dass es grundsätzlich legitim ist, den „Apostolos“ zu verwenden. Klar, Maltzew ist unbestritten - er liegt aber auch dem „Apostolos“ zu Grunde (s. Vorwort zum Apostolos). Zur Ausgabe von Plank kann ich selbst nichts sagen, sie liegt mir (bislang) nicht vor.Lazzaro hat geschrieben:Sollen wir die liturgischen deutschen Ausgaben der Unierten auch benutzen, oder nicht?
Daher stellen sich für mich die Fakten wie folgt dar:
- Es sind inhaltlich die gleichen Troparien, Kondakien, Prokimena und Lesungen aus Apostelgeschichte und –briefen enthalten. (Natürlich muss man immer für jeden Tag dies anhand der entsprechenden Kalendereinträge im Detail überprüfen.)
- Die darin verwendete Einheitsübersetzung ist durchaus in orthodoxen Gottesdiensten gebräuchlich ( s.a. diesen Strang).
- Es ist bei dessen Verwendung für den Lektor lediglich ein einziges Buch für die Wechseltexte zur Liturgie vonnöten. (Anm.: Ich war eine Zeit lang in mehreren Gemeinden tätig und weiß es zu schätzen, wenn man nur ein oder zwei Bücher anstatt einem halben Dutzend mit sich herumschleppen muss).
- Die Ausgabe ist repräsentativ und erfüllt damit auch gewisse äußerliche gottesdienstliche Aspekte.
- Sie ist als ‚Grundausstattung’ für eine Gemeinde erschwinglich, was auch nicht ganz unwesentlich ist.
Igor
Re: Troparien und Kondakien für die Liturgie
Du siehst das also ganz einfach und pragmatisch.
Ich zu Hause habe fast eine Doppelauststattung: Sergius Heitz , etwas von Vater Peter Plank (auch Unveröffentlichtes) und das oben angegebene Buch mit den Troparien. Im Augenblick ziehe ich letzteres als Ergänzung zu Vater Peters Übersetzung vor, weil die Unierten Texte besser zu singen sind.
Das Problem mit den vielen Büchern kenne ich zu genüge:
In Christo
Lazzaro
