Seite 2 von 2
Re: Deutschsprachige russ-orthod. Gottesdienste in Berlin
Verfasst: 07.11.2012, 20:23
von Christ7777777
Guten,
also bei uns in der Gemeinde gibt es eine nette Frau, die die russische Predigt des Priesters auf deutsch übersetzen tut. Kann man doch auch bei anderen Gemeinden so machen. Oder man fragt einfach nach der Predigt einen Russen, Griechen oder Serben oder.....was denn so alles der Priester gepredigt hat.
Liebe Grüße
Christ
Re: Deutschsprachige russ-orthod. Gottesdienste in Berlin
Verfasst: 08.11.2012, 06:52
von Priester Alexej
Lazzaro hat geschrieben:Du hast vollkommen recht. Aber will man den wirklich "mehr Menschen ansprechen" ? Und wenn ja welche? Eine Antwort auf diese Frage könnte der Artikel von Vater Alexeij geben:
Ich welcher Weise gibt denn der Ausschnitt eine Antwort auf diese Frage?
Re: Deutschsprachige russ-orthod. Gottesdienste in Berlin
Verfasst: 08.11.2012, 15:59
von Lazzaro
Ich erlaube mir im entsprechenden Strang zu Antworten, damit wir hier beim Thema Berlin bleiben können:
viewtopic.php?f=7&t=2969&start=45
Re: Deutschsprachige russ-orthod. Gottesdienste in Berlin
Verfasst: 08.11.2012, 16:31
von Lazzaro
@ Christ 7x7
In Würzburg ist es auch üblich die Predigt zweisprachig zu halten.
Ansonsten weiß ich nur, daß das Predigtniveau hier in Deutschland nicht sehr hoch sein soll. Ich selber bin daher auch ganz froh, daß ich den Sermon eben nicht verstehe.
Lazarus
Re: Deutschsprachige russ-orthod. Gottesdienste in Berlin
Verfasst: 08.11.2012, 18:55
von Thuja
In München ist die Predigt normalerweise auf Russisch und in einem Eckerl wird sie dann für die "Muttersprachler" ins Deutsche übersetzt, manchmal (viel seltener) ist's aber auch umgekehrt.
Liebe Grüße
Thuja
Re: Deutschsprachige russ-orthod. Gottesdienste in Berlin
Verfasst: 08.11.2012, 18:59
von Arthur Komarov
Sehr schlecht!
Für Orthodoxe gibt es keine Nationalitäten!
Alle sind in der Orthodoxen Kirche willkommen, außer Feinde der OK!
Danke für den Post!
Re: Deutschsprachige russ-orthod. Gottesdienste in Berlin
Verfasst: 08.11.2012, 19:32
von Thuja
Sorry, aber diese "Bewertung"
Sehr schlecht!
kann ich nicht teilen!
1x im Monat gibt's in München eine komplett deutssprachige Liturgie, die sonstigen "normalen" Gottesdienste sind in erster Linie in Kirchenslawisch, wobei aber einige Texte (auch das Evangelium) ebenso auf Deutsch gelesen werden!
Der Hauptanteil der Gemeinde besteht aus nicht-Deutsch-Muttersprachlern. Es werden also alle berücksichtigt!
Und ansonsten hatten wir diese Thematik ja schon mehrfach...
Liebe Grüße
Thuja
Re: Deutschsprachige russ-orthod. Gottesdienste in Berlin
Verfasst: 08.11.2012, 20:18
von Arthur Komarov
Wir Migranten brauchen keine Isolation.
Wir brauchen die Integration und Anpassung an die Gesellschaft.
Dabei sollten wir unsere Kulturellen Normen und Werte nicht vernachlässigen sondern einfach nur Offener für deren Sprache und Mentalität sein. Denn wir sind ein Teil dieses Landes.
Re: Deutschsprachige russ-orthod. Gottesdienste in Berlin
Verfasst: 08.11.2012, 22:55
von Igor
Grüß Gott!
Arthur Komarov hat geschrieben:Wir Migranten brauchen keine Isolation.
Wir brauchen die Integration und Anpassung an die Gesellschaft.
Dabei sollten wir unsere Kulturellen Normen und Werte nicht vernachlässigen sondern einfach nur Offener für deren Sprache und Mentalität sein. Denn wir sind ein Teil dieses Landes.
Lieber Arthur, ich denke, da sind wir voll auf gleicher Linie. Beides ist wichtig, sowohl Integration als auch Erhalt der 'eigenen' kulturellen Werte - wozu auch die Sprache gehört. Deshalb ist der "goldene Mittelweg" - zweisprachige Gottesdienste - sicherlich derzeit am ehesten angemessen.
In Christo
Igor
Re: Deutschsprachige russ-orthod. Gottesdienste in Berlin
Verfasst: 09.11.2012, 15:56
von Arthur Komarov
Genau meine Meinung!

Re: Deutschsprachige russ-orthod. Gottesdienste in Berlin
Verfasst: 10.11.2012, 11:13
von Lazzaro
Arthur Komarov hat geschrieben:Wir Migranten brauchen keine Isolation.
Wir brauchen die Integration und Anpassung an die Gesellschaft.
Dabei sollten wir unsere Kulturellen Normen und Werte nicht vernachlässigen sondern einfach nur Offener für deren Sprache und Mentalität sein. Denn wir sind ein Teil dieses Landes.
Ich bin exakt deiner Meinung.
Ob die orth. Kirche in Deutschland in iherer derzeitigen Konstitution ein Integrationsfaktor ist, wage ich aber anzuzweifeln.
In Deutschland findet das gesellschaftliche Leben traditionell in Vereinen statt, die zu Hauf bei jedem Anlass und für jede Art von Freizeitgestaltung oder öffentlichem Engagement gegründet werden. Für eine Integration schlage ich eher die Mitgliedschaft darin vor. Das Vereinsregister eines Ortes findet man häufig im Rathaus, manchmal auch auf Internetseite der Gemeinde. (Ein orth. kirchliches Leben widerspricht dem selbstvertändlich nicht !!! )
Lazzao