Hmm, kann ich nicht beurteilen.administrator hat geschrieben:Gesagt getan! Beiträge verschoben.
Hallo Sebastian,
wo sind wir stehen geblieben?
In welcher Sprache zelebriert /gesungen werden soll?
Oder über den Gesang selbst?
Ich kenne viele Mönche die das komponierte große Chorsingen ablehnen.
Sie meinen es sei mehr da zu da zur Selbstbefriedigung als zum Gottesdienst selbst.
Aus ihrer asketischen Sichtweise liegen sie nicht ganz falsch, oder?
Grüße,
m.
Ich weiss, dass wir in Hamburg einen schönen orthodoxen Kammerchor haben, der das komponierte Singen liebt.
Ich denke, wenn wir gemeinsam singen, dann sollte es zur Ehre Gottes sein und nicht nur weil Singen soviel "Spaß" macht. Das sollte auch bei komponierten Liedern zum Ausdruck kommen.
Aus der neuapostolischen Liturgie liegen mir viele komponierte Lieder des Gesangbuches sehr am Herzen.
Dieses handelt von der Parusia:
Betgemeinde, heil'ge dich
Text: Karl Ludwig von Pfeil (1712 - 1784)
Melodie: unbekannt (von einem Geistlichen 1694)
1.Betgemeinde, heil'ge dich
mit dem heil'gen Öle!
Jesu, Geist bereite dich,
läutre Herz und Seele!
Lass den Mund alle Stund von Gebet und
Flehen heilig übergehen!
2.Das Gebet der frommen Schar,
was sie fleht und bittet,
das wird auf dem Rauchaltar
vor Gott ausgeschüttet.
Heil'ger Rauch sei es auch,
der zu Gott aufgehet, wenn dein Herze flehet
3.Kann ein einziges Gebet einer gläub'gen Seele,
wenn's zum Throne Gottes steigt,
seines Zwecks nicht fehlen:
Was wird's tun, wenn sie nun alle vor IHN treten
und zusammen beten?
4.Betet, dass die letzte Zeit,
bald zu Ende gehe,
dass man Christi Herrlichkeit,
offenbaret sehe;
Stimmet ein insgemein
in des Bräut'gams Sehnen
nach dem Tag, dem schönen!
Gruß
S.

