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Milo
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Registriert: 19.06.2009, 23:00
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Beitrag von Milo »

Frohes Fest der Kreuzerhöhung!
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Vor Deinem Kreuze, Herr, fallen wir anbetend nieder,
und Deine heilige Auferstehung preisen wir.


Das Fest der Kreuzerhöhung gedenkt der Auffindung des Kreuzes
Christi durch die Hl. Helena, der Mutter des Kaisers Konstantin im
4. Jahrhundert und, nachdem es von den Persern entführt worden
war, seiner Wiedereroberung durch Kaiser Heraklios im 7. Jahrhundert,
als es dann in der Auferstehungskirche in Jerusalem ?erhöht? wurde.
Seit diesem Ereignis wird die ?allgemeine Erhöhung? des Kreuzes jährlich in
allen Kirchen des christlichen Reiches gefeiert. Der Tag der Kreuzerhöhung
wurde sozusagen zum Nationalfeiertag des Oströmischen Reiches. Das Kreuz,
das offizielle Signum des Reiches, das an allen öffentlichen Gebäuden und Uniformen
seinen Platz fand, wurde an diesem Tag durch die Bischöfe und Priester
emporgehoben. Sie segneten mit dem Kreuz die vier Himmelsrichtungen,
während die Gläubigen das ?Kyrie eleison? sangen. Dieses Ritual wird auch
heute noch in den Kirchen nach der feierlichen Präsentation und Erhebung des
Kreuzes am Ende der Vigil für diesen heiligen Tag und nach der Großen Doxologie
des Orthros durchgeführt.
Der heilige Tag der Kreuzerhöhung hat, obwohl offensichtlich ?politischen?
Ursprungs, immer noch große Bedeutung in der Kirche von heute. Er
zeigt sich uns als ein Tag des strengen Fastens und Betens, als ein Tag, an dem
wir uns daran erinnern, dass das Kreuz das einzige Zeichen ist, das unseres
völligen Gehorsams würdig ist, und dass unsere Erlösung nicht durch irgendwelche
irdischen ?Siege? kommt, sondern durch den einzig wahren und
andauernden Sieg der Kreuzigung Christi und unsere Mit-Kreuzigung. Wenn
wir das Kreuz erhöhen und uns vor ihm in Verehrung und Anbetung Gottes
beugen, bekennen wir, dass wir zu einem Reich ?nicht von dieser Welt? gehören
und dass wir, zusammen mit den Heiligen, wahre und dauernde Mitbürger
sind der ?Stadt Gottes? (Eph 2,19; Hebr 11,10; Offb 21-22).
Die Ikone zeigt uns den Bischof von Jerusalem wie er vor der Auferstehungskirche
steht und das heilige Kreuz zur Verehrung durch die Gläubigen
zeigt. Das Kreuz wird aufgerichtet auf der ?Schädelhöhe? (Joh 19,17) oder Golgota,
die für die Tradition den Mittelpunkt der Welt und die Grabstätte Adams
symbolisiert. Das Kreuz ist sowohl Mittel als auch Zeichen durch das Christus,
der Neue Adam, die Welt von der Dunkelheit des Todes befreit und ihr Verklärung
gewährt


Quelle: St.Andreas-Bote Ausgabe August - September 2005
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Sebastian
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Registriert: 16.12.2008, 13:46
Religionszugehörigkeit: Orthodox (MP)

Beitrag von Sebastian »

Auch ich wünsche allen ein frohes Fest.

Hätte mir gewünscht heute in der serbischen Geminde um 10:00Uhr beim Fest dabei gewesen zu sein, aber ging nicht - da ich immer noch auf Arbeit bin.:(

Liebe Grüße an alle
Sebastian
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Sebastian
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Religionszugehörigkeit: Orthodox (MP)

Beitrag von Sebastian »

Zur Feier des Tages noch ein wenig "Anschauungsmaterial"

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