meine Frau hat gerade einen kleinen Beitrag für meinen Sohn zusammengestellt.
Quellen u.a. Wikipedia, "Der Große Naturführer" (Buch) und Ihr eigenes Wissen.
Da die Frage des "richtigen Haustieres" mitunter ein kleines Problem darstellt, hier ein Vorschlag.
Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos! (Loriot)

Herkunft und Geschichtliches
Die Herkunft des Mops liegt im Dunklen. Manche Experten glauben, dass diese Rasse aus den Niederlanden stammt, wohin ihn holländische Kaufleute aus dem Fernen Osten gebracht haben. Der Mops stammt wahrscheinlich aus dem Kaiserreich China (was allerdings nicht 100% bewiesen ist), wo er vor mehr als 2000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde, ein naher Verwandter ist der chinesische Pai.
Das ist der chinesische Shar-Pei. Auch ein hervorragender Begleiter für den Menschen.
Mops galt als Königshund und es war nur ein Privileg der Könige, ihn besitzen zu dürfen. Die chinesischen Mandarine haben Möpse in den weiten Ärmeln ihrer Kleider getragen, damit der Hund immer in der Nähe sein konnte. Man vermutet aber, dass Hunde, die nicht zur Weiterzüchtung geeignet waren, von den Züchtern teuer an das Volk verkauft wurden.
Trotz seiner geringen Größe wird er zu den Molossern gezählt. Im 16. Jahrhundert kamen seine Vorfahren in die Niederlande. Von dort breitete er sich in den Salons der Damen aus, wo er um 1900 von dem Pekinesen abgelöst wurde. Ab 1918 kam es zu einem neuem Aufschwung seiner Rasse.
Nach der Revolution in China wurden diese Hunde fast vollständig ausgerottet, weil Kommunisten sagten, dass Hunde zu nichts zu gebrauchen wären, deswegen hätten sie kein Recht auf Existenz. Heutzutage kann man sehr selten einen Mops auf den Straßen von China sehen. Aber dafür findet man sie sehr oft auf unseren Straßen.
Den Mops in seiner historischen Form kann man auf Gemälden des Malers William Hogarth bewundern. In Brehms Tierleben von 1927 wird die ursprüngliche Kopfform besonders deutlich.
Ab dem 19. Jahrhundert gilt Mops als englische Rasse, obwohl jede Nationalität ihn zu seinen Hunderassen zählen möchte.
So heißt er in englischer Sprache: Pug [pag]
In Französisch: Carlin [karl?an]
In Spanisch: Enano [enáno]
In Deutsch: Mops
Beschreibung
Der Mops hat glattes, kurzes und weich glänzendes Haar in den Farben einfarbig schwarz, silbergrau, verschiedene Nuancen beige (von weißgelb bis gelbbraun), Grundfarbe in deutlichem Kontrast zu Abzeichen. Die Abzeichen am Kopf, die Maske, Stirnflecke und Muttermale an den Backen sind deutlich abgegrenzt und so schwarz wie möglich. Die Augen sind sehr groß, rund, hervorstehend, dunkel und glänzend. Die Rute wird geringelt über der Hüfte getragen. Und wenn es nicht so ist, bedeutet es, dass der Mops sich schlecht fühlt oder sehr traurig ist. Er hat einen leichten Vorbiss, das heißt, der Unterkiefer steht etwas vor. Die kleinen Ohren fallen nach vorne und bilden ein so genanntes Knopfohr, aber auch Rosenohren sind erlaubt. Idealgewicht laut FCI: 6,3 bis 8,1 kg bei einer Größe bis zu 31 cm. Er kann 13 bis 15 Jahre alt werden.
Wesen
Mops ist kein Hund. Mops ist Philosophie. Er ist wirklich keinem Hund ähnlich. Manchmal findet man Charakterzüge einer Katze, eines Äffchen, eines kleinen Kindes in ihm wieder. Sehr selten benimmt er sich wie ein Hund. Und trotzdem?
Volksmund sagt: ?Lass den einen Mops in dein Leben rein. Alle andere kommen von selbst dazu.?
Dieser robuste, kompakte Hund ist ein angenehmer Begleithund; er ist intelligent, verspielt, gutmütig und lernwillig. Da er zu Übergewicht neigt ist eine ausgewogene Ernährung ausgesprochen wichtig. Der Mops ist sehr mutig und unterschätzt oft Gefahrensituationen, z.B. auch mit anderen Hunden, da er ihm entgegengebrachte Aggressionen oft nicht richtig deuten kann.
Der Mops ist ein sehr anhängliches Tier, vertrauenswürdig uns offenherzig, ja direkt zuvorkommend, dabei nie aggressiv. Trotz dieser Liebenswerten Charakter-Eigenschaften wirkt das Tier aufgrund seines faltigen uns platt gedrückten Gesichts, der gedrungenen Statur und des rollenden Ganges auf den Betrachter nicht gerade reizvoll. Lernt man es aber näher kennen, so bezaubert das einnehmende Wesen dieses Hundes die meisten Menschen in kurzer Zeit. Der Mops entwickelt auch eine eigene Art der Lautmitteilung, die sich aus Schnauben, Grunzlauten und nasalen lauten zusammensetzt.
Heutzutage spielt der Mops in den Filmen. Zum Beispiel in ?Men in Black? oder ?Pocahontas?.
Über Mops existieren schon viele Lieder, Gedichte, Erzählungen, Anthologien?


