Maiduguri / Nordnigeria
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peter
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Maiduguri / Nordnigeria
aus dem "Kurier", August-Ausgabe der "Christlichen Mitte" (Partei katholischen Ursprungs) entnehme ich folgende Nachricht, die mich dermaßen erschreckt, daß ich sie unkommentiert weiterreiche:
Christenverfolgung heute
Eine aufgebrachte Menge wütender Muslime versammelte sich in der nordnigerianischen Stadt Maiduguri, um die Christen für die Mohammed-Karikaturen in Dänemark zu bestrafen. Mit Stangen, Macheten, Messern und Speeren bewaffnet, zog der Mob durch die Straßen der Stadt, um Jagd zu machen auf alles, was in ihren Augen nicht islamisch war. Die wenigen Polizeikräfte konnten das Plündern und Morden nicht verhindern.
Christen wurden aus ihren Häusern gezerrt und in aller Öffentlichkeit hingerichtet. Einige wurden verschleppt und vor ihrer Ermordung gefoltert.
Kirchen, Bethäuser und Geschäfte gngen in Flammen auf. Nach wenigen
Stunden waren 51 Christen getötet, Hunderte verletzt, 50 Kirchen niedergebrannt, 150 Wohnhäuser und 85 Geschäfte der Christen völlig zerstört (aus "Stimme der Märtyrer" / Juli 2006)
Verfolgung von Christen
Dann würde ich sagen, dass wir öfter für die verfolgten Christen beten sollen. möge der Herr Gott sie beschützen.
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Ehre sei Dir oh Herr
nun, dass ist in der Tat kein Einzelfall.
Auch in Europa (z.B. in Serbien) ist dies kein Einzelfall. Dort hört man immer wieder von Zerstörungen der Kirchen usw...
Aus der Ukraine habe ich Bilder und Berichte gesehen, wo am letzten Jahrestag der so genannten "orang. Revolution" ein Feierzug von einigen orthodoxen Christen überfallen wurde, man sollte den Feiertag unter allen Umständen sichern...
Da war wohl die Menschengruppe mit der Gottesmutterikone (es war auch ein orth. Feiertag) eine sehr große Gefahr...
Wir können also unserem Herrn sehr dankbar sein, in Freiheit unseren Glauben leben zu dürfen.
herzlichst René
Rache ist immer schlimm und unchristlich. Es ist besonders schrecklich, wenn unschuldige Menschen gedemütigt, bedroht, beraubt, verletzt oder gar getötet werden, weil an ihnen stellvertretend für andere, also als "Sündenböcke", Rache geübt wird.
Das ist schlimm wenn es (orthodoxe) Christen trifft, aber genauso auch bei Menschen jeden anderen Glaubens.
Am 11. und 12. Juli 1995 (das ist gerade 11 Jahre her!), wurden in Srebrenica 8000 unschuldige Menschen, vorwiegend männliche Personen muslimischen Glaubens, kaltblütig hingerichtet und unwürdig verscharrt.
Die Täter waren Serben (man muss davon ausgehen, dass es mindestens 20 000 waren, zumeist wohl orthodox getauft). Die wenigsten sind wahrscheinlich inzwischen inhaftiert oder gestorben, die meisten leben also unter uns, feiern mit uns zusammen die Liturgie.
Es ist nicht gut, in einem orthodoxen Forum einseitig auf die Verbrechen von Menschen anderer Kirchen oder Religionen zu schauen.
LG
Walter
Christen
Herr Gott mein Vater, (Psalm 61. V.5)
ich m?chte weilen in deinem Zelt in Ewigkeit, mich bergen im Schutz deiner Fl?gel.
Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.
Selig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land ererben.
Selig die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden.
Selig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.
Selig die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen. *
Selig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.
Selig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und jedes böse Wort lügnerisch wider euch reden werden um meinetwillen.
Alle unschuldig Verfolgten und Gemordeten sterben für Christus!
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Ehre sei Dir oh Herr
grundsätzlich hast Du sicher recht.
Nur gerade in Serbien habe ich Entgegengesetztes gehört...
auch von Soldaten, die an der Zerstörung von Kirchen beteiligt waren.
Mir persönlich geht es auf keinen Fall darum alle über einen Kamm zu scheren... ich habe selbst im Freundeskreis eine Muslimin... ja, das ist doch noch lange kein Grund zum Verzweifeln
Ich wollte nur ausdrücken, dass ein gewisses Gewaltpotential im Islam durchaus vorhanden und nicht zu leugnen ist.
Leider gibt es auch heutzutage immer wieder Beispiele dafür... leider!
Natürlich sehe ich auch auf uns Christen selbst, wenn weggesehen wird, wo jemand wegen seiner Hautfarbe z.B. verarscht oder verprügelt wird...
Ja, diesen Balken im Auge sehe ich durchaus, auch leider!
Was tun? Ich denke, unseren Herrn im Gebet um Frieden bitten, um Sein Gedenken all der Verfolgten, Gefangenen, Leidenden ...
und selbst wachsam sein und auch mal den Mund aufmachen, wo es Not tut.
herzliche Grüße René