Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
Nun lieber Sebastian ich musste erstmal ganz "schnell" das Interwiev(ZDF) nachlesen, da kein TV.
Und weil du es hier postest (Nachrichten betr. Orthodoxie), muss ich konstituieren: Für die orthodoxe Kirche sehe ich da nichts neues!
Der Papst ist sicher einer der besseren Päpste, aber er sieht seine Rolle des "alleingangängers" weiterhin ernst . Auffallend das er bezüglich der orthodoxen Kirche nichts sagt!? Dabei soll es doch sein "Schwerpunkt im ökum. Dialog" sein.
Vielleicht ist der Vorläufer eines noch besseren Papstes. Ich würde es aufrichtig wünschen.
Und was meinst du zu dem Ganzen? Und auch die anderen Teilnehmer?
Nun, als erstes möchte ich erwähnen, wie rethorisch erstklassig dieser Papst mit fast 80 Jahren ist. Zum Inhaltlichen:
Ja, ihr habt recht, für mich war da auch nicht viel Neues. Schade, dass nur auf die Evangelische Kirche eingegangen wurde.
Etwas finde ich aber interessant!
Kann mir jemand erklären, was das bedeutet, denn ich verstehe es nicht so richtig (fett):
Frage:
Deutschland als Land der Reformation ist natürlich in besonderer Weise vom Miteinander der
Konfessionen geprägt. Das ökumenische Miteinander ist natürlich ein sensibles Gebilde, das
immer mal wieder in Schwierigkeiten geraten kann. Welche Möglichkeiten sehen Sie, gerade
das Verhältnis zur evangelischen Kirche zu verbessern, oder welche Schwierigkeiten sehen Sie
auch auf diesem Weg?
Benedikt XVI.:
Vielleicht ist es wichtig, zunächst einmal zu sagen, dass die evangelische Kirche ja sehr
vielgestaltig ist. In Deutschland haben wir, wenn ich recht weiß, drei größere Gemeinschaften:
Lutheraner, Reformierte, Preußische Union. Dazu bilden sich im Großmaß jetzt auch
Freikirchen und innerhalb der klassischen Kirchen Bewegungen wie die ?Bekennende Kirche?
und so weiter. Es ist also auch ein vielstimmiges Gefüge, mit dem wir in Respekt vor den
vielen Stimmen und in der Suche nach der Einheit in Dialog treten und in Zusammenarbeit
kommen müssen. Das erste ist, dass wir alle miteinander in dieser Gesellschaft uns darum
mühen sollten, die großen ethischen Richtlinien deutlich zu machen ? selber zu finden und zu
verwirklichen ? und so der Gesellschaft den ethischen Zusammenhalt zu geben, ohne den sie
eben nicht die Absicht der Politik ? Gerechtigkeit für alle, ein gutes Miteinanderleben, den Frieden ?
verwirklichen kann. Und da geschieht ja schon sehr viel, dass wir in dieser Weise
angesichts der großen moralischen Herausforderungen wirklich miteinander verbunden sind
aus dem gemeinsamen christlichen Grund heraus. Und dass wir dann natürlich als nächstes
Gott bezeugen in einer Welt, die sich schwer tut, ihn zu finden, wie wir gesagt haben, dass wir
den Gott mit dem menschlichen Antlitz Jesu Christi sichtbar machen und den Menschen so den
Zugang zu den Quellen geben, ohne die die Moral verkümmert und ihre Maßstäbe verliert, und
auch die Freude geben, dass wir nicht isoliert sind in der Welt. So erst entsteht die Freude an
der Größe des Menschen, dass er nicht ein missglücktes Evolutionsprodukt, sondern Bild
Gottes ist. In diesen beiden Ebenen die großen ethischen Maßstäbe ? und von innen her und
auf sie hin die Gegenwart Gottes, eines konkreten Gottes ? zu zeigen. Und wenn wir das tun,
und danach vor allem auch alle einzelnen Gruppierungen den Glauben nicht partikularistisch,
sondern immer aus seinen tiefsten Gründen her zu leben versuchen, dann werden wir vielleicht
trotzdem nicht so schnell zu äußeren Einheiten kommen, aber dann werden wir zu einer
inneren Einheit reifen, die, so Gott will, eines Tages dann auch äußere Formen von Einheit
bringt.
Was meint er damit?
Nun "partikularistisch" kommt von partikular = einen Teil, eine Minderheit betreffend.
Interessant ist doch auch, dass die innere Einheit vor der äusseren Einheit gestellt wird. Ich habe eher das Gefühl, dass es anders ist, dass auf die äussere Einheit gesetzt wird und die Innere vernachlässigt wird -> siehe ökumenische Gottesdienste.
Der Bischof von Rom meint hier das der Glaube nicht teilweise, also partikular angenommen werden soll, sondern als Ganzes gelebt werden, damit der Mensch von innen her reift zu dem was ihn nacher in die Einheit führt, die dann wiederrumm, so Gott will, sichtbar auch von aussen her wird.
Was sicher strittig bleibt ist: was ist die Gottesvorstellung (Glaubensvorstellung), Dessen Bild (Ziel,Ideal), zu dem wir vom Bischof Benedikt aufgefordert sind zu wachsen? Hierzu hat die Orthodoxe Kirche die heilige und lebendige Überlieferung als Maßstaab, die uns unverfälscht und unverzerrt zeigt, was dem Menschen gebührt zu tun und "Wohin" hinzuwachsen...damit er nicht am Ende ein geistliches Fiasko erlebt, wenn sich unser HErr und Gott in Seiner Herrlichkeit und Macht offenbart.
Möge uns der HErr selbst bewahren in dem rechten Glauben an Ihn, so wie es alle Märtyrer und heilige Väter, durch Wort und Tat bezeugten, und uns vermacht haben, zu unserem sicheren Heil!
Gal 1.6 Mich wundert, daß ihr euch so bald abwenden laßt von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, 7obwohl es doch kein andres gibt; nur daß einige da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. 8Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. 9Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht. (Sprich: Exkommuniziert!)
Leute vielleicht schreibe ich etwas falsches, bitt korrigiert mich. ICh bin es müde, dass Christen ermordet werden aufgrund von Missverständnissen oder Fehlern oder Überreaktionen egal von welcher Seite wegen dem Dialog mit dem Islam. Wenn alles was gesagt wird dazu genutzt wird auszurasten und Hetze auf Christen zu machen, dann ist doch Frieden wichtiger als Dialog.
Tut mir leid, vielleicht bin ich etwas pessimistisch gerade. Ich denke was soll man alles zerreden. Die Unterschiede sind klar und die Ähnlichkeiten auch. Der Wunsch nach Frieden ist gegenseitig, dann ist das doch die beste Lösung oder?
Mein Zuhause
Herr Gott mein Vater, (Psalm 61. V.5)
ich m?chte weilen in deinem Zelt in Ewigkeit, mich bergen im Schutz deiner Fl?gel.