Menschen verlieren den Glauben!

Neu in der orthodoxen Kirche - Wie lebe ich als orthodoxer Christ? Alle allgemeinen Fragen rund um die Orthodoxie.
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Deki_3
Beiträge: 96
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Beitrag von Deki_3 »

Um einen Unterschied feststellen zu können, müssen wir keine große Reise in die Vergangenheit machen, es reicht einen Blick auf andere Länder oder Kulturen zu werfen.

Um es anders zu erklären, die (deutsche) Gesellschaft ist keine Gemeinschaft (mehr) , sondern eine Ansammlung von unzählig verschiedenen Interessen, Ideen und Ideologien.
Unter diesen Umständen wird aus Respekt schnell Akzeptanz.

Die Leute entfernen und entfremden sich voneinander. Man darf sich glücklich schätzen, wenn man ein "Hallo" vom Nachbarn geschenkt bekommt.

Wie ich es definieren würde?

Respekt, Gastfreundschaftlichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft in seinen reinsten und ehrlichsten Formen.
Jetzt könnt ihr selber abwiegen wie gesund die Gesellschaft ist.
Question

Beitrag von Question »

Lieber Savo,
Savo hat geschrieben:Um es anders zu erklären, die (deutsche) Gesellschaft ist keine Gemeinschaft (mehr) , sondern eine Ansammlung von unzählig verschiedenen Interessen, Ideen und Ideologien.
Wo Du Recht hast, hast Du Recht. Aber ich glaube, das liegt nicht daran dass nicht mehr geliebt wird, sondern daran, dass wir in einer Demokratie leben. Eine Gesellschaft, die vorgibt nur einem Interesse, einer Idee und einer Ideologie zu folgen ist eine Diktatur. Und ich bin ziemlich froh, dass diese Zeit hinter uns liegt...
Savo hat geschrieben: Die Leute entfernen und entfremden sich voneinander. Man darf sich glücklich schätzen, wenn man ein "Hallo" vom Nachbarn geschenkt bekommt.
So pauschal würde ich das nicht sagen. Vielleicht hast Du einfach unfreundliche Nachbarn :wink: In der Tat gibt es kilturspezifische Unterschiede was die Freundlichkeit angeht. Die russische Stadt, aus der ich komme, ist für ihre "finsteren Gesichter" berühmt, aber das heißt noch lange nicht, dass die Leute da weniger lieben als andere.

Welche Länder/Kulturen meist Du denn, in Vergleich zu denen unsere Gesellschaft so lieblos ist?

Savo hat geschrieben: Wie ich es definieren würde?
Respekt, Gastfreundschaftlichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft in seinen reinsten und ehrlichsten Formen.
So würde ich es auch definieren. Da Du aber was vom Zeitgeist geschrieben hast, frage ich: Wann war es in Deutschland denn besser?

Viele Grüße
Deki_3
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Beitrag von Deki_3 »

Hallo Question,

ich denke auch nicht, dass es daran liegt. Es ist eine Konsequenz und nicht die Ursache. Um "Mitmenschen zu lieben" wie ich es definierte, braucht es gewisse Gemeinsamkeiten und Grundlagen, die derzeit nicht vorhanden sind.

Es geht nicht um diktaturähnliche Verhältnisse. Oder etwa Unterschiede im Sinne von ich wähle CDU und du SPD. Es geht um fundamentale Unterschiede.

Die Diktatur ist eine Zwangsherrschaft eines Diktators oder einer Partei, nicht des Volkes.
Darüberhinaus leben wir in keiner wahren Demokratie, dieses System gibt vor eine zu sein. Du wählst lediglich deinen Abgeordneten oder sonstiges, der dich vor der Wahl belügt von A-Z. Hinterher nach seinem Interesse handelt.
Aber wir wollen ja nicht vom eigentlichen Thema abkommen.

Natürlich gibt es "gute" und "schlechte" Nachbarn um es mal bescheiden auszudrücken. Aber im Grossen und Ganzen trifft meine Einschätzung zu.

Es wäre unangebracht einzelne Länder hervorzuheben, reden wir einmal von der orthodoxen Welt und nicht-orthodoxen Welt :wink:

Ein Grieche in Griechenland, der 5 Häuser weiter nach Brot fragt, oder 3 Dörfer/Städte weg nach Unterkunft fragt, wird anders empfangen, als ein Deutscher der dasselbe hier versucht.

Viele Grüsse
Savo
Question

Beitrag von Question »

Hallo Savo,
Savo hat geschrieben: Um "Mitmenschen zu lieben" wie ich es definierte, braucht es gewisse Gemeinsamkeiten und Grundlagen, die derzeit nicht vorhanden sind.
Könntest Du das genauer ausführen? Welche Gemeinsamkeiten und Grundlagen meinst Du?
Savo hat geschrieben: Es wäre unangebracht einzelne Länder hervorzuheben, reden wir einmal von der orthodoxen Welt und nicht-orthodoxen Welt :wink:
Ok. Und welche Ideen/Interessen/Ideologien gibt es in der orthodoxen Welt nicht? Mit Griechenland kenne ich mich leider nicht aus, aber in Russland gibt es alles, was es hier gibt, und noch mehr...
Savo hat geschrieben: Ein Grieche in Griechenland, der 5 Häuser weiter nach Brot fragt, oder 3 Dörfer/Städte weg nach Unterkunft fragt, wird anders empfangen, als ein Deutscher der dasselbe hier versucht.
Das denke ich auch. Es ist in DL auch ziemlich unüblich bei wildfremden Menschen nach Unterkunft zu fragen. Aber in vielen Mittelmeerländern ist das so. Dafür müssen sie auch gar nicht orthodox sein, man denke z.B. an Corsica. Das ist eher eine geographisch-kulturspezifische Frage.

Und wenn ein tsunamigeschädigter indonesischer Fischer ein paar Kontinente weiter nach Geld fragt, dann bekommt er z.B. aus Deutschland, Australien und den USA (alles keine Hochburgen der Orthodoxie) eine andere Antwort aus der orthodoxen Welt, nicht wahr?

LG
Deki_3
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Beitrag von Deki_3 »

Es hängt nicht von Geografie oder Klima ab. Dasselbe Beispiel kann ich für alle slawischen Länder (von Schnee bis zur Sonne) aufführen.

Ich denke, es ist logisch, dass die Menschen in den besagten Ländern nicht Unmengen an Geld spenden können wie es Deutschland oder die USA machen bzw können.
Während in Deutschland Schulen, Kindergärten und Kirchen verkommen, schüttet man andere Länder mit Geld zu oder unterstützt Kriege.
Ausserdem ging es in meinem Beispiel um Brot und Unterkunft, frag dich selber wie hoch du Geld schätzt :wink:

Um es nicht als Orthodoxie vs die Welt aussehen zu lassen, kann man besser sagen Ost und West.

Es gibt keinen Staat, (ausser Agion Oros), den ich hier representativ für die Orthodoxie nennen will.
Zu deiner Frage, Ideologien/Ideen/orth. Welt, es gibt nicht annähernd den Grad an Verschmutzung in den orth. Ländern.
Denk einmal an Unsittlichkeit, Unmoral und Kulturverlust!

Es herrscht nicht einmal Meinungsfreiheit in Deutschland, dass erfahre ich täglich.

Zu den Gemeinsamkeiten:
Es muss ein gemeinsames Verständnis von Ethik bestehen, welches sich zumeist durch Religion unterscheidet.
Grundlage für jeden Staat ist auch eine gemeinsame Ethnik.
Question

Beitrag von Question »

Hallo,
Savo hat geschrieben:Es hängt nicht von Geografie oder Klima ab. Dasselbe Beispiel kann ich für alle slawischen Länder (von Schnee bis zur Sonne) aufführen.
Na dann klopfe mal bei jemand Wildfremdes in Moskau...
:(

Savo hat geschrieben: Ich denke, es ist logisch, dass die Menschen in den besagten Ländern nicht Unmengen an Geld spenden können wie es Deutschland oder die USA machen bzw können.
Nun ja, Russland ist überausreich und größtenteils orthodox. In Moskau leben sehr viele reiche Orthodoxe und doch erfrieren jeden Winter Dutzende Menschen.
Savo hat geschrieben: Während in Deutschland Schulen, Kindergärten und Kirchen verkommen, schüttet man andere Länder mit Geld zu oder unterstützt Kriege.
Im Gegensatz dazu bauen die Orthodoxen prunkvolle Kirchen, während vor eben diesen Kirchen Obdachlose erfrieren.

Für Kriege hat so mancher orthodoxer Staat auch genun übrig...
Savo hat geschrieben: Ausserdem ging es in meinem Beispiel um Brot und Unterkunft, frag dich selber wie hoch du Geld schätzt :wink:
Und in meinem Beispiel ging es um einen Fischer aus Indonesien. Ich würde an seiner Stelle das Geld überaus hoch schätzen. Denn damit könnte ich mir ein neues Boot kaufen und meine Familie ernähren. :D
Savo hat geschrieben: Es gibt keinen Staat, (ausser Agion Oros), den ich hier representativ für die Orthodoxie nennen will.
Findest Du es nicht ein bisschen unfair eine idealisierte Vorstellung von einem orthodoxen Staat mit real existierenden Staaten mit all ihren Schwächen und Problemen zu vergleichen? Und Athos ist wohl auch nicht dazu geeignent um mit Dl verglichen zu werden.
Savo hat geschrieben: Zu deiner Frage, Ideologien/Ideen/orth. Welt, es gibt nicht annähernd den Grad an Verschmutzung in den orth. Ländern.
Denk einmal an Unsittlichkeit, Unmoral und Kulturverlust!
What is "Kulturverlust"?
Ich kann ja nur von Russland sprechen, aber es ist mir nicht aufgefallen, dass es dort sittlicher und moralischer zugehen würde...eher im Gegenteil.
Savo hat geschrieben: Es herrscht nicht einmal Meinungsfreiheit in Deutschland, dass erfahre ich täglich.
Täglich? Dürfte ich fragen wobei? (jetzt bin ich aber neugierig :wink: )
Savo hat geschrieben: Zu den Gemeinsamkeiten:
Es muss ein gemeinsames Verständnis von Ethik bestehen, welches sich zumeist durch Religion unterscheidet.
Grundlage für jeden Staat ist auch eine gemeinsame Ethnik.
Hm, ich weiß nicht ob ich Dich richtig verstanden habe, bedeutet das, dass alle im Staat die gleiche Religon haben müssten?

Liebe Grüße
Deki_3
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Beitrag von Deki_3 »

Na dann klopfe mal bei jemand Wildfremdes in Moskau...
Sad
ich habe den eindruck, dass du ein sehr negatives verhältnis zu russland hast
Nun ja, Russland ist überausreich und größtenteils orthodox. In Moskau leben sehr viele reiche Orthodoxe und doch erfrieren jeden Winter Dutzende Menschen.
Wenn ein orthodoxer einen anderen mitmenschen erfrieren oder verhungern lässt, handelt er nicht im namen der orthodoxie.ebenso wenig kann ich die kath. kirche für elend in brasilien verantwortlich machen.
Im Gegensatz dazu bauen die Orthodoxen prunkvolle Kirchen, während vor eben diesen Kirchen Obdachlose erfrieren.

Für Kriege hat so mancher orthodoxer Staat auch genun übrig...
es gibt keine einzige orthodoxe regierung auf diesem erdball.
Und in meinem Beispiel ging es um einen Fischer aus Indonesien. Ich würde an seiner Stelle das Geld überaus hoch schätzen. Denn damit könnte ich mir ein neues Boot kaufen und meine Familie ernähren. Very Happy
ich frage mich, wie hoch du geld schätzt da es zentrum deines beispiels ist.meins war liebe in form von gastfreundschaft :D
Findest Du es nicht ein bisschen unfair eine idealisierte Vorstellung von einem orthodoxen Staat mit real existierenden Staaten mit all ihren Schwächen und Problemen zu vergleichen? Und Athos ist wohl auch nicht dazu geeignent um mit Dl verglichen zu werden.
ich vergleiche athos nirgends mit deutschland.ich meinte, es ist der einzige orth. staat. ich habe mich nicht gut ausgedrückt.mein fehler.

What is "Kulturverlust"?
Ich kann ja nur von Russland sprechen, aber es ist mir nicht aufgefallen, dass es dort sittlicher und moralischer zugehen würde...eher im Gegenteil.
Hast du die reaktionen auf den film sakrileg in athen gesehen? hast du nicht von dem verbotenen und verhinderten aufmarsch homosexueller durch den bügermeister in warschau gehört?
aber sicherlich schön mal köln besucht :lol: ? oder heute die sodom und gomora parade im tv gesehen stimmts?


Täglich? Dürfte ich fragen wobei? (jetzt bin ich aber neugierig Wink )
in gesprächen, zb über homosexualiät, wer sich gegen sie auspricht schwimmt gegen den strom. freunde von mir wurden von der universität entlassen, weil sie sich anti zionistisch äusserten.
also beschränkte meinungsfreiheit oder? was doch der gröste widerspruch insich wäre oder?
Hm, ich weiß nicht ob ich Dich richtig verstanden habe, bedeutet das, dass alle im Staat die gleiche Religon haben müssten?
Wenn du an das fundament aller religionen gehst, wirst du sehen, welche religion toleranz lehrt, und welche nicht. daraus kannst du schliessen ob es nicht einige religionen gibt mit denen ko existenz nicht möglich ist.
Question

Beitrag von Question »

Hallo,
Savo hat geschrieben:
Na dann klopfe mal bei jemand Wildfremdes in Moskau...
Sad
ich habe den eindruck, dass du ein sehr negatives verhältnis zu russland hast
Keineswegs. Ich habe ein realistisches Verhältnis zu Russland.

es gibt keine einzige orthodoxe regierung auf diesem erdball.
Putin ist orthodoxer Christ und über 90% der Russen bekennen sich zu der Orthodoxie.


Und, lieber Savo, Du hast ja mit der historischen Dimension angefangen (Zeitgeist, dies und das gibt es in der Gesellschaft nicht mehr). Dann soltte es um orthodoxe und nicht-orthodoxe Welt gehen, dann um Ost und West. Und jetzt sagst Du dass es gar keinen orthodoxen Staat/orthodoxe Regierung gibt. Mit wem soll ich nun unsere verkommene Gesellschaft vergleichen?

ich frage mich, wie hoch du geld schätzt da es zentrum deines beispiels ist.meins war liebe in form von gastfreundschaft :D
Und mein Anliegen war es aufzuzeigen, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt Nächstenliebe zu üben. Man kann sie nicht allein an Gastfreudnschaft festmachen.

Hast du die reaktionen auf den film sakrileg in athen gesehen? hast du nicht von dem verbotenen und verhinderten aufmarsch homosexueller durch den bügermeister in warschau gehört?
aber sicherlich schön mal köln besucht :lol: ? oder heute die sodom und gomora parade im tv gesehen stimmts?
Keins von all dem :D :D

Aber allein daran Sittlichkeit und Moral festmachen?
in gesprächen, zb über homosexualiät, wer sich gegen sie auspricht schwimmt gegen den strom. freunde von mir wurden von der universität entlassen, weil sie sich anti zionistisch äusserten.
also beschränkte meinungsfreiheit oder? was doch der gröste widerspruch insich wäre oder?
Nein, Du kannst meinen, was Du willst. Aber wenn Du sprichst, dann endet Deine Freiheit dort, wo die der anderen anfängt bzw. Deine Behauptungen gegen das GG verstoßen.

Wenn du an das fundament aller religionen gehst, wirst du sehen, welche religion toleranz lehrt, und welche nicht. daraus kannst du schliessen ob es nicht einige religionen gibt mit denen ko existenz nicht möglich ist.
Tut mir leid. Das verstehe ich immer noch nicht so ganz. Grundlage für einen Staat - gemeinsame Ethik - Grundlage für gemeinsame Ethik - eine Religion. Richtig?

Liebe Grüße
Deki_3
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Beitrag von Deki_3 »

Keins von all dem Very Happy Very Happy

Aber allein daran Sittlichkeit und Moral festmachen?
Die Zuschaustellung von Homosexualität auf Paraden ist Ausdruck für den Niedergang unserer Gesellschaft.
Kern einer gesunden Gesellschaft ist die Heilige Ehe.Diesen Punkt muss man nicht vertiefen.
Nein, Du kannst meinen, was Du willst. Aber wenn Du sprichst, dann endet Deine Freiheit dort, wo die der anderen anfängt bzw. Deine Behauptungen gegen das GG verstoßen.
Aha, ich darf "meinen" , es aber nicht ausprechen? Dann sollte es Gedankenfreiheit heissen! Paradoxer geht es gar nicht.
Putin ist orthodoxer Christ und über 90% der Russen bekennen sich zu der Orthodoxie.
Ich wiederhole mich gerne, orthodoxie bedeutet leben, es ist ein lebensweg, kein hobby. wer der orthodoxie nicht folgt ist nicht orthodox.

nach deiner logik, hitler war katholik, hat er etwa den katholizismus representiert? wieviele deutsche sind getaufte christen, also sind es alles echte christen, representieren sie den protestantismus oder katholizismus?
Deki_3
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Beitrag von Deki_3 »

oh ich habe vergessen
Tut mir leid. Das verstehe ich immer noch nicht so ganz. Grundlage für einen Staat - gemeinsame Ethik - Grundlage für gemeinsame Ethik - eine Religion. Richtig?
grundlage für einen staat ist mit sicherlich gemeinsame ethik.grundlage für eine gemeinsame ethik muss nicht zwangsläufig eine gemeinsame religion sein.
Question

Beitrag von Question »

Hi,
Savo hat geschrieben: Kern einer gesunden Gesellschaft ist die Heilige Ehe.Diesen Punkt muss man nicht vertiefen.
Nein. Muss man nicht. Ich sehe meine Ehe nicht durch die Homosexuellen gefährdet.

Aha, ich darf "meinen" , es aber nicht ausprechen? Dann sollte es Gedankenfreiheit heissen! Paradoxer geht es gar nicht.
Ich bin kein Jurist und kann Dir das nicht genau erklären. Aber es gibt einen guten Grund warum unsere Freiheiten stets durch die der anderen begrenzt sind, meinst Du nicht?

Und wenn Leute entlassen werden, muss das was sie von sich gegeben haben, ganz schön krass gewesen sein.
nach deiner logik, hitler war katholik, hat er etwa den katholizismus representiert?
Hitler hat sich durch seine Handlungen exkommuniziert.

Aber auch ich wiederhole mich geren: Womit vergleichen wir hier unsere verkommene Gesellschaft?
Deki_3
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Beitrag von Deki_3 »

Nein. Muss man nicht. Ich sehe meine Ehe nicht durch die Homosexuellen gefährdet.
Hätte ich vor 50 jahren gesagt, homosexualität wird öffentlich geduldet und sogar unterstützt, hättest du mir als zeitgenosse den vogel gezeigt.
Wenn ich dir jetzt sage, in 50 jahren ist es "normal" pedophil zu sein, wirst du mir bestimmt sagen ich übertreibe bodenlos.

keine gefahr? was du heute als unmöglich empfindest ist morgen schon möglich.
ich verstehe im moment nicht, was deine ambitionen sind. wenn du die geringste christliche besinnung hast, müssten wir nicht über homosexualität diskutieren.

Ich bin kein Jurist und kann Dir das nicht genau erklären. Aber es gibt einen guten Grund warum unsere Freiheiten stets durch die der anderen begrenzt sind, meinst Du nicht?

Und wenn Leute entlassen werden, muss das was sie von sich gegeben haben, ganz schön krass gewesen sein
ich denke du verstehst mich, lass und nicht von freiheit reden, wenn diese beschränkt ist.
in amerika darf man sagen was man will.hier nicht.das nennt man meinungsfreiheit.
Aber auch ich wiederhole mich geren: Womit vergleichen wir hier unsere verkommene Gesellschaft?
das so gut wie alle gesellschaften verderben ist kein geheimnis.was ich aussagen möchte ist, dass es hier im westen um meilen unsittlicher ist als im osten.
Question

Beitrag von Question »

Hallo Savo,
Savo hat geschrieben: Hätte ich vor 50 jahren gesagt, homosexualität wird öffentlich geduldet und sogar unterstützt, hättest du mir als zeitgenosse den vogel gezeigt.
Vermutlich. Hätte ich vor 500 jahren gesagt, es würde Religionsfreiheit geben, hättest du mir als Zeitgenosse wohl auch den Vogel gezeigt.

Du sagst, die Familie/die Heilige Ehe sei die Grudlage der Gesellschaft. Meine Heilige Ehe ist keineswegs von den Homosexuellen gefährdet, ist Deine gefährdet?
Savo hat geschrieben: ich verstehe im moment nicht, was deine ambitionen sind. wenn du die geringste christliche besinnung hast, müssten wir nicht über homosexualität diskutieren.
Ich verstehe auch nicht wie wir vom Martins Frage "Wird heute weniger gelibet als früher" auf Homosexualität kommen. Wurde zu Zeiten als darauf die Todesstrafe stand mehr geliebt? Drückt sich die Liebe so aus?

Und was meine "christliche besinnung" angeht ist das so. In der Bibel gibt es 2 Stellen, die HS verurteilen. Es gibt unendlich viel mehr Stellen, die soziale Ungerechtigkeit und Egoismus verurteilen. Jesus hat kein einziges mal von der HS gesprochen. Ich finde es falsch sich so darauf zu versteifen, wie das einige machen.

Aber wenn wir schon davon reden, was müsste man mit den Homosexuellen, die es gab, gibt und immer geben wird, denn machen, wenn man "christlich besinnt" ist?



in amerika darf man sagen was man will.hier nicht.das nennt man meinungsfreiheit.
Echt? Darf man auch hemmungslos über die Schwarzen hetzen?

was ich aussagen möchte ist, dass es hier im westen um meilen unsittlicher ist als im osten.
Wenn Du Sittlichkeit als Intoleranz gegenüber Homosexuellen definierst, dann stimme ich dieser Aussage zu. Ich würde sogar behaupten, dass die meisten muslimischen Länder (z.B. Iran) noch weitaus sittlicher sind als die Osteuropäer. Heißt das - um auf das eigentliche Thema zurückzukommen - dass die dortigen Muslime mehr Liebe gegenüber den Mitmenschen an den Tag legen als die östlichen Christen?

Viele Grüße
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Sebastian
Beiträge: 956
Registriert: 16.12.2008, 13:46
Religionszugehörigkeit: Orthodox (MP)

Beitrag von Sebastian »

Friede sei mit euch!

Werte Leserschaft,

das aggresive, ausgrenzende eine Menschengruppe verletzende Geschreibsel von Savo ermutigt mich zu einigen Äusserungen, da anscheinend von moderatorischer und administrativer Seite seine Äusserungen ohne einen Widerspruch geduldet werden.

Werter Savo,

ich muss leider zugeben, dass ich noch nie auf zwei Seiten soviel Blödsinn gelesen habe wie von dir. Du machst eine Gruppe (Homosexuell) verantwortlich für den Nidergang unserer Gesellschaft und rechtfertigst damit deine eigene Misere? Wie schwach! Gestern waren es die Juden heute die Homos morgen die Großmütter. Wen beschuldigst du denn noch alles für dein Versagen? Ich glaube nicht, dass HS die Ehe gefährden und ihre Paraden musst du ja auch nicht besuchen.

Was dieser Gesellschaft bedarf ist:

- mehr Nächstenliebe
- mehr Gottvertrauen
- mehr Herz
- mehr Verständnis

Habe letztens wieder gelesen, dass eine junge Mutter ihr Baby in den Mülleimeir geworfen hat. Wo bleibt das Herz, wo die Liebe? Das sind Fragen, auf welche wir Antworten finden müssen, anstatt irgendwelche Sündenböcke für unser eigenes Versagen bei irgendwelchen Randgruppen zu suchen.

Habe heute einen schönen Gottesdienst erlebt. Es ging um Veränderungen. Ein Priester nahm Mutter Teresa als Beispiel. Er erzählte, dass Mutter Teresa von einem amerikanischem Journalisten einst gefragt wurde: Was muss sich tun, damit es mit der Kirche, damit es mit der Christenheit wieder vorrangeht? Daraufhin Mutter T.: Du musst dich ändern und ich muss mich ändern.

indem Sinne jedem einen schönen gesegneten Sonntag und viel Freude im Glauben.

Bis irgendwann mal wieder

Der HErr behüte euch

Sebastian :wink:
Ehre sei Dir oh Herr

Beitrag von Ehre sei Dir oh Herr »

Sebastian hat geschrieben:Friede sei mit euch!

Werte Leserschaft,

das aggresive, ausgrenzende eine Menschengruppe verletzende Geschreibsel von Savo ermutigt mich zu einigen Äusserungen, da anscheinend von moderatorischer und administrativer Seite seine Äusserungen ohne einen Widerspruch geduldet werden.

Hallo,

nun mal langsam.
Die Heilige Schrift und die Lehre der Kirche verurteilen eindeutig homosexuelle Beziehungen, in denen sie eine lasterhafte Verkehrung der gottgegebenen Natur des Menschen erblicken. Es ist ja heutzutage auch keine Randgruppe, wie Du schreibst, sondern man ist ja schon unnormal, wenn man nicht homosexuell ist. Sehe doch mal ins Fernsehen rein. Jede dritte Serie handelt - zumindest unterschwellig - von Homosexuellen Menschen, Politiker outen sich mit Nachdruck und diese Paraden tun ihr Übriges. Natürlich muß man da nicht hingehen, aber man muß dies scheinbar dulden. Ich sage nicht, dass man diese Menschen steinigen soll, nein, das steht mir nicht zu. Aber ich muß mich darüber auch nicht freuen und weise - so wie Savo - auf die Sündhaftigkeit dessen hin.
Dies ist nicht die Ursache für den gesellschaftlichen moralischen Verfall, sondern eine der Ergebnisse.
Selbstverständlich ist Dein Beispiel mehr wie schrecklich (Baby im Mülleinmer). Ja, auch die zahlreichen Abtreibungen und das Abgeben von Kindern in Kinderheime ist ein solches Negativbeispiel und widersprechen der Bibel. Darum sind wir alle aufgerufen zu Beten, unseren Vater im Himmel zu bitten uns sündigen Menschen zu helfen in den Verirrungen hier.

herzlichst René
Antworten