Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
Das ganze Mittelalter hindurch waren die Christen aller Stände und Völker von der Sehnsucht erfüllt, dem Ort der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi möglichst nahe kommen zu können. Wer dazu in der Lage war, machte sich auf den Weg ins Heilige Land, nach Jerusalem. Und wo es auch immer ging, schufen Nachbildungen des Heiligen Grabes eine Verbindung zur zentralen Geschichte des christlichen Glaubens. Das Görlitzer Heilige Grab ist ein Zeugnis spätmittelalterlicher Frömmigkeit und Landschaftsarchitektur, das durchaus als Kulturerbe der Menschheit gelten kann. Vor 500 Jahren wurde es fertig gestellt und führt seitdem den Görlitzern und ihren Gästen vor, wie die Heiligen Stätten im mittelalterlichen Jerusalem angelegt waren. Es ist der Ort zum Schweigen und Beten, zum Betrachten und Staunen.
Zwischen 1481-1504 entstand außerhalb der Nikolaivorstadt der einzigartige Komplex des Heiligen Grabes. Seine drei Kapellen sind in einem Landschaftsgarten eingebettet, der die Topographie Jerusalems mit Via Dolorosa, Golgatha, Kidrontal, Jüngerwiese und Ölberg nachzeichnet. Die Heiliggrabkapelle folgt als verkleinerte Kopie dem Grab Christis in seiner mittelalterlichen Gestalt.
In der Nähe von Görlitz, auf polnischer Seite, befindet sich auch eine kleine Orthodoxe Kirche, so dass man dieses zu einer Pilgerreise nutzen kann.
Einige Mitglieder unserer Gemeinde waren in diesem Jahr schon dort und waren sehr begeistert.