Kloster Santa Maria in Grottaferrata

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holzi
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Kloster Santa Maria in Grottaferrata

Beitrag von holzi »

Ein (meiner bescheidenen Meinung nach) recht interessanter Bericht über das 1000-jährige griechische Kloster des Hl. Nilus von Grottaferrata in Italien:
http://zenit.org/article-19162?l=german
Der Heilige Nektarios von Aigina hatte seinerzeit übrigens einen sehr lebhaften Briefwechsel mit dem Abt Arsenios dieses Klosters. Ich würde darüber gerne mehr lesen, allerdings gibt es dazu nur Literatur auf Griechisch. Und das kann ich halt nicht.

Von Grottaferrata kam das von Nassos verlinkte Allelouarion
Homepage der Abtei: http://www.abbaziagreca.it
Das Christentum nimmt den Menschen, wie er ist, und macht ihn zu dem, was er sein soll. (Adolph Kolping 1813-1865)
Sinaitis
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Re: Kloster Santa Maria in Grottaferrata

Beitrag von Sinaitis »

die meisten küssen die Ikonen nicht einmal, sondern imitieren nur den Kuß. Wie sie eben alles nur IMITIEREN. Wer das Authentische kennt, sucht keine Plagiate.
holzi
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Re: Kloster Santa Maria in Grottaferrata

Beitrag von holzi »

Sinaitis hat geschrieben:die meisten küssen die Ikonen nicht einmal, sondern imitieren nur den Kuß. Wie sie eben alles nur IMITIEREN. Wer das Authentische kennt, sucht keine Plagiate.
Mit genau dieser Antwort habe ich eigentlich gerechnet. :oops:
Das Christentum nimmt den Menschen, wie er ist, und macht ihn zu dem, was er sein soll. (Adolph Kolping 1813-1865)
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songul
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Re: Kloster Santa Maria in Grottaferrata

Beitrag von songul »

holzi hat geschrieben:
Sinaitis hat geschrieben:die meisten küssen die Ikonen nicht einmal, sondern imitieren nur den Kuß. Wie sie eben alles nur IMITIEREN. Wer das Authentische kennt, sucht keine Plagiate.
Mit genau dieser Antwort habe ich eigentlich gerechnet. :oops:
Nein Vater Martinos,
mit Verlaub wenn ich widerspreche; sie mögen sich zwar die Nasen nicht platt drücken daran, aber aber alle küssen die Ikone selbst wenn auch nur leicht.
Solche "Küsschen" habe ich aber auch schon in allen unseren Kirchen bei manchen gesehen.

Und ausserdem, Grottaferatta hat eine einmalige Stellung in der christlichen Welt: dadurch dass sie schon vor dem Schisma bestanden, für welches sie ja wohl nichts können, insofern - das mit dem Imitieren stimmt so nicht; die waren schon zu orthodoxen Zeiten so; mehr oder weniger.
Dass die Eigenbräuche haben ist nicht unähnlich dem, was ja auch in verschiedenen orthodoxen Klöstern bei uns gang und gäbe ist.
Mit Uniaten und Birituellen Klöstern ist das nicht zu vergleichen; einfach nur so.
Und wenn man überhaupt von Plagiaten reden möchte, dann eigentlich nur dahingehend, wenn in hiesigen Kirchen ein Sammelsurium von Byzantinistik-Liebhabern verschiedener Konfession die Liturgie "feiert".

Und das Filmchen, das kenne ich, das ist ein Aufruf für Berufungen und richtet sich nicht an orthodoxe Männer sonder an Katholiken. Es gibt halt nur so wenig Anschauungsmaterial über dieses Kloster da muss halt auch mal so was genügen.

Eingedenk dessen was ich oben so angeführt habe, bin ich mir natürlich durchaus bewusst, dass das nicht mit der Fülle der Orthodoxie zu vergleichen ist.

Hoffen wir dass diese unselige Trennung der Kirchen überwunden wird und dann können diese Mönche wieder voll und ganz den Weg gehen, den sie immerhin auf ihre Weise über 1000 Jahre durchgehalten haben.

LG Songul
Sinaitis
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Re: Kloster Santa Maria in Grottaferrata

Beitrag von Sinaitis »

LIebe Songul,
das ist ja super. Weil das Kloster vom hl. Nilos 50 Jahre vor dem Schisma gegründet worden ist, können die heutigen Mönche nichts dafür, daß sie katholisch sind aber orthodox scheinen? Haben sie das Schisma vielleicht verschlafen? Hat ihnen keiner was davon gesagt? Hatten sie nicht die Möglichkeit, orthodox zu bleiben, römisch katholisch zu werden oder zur Orthodoxie zurückzukehren? Da sind ja sogar die Mönche von Niederaltaich wacher und bewußter und selbstkritischer.
Schau mal, was die Ausgabe von Grottaferata mit dem Sonntag des hl. Grigorios Palamas gemacht hat. Denn er ist ja kein römisch-katholisch anerkannter Heiliger!

Vielleicht ist mein Augenlicht bereits etwas geschwächt. Aber ich habe bei den meisten Mönchen wirklich keine echten Küsse gesehen. Wie übrigens auch in Chevetogne.
Und der Vergleich zur schlampigen Praxis in Pfarreien funktioniert nicht, weil man von Mönchen anderes erwartet. Und diese Art von Mönchen glaubt ja sogar noch uns belehren zu können, weil sie es genauer und akademischer wissen als unser ungebildetes Volk mit seinem ungebildeten Klerus. Und viel besser und genauer zelebrieren können als wir. Dabei klingt alles so ungriechisch und fremd, halt künstlich.
Aber es ist halt nicht der äußere Ritus, sondern die Evlogia (der göttliche Segen, die göttliche Gnade) die uns orthodox macht. Wir wären auch noch orthodox, wenn wir in lateinischer Sprache zelebrieren würden. Und entsprechend sind und bleiben jene Lateiner, auch wenn sie noch so byzantinisch jubilieren.
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Elias
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Re: Kloster Santa Maria in Grottaferrata

Beitrag von Elias »

Sinaitis hat geschrieben:LIebe Songul,
das ist ja super. Weil das Kloster vom hl. Nilos 50 Jahre vor dem Schisma gegründet worden ist, können die heutigen Mönche nichts dafür, daß sie katholisch sind aber orthodox scheinen? Haben sie das Schisma vielleicht verschlafen? Hat ihnen keiner was davon gesagt? Hatten sie nicht die Möglichkeit, orthodox zu bleiben, römisch katholisch zu werden oder zur Orthodoxie zurückzukehren? Da sind ja sogar die Mönche von Niederaltaich wacher und bewußter und selbstkritischer.
Schau mal, was die Ausgabe von Grottaferata mit dem Sonntag des hl. Grigorios Palamas gemacht hat. Denn er ist ja kein römisch-katholisch anerkannter Heiliger!

Vielleicht ist mein Augenlicht bereits etwas geschwächt. Aber ich habe bei den meisten Mönchen wirklich keine echten Küsse gesehen. Wie übrigens auch in Chevetogne.
Und der Vergleich zur schlampigen Praxis in Pfarreien funktioniert nicht, weil man von Mönchen anderes erwartet. Und diese Art von Mönchen glaubt ja sogar noch uns belehren zu können, weil sie es genauer und akademischer wissen als unser ungebildetes Volk mit seinem ungebildeten Klerus. Und viel besser und genauer zelebrieren können als wir. Dabei klingt alles so ungriechisch und fremd, halt künstlich.
Aber es ist halt nicht der äußere Ritus, sondern die Evlogia (der göttliche Segen, die göttliche Gnade) die uns orthodox macht. Wir wären auch noch orthodox, wenn wir in lateinischer Sprache zelebrieren würden. Und entsprechend sind und bleiben jene Lateiner, auch wenn sie noch so byzantinisch jubilieren.
Da muss ich unseren Vater Martinos uneingeschrängt Recht geben, das gilt auch für das Kloster Niederaltaich, egal ob die alles auf Deutsch zelebrieren. Es klingt alles Römisch-Katholisch und es sind alle Römer. Egal ob die so aussehen wie unsere Mönche, sie sind nicht unsere. Sie Imitieren uns und das noch nicht einmal gut....Wer das Original möchte muss zum Original gehen....
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