Nassos hat geschrieben:Toll. Ganz toll.
Es ändert nichts daran, dass der ÖP türkischer Staatsbürger sein muss. Der orthodoxe (ja, eigentlich griechische) Bevölkerungsanteil ist am Schwinden, ganz zu schweigen von entsprechenden Klerikern.
Im Sinne der Einheit des türkischen Staates eine geschickte Politik. Chakis wird, denke ich, nicht viel dran ändern.
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Hört sich negativ an, und hoffenlich liege ich falsch. Aber ich glaube, wir werden eine Eröffnung Chalkis' nicht erleben.
Lieber Nassos,
die Situation ist für das Patriarchat von Konstantinopel alles andere als rosig, wie du es auch geschildert hast. Wenn sich nichts an den Regelungen zur Wahl des Ökumenischen Patriarchen (türk. Staatsbürgerschaftspflicht) ändert, wird es bei einer zukünftigen Wahl keine "geeigneten" Kandidaten mehr geben (Gott gebe, dass es noch sehr lange dauern möge. Is polla eti, Panagiotate! - wie wir Griechen zu wünschen pflegen [Viele Jahre, Eure Allheiligkeit!]).
Was leichten Optimismus gibt, ist die Tatsache, dass die Heilige Synode seit einigen Jahren nicht mehr nur aus Metropoliten mit Sitz in der heutigen Türkei besteht sondern sechs der zwölf Synoden-Mitglieder Metropoliten aus verschiedenen Metropolis auf der ganzen Welt kommen (Griechenland, Europa, Neuseeland, Australien u.a.). Und dies wird von der türkischen Regierung geduldet, obwohl es nicht so vorgesehen ist.
Wenn es für dass Patriarchat möglich wäre aus diesem erweiterten, weltweiten Kandidatenkreis den Patriarchen zu wählen, wäre dies ein großer Schritt für eine gesicherte Zukunft des Ökumenischen Patriarchates.
Vom russischen Patriarchen Kyrill scheint bei seinem bevorstehenden Antrittsbesuch in Konstantinopel in den nächsten Tagen Unterstützung für das Ökumenische Patriarchat gegenüber der türkischen Staatsspitze zu kommen.
In der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus, der die einzige und wahre Hoffnung ist!