Alexeij hat geschrieben:
Hallo Lazzaro!
Könntest du erzählen, was für Erfahrungen du mit Nürnberg gemacht hast?
Hallo Alexeij!
In Nürnberg war ich noch nie, aber das was ich von dort hörte war - um es höflich auszudrücken- nicht sehr elegant.
Ich werde hier aber niemanden abkanzeln und erst recht nicht weitergeben,was ich nur vom hörensagen kenne. Es deckt sich aber ganz gut mit dem, was mir passiert ist:
Meine eigenen schlechten Erfahrungen habe ich in zwei anderen Gemeinden gemacht. In A war es ein Laie, der sich spirituelle Ratschläge weit außerhalb seiner Kompetenzen anmaßte. Das Ergebnis war, daß ich dem christl. Galuben ein viertel Jahr aus dem Weg ging und mich dann erst ganz langsam wieder habe nähern können. Das heißt erst dem Christentum allgemein und dann der Orth. Kirche im besonderen.
In B hat sich ein Kleriker genau andersherum verhalten als er es zu mir in verschiedenen seelsorglichen Gesprächen geprochen hat. Ich fühle mich dort wegen meiner nicht....schen Nationalität nicht wirklich eingeladen. Das positive an B ist, daß es keine Omas gibt, die einen Ständig in unverständlichen Sprachen wegen irgenwelcher angeblichen Formfehler (wie in A) anschnauzen.
Nun ja, es gibt auch andersartige Gemeinden. Sonst hätte ich sie nicht oben erwähnt und weiterempfolen.
Liebe Stephanie,
verliere nicht den Mut, laß dich aber auch nicht von irgendwelchen Illusionen hinnreißen: Die OK ist in der dt. Praxis immer erst eine nationale, dann eine christl. Gemeinschaft. Auch wenn das nicht so sein soll.
Die Hugenotten haben ja auch erst 150 Jahre nach Ihrer Einwanderung (etwa wärend der Befreihungskriege) Ihre französische Liturgie und Predigt aufgegeben: Das heißt die Russen haben also noch 140 Jahre Zeit fürs Deutsche!
Das ist nicht bös gemeint. Es ist nur eine Sachinfo zur Beruhigung der Gemüter und zur "richtigen historischen" Einordnung unserer Erlebnisse.
Viele Grüße
Lazzaro