Lieber Peter,peter hat geschrieben:Lieber Joseph,
durch Deine letzten Beiträge ist mir etwas klar geworden: daß ich die deutsche Geschichte des letzten Jahrhunderts unter einem judaistischen Blickwinkel
gesehen habe.
glaube nur nicht, daß diese Geschichtsbetrachtung auf meinem Mist gewachsen ist. Ich habe mich lange und gründlich mit den Verhältnissen in Deutschland (nach dem Krieg und bedingt durch die "Umerziehung") befasst. Dadurch, daß ich im Ausland aufgewachsen bin (well nicht gerade aufgewachsen, aber meine Ausbildung und Schulung erhalten habe) glaube ich mir eine etwas distanziertere Ansicht der Geschehnisse leisten zu können. In dieser Ansicht wurde mir klar, daß die deutsche, zeitgenössische, Geschichtsbewältigung nicht auf dem christlichen Glauben fundiert ist.
Du hast vollkommen Recht mit der Annahme, das Deutschland einer unchristlichen - judaischen? - Geschichtsauslegung erlegen ist. Das konnte nur passieren nachdem Deutschland, im generellen, das Christentum zur Seite geschoben hatte (vielleicht war das auch die Konsequenz der Häresien welchen die westliche Kirche erlegen ist. Aber das nur nebenbei).
Deutschland wird sich nicht wieder aufraffen und sich seiner großen Geschichte bewußt werden, bis es sich auf die christlichen (wie auch immer mit Mängel behafteten) Prinzipien seiner Gründung rückbesinnt. So wie ich es heute sehe, und niemand der mich kennt hält mich für einen Pessimisten, sehe ich aber kein Licht am Horizont welches eine Umkehr in diese Richtung andeuten könnte.
Aber da wir alle in Gottes Hand sind, sind wir auch Gottes Gnade und Wundern ausgesetzt. Lass uns hoffen, das Gott, für das deutsche Volk, ein solches Wunder bereitet...
gruß
Joseph