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Das Ausmaß unserer Tätigkeit, die Anzahl der Projekte und die Nachfrage sind so groß, dass wir es nicht mehr nur ehrenamtlich stemmen können. Wir brauchen wenigstens einen Angestellten, wir müssen Arbeiten auch in Auftrag geben können.
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zum einen war es mir wichtig Orthodox zu sein. Ich hatte nie eine Symphatie gegenüber der RKK. Zum anderen ist die Syrisch-Orthodoxe Kirche sozusagen einer der ältesten Kirchen auf dieser Erde. Sie wurde von den Aposteln Paulus und Petrus gegründet und zum ersten mal nannte man sich DORT Christen (Massihi). Die Liturgie war auch ein wesentlicher Grund, warum ich mich für diese Kirche entschieden habe.
Ehrlich gesagt, wäre es mir egal, ich würde mich auch koptisch-orthodox taufen lassen oder rum-orthodox, jedoch gibt es in meiner Umgebung keine rum-orthodoxe oder koptische Gemeinde. Gäbe es hier keine Syrisch-Orthodoxe Gemeinde, dann würde ich mich Rumänisch/griechisch/serbisch-Orthodox taufen lassen
rafailia hat geschrieben:Lieber Avner,
soweit ich weiss ist die syrische Kirche orthodox, aber die Kopten sind etwas anderes.
Sind die Syrier Monophysiten?
Was verstehst du denn unter Monophysiten? Weder Syrisch orthodoxe noch koptisch orthodoxe nennen sich monophysiten, die lehnen diesen Begriff ab.
Lieber Avner,
Ich wusste bis heute, dass die syrische Kirche nicht monophysitisch ist, sondern eine der aeltesten orthodoxen Gemeinschaften. Ich habe auch von dem Wunder im Kloster der Gottesmutter Seidanaia gelesen, das vor kurzem stattfand, mit einem Muslim der mit der Hilfe der Gottesmutter auferstanden ist und nun orthodox getauft worden ist. Hast Du davon gehoert?
Die Monophysiten behaupten, dass Jesu nicht perfekter mensch und perfekter Gott auf Erden war, sondern nur Gott in einer menschlichen "Huelle". Soweit ich weiss, sind die Begriffe Kopten und Monophysiten gleichbedeutend. Aber vielleicht kann jem hier weiterhelfen, darueber weiss ich nicht sehr viel.
rafailia hat geschrieben:Lieber Avner,
Ich wusste bis heute, dass die syrische Kirche nicht monophysitisch ist, sondern eine der aeltesten orthodoxen Gemeinschaften. Ich habe auch von dem Wunder im Kloster der Gottesmutter Seidanaia gelesen, das vor kurzem stattfand, mit einem Muslim der mit der Hilfe der Gottesmutter auferstanden ist und nun orthodox getauft worden ist. Hast Du davon gehoert?
Die Monophysiten behaupten, dass Jesu nicht perfekter mensch und perfekter Gott auf Erden war, sondern nur Gott in einer menschlichen "Huelle". Soweit ich weiss, sind die Begriffe Kopten und Monophysiten gleichbedeutend. Aber vielleicht kann jem hier weiterhelfen, darueber weiss ich nicht sehr viel.
Das ist leider falsch. Koptisch-Orthodoxe und Syrisch-Orthodoxe sagen, dass Jesu 2 Naturen hatte, die waren aber nicht getrennt oder vermischt, sondern bilden eine Einheit.
Nein über dieses Wunder habe ich nichts gewusst, würde gerne mehr darüber erfahren, kannst du mir da was empfehlen?
Meiner Ansicht nach ist die Spaltung mit den Monophysiten doch eher politischer Natur gewesen. Ich habe gehört, die "Monophysiten" wollten sich völlig unabhängig von der Griechischen Kirche machen.
Schade ist nur, dass nicht genug Gespräche zwischen den beiden orthodoxen Kirchen laufen, die zur Wiedervereinigung führen könnten. Denn, ich denke unser Glaubensbekenntnis würden auch die Kopten unterschreiben.
nik hat geschrieben:
Meiner Ansicht nach ist die Spaltung mit den Monophysiten doch eher politischer Natur gewesen. Ich habe gehört, die "Monophysiten" wollten sich völlig unabhängig von der Griechischen Kirche machen.
Schade ist nur, dass nicht genug Gespräche zwischen den beiden orthodoxen Kirchen laufen, die zur Wiedervereinigung führen könnten. Denn, ich denke unser Glaubensbekenntnis würden auch die Kopten unterschreiben
Ja, dies stimmt insoferne, als die nichtgriechischsprachigen Kirchen des Ostens angesichts der sich erweiternden Machtfülle der "byzantinischen" Orthodoxie ihre Identität im eigenen - religiös und durchaus auch kulturell geprägten - Bewußtsein erhalten wollten. Das Beispiel der Kirche Georgiens zeigt allerdings, daß die nachträgliche Zustimmung zur christologischen Formel des Konzils von Chalkedon nicht mit einer zwangsweisen Annahme der byzantinisch-griechischen Kultur verbunden sein mußte; bis ins 19. Jahrhundert hinein blieb diese Kirche von den sie umgebenden kulturellen Einflüssen weitgehend unberührt.
Was die Frage einer vollumfassenden Wiederaufnahme kirchlicher Gemeinschaft zwischen Orthodoxie und Altorientalen anbelangt, so sind hier tatsächlich nur wenige Schritte noch zu setzen; allerdings müßte dies im Rahmen einer panorthodoxen Synode - eben dem schon lange in Vorbereitung befindlichen Großen und Heiligen Konzil - geschehen.
Ob das Panorthodoxe Konzil jemals kommt ist ja auch noch nicht sicher. Übrigens weiß ich auch nicht, ob das Panorthodoxe Konzil sinnvoll ist. Jede Teilkirche hat ja ihre Traditionen und ich denke, die Teilkirchen sollten Ihre Traditionen eben erhalten.
Wie Sie auch schon wo anders schrieben: "Einheit in der Vielfalt" (oder war es doch "Vielfalt in der Einheit"? :? )