Das hat weniger mit dem griechischen Text zu tun (auch die Münchner Übersetzung ist m.W. aus dem Kirchenslawischen oder gar Russischen); Vater Benedikt nimmt hier aus Gründen der Einheitlichkeit die ökumenischen Texte. Darüber kann man gewiss streiten; es gibt hier ja auch schon mehrere Threads darüber.Rene hat geschrieben:Hallo,
ich persönlich halte die Übersetzung aus München für besser, textgenauer. Ein Beispiel ist das "Vater unser", das weißt Du aber sicher auch, lieber Walter.
Maßgabe ist eben der griechische Text.
Für das Vaterunser und Glaubensbekenntnis verwende ich persönlich momentan sowieso die Geilnauer Version, aber auch die liturgische Arbeitsgruppe der KOKiD (die übrigens auch Vater Benedikt koordiniert) macht gute Fortschritte bei der Ausarbeitung einer für alle kanonischen orthodoxen Jurisdiktionen verbindlichen Übersetzung der Göttlichen Liturgie in die deutsche Sprache. Danach dürften sich wohl auch die zukünftigen Gebetbücher richten werden.