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Patriarch Alexeij II. über das nahe Verhältnis zur katholischen Kirche
Russisch-orthodoxer Patriarch von Moskau besucht Frankreich
PARIS/MOSKAU, 28. September 2007 (ZENIT.org). In einem Interview mit der französischen Zeitschrift La Vie hebt der Patriarch von Moskau und ganz Russland, Alexeij II., hervor, dass die katholische und die orthodoxen Kirchen in aktuellen Fragen einander nahe kommende Positionen vertreten.
Der russisch-orthodoxe Patriarch verurteilt in dem Interview anlässlich seines Besuchs in Straßburg, wo Alexeij II. am Montag vom katholischen Erzbischof Jean-Pierre Grallet empfangen werden wird, den ?unheilvollen Charakter der heute so verbreiteten Kultur des Todes, die uns dazu drängt, Abtreibung, Euthanasie und homosexuelle Lebensgemeinschaften zu akzeptieren?.
Auf die Frage nach einer Begegnung mit Papst Benedikt XVI. erklärte Alexeij II. erneut, dass diese Frage derzeit in Russland nicht auf der Tagesordnung stehe, ?auch wenn er nie abgelehnt worden ist, auch nicht in schwierigen Zeiten?.
Der Papst und er stimmten darin überein, dass es zuerst in den beidseitigen Beziehungen zu einem ?wirklichen Fortschritt? kommen müsse, damit es nicht nur bei einer besonderen Geste und einem Medienereignis bleibe.
Alexij II.: Treffen mit Papst in einem oder zwei Jahren
Der russisch-orthodoxe Patriarch Alexij II. hält ein Treffen mit Papst Benedikt XVI. ?in einem oder zwei Jahren? für möglich. Mit Benedikt XVI. teile er die Sicht, dass es die christlichen Werte Europas zu verteidigen gelte, sagte das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche der französischen Tageszeitung ?Le Figaro? in der heutigen Ausgabe. Vor einem Treffen, das gut vorbereitet werden müsse, sei die Beseitigung aller Hindernisse erforderlich.
Nötig sei, die Umdeutung der europäischen Werte zu verhindern, so Alexij II. Das gelte etwa für die Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften oder die Propaganda für Sterbehilfe und Abtreibung. Wörtlich sagte der Patriarch: ?Ich bin überzeugt, dass die katholische Kirche und die orthodoxe Kirche gemeinsam handeln müssen, um die christlichen Werte gegen einen aggressiven Materialismus zu verteidigen.?