ESPHIGMENOU: Tod oder Orthodoxie?
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theodor
esphigmenu: Tod oder Orthodoxie
Liebe brüder und schwestern im forum. sehr erschrocken bin ich darüber wie schnell jemand zum schismatiker gemacht wir. Ich bin in gemeinschaft mit den brüdern von esphigmenu. wie man diese .auseinandersetzungen auch sieht, beide kämpfenden mönchsgruppen verstossen sichtlich gegen die liebe. Mönche sollen beten und sich heiligen. Zur meinung schismatiker. Unsere weihen gehen
zurück auf die roak. Metropolit Philaret und Metropolit Lavros waren mit
uns in kanonischer gemeinschaft. In dem grössten frauenkloster auf dem
Peloponnes in Korinth (I.M. Taxiar) hat Metropolit (zur damaligen zeit "bischof")Lavros mit metropolit kallinikos von Achaia conzelebriert.
Ich denke: Bevor wir ökumene mit heterodoxe betreiben müssen wir orthodoxe lernen untereinander ökumene zu pflegen und nicht mit brechstangen körperlich und seelische wunden schlagen. Das forum ist dazu eine sehr sehr sehr... gute glegenheit.
In der liebe unsere HErrn in demut + P. Theodor
Ich möchte mich entschuldigen, sollte ich ungerechtfertigter Weise Menschen zu Schismatikern abgestempelt haben. Nein, soetwas liegt mir fern.
möge mir der Herr vergeben. Doch kann es nicht sein, dass Mönche aufgrund einer Meinungsverschiedenheit (mit Patriarch Bartholomäus) sich abspalten. Ich denke wir stimmen dahingehend überein, das ein Schisma nie die Lösung sein kann.
Die Interessen bzw die Vorhaben des ökumenischen Patr. für eine Ökumene zwischen Orthodoxen und röm. Katholiken erscheint mir allmählich in gewisser Weise suspekt. Suspekt, da ein Kompromissprozess sich scheint zu entwickeln...
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theodor
esphigmenou
in der ganzen Orthodoxie praktiziert wurde.Diejenigen die neuerungen eingeführt haben machen uns plötzlich zu schismatikern. Der kalender ist
natürlich keine frage des dogmas.abe das dogma der einheit der kirche ist zerstört worden. Dazu ist schon im forum genug gesagt worden.Aber
es fängt immer wieder mit mangelnder liebe an.Erinner dich wie sehr die
männer der roak und der rod sich jahrzehntelang bekämpft haben.Viele Menschen haben darann schaden genommen. ebenso wurden die gläubigen die diesen neuerungen nicht anschließen wollten mit polizeilicher gewalt mit duldung der staatskirche verfolgt. dieses müssen wir voller sensibilität ändern.hier in berlin habe ich sehr gute kontakte und freundschaft mit P. Konstantin von der rum-orth. kirche ebenso mit priestern der rok und anderen. wir helfen uns gegenseitig wo es möglich ist.Wir neu-und altkalendarier müssen wieder lernen vertrauen zu finden
und lernen in in der liebe des herrn als gläubige der e i n e n heiligen kirche zu sehen.aber dieses ist manchmal n icht leicht, für beide seiten.
In liebe, die Allheilige schütze dich.
in demut + P. Theodor
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peter
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Liebe und Wahrheit
zur alles umgreifenden Wahrheit der Liebe möchte ich noch unterscheidend ergänzen, daß die "Liebe zur Wahrheit" den höchsten Rang hat. Nicht umsonst vermählt sich die alttestamentarische "Sophia" in Christus mit
dem höchsten "Logos". Nicht umsonst wurde im römisch-katholisch / orthodoxen Dialog eine Liebes - u n d Wahrheitskommission eingesetzt. Und wie könnten Fragen des Kalenders oder Auseinandersetzungen zwischen
Mönchsklöstern und Kirchenhierarchien anders gelöst werden als in Liebe
n a c h Erkenntnis der Wahrheit. Also wenn eine Seite bereit ist, den Schritt
in Richtung Wahrheit zu tun, die andere in Richtung Liebe. Alles andere ist
verlogene Einheit, bzw. einheitliche Lüge. Und die ist des Teufels.
Beitrag zur Agapoalätheia oder Alätheiagapä Peter
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protopeter
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Es steht wohl außer Frage, daß das Zeugnis der Rechtgläubigkeit seinen klarsten Ausdruck in der Zusammenspannung von Liebe und Wahrheit finden muß. Die unseligen Differenzen, die durch die Kalenderfrage in der Orthodoxen Kirche entstanden sind, bringen es mit sich, daß unsere Kirche nach außen einen durchaus zerrissenen Eindruck vermittelt und so für diverse Angriffe von außen ein vorgeblich leichtes Ziel zu bieten scheint. Im Bewußtsein unseres Sendungsauftrages sollte alles dazu getan werden, das (von mir zum wiederholten Mal genannte) Prinzip orthodoxer Kirchlichkeit "Einheit in der Vielfalt" umfassend zur Geltung zu bringen. Dementsprechend darf es von keiner Seite (wie auch immer geartete) Anlässe zum Schisma geben - der Grundsatz kirchlicher koinonia als Ausdruck der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche sollte gewahrt (oder auf schnellstem Wege wiederhergestellt) werden.
In der Liebe Christi grüßt
Erzpr. Peter
Esfigmenou
Liebe Schwestern und Brüder
Ich bin sehr erschüttert, dass sich Geistliche auf dem Athos prügeln.
Das muss nicht sein und stellt allen ein schlechtes Zeugnis aus.
Sehe ich Folgendes recht: Es geht zwei Arten von Kalendariern, Neu- und Altkalendarier.
Altkalendarisch sind r-o, s-o, sowie g-o-Altkalendarier, die aber schismatisch sein sollen.
Neukalendarisch ist: g-o.
Wie ist jetzt die aktuelle Situation des Klosters Esfigmenou? Wurde es geräumt? Sind immer noch sogenannte Schismatiker dort?
Ich bin sehr verwirrt über die Situation und bitte Euch, Schwestern und Brüder, um ein Friedensgebet für den Athos.
Vergelt es Gott.
Mit lieben Grüssen
o
Doxa Theou
Post-Adresse des Esfigmenou-Klosters
Liebe Schwestern und Brüder
Kann mir jemand die Postadresse des Klosters nennen?
Geht Post immer noch an die ursprünglichen Mönche und den ursprünglichen Abt?
Wie ist die aktuelle Lage?
Wer ist jetzt genau dort: Die ursprünglichen Mönche oder neue Mönche, die Anhänger des Patriarchen sind?
Für sachdienliche Hinweise bin ich sehr dankbar.
Ich bin sehr traurig über den Konflikt.
Mit lieben Grüssen
o
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protopeter
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In aller Kürze hier Post-, und e-mail-Adresse des Klosters Esphigmenou:
Holy Monastery of Esphigmenou, P. O. Box 5913, GR-630 75 Ierissos, Greece
email: ath153@in.gr
Auf http://a41655540.web.aplus.net/esphigmenou/ findet sich die Webseite des Klosters, die in mehreren Sprachen redigiert ist.
Mit herzlichen Segenswünschen grüßt
Erzpr. Peter
die panäresie des ökumenismus bringt leider nicht die gewünschte
resultate (das zurück besinnen an die eine apostolische katholische
kirche ) um letztendlich die Interkommunion einstimmig einzuführen
sondern nur viel gerede ohne eine wahrhaftige Demut und Einigung.
die Römische Kirche versucht ihrerseits mit List die Orthodoxie zu
untergraben und drängt zu einer Interkomunnion ohne vorher die
zu lösende Themen anzugehen.Der papst wird nie sein primats- und
Juristiktiosanspruch zur Liebe der Einheit der Kirchen aufgeben.
deswegen ist die ganze ökumenische Bewegung und der Dialog im
Grunde zwecklos.
schade daß die Einheit der Christen , was der Wunsch christi auch ist ,
nicht vorrankommt .
möge der heilige Geist die Häretiker erleuchten um demütig zum
Schoß der alten einen katholischen und apostolischen Kirche zurück
zu kehren. AMEN
und nehme geist
- Elias
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protopeter
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Genau das ist die immer wieder zu hörende Auffassung, die letztlich (zumindestens indirekt) darauf hinweisen will, daß die Orthodoxe Kirche wohl am besten irgendwo in "östlichen Gefilden" aufghoben wäre - aber sie soll bloß nicht in jenen Zivilisationen, die sich als "westlich" apostrophieren, wieder Fuß fassen und sich definitiv integrieren.und immer sprechen die von der OSTKIRCHE
In der österreichischen Gesetzgebung spricht man beispielsweise bis heute von der Griechisch-Orientalischen Kirche, wenn von der Orthodoxen Kirche die Rede ist. Unter solchen und ähnlichen Prämissen ereignen sich dann eben auch sogenannte "ökumenische" Begegnungen, in deren Rahmen dann wir vorgeblich "östliche Exoten" unsere Standpunkte zum Besten geben dürfen - doch ist es auch mehr als evident, daß hierbei bestenfalls staunendes Interesse, keinesfalls jedoch ernsthafte Auseinandersetzung oder gar Verständnis die Folge ist.
Mit Segenswünschen grüßt
Erzpr. Peter
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IoannesProselytos
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Es ist halt auch so eine Sache, inwieweit das denn wirklich möglich ist - denn das die Orthodoxe Kirche im Westen schon äußerst schwach vertreten ist, lässt sich nicht leugnen (ich erfahre es ja am eigenen Leib - wenige Kontaktmöglichkeiten, wenige Geistliche, so gut wie keine Klöster etc. etc.). Es sind die traditionell westlichen Kirchen ja selbst in ihren Stammländern auf dem Rückzug (ausgenommen diverse evangelikal-charismatische und die pentekostalen Bewegungen).[...] aber sie soll bloß nicht in jenen Zivilisationen, die sich als "westlich" apostrophieren, wieder Fuß fassen und sich definitiv integrieren.
- Elias
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Rene
na, Klöster haben wir auch schon wenigstens einige, wenn es auch nicht genug sein können...
ich kenne ein russisches Mönchskloster in München (ROKA), Kloster des Hl. Hiob von Pocaev,
ein Nonnenkloster bei München (ROKA),
das Kloster der Rumänischen Schwestern,
und das Kloster in Geilnau hat auch einen sehr guten Ruf!
Sebastian hat auch von einem anderen serbischen Kloster berichtet und das MP baut auch ein Kloster etwas über Berlin...
Natürlich können es, so betrachtet nicht genug sein
L.G. Rene
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protopeter
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Eine "schwach vertretene" Orthodoxe Kirche müßte vor allem numerisch definiert werden können; ich denke jedoch, daß dies im österreichischen Kontext (und um den handelt es sich ja wohl bei Deiner Aussage in erster Linie) nicht unbedingt zutrifft - hier gibt es ungefähr 500.000 orthodoxe Gläubige, also in etwa 6 % der augenblicklichen Gesamtbevölkerung des Landes.
Eine andere Frage sind die sich entwickelnden Strukturen - doch auch hier ist innerhalb der letzten Jahrzehnte (bezogen auf den gesamten mittelwesteuropäischen Kontext) eine deutliche Aufwärtsentwicklung zu beobachten. Natürlich heißt orthodox zu sein in mehrheitlich nichtorthodoxen Gesellschaften auch, einen gewissen Einsatz und zuweilen eben durchaus Opferbereitschaft zu zeigen - allerdings gilt dazu schon auch: Wo ein Wille, da ein Weg !
Es hilft eigentlich nicht viel, darüber zu klagen, woran es an orthodoxer Präsenz in Mittelwesteuropa noch mangelt; wesentlicher erscheint mir, vorhandene Möglichkeiten weiterzuentwickeln, um auf diese Weise das pleroma der Kirche auch unter eingeschränkten Daseinsbedingungen deutlich machen zu können.
In der Liebe Christi grüßt
Erzpr. Peter