orthodoxer jugend verein
orthodoxer jugend verein
ich hab vor mich jetzt mit hilfe prof. mich zu erkundigen ob es interesse gibt.... wenn es interesse gibt,.. werde ich ein fragebogen erstellen.... und auf die wünsche der jugendlichen eingehen... und diese wünsche werden natürlich im konzept einfließen... das ziel des vereins ist eine junge, vitale gemeinschaft zu gründen... ihnen die kirche näher zu bringen bzw. den glauben aber auch spaß haben.... und natürlich werden wir auch reisen organisieren....
ich würde mich freuen wenn ich von euch eine art "reflecxion" diesbezüglich bekomme und ev. ratschläge...
danke im vorraus
NI + KA
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Lisa
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wende Dich doch mal an den Orthodoxen Jugendbund, die helfen Dir sicher gerne weiter.
http://www.orthodoxe-jugend.de
Liebe Grüße
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Rene
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Rene
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Rene
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protopeter
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Ich kann Filips Beobachtung insoferne bestätigen, daß bei Aufruf der genannten Webadresse über meinen Computer eine Seite mit dem Vermerk "Diese Domain wird zum Verkauf angeboten" erscheint. Ganz offensichtlich ist diese Webseite für Orthodoxe aus Österreich zum Sperrgebiet erklärt....Was meinst Du mit so ne art: "google"?
Mit Segenswünschen grüßt
Erzpr. Peter
Die Seiten des OJB sind schon länger nicht mehr aktiv. Ob der OJB es einfach nur verschlafen hat, die Domainkosten zu überweisen oder die Domains bewusst abgegeben hat, weiß ich nicht. Jedenfalls stehen sie jetzt zum Verkauf an (daher diese "google-ähnlichen" Seiten). M.E sagt das auch einiges über den OJB selbst aus. Ich möchte auch hier noch einmal Nikolaj Thon für die sehr ehrliche Analyse danken, warum das Konzept des OJB nicht so wie geplant auch aufgegangen ist.
An der orthodoxen Jugend lag es sicher nicht. Hier im Rhein-Main-Gebiet hat es mehrere Gemeinde- und auch Diözese-übergreifende Jugendtreffen und -Veranstaltungen gegeben (und wird es, so Gott will, auch weiterhin geben
Daher finde ich deinen Vorstoß, Filip, erst einmal in Wien anzufangen, Kontakte zwischen Gemeinden und Jugendlichen verschiedener Diözesen aufzubauen, auf jeden Fall unterstützenswert.
(Wie gesagt: die umgekehrte Reihenfolge finde ich persönlich weniger erfolgversprechend; das hat sich m.E. am Beispiel OJB auch bestätigt).
ich hatte es so vor: mit religionslehrern es zu bereden(ich kenn sehr viele orthodoxe religionslehrer) dann werde ich mit ihnen eine art umfrage erstellen... und ein fragebogen herausgeben mit offenen und geschlossenen fragen, um zu erfahren welche ideen und wünsche schüler bzw. jugendliche haben,... und natürlich wird das auch ausschlaggebent für mein konzept sein... ich werde dann ein konzept erstellen.... das konzept wird ähnlich sein wie es bei anderen jugend organi. ist.... nur besser... ich werde dann das konzept mit meinen religions lehrer den serbischen gemeinden vorstellen,... und wenn sie uns den "segen" geben.... werden wir ein piloten projekt starten...und wenn es "erfolgreich" ist, werden wir die rechtlichen schritten tätigen... wobei ich eh schon einen rechtsanwalt kenne (orthodoxer christ) der sicher da helfen würde... ich glaub die größte hürde ist es das konzept zu ertellen und einen "orthodoxen" verein zu gründen und nicht einen reinen serbischen....
NI + KA
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ludimagister
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der OJB lebt !
Lieber Walter,Walter hat geschrieben:Frohes Fest allen!
Die Seiten des OJB sind schon länger nicht mehr aktiv. Ob der OJB es einfach nur verschlafen hat, die Domainkosten zu überweisen oder die Domains bewusst abgegeben hat, weiß ich nicht. Jedenfalls stehen sie jetzt zum Verkauf an (daher diese "google-ähnlichen" Seiten). M.E sagt das auch einiges über den OJB selbst aus. Ich möchte auch hier noch einmal Nikolaj Thon für die sehr ehrliche Analyse danken, warum das Konzept des OJB nicht so wie geplant auch aufgegangen ist.
An der orthodoxen Jugend lag es sicher nicht. Hier im Rhein-Main-Gebiet hat es mehrere Gemeinde- und auch Diözese-übergreifende Jugendtreffen und -Veranstaltungen gegeben (und wird es, so Gott will, auch weiterhin geben), die jedoch nicht vom OJB sondern von privaten Initiativen einzelner Priester und Gläubigen vorbereitet und durchgeführt wurden. M.E. war/ist der OJB einfach zu zentralistisch konzipiert. So etwas mag in anderen Ländern Erfolg haben ? jedoch wer mit der deutschen Jugendbewegung (gilt auch für Österreich) einigermaßen vertraut ist, weiß, dass so etwas von "unten" aufgebaut werden muss.
Daher finde ich deinen Vorstoß, Filip, erst einmal in Wien anzufangen, Kontakte zwischen Gemeinden und Jugendlichen verschiedener Diözesen aufzubauen, auf jeden Fall unterstützenswert.Einen rechtlichen Verein kann man dann immer noch gründen, wenn erst einmal etwas läuft.
(Wie gesagt: die umgekehrte Reihenfolge finde ich persönlich weniger erfolgversprechend; das hat sich m.E. am Beispiel OJB auch bestätigt).
hier irrt der Kommentator
auch wenn vielfach totgesagt, der OJB lebt ! Wiewohl Nikolaus Thon die Situation weitgehend richtig beschrieben hat, zeigt sein Beitrag doch auch daß die Unterstützung unserer Arbeit durch Priester und Gemeinden noch sehr mangelhaft ist. So hat er, in Kenntnis der Diskussion über den OJB wie sie hier im Forum zum letzten Jahreswechsel stattgefunden hat, diese doch mit keinem Wort gegenüber dem Leitungsteam, das seit Jahren viel Arbeit darin steckt, den OJB am Leben zu erhalten, erwähnt. Erst durch einen Freund mußte ich vor einigen Monaten erfahren, daß diese Diskussion hier überhaupt stattgefunden hat.
Auch unsere WebSite gibt es wieder, zumindest in einer vorläufigen Version. Da unsere Site vor etwas mehr als einem Jahr in übler Weise gehackt wurde, mußten wir sie vorläufig abschalten und sie wird nun vollständig neu aufgebaut. Informationen über die Aktivitäten dieses Jahres finden sich seit Juli dort wieder. http://www.ojb.info
Richtig ist, daß die WebSite der KoKiD seit Jahren, also auch schon, als die alte Seite noch geschaltet war, keinen funktionierenden Link auf unsere WebSite gesetzt hat und dies bis heute noch nicht getan hat.
Von Verkauf der Domain ist nie die Rede gewesen. Mit der Website, auf die diese Notiz sich bezieht, haben wir NICHTS zu tun!
Was die Präsenz im Rhein-Main-Gebiet betriftt, so beteiligen sich Jugendliche z. B. aus den beiden griechischen Gemeinden seit Jahren durchaus an der Arbeit des OJB, obwohl es dort in der Jugendarbeit der Gemeinden momentan auch Probleme gibt.
Daß der OJB seine Basis verbreitern muß, ist ein offenes Geheimnis. Daß in der Unterstützung durch die Gemeinden vieles verbessert werden muß, ebenso. Aber vier erfolgreiche Veranstaltungen in diesem Jahr, unter anderem die Teilnahme an einem SYNDESMOS-Event in Südfrankreich und der in der letzten Woche stattgehabte Jugendtag in Hamburg mit nahezu 100 Teilnehmern und der Umstand, daß wir dort, wie in unserer Satzung vorgesehen, ein "Regionalteam Nord" ins Leben rufen konnten, gibt uns viel Hoffnung und straft die Lügen, die glauben der OJB sein von seiner Konzeption her ein totgeborenes Kind.
Nicht zuletzt sei erwähnt, daß wir immer von Vt. Calinic von der rumänischen Metropolie, der uns durch alle Jahre auch in schwierigen Zeiten begleitet hat und unserem neuen Vorsitzenden Vt. Emmanueil Sfiatkos aus Berlin jede nur erdenkliche Unterstützung erfahren.
Wer Kritik übt, sollte sich auch engagieren. Dazu möchten wir alle Jugendliche und junge Erwachsene herzlich einladen.
In der Liebe Christi
Der Ludimagister (Hans-Joachim)
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Lisa
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es wäre doch schön, wenn sich die Jugend in der ganzen Orthodoxie hier vereinen könnten.
Egal ob Serbe, Grieche, Rumäne oder auch Deutscher, hier kann man mit Sicherheit Kontakte knüpfen.
Die Probleme in der sekularisierten Welt sind doch die Gleichen, oder?
Aber oft gibt es ganz praktische Probleme die dagegen sprechen:
Die Anreise zu den Veranstaltungen zum Beispiel. Ber wie Hans-Joachim richtig schreibt: Nur die Jugend kann die Jugend bewegen.
Es ist leicht zu sagen, der OJB ist zu zentralistisch. Es müsse von unten nach oben etwas bewegt werden.
Es sollte schon ein Rahmen vorgegeben werden. In der heutigen Zeit ist es durch ein enges Zeitfenster für Jugendliche (hier rede ich von 14 - 20 Jährigen) nicht immer leicht etwas zu bewegen. Meine eigenen Kinder waren eigentlich immer aktiv, auch treu der Gemeinde verbunden. Aber für den OJB fehlte oft die Zeit.
Auf jeden Fall sollten wir den Aktiven im OJB, die schon sehr viel geschafft hat, danken.
Gottes Segen für Eure Arbeit. Verliert nie die Geduld.
Liebe Grüße
Ich wollte mal meine Meinung zu solch einer Organisationsarbeit kurz mitteilen.
Wie es üblicher Weise bei unsere orthodoxer Auffassung, im ekklisiologischem Sinne, vernünftig und richtig ist die Kirchenorganisation dezentral zu betreiben, so würde ich es bei einer Jugendarbeit u.Ä. sehen.
Das "pléroma" muss auch hier ganz klar in der Ortsgemeinschaft zum Ausdruck kommen. Sicher kann es überregionale Treffen und Veranstaltungen geben, aber es muss erstmal in der "Hausgemeinde" umgesetzt werden. Dazu vermisse ich einfach mehr das Engagement der jenigen für die es optimal ist so etwas zu leiten - Diakone und Hypodiakone. Man könnte hier auch seine Erfahrungen an den Kollegen weiter geben und helfen dort solche Bewegungen aufzubauen. Dann wird es auch einfacher mal ein "größeres Event" zu veranstalten.
Alles was einen anderen Anlass hat, als die lebendige Kommunikation mit Gott und dem Nächsten (sprich Seelenheil) - führt die Jugend von der Orthodoxie weg statt hin. Meine Meinung.
Dennoch sei gesagt das ich großen Respekt habe für jene die überhaupt die "Ärmel hochkrämpeln".
Grüße!
Milo