Hallo liebe Daniela !
Im Prinzip stimme ich dir grundsätzlich zu: Die wahre Liebe vollbringt all das, was uns der Heilige Apostel Paulus lehrte.
Apostel Paulus hat geschrieben:
"Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. "
Auch ich lese täglich in der Hl. Schrift und den Viten unserer Hl. Väter und Mütter. Ich kann (darf) nicht sagen, dass andere Menschen "egoistisch Lieben", nein dies steht mir nicht zu, wahrscheinlich hast du recht und ich Liebe egoistisch, doch gönne ich jedem Menschen ein "Stück Glück" auf Erden, wünsche mir für meinen Nächsten, dass er/sie auch verspüren darf was es heisst geliebt zu werden, denn für mich ist mein Lebenspartner, meine Familie, meine Freunde, die zu mir stehen Ausdruck göttlicher Liebe. Diese Dinge sind in einer Gesellschaft, die stark vereinsamt nicht als selbstverständlich zu betrachten. Hier kommt es zum entscheidenen Punkt meines Erachtens:
[...] dann natürlich, wenn man pech hat und so einem partner ist es schlecht damit bestellt; aber bei uns Christen soll das eben nicht sein, unser " Lebenswertgefühl" soll uns gegeben werden von unsere Nähe zur Gott ! Es ist nicht die frage ob das leicht anzustellen ist oder nicht , ob viele das schaffen oder die wegsten von uns, soll aber so sein !
Dem kann ich nur vollumfänglich zustimmen ! Ergänzend möchte ich jedoch hinzufügen, dass ich einem Nichtgläubigen die Liebe Christi in meiner sündhaften Unfähigkeit nie vermitteln kann. Dies ist schließlich das Geheimniss des Glaubens; Glaube ist erfahrbar. Wir als Gläubige sehen in den schönen, erhabenen Dingen, welche uns widerfahren keine Zufälle, sondern Beweise der Liebe Gottes und wir gehen durch diese Glaubenserlebnisse, durch die Wunder Gottes, die ER an uns tut gestärkt den Weg weiter. Was für Trost zu wissen, dass Gott für uns sorgt, dass Er uns den Geist als Tröster gab. Auch in scheinbarer Einsamkeit können haben wir die Gnade der Erkenntnis auf die Liebe Gottes hoffen zu dürfen. Alles, was wir haben, empfangen wir aus Gnade.
Vielleicht sollte ich mehr für die beten, die sich einsam fühlen, dass sie erkennen mögen, dass sie nicht alleine sein brauchen, sondern dass Gott für sie da ist. Solchen die lieben möchten und geschlagen werden und innerlich keine Kraft mehr haben und Zugrunde gehen, oder solchen die keinen Menschen und Glauben haben und einsam ohne Hoffnung in ihren Wohnungen sterben.
Ich hoffe ich war nicht anmaßend in meiner zu kurz geratenen Antwort.
Gott schütze dich!