Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
m Synaxarion, Bd. 1, steht unter 16.1./29.1., S. 608:
"Ketten, die dem Apostel von den Händen gefallen waren, wurden später von frommen Christen geborgen und von Generation zu Generation weitergegeben, bis sie vom Kaiser von Byzanz nach Konstantinopel geholt und in der dem hl. Petrus geweihten Kirche neber der Hagia Sophia niedergelegt wurden. Dort wirkten sie manches Jahrhundert lang viele Wunder".
Hierzu erfolgt eine Anmerkung:
"In Rom werden seit ältester Zeit ebenfalls Ketten des hl. Petrus verehrt (am 1.8., Tag der Einweihung der Kirche S.Pietro in Vincoli, 5.Jh.), doch scheint es sich hierbei um die Ketten zu handeln, mit den Petrus vor seinem Martyrium
in Rom selbst gefesselt war. Im Mittelalter kam die Legende auf, daß die Ketten aus Jerusalem hergebracht worden seien".
Wollte die römisch-katholische Kirche vielleicht deshalb den Festtag streichen, um sich von der Legende zu befreien (also um der Wahrheit willen), oder umgekehrt, um das bislang Legendenhafte zu bedecken
(also die Wahrheit zu vertuschen) ?
Römisch-Christlicher Gruß Peter
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)