Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
kath.net/idea hat geschrieben:Rumänien: Keine Ikonen in öffentlichen Schulen?
Antidiskriminierungsrat will religiöse Symbole verbannen ? Kirchen protestieren - Muslime und Juden mit den Kirchen solidarisch.
Bukarest (www.kath.net/idea)
In Rumänien sollen wie in Frankreich sämtliche religiöse Symbole aus öffentlichen Schulen verschwinden. Das fordert der Nationale Rat gegen Diskriminierung. Er hat das Bildungsministerium in Bukarest aufgerufen, ein entsprechendes Gesetz auf den Weg zu bringen, um Diskriminierungen nichtgläubiger Schüler zu verhindern. Glaubenssymbole müssten auf Räume zur religiösen Unterweisung beschränkt bleiben.
Anlass für den Vorschlag gab die Beschwerde eines Vaters über eine orthodoxe Ikone im Unterrichtsraum seiner Tochter, die eine Kunsthochschule in Buzau besucht. Das Aufstellen der Ikone verletze die Trennung von Kirche und Staat. Unterdessen haben die Religionsgemeinschaften scharfe Kritik an der Initiative geübt. ?Religiöse Symbole in den Schulen sind kein Ergebnis irgendeines Zwanges, sondern sie entsprechen dem gemeinsamen Wunsch der Eltern, Lehrer und Schüler in Übereinstimmung mit den kulturellen Werten, von denen sie überzeugt sind?, sagte das Bukarester Patriarchat der Rumänisch-Orthodoxen Kirche.
Weiter heißt es in der Stellungnahme: ?Deshalb wäre jede Entscheidung, die religiöse Symbole verhindert, eine grausame und ungerechte Maßnahme zur Eingrenzung der Religionsfreiheit.? Sie stünde zudem im Widerspruch zu den Prinzipien der Demokratie in Europa. Auch der katholische Erzbischof Ion Rubu (Bukarest) hält die Forderung des Antidiskriminierungsrats für ?beleidigend und diskriminierend?.
Presseberichten zufolge teilen auch Juden und Muslime die Position der Christen. ?Rumänien ist ein Beispiel für religiöse Toleranz und ein friedliches Miteinander. Deshalb ist ein Gesetz nicht notwendig?, sagte der leitende islamische Geistliches des Landes, Mufti Iusuf Muurat. Er fügte hinzu: ?Muslime leben seit über acht Jahrhunderten in diesem Land. Die Anwesenheit von religiösen Symbolen anderer Religionsgemeinschaften in öffentlichen Einrichtungen hat uns nicht gestört und wird uns auch in Zukunft nicht stören.?
Die Regierung hat den Gesetzesvorschlag des Antidiskriminierungsrats in das Parlament eingebracht. Von den 22 Millionen Einwohnern Rumäniens gehören 86,7 Prozent zur orthodoxen, 4,7 Prozent zur katholischen und 3,2 Prozent zur reformierten Kirche. 0,3 Prozent sind Muslime und 14.000 Juden.