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Ich weiss nicht wo ich dies reinstellen sollte? Ich denke Krankheiten wie AIDS betreffen alle. Vor allem in Afrika ist das Problem gravierend.
Welche Wegweisungen legt uns unser Glaube nahe?
Stellen nun Kondome (die lt dem Bischof von Rom anscheinend nur für Aidskranke Eheleute akzeptabel sind) die Lösung par excellence dar?
Ich denke nicht. Was meint ihr?
Sebastian
Zuletzt geändert von alexandros am 24.11.2006, 12:06, insgesamt 1-mal geändert.
Als erstes möchte ich mich bedanken für deine netten Worte bezüglich meiner Situation. Danke vielmals.
Ich lehne das Kondom ab, weil das Kondom ausserehelichen Geschlechtsverkehr propagiert. Gott hat der Sexualität einen Rahmen gegeben: die Ehe.
Man sollte versuchen aus dem Regen zu kommen, anstatt Regenschirme zu verteilen.
Wie können sich junge Leute schützen? KEINEN vorehelichen Geschlechtsverkehr haben, da kann auch nichts aus Versehen platzen ...
Vor ab muss ich betonen das die Orthodoxe Kirche im gegensatz zu manch anderen Kirchen, sich nicht berufen und verpflichtet fühlt "sich in Ehebetten" einzumischen! Das muss uns allen klar sein.
Es heißt nicht aber das man keine Meinung hat zu sexuell unmoralischen Vorgängen und damit verbudenen Konsequenzen (Krankheiten). Nein, das haben schon Apostel laut verkündet!
Wir können nur vorleben, bezeugen, mitleiden, fürbeten...
Wenn der Mensch geläutert ist, und sein Gewissen wieder szs. auf den Hl. Geist sensibel reagiert, dann wird dieser (davon bin ich pers. überzeugt) Abstand zu Sünde nehmen, und somit die Ursache für jegliche Krankheiten unterbinden.
Weshalb geschieht also all das? -> Damit wir zum rechten Glauben, zu Gott zurückkeheren. Helfen wir dabei einer dem anderen...
Bezüglich der gesunden Einstellung in Gottgesegneter Partnerschaft, hat der ehrwürdige und heilige Ap. Paulus schon alles gesagt als er meinte in:
1Kor 7.1 Wovon ihr aber geschrieben habt, darauf antworte ich: Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren. 2Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann. 3Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau dem Mann. 4Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau. 5Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeitlang, wenn beide es wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt.
Welch weittragende Weisheit, die hoffentlich der Papst auch seiner Gefolgschaft nahe legt.
Oh HErr, wie wunderbar hast Du alles geschaffen und eingerichtet. Lob und Ehre sei Dir in aller Ewigkeit, Amen!
Auch hier meinen Dank für eure Worte. Ja, die Orthodoxie mischt sich nicht in Bettgeschichten der Gläubigen ein. Das hat mE nichts mit einer Tabutisierung zu tun sondern viel mehr mit der dem einzelnen Gläubigen übertragenen Eigenverantwortung. Ich denke, wir stimmen dahingehend überein, dass die Sexualität zwischen Mann und Frau eigentlich der Ehe vorbehalten ist. Lobenswert und vorbildlich sind solche Paare, die es schaffen vor der Ehe abstinent zu sein. Doch ich habe auch eine Frage mit der Bitte sie ernst zu nehmen. Den Titel dieses Stranges habe ich geändert in "Sexualität und AIDS", da AIDS hier nicht ausschließlich thematisiert wird. Nun zu meiner Frage:
Vor einiger Zeit hatte ich ein sehr ernstes Gespräch mit einem Moslem. Dieser meinte zu mir: "Sexualität in der Ehe hat einzig und alleine den Zweck Kinder zu zeugen. Liebe spielt da keine Rolle. Sie ist wäherend des Geschlechtsaktes sowieso nicht existent."
Ich habe da eine andere Meinung, möchte aber eure Meinungen lesen.
Ich weiss dieses Thema ist ein sehr empfindlich intimes. Ich freue mich dennoch über aufrichtige Antworten von Euch.
ich verweise nochmals auf den Abschnitt von Ap. Paulus.
Dieser gibt alle Antworten auf deine Fragen.
1. Ein Man, eine Frau...auf Dauer in Beziehung, als Gottgewolltes gesundes Verhältnis
2. Entsagung in der Sexualität ja, aber wenn nur beide es wollen, sonst
3. Unbedingte erfüllung der Ehepflicht, aber aus Liebe!
4. Kinder sollten doch aus Liebe geboren sein, sonst richtet man nur mehrfaches Leid an
Warum finden sich sonst die Zwei (Man und Frau)?
Lassen wir uns nicht von pseudoasketischen und fernöstlichdualistischen Ilusionen verleiten, schon garnicht von der islamischen Ethik.
Unser Gott ist nicht Gott der rigorose und leidschafende "Leibesfeind", sonder milder, gütiger und einzigwahrer menschenliebender Gott, der Selbst die menschliche Natur auf sich nahm (Mensch wurde) um unsere Schwächen weg zu tun.
Hören wir auf Ihn, lobpreisen wir Ihn!
HErr Jesus Christus, läutere uns und bewahre uns jeglicher Irrwege!
Dir gebührt die Ehre, die Hymne, der Ruhm...
dem Vater , Sohn und Hl. Geist...jetzt und immer,
und von Ewigkeit zu Ewigkeit.Amen.
p.s. So ähnlich habe ich dem moslemischen Mitbürger damals geantwortet, worauf dieser recht zörnig wurde. Manche Menschen scheinen blind für die Liebe zu sein
Sebastian hat geschrieben:Vor einiger Zeit hatte ich ein sehr ernstes Gespräch mit einem Moslem. Dieser meinte zu mir: "Sexualität in der Ehe hat einzig und alleine den Zweck Kinder zu zeugen. Liebe spielt da keine Rolle. Sie ist wäherend des Geschlechtsaktes sowieso nicht existent."
Sebastian hat geschrieben:ähnlich habe ich dem moslemischen Mitbürger damals geantwortet, worauf dieser recht zörnig wurde. Manche Menschen scheinen blind für die Liebe zu sein
Das mag es geben. Allerdings scheint mir Dein "Mitbürger" eine für einen Moslem eher untypische Ansicht zu haben. Man denke an deren Harems auf Erden und die im Himmel versprochenen Jungfrauen.
Dieses Thema hat eine ernsthafte Überschrift, und hat gottesfürchtig begonnen....auch der Name des Forums deutet auf ernste Gesprächsthemen hin...ich bitte daher um Nachsicht und das Belustigungen nicht die Oberhand über uns gewinnen.
Danke,
Ich denke, Gott hat den Menschen nicht nur zur Fortpflanzung mit der Sexualität ausgestattet, sondern auch als ein extrem wichtiges Bindeglied zwischen Ehepartnern.
Laut medizinischer Forschung wird beim Geschlechtsverkehr ein so genanntes "Treuehormon" ausgeschüttet, das die Bindung festigt.
Dagegensprechend finde ich aber interessant, dass das sexuelle Verlangen naturbedingt, wie auch die Fruchbarkeit (der Frau), bei zunehmenden Alter zurück geht. Wenn aber Sex nicht bloß zur Fortpflanzung dient, warum wird uns dann offensichtlich ein zeitlicher Rahmen gegeben?!
Es steht vollends außer Frage, daß das Geschlechtsleben in der Ehegemeinschaft der physische Ausdruck des psychisch-emtionellen Gefühls der Hinwendung zu seinem Partner, das mit dem Begriff der "Liebe" prägnant zum Ausdruck gebracht wird, sein sollte. Davon ausgehend ist klar, daß die Beschränkung der Geschlechtsbeziehung einzig auf den Akt der Fortpflanzung zugleich auch ein klarer Ausdruck von Respektlosigkeit ist: Die Frau wird im buchstäblichen Sinne zum Objekt degradiert, die Frage von Freiheit (der Entscheidung) und Verantwortung (der Ehepartner füreinander), die im orthodoxen Menschenbild eine so herausragende Rolle spielen soll, wird eindeutig negativ beantwortet.
Vor allem sollte eine ganzheitliche Sicht der Dinge gerade hier zur Anwendung kommen: Wenn wir davon ausgehen, daß Gott den Menschen nach Seinem Abbild und Seiner Ähnlichkeit schuf (Gen 1,27), so gilt diese Berufung konsequenterweise auch im Hinblick auf eine "verantwortete Sexualität" (und natürlich in weiterer Folge "verantwortete Elternschaft") und erfordert eine besondere Hinwendung, die in erster Linie durch das gegenseitige Erkennen dieser Würde und entsprechenden Respekt voreinander getragen werden sollte.
Mit besten Segenswünschen und brüderlichen Grüßen,
Erzpr. Peter
Zuletzt geändert von Anonymous am 26.11.2006, 19:55, insgesamt 1-mal geändert.
Eine solche Frage kann nicht in diesem Rahmen beantwortet werden. Schlussendlich ist die Kommunion das entscheidende Merkmal, was uns alle zusammenhält und wenn man sich der Kommunion nicht sicher ist, dann soll man mit seinem Vater reden, mit seinem Bischof. Die Orthodoxie besitzt die Stärke, sich eben nicht in Gesetzen zu verstricken und gibt ihren Bischöfen die Freiheit, dem einzelnen das Kreuz aufzuerlegen, welches er tragen kann. Diese Freiheit und diese Möglichkeit sollten wir nutzen und dafür Gott danken!
das thema sex bzw. im allgemeinen sexualität wird von den medien als "normal & natürlich" propagiert,.. grundsätzlich ist es "normal und natürlich" aber in bestimmten situationen/ehe.... aufjedenfall die problematik von der "medien - sexualität" ist das junge menschen (wie ich es sünder bin) manipuliert werden,.. es wird als "kult-faktor" gezeigt und als "pflicht des erwachsenen seins" gezeigt,... dh. dass die kinder bzw. jugendlichen im alter von 13-17 schon sex haben sollten um "normaler" bzw. "moderner" zu sein... die "medien - sexualität" ist überall present .... egal ob im tv oder "jugendmagazinen" wie zb: bravo... ich glaub dass die meisten eltern im "westen" langsam auch im "osten" es auch regelrecht fördern,.... durch die vergabe der pille oder kondomen,... ich hatte vorehelichen sex,... ich weiß nicht ob ich es bereue,.. einerseits ja andererseits nein,.. ich hab derzeit ne freundin,.. bin mit ihr rechtlange zusammen,.. ich hab bzw. ich versuche weiterhin ihr erstes mal zu "verschieben" ,... es ist problematisch,.. weil derzeit in jeder "normalen" jugendlichen beziehung die "sexualität" wichtiger ist als die liebe und zuneigung,...
nika hat geschrieben:das thema sex bzw. im allgemeinen sexualität wird von den medien als "normal & natürlich" propagiert,.. grundsätzlich ist es "normal und natürlich" aber in bestimmten situationen/ehe.... aufjedenfall die problematik von der "medien - sexualität" ist das junge menschen (wie ich es sünder bin) manipuliert werden,.. es wird als "kult-faktor" gezeigt und als "pflicht des erwachsenen seins" gezeigt,... dh. dass die kinder bzw. jugendlichen im alter von 13-17 schon sex haben sollten um "normaler" bzw. "moderner" zu sein... die "medien - sexualität" ist überall present .... egal ob im tv oder "jugendmagazinen" wie zb: bravo... ich glaub dass die meisten eltern im "westen" langsam auch im "osten" es auch regelrecht fördern,.... durch die vergabe der pille oder kondomen,... ich hatte vorehelichen sex,... ich weiß nicht ob ich es bereue,.. einerseits ja andererseits nein,.. ich hab derzeit ne freundin,.. bin mit ihr rechtlange zusammen,.. ich hab bzw. ich versuche weiterhin ihr erstes mal zu "verschieben" ,... es ist problematisch,.. weil derzeit in jeder "normalen" jugendlichen beziehung die "sexualität" wichtiger ist als die liebe und zuneigung,...
Du liegst richtig in der Beurteilung der heutigen Sichtweise ! Da ich nur unwesentlich älter bin als du ( ) kann ich dieses, ja man möchte sagen, Gruppenverhalten bezeugen. Den entscheidenen Aspekt an der Sache hast du schon angedeutet: Es ist S E X um der eigenen Befriedigung und des falsch verstandenen Selbstbewusstseins ("Ich hab's gemacht, ich bin WER !") Willen. Mit Liebe hat dieses Verhalten nichts zu tun. Eine Möglichkeit, um sich den "Druck" von Aussen zu ersparen, wäre Freundschaften in denen es nur zählt anzugeben mit wievielen Frauen (oder Jungs) man bereits geschlafen hat, zu "cutten".
Lieber Bruder S.
Aids ist nicht nur an gelebter Sexualität gebunden. Es werden auch Säuglinge mit dem HIV-Virus geboren. Wie gehen wir Orthodoxe mit der Krankheit um? Nehmen wir den HIV-Kranken in unserer Gemeinde auf, oder? Dieses ist eine Anfrage an uns. IC+XC NIKA +Athikia