Ikonen, die euch besonders beeindrucken

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Loukia
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Re: Ikonen, die euch besonders beeindrucken

Beitrag von Loukia » 16.05.2010, 17:24

WOW :shock: Nassos, wo findest du sowas?
Ἡ χάρις τοῦ Κυρίου Ἰησοῦ Χριστοῦ μεθ' ὑμῶν. 1. Korinther 16,23

Nassos
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Re: Ikonen, die euch besonders beeindrucken

Beitrag von Nassos » 16.05.2010, 21:42

Hosis David ist ein Heiliger, dessen Ikone mich immer - ob des strengen Gesichtsausdrucks und des langen Barts - immer "anspricht". Vor allem, seit die Ikonographie in unserer Kirche angefangen hat, und der Hosios (Selige?) David auch abgebildet wird.

Den Rest hat eine google Bildersuche erbracht. Ich habe beim dem Baum auch nicht schlecht gestaunt.

Gruß,
Nassos

ElvisVrinic
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Re: Ikonen, die euch besonders beeindrucken

Beitrag von ElvisVrinic » 01.06.2010, 17:19

Anastasis+ hat geschrieben:
Nemanja hat geschrieben:Bild
Wunderschön!
ich glaube diese Ikone stammt aus dem kloster Hilandar auf dem Athos :mrgreen:
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
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Re: Ikonen, die euch besonders beeindrucken

Beitrag von ElvisVrinic » 01.06.2010, 17:32

HEY LEUTE HABE EINE BARMHERZIGKEITSIKONE DES HERRN GESEHN

Gugeckt mal

Bild

soviel ich weiss geht jene darstellung auf einer katholischen-ordensschwester zurück, die die regel des Barmherzigkeitsrosenkranzes bekommen hat.
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

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Re: Ikonen, die euch besonders beeindrucken

Beitrag von Loukia » 20.06.2010, 12:46

Kann sowas kanonisch sein?
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Re: Ikonen, die euch besonders beeindrucken

Beitrag von Nassos » 20.06.2010, 13:15

Loukia, bitte sag, wenn Du weist, ob die Ikone kanonisch ist.
Wenn nicht, dann muss ich sie hier raus nehmen.

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Re: Ikonen, die euch besonders beeindrucken

Beitrag von Loukia » 20.06.2010, 13:48

Leider kann ich von wissen nicht sprechen, aber ich bezweifle es arg bzw. kann es mir kaum vorstellen, das diese kanonisch ist.
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Ikonen, die Euch besonders beeindrucken

Beitrag von Nassos » 20.06.2010, 23:59

Ist hier nur zwischengelagert, bis der Fall geklärt ist.

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songul
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Re: Ikonen, die Euch besonders beeindrucken

Beitrag von songul » 21.06.2010, 06:52

Dann will ich euch mal weiterhelfen:

Katholiken mögen auch gerne Ikonen, wie wir alle wissen, aber sie versuchen eben auch ihre spezifischen Heiligen oder deren Visionen auf "ikonisch" darzustellen. So sind diese Ikonen zwar nach den Regeln der byzantinischen Malweise gemalt, aber sie repräsentieren einen Inhalt wieder der in der Orthodoxie nicht anerkannt ist.
Man muss gar nicht so weit gehen, zu fragen ob das kanonisch oder nicht. Die Visionen irgendeiner katholischen Ordensschwester - vor allem auch der letzten 200 Jahre - in denen es eine wahre Flut von Visionen, Erscheinungen und ähnlichem gab, und die für viele Katholiken bis auf den heutigen Tag (vor allem wenn sie sehr gläubig sind) sind unentbehrlich für ihren Glauben.
Eine dieser Visionsgeschichten hat ja immerhin dann ein Dogma verursacht (Lourdes) was vollkommen unnötig, bis heute für Wirbel sorgt.
Fatima, La sallete, Lourdes, Pater Pio, Schwester Faustyna, Resl von Konnersreut, Medjurgorje.... und viele andere haben und sorgen noch immer für zusätzliche Glaubwürdigkeit der röm. Kirche, was diese so, denke ich, nicht wirklich braucht.
Natürlich ist das heutzutage auf einen nur noch kleinen Personenkreis beschränkt. In unseren Breiten jedenfalls.
Das strahlt aber auch auf Orthodoxe ab, wie z.B. Elvis, die sich davon beeindrucken lassen; eben mittels einer Ikone, die im byzantinischen Stil die Vision der Sr. Faustyna darstellt.
Ich finde das schon bedenklich, aber was soll man machen.
Aufklären sollte man; auch dahingehend, dass zwar die meisten röm. kath. Frömmigkeitsformen soweit ok sind und der Tradition des Westens entsprechen (viele sind ja sehr alt) aber ohne Grundwissen nicht einfach so in die Orthodoxie zu übernehmen sind.
Das gilt auch für den Rosenkranz.
Wir haben genug eigenes erstmal, das viele auch nicht kennen, und von dem auf Deutsch noch viel zu wenig publiziert wird.
Die Orthodoxie besteht eben nicht nur aus Patristik, Theologie und Dogmatik, sondern hat ein mannigfaltiges Gebetsleben, was gerade auch in Russland, Serbien und Rumänien sehr ausgeprägt ist.
Vielleicht nimmt sich das einer mal zu Herzen und übersetzt mehr davon.

LG Songul

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Re: Ikonen, die Euch besonders beeindrucken

Beitrag von ElvisVrinic » 22.06.2010, 13:20

songul hat geschrieben:Dann will ich euch mal weiterhelfen:


Das gilt auch für den Rosenkranz.

LG Songul
ähm gut das was du geschrieben hast ist soweit in ordnung. Aber was soll jetzt der Rosenkranz mit Fatima usw. zu tun haben. Es sind ja "lediglich" die Marienerscheinungen die Beeindruckt haben. Aber man kann doch jetzt nicht die Rosenkranzregel "verteufeln" und meine - die lateiner machen es, WIR machen es erst recht nicht.

Wie oft habe ich eigentlich geschrieben, das diese regel schon bereits vor dem Schisma war :|

Also da muss ich meine Entrüstung äußern.
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

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Re: Ikonen, die Euch besonders beeindrucken

Beitrag von Florianklaus » 22.06.2010, 15:26

songul hat geschrieben:Dann will ich euch mal weiterhelfen:

Katholiken mögen auch gerne Ikonen, wie wir alle wissen, aber sie versuchen eben auch ihre spezifischen Heiligen oder deren Visionen auf "ikonisch" darzustellen. So sind diese Ikonen zwar nach den Regeln der byzantinischen Malweise gemalt, aber sie repräsentieren einen Inhalt wieder der in der Orthodoxie nicht anerkannt ist.
Man muss gar nicht so weit gehen, zu fragen ob das kanonisch oder nicht. Die Visionen irgendeiner katholischen Ordensschwester - vor allem auch der letzten 200 Jahre - in denen es eine wahre Flut von Visionen, Erscheinungen und ähnlichem gab, und die für viele Katholiken bis auf den heutigen Tag (vor allem wenn sie sehr gläubig sind) sind unentbehrlich für ihren Glauben.
Eine dieser Visionsgeschichten hat ja immerhin dann ein Dogma verursacht (Lourdes) was vollkommen unnötig, bis heute für Wirbel sorgt.
Fatima, La sallete, Lourdes, Pater Pio, Schwester Faustyna, Resl von Konnersreut, Medjurgorje.... und viele andere haben und sorgen noch immer für zusätzliche Glaubwürdigkeit der röm. Kirche, was diese so, denke ich, nicht wirklich braucht.
Natürlich ist das heutzutage auf einen nur noch kleinen Personenkreis beschränkt. In unseren Breiten jedenfalls.
Das strahlt aber auch auf Orthodoxe ab, wie z.B. Elvis, die sich davon beeindrucken lassen; eben mittels einer Ikone, die im byzantinischen Stil die Vision der Sr. Faustyna darstellt.
Ich finde das schon bedenklich, aber was soll man machen.
Aufklären sollte man; auch dahingehend, dass zwar die meisten röm. kath. Frömmigkeitsformen soweit ok sind und der Tradition des Westens entsprechen (viele sind ja sehr alt) aber ohne Grundwissen nicht einfach so in die Orthodoxie zu übernehmen sind.
Das gilt auch für den Rosenkranz.
Wir haben genug eigenes erstmal, das viele auch nicht kennen, und von dem auf Deutsch noch viel zu wenig publiziert wird.
Die Orthodoxie besteht eben nicht nur aus Patristik, Theologie und Dogmatik, sondern hat ein mannigfaltiges Gebetsleben, was gerade auch in Russland, Serbien und Rumänien sehr ausgeprägt ist.
Vielleicht nimmt sich das einer mal zu Herzen und übersetzt mehr davon.

LG Songul

Liebe Songul,

das Dogma von der unbefleckten Empfängnis wurde 1854 verkündet und die Erscheinungen in Lourdes hatte die hl. Bernadette vier Jahre später im Jahre 1858.

Gottes Segen,

Florian

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Re: Ikonen, die euch besonders beeindrucken

Beitrag von Nassos » 22.06.2010, 17:11

Hallo Florianklaus,

sei herzlich willkommen in hiesigem Forum! Schön, Dich hier zu sehen! :D

Lieben Gruß,
Nassos

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Re: Ikonen, die euch besonders beeindrucken

Beitrag von songul » 22.06.2010, 18:22

Oops....da habe ich mich etwas vertan; aber es soll nicht heissen ich sei nicht unbelehrbar.
Trotzdem sind die Erscheinungen sehr mit dem Dogma verbunden und das Dogma für die Nachwelt mit diesen Erscheinungen.
Das kann dann schon mal für Verwechslungen sorgen.

Auch von mir: Willkommen!

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Re: Ikonen, die euch besonders beeindrucken

Beitrag von Loukia » 22.06.2010, 21:57

Wohl eine Wandmalerei:

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Re: Ikonen, die euch besonders beeindrucken

Beitrag von Andromachi » 22.06.2010, 22:12

Nassos hat geschrieben:Hosios David, der Mann mit dem strengen Blick, dem langen Bart

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Also, wisst ihr was? Osios David hat in Thessaloniki gelebt (das kann man ja auf Nassos΄ Bild lesen). Seine Reliquie ist im Kloster der Heiligen Theodora, das mitten in der Stadt liegt. Und seine Feier ist am Samstag (neuer Kalender). Ich versuche jedes Jahr zu der Leitourgia dorthin zu gehen. Man bekommt als Segen einige Mandeln (er saß ja im Mandelbaum). Beten wir um seine Fürbitten für uns beim Heiligen Gott!

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