Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

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christodoulos
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Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon christodoulos » 03.11.2011, 23:41

Einige Legenden und Viten von Orthodoxen Heiligen:

Das Neue Testament kann berichten (Apg 28,12), dass der Apostel Paulus auf seiner Romfahrt nach einer dreimonatigen Überwinterung im Hafen von Malta mit einem alexandrinischen Schiff nach Syrakus kam und dort drei Tage verweilte, bis die Fahrt nach Reggio in Kalabrien weiterging. Unerweisbar, ob in der Hafenstadt Syrakus schon eine christliche Gemeinde bestand, die dem Apostel den Boden für seine Predigt gab, unerweisbar auch, ob der Apostel Petrus in Taormina seine Schüler und deren neue Gemeinde besuchte, wie es legendenhaft erzählt wird.

Die ersten Anfänge christlicher Gemeindebildung werden dem Hl. Pankratios zugeschrieben, der zu den Jüngern des Hl. Petrus in Antiochien gehörte.

Hl. Pankratios von Taormina:

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Hl. Pankratios der Hieromärtyrer von Taormina Festtag 9. Februar


Der Hl. Pankratios lebte zur Zeit Christi und der Hl. Apostel. Er stammte aus Antiochia und als er einmal als Kind mit seinen Eltern nach Jerusalem reiste, empfing er dort die Hl. Taufe. Nach dem Tod seiner Eltern ging der Hl. Pankratios in die Gegend des Schwarzen Meeres und lebte dort in einer Höhle in absoluter Stille und Zurückgezogenheit.

Dort traf er eines Tages auf den Apostel Petrus, der durch dieses Gebiet reiste und der ihn mit nach Sizilien nahm. Der Hl. Apostel Petrus nun machte ihn mit dem Hl. Apostel Paulus bekannt, der ihn zum Bischof von Taormina machte. In Taormina wirkte der Hl. Pankratios viele Wunder, er heilte viele Kranke und vernichtete die Götzen. Viele bekehrten sich durch diesen großen Bischof zu Christus - auch Prinz Bonifacius selbst. Durch die Montanisten wurde er getötet und erhielt die Krone des Martyriums.

Mosaik der Thronenden Gottesmutter von Taormina:

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Taormina auf Sizilien:
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Der Hl. Epaphroditos:

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Wurde vom Hl. Pankratios zum Presbyter geweiht. Wird auch in den Briefen des Hl. Apostel Paulus erwähnt - manche sagen er sei der erste Bischof von Terracina in Italien gewesen sein.

Die Christen von Messina glauben, dass die Allheilige Gottesmutter einen Brief an die Stadt in der Meeresenge geschrieben haben soll und ihnen eine Haarlocke von Ihr übersandt haben. Bis heute wird diese Reliquie verehrt und in einer Prozession durch die Stadt getragen.

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Der Text des Briefes soll folgender gewesen sein:
Ich, Maria die Jungfrau und Magd Gottes, die demütige Mutter Jesu Christi, des Sohnes Gottes, des Allmächtigen und Ewigen, wünscht allen in Messina, Gesundheit und Segen in unserem Herrn. Ihr wurdet unterwiesen von den Aposteln die zu euch geschickt wurden. Ihr habt das Evangelium erhalten und die Erkenntnis, dass der Sohn Gottes Mensch wurde und das Leiden und den Tod der Welt erlitten hat, und dass er der Christus ist - der wahre Messias. Ich flehe euch an durchzuhalten, und verspreche euch und all euren Nackommen, Fürbitte zu leisten vor meinem Sohn

Maria, Jungfrau demütigste Magd Gottes
Der Brief ging verloren (2. Weltkrieg?) - doch der Text wurde abgeschrieben.

Auch der Hl. Apostel Bartholomäus wird mit Sizilien in Verbindung gebracht. Dieser Apostel habe das Evangelium nach Indien gebracht,sei in Albanopolis Armenien von den Ungläubigen gekreuzigt worden sein. Sein Leichnam sei in einer Holzkiste verpackt mit noch 4 weiteren Holzkisten mit Reliquien der Märtyrer Papian, Lukian, Akakios, Gregorios ins Meer geworfen worden. Nach göttlicher Vorsehung versanken die Holzkisten aber nicht sondern wurden zu erschiedenen Orten gespült. Akakios zur Stadt Askalon, Gregorios nach Kalabrien, Lukian nach Messina, Papian zur andren Seite Siziliens und Bartholomäus zur Insel Lipara.

Auf eine Vision hin, wusst der Bischof von Lipara; Agathon, von der Ankunft der Reliquien und empfing diese mit Priestern und Volk. Viele Wunder ereigneten sich durch den Hl. Apostel Bartholomäus. Die Reliquien wurden in der Kirche des Hl. Bartholomäus aufbewahrt bis zur Zeit Theophilos des Ikonoklasten im Jahr 839. Später durch die Überfalle der Muslime auf Lipara hatte man die Hl. Reliquien nach Benevento gebracht.

Hl. Bartholomäus:

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christodoulos
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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon christodoulos » 04.11.2011, 00:14

Während der dreihundertjährigen kaiserlichen Christenverfolgung traten auf Sizilien Bekenner und Märtyter hervor.

Hl. Märtyrerin Agatha von Palermo:

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Festtag 5. Februar

Die Hl. Märtyrerin Agatha kam aus Panormos (Palermo). Sie glänzte durch Schönheit des Körpers (welche durch das Alter nicht verschwand) und geistiger Würder. Sie lebte während der Herrschaft Kaiser Decius 251. Weil sie Christin war wurde sie dem dem Präfekten Cutianus ausgehändigt. Zuerst übergab man sie an eine Ungläubige namens Aphrodisia um sie vom christlichen Glauben abzubringen. Aber die Hl. Agatha konnte durch nichts von Christus abgebracht werden. Sie wurden geschlagen und man schnitt ihre Brüste ab. Durch den Hl. Apostel Petrus wurde sie wieder geheilt - der ihr im Gefängnis erschienen war. Anschließend ließ man sie auf Ziegeln fallen und setzte ihre Brandwunden zu. Wieder ins Gefängnis gebracht übergab sie ihre Seele ihrem geliebten Herrn.

Troparion:

Dein Lamm Agatha ruft zu dir O Jesus mit lauter Stimme:
Ich liebe dich mein Bräutigam und dich suchend ich erdulde die Leiden.
In der Taufe wurde ich gekreuzigt um mit Dir zu regieren und gestorben um mit Dir zu leben.
Nimm mich an als reines Opfer, denn ich habe mich geopfert in Liebe.
Durch ihre Fürbitten, rette unsere Seelen - denn Du bist barmherzig.


Kontakion:

Die Kirche heute gekleidet in ein Gewand von herrlichem Porphyr,
Gefärbt mit dem reinen Blut der Märtyrerin Agatha,
Lasst uns rufen: Freue dich, du Stolz von Catania

+++

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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon christodoulos » 04.11.2011, 00:46

Die Hl. Märtyrerin Lukia oder Lucia:

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Festtag 13. Dezember

Die Hl. Lukia wurde im 3.Jh. in Syrakus auf Sizilien geboren. Als ihre Mutter an einer unheilbaren Krankheit erkrankte, besuchte die Hl. Lukia das Grab der Hl. Agatha von Catania - wo ihr die Hl. Agatha dann auch erschien. Ihre Mutter wurde auf diese Erschein hin geheilt. Nun verschenkte die Hl. Lukia all ihre Habe an die Armen und weihte ihr Leben Christus in Jungfräulichkeit und Gebet. Dies erzürnte ihren Verlobten so sehr, dass dieser sie anzeigte beim Richter Paschasius. Der abscheuliche Richter nun ordnete an man möge die Jungfrau Lukia in ein Bordell stecken auf dass man sie beflecke. Doch durch die Macht Gottes versteinerte sie und wurde unbeweglich und keiner konnte sie wegbringen. Einer der Heiden stach mit einem Schwert in ihre Kehle und sie gab ihre reine Seele in die Hände Gottes. Die Hl. Lukia erlitt ihren Märtyrertod im Jahre 304. Ihr Name Lukia, Lucia bedeudet Lich - Photini. Auf ihre Fürbitten wurden viele Wunder verzeichnet. Vor allem bei Augenleiden.

Denn eine Legende sagt, dass sich ein Heide in die schönen Augen der Hl. Lukia verliebt hatte, daraufhin riss sie sich die Augen aus und sandte sie ihm auf einer Schüssel, worauf der Heide sich bekehrte. Wunderbarerweise habe Lukia von Christus schönere Augen erhalten als zuor. Darum wird sie manchmal mit einer Schüssel dargestellt mit Augen darin.

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Troparion:

Geschmückt mit dem strahlenden Gewand der Jungfräulichkeit,
wurdest du verlobt mit Christus dem Lebenspender,
hattest verlassen alle weltliche Liebe.
Du hast dem Herrn dargebracht als Hochzeitsgeschenk
die Ströme deines Märtyrerblutes.
Bitte bei Ihm für uns alle,
O Heilige Jungfrau Märtyrerin Lukia

+++

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Igor
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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon Igor » 04.11.2011, 07:56

Während der dreihundertjährigen kaiserlichen Christenverfolgung traten auf Sizilien Bekenner und Märtyter hervor.

Hl. Märtyrerin Agatha von Palermo:
Am Niederrhein in Kamp-Lintfort im Kloster Kamp befindet sich ein Schädelreliquiar der Hl. Agatha:

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(Quelle: Michael Haesel/Wikipedia)

Nebenbei bemerkt, die Vita findet sich auch auf der Nachbarsektion unseres Servers, der orthpedia.de: :arrow: Hl. Agatha

Tipp: Die Orthpedia ist als strukturierte Sammlung von Informationen über die Orthodoxie (=Orthodoxe Enzyklopädie) gedacht.
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Als der Höchste hernieder fuhr, verwirrte Er die Sprachen, zerteilte Er die Völker, nun, da Er Feuerzungen ausgeteilt, ruft Er alle zur Einheit: Einmütig preisen wir deshalb den Heiligen Geist. (Pfingstkondakion im 8. Ton)

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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon christodoulos » 04.11.2011, 13:34

In der valerianischen Verfolgung starben die drei Brüder:

Alphio, Philadelphio, Cirnio

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die drei Märtyrerbrüder von Lentini.

Der Präfekt Tertullus, so heißt es, ließ die Knaben nackt über das Felsengestein nach Lentini zerren. Denn herrschte er sie an:
"Wo ist den euer Gott? Hat er euch etwa aus meiner Hand gerettet?" Die drei Jünglinge starben in Beständigkeit des Glaubens. In ihrem Martyrologium werden sie so gelobt: "Traure nicht Sizilien über den Mord deiner Knaben! Sondern freue dich, Chöre des Leidens zu haben, die zugleich im Himmel Gott preisen!"

Es wurde eine Kirche am Hang des Ätna zu ihren Ehre gebaut - bis heute wirken diese drei orthodoxen Märtyrer Wunder über Wunder.

Konnte sie in keinem Synaxarion finden obwohl es schon im 9.Jh griechische Viten von ihnen gab. Diese wurden bei ihren Reliquien gefunden.

Aus dem Buch: Die Heiligen auf den Inseln: Viten und Hymnen aus Ägäis und Adria

Hl. Märtyrer Vitos

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Der Legende nach gaben seine Eltern ihn als Kind der Amme Crescentia und deren Mann Modestus zur Erziehung, die ihn im christlichen Glauben unterrichteten. Als sein Vater davon erfuhr, wollte er seinen Sohn vom Glauben abbringen und später umbringen, Veit aber blieb standhaft. Veit floh mit Crescentia und Modestus nach Lukanien, wo ihnen ein Adler Brot brachte und er allerlei Wunder wirkte.

Als Kaiser Diokletian von dem Jungen hörte, holte er ihn nach Rom, weil Veit seinen Sohn, der von einem bösen Geist befallen war, heilen sollte. Obwohl Veit dies gelang, sollte er seinen Glauben aufgeben und den heidnischen Göttern opfern. Als Veit sich wieder weigerte, wurde er vor die Löwen geworfen, damit diese ihn zerfetzten. Die Löwen aber legten sich vor ihm nieder, leckten seine Füße und taten ihm nichts. Schließlich wurde Veit zusammen mit Modestus und Crescentia in siedendes Öl geworfen. Engel retteten sie daraus und brachten sie zurück nach Lukanien, wo sie starben. Adler bewachten ihre Körper, bis die Witwe Florentia sie fand und begrub. Sein Gedenktag (Sankt-Veits-Tag) ist der 15. Juni, der im Mittelalter auch als Anfang des Mittsommers („hier mag die Sunn nit höher!“) galt.

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Seine Reliquien befinden sich heute in Deutchland. Zuerst wurden sie nach Paris gebracht in das Kloster Saint Denis. Später wurden die Reliquien nach Sachsen gebracht. Nach einer festlichen Liturgie wurden die Hl. Reliquien in einer Prozession über das Land geführt. Wo die Prozession vorbeikam ereigneten sich unzählige Wunder. In Korvey wurde aus dem sizilianischen Märtyrer der Patron des Sachsenlandes: Der Hl. Veit

Kirche in Korvey:

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Der Hl. Vitos/Veit hat auch in der Serbischen Orthodoxie eine Bedeutung, denn an seinem Festtag ereignete sich die Schlacht am Amselfeld: Vidovdan - St. Veitstag.. 15. Juni

http://de.wikipedia.org/wiki/Veit_(Heiliger)

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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon christodoulos » 04.11.2011, 14:38

Hl. Gregorios von Agrigent:

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Der Hl. Gregor wurde in Prakturia bei Agrigent von reichen, aber mildtätigen Eltern geboren, die lange kinderlos geblieben waren. Den Säugling übergaben sie schon bei der Taufe dem Erzbischof. Den Zwölfjährigen setzte dieser zum Anagnosten ein. Damit er zum gesegneten Werkzeug gebildet werde, vertraute er ihn dem Erzdiakon an, der die Bibliothek bewahrte. Vom göttlichen Licht erfüllt, fasste Gregor den Plan, nach Jerusalem zu pilgern. In einer Nacht, in der der Heilige wie immer vor dem Bett des Archidiakons schlief, hörte er die Engelsstimme, die ihn wie Samuel rief. Beim dritten Anruf gab der Engel den Befeh, im Hafen ein Schiff nach Karthago zu besteigen und von dort nach Jerusalem zu fahren. Gregor floh davon, den Erzdiakon schlafend zurücklassend.

In Karthago fand Gregor Mönche die nach Jerusalem pilgerten, die ihn mitnahmen. Alle staunten wie Gregor allen zu dienen wusste. In einem Kloster in Jerusalem ließen sich die Pilger gemeinsam nieder.

Als der Bischof on Agrigent gestorben war, kam Streit um die Nachfolge afu, so dass man es schließlich dem Papst überließ, den künftigen Bichof zu bestimmen. Inständiges Gebet führte den Papst zu einer Vision, in der er zwei Apostel schaute, die auf Gregor wiesen.

Obwohl sich Gregor, der hellsichtig das auf ihn Zukommende sah, vor den Boten, die der Papst ins Heilige Land entsandt hatte, versteckte, wurde er herausgefunden und zum Gehorsam gegenüber dem göttlichen Befehl gezwungen.

Beim Weihegottesdienst schwebte eine Taube über dem Rauchfass in der Hand Gregors und setzte sich auf sein Haupt, göttliche Bestätigung seines Bischofsamtes. Schon auf der Reise nach Agrigent begannen die Wunder. Rührend war das Wiedersehen des Sohnes mit dem greisen Vater.

Nun kam die große Erprobung des Heiligen. Neider überredeten mit Bestechunsgeld das schöne Mädchen Euodia, dass sie verleumdersich aussage, der Bischof habe mit ihr Unzucht getrieben. Sie steckten das Mädchen in seine Zelle während er zum Orthros in der Kirche weilte, und inszenierten dann eine "Aufdeckung". Ins Gefängnis geworfen, wehrte Gregor seine Freunde ab, die ihn befreienwollten. Um Mitternacht aber löste ein Engel des Bischofs Fesseln und die Türen des Gefängnisses sprangen auf.

Der päpstlichen Exarch, dem die Anklageschrift überreicht war, erschien am folgenden Tag. Die falsche Zeugin verfiel in Wahnsinn. Der Exarch ließ den Bischof dem päpstlichen Gericht nach Rom überstellen. Dort trieb der Heilige den Dämon aus Euodia aus und sie gestand ihre Lüge. Das Mädchen trat in ein Kloster ein und lebte 22 Jahre tugendhaft. Die falschen Ankläger kamen ins Gefängnis. Doch der Heilige trat für ihre Befreiung ein.

Entschlafen an einem 23. November nach 603 in Agrigent auf Sizilien

Heiligen auf den Inseln; Viten und Hymnen aus Ägäis und Adria

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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon christodoulos » 04.11.2011, 16:24

Hl. Leo der Wundertäter von Catania:

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709 - 789Festtag am 20. Februar:

Leo, Sohn einer frommen und reichen Familie, war Priester in Ravenna, wurde aber schon in jungen Jahren Bischof von Catania. Viele Wunder werden ihm zugeschrieben, daher der Beiname „Thaumaturgos”, „der Wundertäter”. Die Orthodoxen Kirche rühmt ihn: „Mutig wie ein Löwe und strahlend wie ein Gestirn erleuchtet er die ganze Welt: Er kümmerte sich um seine Herde, unterstützte die Witwen und half den Armen.” Die Kaiser Leon IV. und Konstantinos VI. ließen ihn nach Konstantinopel kommen und erbaten seine Fürbitte.

Berühmt sind die Legenden in denen er den Magier Heliodor besiegte. Aber auch wie er durch seine Gebete den Götzen von Catania zerstörte. An der Stelle ließ er die Kirche der Hl. 40 Märtyrer errichten.


Der Hl. Methodios Patriarch on Konstantinopel

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Gedenktag: 14. Juni

Der Hl. Method, Patriarch von Konstantinopel, wurde um das Jahr 790 in Syrakus auf Sizilien in eine reiche Familie hineingeboren. Als junger Mensch trat er jedoch in das Kloster auf der Insel Chios ein. Sein Vermögen spendete er für den Aufbau des Klosters. Später wurde er Sekretär des Hl. Nikephoros, Patriarch von Konstantinopel (Gedenktag: 23. (10.) Juni). Mit ihm zusammen, und nach dessen Tod alleine, widmete sich der Hl. Method der Verteidigung der heiligen Ikonen, insbesondere nachdem er zum Patriarchen gewählt wurde. Mehrfach wurde er dafür verfolgt, verurteilt und ins Gefängnis geworfen. Erst am Ende seines Lebens, unter der Seligen Kaiserin Theophania, wurde der Heilige befreit. Der Hl. Method starb friedlich am 14. Juni 847 in Konstantinopel.

http://orthpedia.de/index.php/Method,_H ... tantinopel


Mosaiken aus der Kirche von Cefalu in Sizilien:

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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon christodoulos » 04.11.2011, 16:33

Mosaiken aus Sizilien:

Capella Palatina - Palermo:

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Christus, Noah und die Arche;

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christodoulos
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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon christodoulos » 04.11.2011, 20:36

Mitte des 8. Jahrhunderts vor Christi Geburt hatten Griechen, hauptsächlich von der Insel Naxos aus, ihre Kolonien auf Sizilien gegründet und die Insel hellenisiert. Seit Belisar 535 die Insel erobert hatte, gehörte sie zum byzantinischen Reich, seit 732 war Sizilien dem Ökumenischen Patriarchen unterstellt.

Als die Araber auf Sizilien einbrachen, floh der Mönch Theophan, ein Hymnendichter der Kirche und Schüler des sizilianischen Hymnographen Josephos und auch Verfasser von dessen Vita, mit seinem Meister von der Insel. Ihn zog es nach Konstantinopel, wo er seinen Freund Theodor, Abt des Studion Klosters, wußte. Andere Sizilianer flohen über die Meerenge nach Kalabrien. Dort gelang ihnen eine wunderbare Schöpfung; die Gründung der byzantinischen Klöster Kalabriens.

Hl. Lukas von Sizilien:

Der Hl. Lukas von Sizilien (ca. 810-910) im sizilianischen Korilion geboren und bei den Herden großgeworden, ging nach dem Tod der Eltern in das damals die strengen Asketen anziehende Philoppos-Kloster bei Agyrion unweit Enna. Der Arabereinfall ließ ihn dach Kalbrien ausweichen. Nach dem Besuch der römischen Apostelgräber lässt er sich - noch immer blutjung - im kalabresischen Kloster Monte Mula als Mönch einkleiden. Zwei neue kalabresische Klöster wurden auf seine Initiative gegründet. Als er zum Abt gewählt war, mehrte sich die Zahl der Mönche. Um eine leichte Sünde zu büßen, blieb Lukas 20 Tage und Nächte, nachts im Frost auf dem Berg Miromanni. Ehe er hundertjährig starb, sagte er den Brüdern seinen Tod voraus und bestimmte seinen Nachfolger.

Hl. Lukas der Grammatiker:

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Der Hl. Lukas wurde in Melicucca geboren und widersprach dem Wunsch der Eltern zu heiraten. Lukas trat ins Philippos Kolster ein, bagab sich dann aber zum Hl. Elias dem Spteleoten, um sich von ihm geistlich weiterführen zu lassen. Er wurde später Bischof in Kalabrien und Sizielen und kämpfte bedingungslos für die Orthodoxie während der Normannenherrschaft. Er entschlief im Herrn 993.

Hl. Vital von Sizilien:

Dessen Reliquien lange im neapolitanischen Armento aufbewahrt wurde. Vornehmen sizilianischen Ursprungs hauste Vital nach einer Wallfahrt zu den Apostelgräbern für zwölf Jahre beim Philippos Klosters von Agyrion, zob aber dann nach Kalabrien. Bei einem Sarazeneneinfall flohen des Elias Mönche. Ihn allein trafen die Feinde an, die, als sie kein Beutegut fanden, ihm den Schädel spalten wollten. Doch den, der den Säbel schwang, hüllte eine Wolke ein und ein Blitz schmetterte ihn zu Boden. Der Heilige belebte ihn mit dem Kreuzzeichen wieder.

Hl. Elias der Höhlenbewohner:

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Der Hl. Elias wurde in einer reichen vornehmen Familie in Reggio in Kalabrien im Jahre 864. Eines Tages trat ein Mönch in der Kirche auf ihn zu und rügte ihn wegen seiner aufwendigen Kleidung und seinem frivolen Leben. Der junge Mann änderte sich darauf und mit 18 Jahren floh er von zu Hause nach Taormina um der Hochzeit zu entkommen.

Von Taormina aus begab er sich auch eine Pilgerreise zu den Apostelgräbern in Rome, aber bestürtzt über das lockere Leben der Menschen und Kleriker kehrte er wieder nach Reggio zurück. Hier fand er einen geistigen Vater - Arsenios - dieser schor ihn zum Mönch. Elias führte ein hartes Leben; seine Nächte verbrachte er mit Hymnengesang, Gebet und Metanien. Er sagte: "Der der mit seinen Händen arbeitet und mit seinem Herzen betet wird doppelt reich, denn er dient Christus zugleich als Maria und als Martha."

Diese zwei Heiligen Väter mieden Debatten mit anderen und als Gott ihnen den baldigen Einfall der Sarazen offenbarte, flohen beide nach Griechenland. In der Nähe von Patras, lebten sie 8 Jahre und trieben Dämonen aus und wirkten viele Wunder.

Als die Sarazenengefahr vorüber war, kehrten sie in ihr Kloster des HL. Eustratios in Kalabrien zurück und mit zwei anderen Asketen gründeten sie ein Kloster in einer Höhle. Arsenios wurde Abt und seinen Tod voraussehend entschlief er im Herrn im Jahre 904. Er ernannte Elias zu seinen Nachfolger. Später wurde das Grab von den Sarazen geöffnet und seine Reliquien wurden nicht nur unverwest aufgefunden sondern auch unzerstörbar.

In einem Traum aufgefordet, er solle neue Jünger aufnehmen, wurde der Hl. Elias schnell zu einem Anführer einer großen Bruderschaft. Die Höhle wurde schnell zu klein für alle, doch es wurde eine neue Höhle gefunden und darin eine Kirche gebaut den Hl. Aposteln Petrus und Paulus geweiht.

Bald schon füllten sich auch die Höhlen der Umgebung mit Mönchen und alle folgten dem Beispiel ihres Abtes, der sie unterwies wie sie die Dämonen zurückschlagen könnten. Einmal wirkte er das Wunder Wasser in Wein zu verwandeln um die Liturgie zelebrieren zu können.Ein anderes Mal schimpfte er einen Bär der die Ernte der Mönche zerstörte - dieser ging beschämt hinweg.

Wenn Araber angriffen, dies taten sie oft, flüchtete der Hl. Elias entweder in die Berge, oder er ging in die Städte und rügte deren Einwohner für ihren unmoralischen Lebensstil den er als Grund dür die Arabereinfälle ansah. In hohem Alter erhielt er die Gabe der Tränen aber die Nächte vor großen Feiertagen verbrachte er Gott mit Freude Hymnen singend. Seinen Tod ein Jahr vorauswissend, ging er noch auf Pilgerreise zum Grab des Hl. Elias von Sizilien. Bei seiner Rückkehr weihte er noch Mönche und zog sich in seine Höhle zurück. Hier litt er großen Schmerz in Stille für 25 Tage um dann in das himmlische Königreich einzutreten am 11. September 960. Er wurde in seiner Höhle begraben.


Hl. Nilus von Kalabrien:

Nachdem er seine Jugend verschwendet hatte, trat der Hl. Nilus in das Kloster des Hl. Adrian in Kalabrien ein. Dort erhielt er geistige Unterweisung des Hl. Fantinus ca. im Jahre 940. Später wurde er Abt. Im Jahre 981 wurde er mit seinen Mönche von den einfallenden Muslimen nach Vellelucio vertrieben. Als großer Asket war der Hl. Nilus Gründer vieler Klöster. Ein Wundertäter und Verteidiger der Reinheit der Orthodoxie, er unternahm viele Reisen, selbst um einfach jemand zu helfen - denn er hatte eine brennende Liebe für seinen Nächsten.

Er entschlief im Herrn im Jahre 1005 in Frascati bei Rom und bestimmte diesen Platz, bekannt als Grottaferrata, als zukünftiges Kloster für seinen Mönche. Bis heute besteht dieses Kloster - jedoch heute bewohnt von Katholiken. Der Hl. Nilus hinterließ viele Jünger mit großer Heiligkeit - unter ihnen den Hl. Bartholomäus von Rossano.

Der Hl. Elias von Kalabrien :

Der Hl. Elias war der Abt des Klosters von Melicia in Kalabrien. Die Mönche unterschieden sich durch ihren großen Lerneifer und ihrerm strikten Leben. Es gab so viele, dass die Region der ägyptischen Thebais glich. Der Hl. Elias entschlief im Herrn im Jahre 903.

Festtag am 17. August

http://www.orthodoxengland.org.uk/oeitaly.htm

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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon Florianklaus » 04.11.2011, 22:00

Das vom hl. Nilus vor dem Schisma gegründete Kloster Grottaferrata besteht bis heute fort und pflegt seit Anbeginn ununterbrochen den byzantinischen Ritus:

http://www.abbaziagreca.it/de/index.htm

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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon christodoulos » 04.11.2011, 23:33

Hl. Fantinus:

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Festtag 30. August.

Der Hl. Fantinus stammte aus einer sehr frommen Familie und wurde im Jahre 927 geboren. Schon als Kind zeigte er großen Hingabe an die Hl. Schriften, im Alter von 8 Jahren wurde er dem Hl. Elias dem Höhlenbewohner vorgestellt. Er wurde unterwiesen, zeigte eine sein Alter überragende Weisheit und wurde mit nur 13 Jahren zum Mönch gweiht. Sein erster Gehorsam war als Koch zu dienen und das brachte ihm die Gabe der Sammlung. Von Anbeginn aß er nur Gemüse und Brot einmal jeden zweiten oder dritten Tag. Er machte sich alle Tugenden zu eigen und erhielt die Gnade des Hl. Geistes.

Nach 20 Jahren im Kloster zog er sich als Einsiedler in der Region des Berges Mercurion im Norden Kalabriens zurück. Es gab dort viele Klöster und Einsiedelein. Er führte ein sehr striktes Leben. Fast nackt, aß er nur Wurzeln und wurde von den Dämonen versucht, welche ihn in die Welt zurück führen wollten, oder sie versuchten ihn zu ängstigen indem sie ihm als wilde Tiere erschienen. Doch er besiegte sie durch das Zeichen des Hl. Kreuzes und vielen Gebeten. Nach 18 Jahren wurde er von seinen greisen Eltern entdeckt, welche er zu überreden versuchte in das monastische Leben einzutreten, auch seine beiden Brüdern Lukas und Kosmas.

Schon bald kamen viele Männer und Frauen das monastische Leben unter seiner Führung zu leben. Doch dadurch konnte er sich nicht mehr um sein eigenes Seelenheil kümmern, so übergab er das Amt einem anderen und zog sich an einen geheimen Ort zurück. Dort wurde er gefangen genommen von den Einwohnern, da sie dachten er sei ein Spion und in eine Zelle gesteckt. Fantinus liebte diese Zelle und Einsamkeit. Mit der Zeit erkannten man, dass man ihm Unrecht getan hatte und befreiten ihn wieder. Wieder begann er ein Leben als Hesychast - aber er konnte keine Ruhe finden, denn dauernd suchte ihn die Leute auf. So ging er schlussendlich wieder in sein Kloster zurück, streng nach Askese lebend; Gemüse, am Boden schlafend - fast nackt. Seine Arbeit war die Kalligraphie und er erhielt als Gnadengabe das unablässige Gebet. Auch konnte er Dämonen austreiben, die Kranken heilen - wie ein neuer Adam konnte er die wilden Tiere zähmen und die Klostergemeinschaft mit Wundern ernähren.

Einmal wurde er so ins Gebet versunken, dass er regungslos blieb vom Morgengrauen bis Abend. Als seine Jünger fragten, was er gesehen habe, sagte er nur, es wäre unbeschreiblich.

Nach dieser Erfahrung verließ er wieder das Kloster ohne Essen oder Trinken und lebte nackt für 20 Tage in den Bergen. Er gab sich verrückt und doch sagt er den Einfall der Muslime voraus, das Gott erlaubt hatte wegen der Sünden und Dekadenz der Christen. Er war mit dem Hl. Nil verbunden, der später die Mönche, die ihn für verrückt hielten, scheltete; einen Mann der den Himmel und den Hades gesehen hatte - einen Mann der wie der Apostel Paulus in den dritten Himmel entrückt.

Nach einiger Zeit aber erschien ihm ein Engel und sagte er solle nach Griechenland gehen und das Wort Gottes verkünden und so die Seelen zur Rettung anleiten. Auch dort wirkte er viele Wunder, heilte die Kranken und sagte viele zukünftige Dinge voraus. Für 8 Jahre lebte er in Saloniki, rette die Stadt vor den Bulgaren durch seine Heiligen Gebete und verkündete die Barmherzigkeit Gottes. Er entschlief im Jahre 1000 im Alter von 73.

http://www.orthodoxengland.org.uk/oeitaly.htm

christodoulos
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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon christodoulos » 04.11.2011, 23:59

Es gibt noch orthodoxe Klöster in Kalabrien:

Kloster des Hl. Johannes des Schnitters:

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http://www.ortodossia.it/San%20Giovanni ... tis-e.html

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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon Florianklaus » 05.11.2011, 09:28

Sehr interessant, ist denn dieses Kloster immer orthodox gewesen? Wohen kommen die dort lebenden Mönche?

christodoulos
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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon christodoulos » 05.11.2011, 14:35

Sehr interessant, ist denn dieses Kloster immer orthodox gewesen? Wohen kommen die dort lebenden Mönche?
Hallo,

- glaube nicht. Die örtliche Regierung hatte sich entschlossen, dieses verlassene Kloster wieder mit orthodoxem Leben zu füllen und man hat dann die Orthodoxe Eparchie gebeten dieses Kloster wieder zu beleben. Das Kloster und der Grund wurde der Orthodoxen Kirche übergeben. Man wolle auch wieder eine Verbindung herstellen zwischen Athos und Kalabrien. Dieses Kloster befindet sich an dem Platz, wo der Hl. Johannes eine Quelle hervorsprudeln ließ.
In December of 1994 the Regional Council of Calabria unanimously declared the Byzantine area situated between the Stilaro and Assi Rivers as "sacred" in order to favour the re-establishment of Orthodox monasticism in the area. On 24 February 1995 the Town Council of Bivongi officially consigned the monastery to the Orthodox Archdiocese of Italy, in order to restore the ancient links between Italo-Greek and Athonite monasticism
Es gibt noch ein anderes orthodoxes Kloster in Kalabrien - das Kloster des Hl. Elias. Man kann nur hoffen, dass diese Klöster sich wieder mit Leben füllen.

Vater Antonio Scordino in der Klosterkirche des Hl. Elias

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1995 kam ein italienisch-sprechender Mönch der Megisti Lawra vom Berg Athos; Vater Kosmas, um das zurückgegebene Orthodoxe Kloster des Hl. Johannes des Schnitter wieder zu renovieren. Anfangs ganz alleine in den Bergen lebend und das Kloster mit seinen eigenen Händen aufbauend fragte ich ihn einmal: "Vater, haben Sie denn keine Angst hier ganz alleine? Die wilden Tiere der Umgebung, Banden und Gesetzlose usw."...Er sah mich voller Frieden an und sagte: "Ich bin hier nicht allein. Jede Nacht sind die Orthodoxen Heiligen mit mir und helfen mir. Dieses Land ist Agios-tokos - ein Land das Heilige geboren hat."

Als Vater Kosmas aus der spirituellen Welt des Athos an diesen Ort kam, wo es den Anschein hatte, dass Orthodoxie tot sei - war es wie ein Wunder. Die örtlichen Kalabreser, gebildet oder ungebildet, fühlten plötzlich, dass jemand von "ihnen" zurückkam und ihr Land segnete. Sie erkannten ihn, als einen von ihnen und sie entdeckten die spirituelle Kraft der Orthodoxen Ruinen - die verstreut in der ganzen Landschaft sind. Einige Kalabresen sind dann zur Orthodoxen Kirche konvertiert - aber viele konnten auch "ihre" katholischen Heiligen nicht verlassen oder die Kirche in der sie aufgewachsen waren. Nichtsdestotrotz, haben viele erkannt, dass der Byzantinische Geist - ihr geistiges Erbe ist.

Durch den Wiederaufbau von Vater Kosmas kamen bis zu 20.000 Pilger im Jahr zum Kloster; von Griechenland, Italien, und anderen Teilen Europas. Unter seinem Einfluss haben sich dann auch junge Männer der Umgebung angeschlossen.

Auch Vater Neilus, der sich schon vor der Ankunft von Vater Kosmas um den Wiederaufbau kümmerte, ist einer der geistigen Väter der Gegend. Nachdem er zur Orthodoxie konvertierte, hatte er angefangen Kirchen in Catagna, Seminara und Gerace und eine Einsiedelei in Melicuca und vollständig das Kloster in Mandanizzi mit der Hilfe von montenegrinischen Nonnen, rumänischen, russischen ...Mönchen und Priestern.

Heute gibt es auch Kirchen, Klöster, Skiti etz... in Sizilien.

Artikel hier:

Das Land welches Heilige geboren hat:

http://www.manastir-lepavina.org/vijest_en.php?id=2767

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Hermann
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Re: Orthodoxe Heilige von Sizilien und Kalabrien

Beitragvon Hermann » 06.11.2011, 13:35

Es gibt noch orthodoxe Klöster in Kalabrien:
Sehr erfreulich, was da in Süditalien geschieht, wenn ich denke, dass etwa Gregorio Cognetti 1983 noch vor seiner Weihe für eine orthodoxe Liturgie 600 bis 800 Kilometer von Palermo wegfahren musste.
Nel 1983 eravamo di nuovo in Italia, a Palermo. Ero un professore associato, conducevo un brillante gruppo di ricercatori, vivevo agiatamente, e avevo molte soddisfazioni professionali, ma dal punto di vista spirituale la nostra situazione era critica. In città non c'era una chiesa ortodossa, e le più vicine erano sul continente, a Roma, Napoli o Brindisi (da 600 a 800 chilometri di distanza, con il mare da attraversare). Viaggiavamo in una di queste chiese una volta al mese per ricevere i Santi Misteri, e perché non volevamo che nostro figlio crescesse senza l'esperienza di una chiesa.
Quelle und hier die englische Übersetzung.
Sucht zuerst das Reich Gottes, alles andere wird euch hinzugeschenkt.


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