Die Bibel

Orthodoxe Kirche und Gesellschaft, Theologie
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Igor
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Re: Die Bibel

Beitrag von Igor » 27.02.2010, 16:26

Hallo zusammen,

eine Übersetzung ist immer ein Kompromiss zwischen Strukturtreue, Sinntreue und Wirkungstreue. Dazu kommt eine Reihe anderer Faktoren, wie die Persönlichkeit des/der Übersetzer, die Zeit der Übersetzung, die Zielgruppe für das Werk usw. Das heißt aber auch, dass einzelne Übersetzungen für verschiedene Zwecke unterschiedlich gut geeignet sind. Dies gilt eben auch für die verschiedenen vorliegenden deutschen Übersetzungen der Bibel.

Ich stellte mir auch vor einiger Zeit die Frage, welche denn nun z.B. für den gottesdienstlichen Gebrauch ‚die Richtige’ sei. Ich befragte damals den Vorsteher unserer Diözese, Erzbischof Feofan, dazu. Er gab den Segen, die Einheitsübersetzung zu benutzen.

In der gottesdienstlichen Praxis der Lesungen von Evangelium und Apostel verwenden wir in unserer Gemeinde die Ausgaben des Bonifatius-Verlages „Das heilige Evangelium unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christus“ (ISBN 978-3897102729) und „Apostolos“ (ISBN 978-3897103252). Diesen beiden Büchern liegt die griechische Perikopierung zu Grunde, was natürlich für die Nutzung im Gottesdienst äußerst praktisch ist.

Daneben wird in unserer Gemeinde gern von den Gläubigen auch eine Ausgabe mit parallelem russischen und deutschen Text vom Verlag R. Brockhaus verwendet, diese ist auf Basis der Elberfelder Übersetzung (ISBN 978-3417256376).

In Christo
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Michael
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Re: Die Bibel

Beitrag von Michael » 27.02.2010, 17:49

Vielen Dank Igor!
Dann bin ich auf der richtigen Seite mit der Einheitsübersetzung ja? :wink:


Liebe Grüße
Michael
Zuletzt geändert von Michael am 12.05.2010, 20:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Bernd_B
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Re: Die Bibel

Beitrag von Bernd_B » 27.02.2010, 20:45

Igor hat geschrieben:Ich stellte mir auch vor einiger Zeit die Frage, welche denn nun z.B. für den gottesdienstlichen Gebrauch ‚die Richtige’ sei. Ich befragte damals den Vorsteher unserer Diözese, Erzbischof Feofan, dazu. Er gab den Segen, die Einheitsübersetzung zu benutzen.
Jo, genauso war's bei mir auch..... Anfang 2002 war das, wir hatten damals ökumenische Bibelwochen, und ich hatte die Gelegenheit, mit mehreren katholischen und evangelischen Repräsentanten zu sprechen. Die haben mir dann auch einhellig die EÜ empfohlen.

Und DAS hat mich dann natürlich sehr misstrauisch werden lassen Bild ...... ich meine: einerseits die ganzen lehrmäßigen Differenzen, aber in der Frage einer zuverlässigen Bibelübersetzung plötzlich so einhelliger Meinung?? Da konnte doch irgendwas nicht stimmen.....

Gut, Jahre später ist mir's dann klar geworden: was Taufe und Abendmahl angeht, haben die Lutheraner nämlich dieselbe, der biblischen Lehre widersprechende Praxis wie die Katholiken. Und daher haben beide natürlich auch ein gesundes Interesse daran, dass das Kirchenvolk nicht etwa "beunruhigt" wird, zum Beispiel durch das Lesen einer wortgetreuem Übersetzung......

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Igor
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Re: Die Bibel

Beitrag von Igor » 28.02.2010, 18:50

Lieber Bernd,

drei Anmerkungen zu Deinen Beiträgen in diesem Threat:

1) Segen des Erzbischofs zur Verwendung der EÜ
Bernd_B hat geschrieben:Jo, genauso war's bei mir auch.....
Das von Dir geschilderte Ereignis ist so mit dem von mir beschriebenen nicht vergleichbar. Ich schilderte, dass ein orthodoxer Bischof den Segen gab, die EÜ für den Gottesdienst zu benutzen. Erzbischof Feofan hat außerdem viele Jahre in der geistlichen Akademie in St. Petersburg gelehrt und war dort auch Dekan des Lehrstuhls für Liturgik tätig. Er ist schon viele Jahre in Deutschland und kennt unsere Sprache sehr gut.

2) Bibelauslegung

Wie in meinem letzten Beitrag geschrieben, werden Übersetzungen mit unterschiedlichen Herangehensweisen und unter unterschiedlichen Randbedingungen etc. angefertigt.

Selbst ein und die gleiche Übersetzung bzw. ein und der gleiche Text können von unterschiedlichen Glaubensrichtungen verschiedenst ausgelegt werden, was wir sehr deutlich sehen, wenn wir z.B. die Auslegungen baptischer Glaubensrichtungen im Unterschied zur der orthodoxen sehen. In der Orthodoxie haben wir die kirchliche Überlieferung und die Kirchenväter, mit deren Hilfe uns eine korrekte Auslegung (von Dir mit „Gesamtzeugnis der Bibel“ beschrieben) möglich ist. In einem Parallelthreat (viewtopic.php?f=8&t=1907) hat Alexej dazu schon Grundlegendes geschrieben.

3) Taufe
Bernd_B hat geschrieben:Ich denke, man sieht es klar: Mit ihrer Formulierung "durch den Geist in der Taufe" suggeriert die EÜ, dass man angeblich mit der Wasserbesprengung ein Kind Gottes werde - und das ist eine folgenschwere Irrlehre.
Auch hier würde ich etwas vorsichtiger argumentieren. Zur Taufe möchte ich kurz den „Orthodoxen Katechismus“ zitieren:
62. Was ist die Taufe?
Die Taufe ist jenes Mysterium, in dem der Mensch durch das Wasser und das Wort Gottes von jeder Sünde gereinigt und in Christus wiedergeboren und geheiligt wird.

63. Worin besteht das äußere Zeichen der Taufe?
Der Taufende taucht den Täufling dreimal unter Wasser und spricht zugleich die Worte: „Getauft wird der Diener Gottes N. N. im Namen des Vaters, Amen, des Sohnes, Amen, und des Heiligen Geistes, Amen."
http://www.orthodoxia.de/Glaubenslehre.htm

Mit anderen Worten, ja, ein Mensch wird sehr wohl dadurch getauft.
Würde man Deiner Argumentation folgen, dass
Bernd_B hat geschrieben:.... jemand erst gläubig sein muss, dass er erst von Herzen selber vor Gott die Entscheidung treffen muss, sich zu bekehren. Und dann kann er - als ein Zeichen! - getauft werden.
...dann wäre eine Taufe von Kleinstkindern nicht möglich, was der Auffassung der orthodoxen Kirche grundlegend widerspricht.

Damit du mich recht verstehst:

Ja, auch ich bin der Meinung, dass „wir […] auch durch einen Geist alle zu einem Leibe getauft [sind]. Wir bilden den Leib der Kirche, deren Haupt unser Herr Jesus Christus ist.
Bernd_B hat geschrieben: Das Ritual der Taufe ist nicht etwas, was irgendjemanden in den Himmel bringen und gerecht machen kann vor dem lebendigen Gott. Sondern Taufe ist ein Zeichen für die empfangene und erfahrene Wiedergeburt. .
Ja, die Taufe allein reicht nicht, ist aber unverzichtbare Bedingung. Das Streben zu Gott und der entsprechend daraus resultierende Lebenswandel gehören dazu.

Um aber letztendlich die Frage von Michael zu beantworten:
Michael hat geschrieben: Dann bin ich auf der richtigen Seite mit der Einheitsübersetzung ja?
Ja, ich denke, dass – wie auch oben schon dargestellt – diese verwendet werden kann.

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Re: Die Bibel

Beitrag von Bernd_B » 28.02.2010, 21:10

Ich kann Dein Vertrauen auf das Wort des orthodoxen Erzbischofs sehr gut nachvollziehen. Denn wie gesagt - auch ich habe mich lange Zeit auf das Wort kirchlicher Autoritäten verlassen. Leider bin ich da zu oft enttäuscht worden.

Du scheinst von solchen Erfahrungen bislang verschont geblieben zu sein.

Andererseits hast Du ja nun selber im orthodoxen Katechismus etwas gefunden, das der biblischen Lehre widerspricht. Nun ist es an Dir. Mir jedenfalls hatten solche Entdeckungen damals keine Ruhe gelassen.

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Re: Die Bibel

Beitrag von Loukia » 28.02.2010, 21:20

Lieber Bernd,

falls du meinst, es sei eine Tatsache, das die Heilige Schrift sich gegen Kindstaufen ausspricht, hast du wahrscheinlich verpasst, das die Apostel ganze "Häuser" also Haushalte getauft haben, was diese Kleinsten einschließt. Dann wollte doch auch Christus, das man auch die Kleinen zu ihm lässt. Außerdem ordnete Gott ja auch an, dass der Neugeborene am achten Tage beschnitten werden sollte und das schloss ja den Alten Bund. Dann kam aber die Taufe, die dich seitdem zum Teil dieser großen Familie der Kirche Jesu Christi macht, zu einem Mitglied des Gottesvolkes.
Ἡ χάρις τοῦ Κυρίου Ἰησοῦ Χριστοῦ μεθ' ὑμῶν. 1. Korinther 16,23

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Re: Die Bibel

Beitrag von Bernd_B » 28.02.2010, 21:39

Loukia hat geschrieben:falls du meinst, es sei eine Tatsache, das die Heilige Schrift sich gegen Kindstaufen ausspricht, hast du wahrscheinlich verpasst, das die Apostel ganze "Häuser" also Haushalte getauft haben, was diese Kleinsten einschließt.
ich kenne nur Stellen, die besagen, dass jemand mit seinem ganzen Haus "gläubig wurde". Aber dass jemand sich mit seinem ganzen Hause "taufen" ließ, weiß ich nicht...... kannst Du mir bitte so eine Stelle nennen?

Loukia
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Re: Die Bibel

Beitrag von Loukia » 28.02.2010, 22:00

Ich habe nicht gesagt, es stünde so in der Heiligen Schrift, aber es ist allgemein bekannt, das was ich sagte, ihre Praxis war.
Ἡ χάρις τοῦ Κυρίου Ἰησοῦ Χριστοῦ μεθ' ὑμῶν. 1. Korinther 16,23

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Re: Die Bibel

Beitrag von Sinaitis » 01.03.2010, 00:12

Liebe Loukia,
laß Dich nicht verwirren. Du hast natürlich recht. Siehe Apg 16,33.
Und wer nicht einmal seine Konfession angibt oder angeben kann, sollte uns Orthodoxe auch nicht belehren.

Bernd_B
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Re: Die Bibel

Beitrag von Bernd_B » 01.03.2010, 06:41

Sinaitis hat geschrieben:Liebe Loukia,
laß Dich nicht verwirren. Du hast natürlich recht. Siehe Apg 16,33.
Und wer nicht einmal seine Konfession angibt oder angeben kann, sollte uns Orthodoxe auch nicht belehren.
Ich habe keine Konfession, die ich hätte angeben können; aber lustig, dass gerade heute morgen mir der Gedanke kam, einfach "Bibeltreu" einzutragen, weil das die Wirklichkeit am ehesten widerspiegelt.

Zu Apg 16: Natürlich kann man "ganzes Haus" so interpretieren, dass tatsächlich alle, die zu Lydia gehörten, untergetaucht oder mit Wasser besprenkelt wurden. Das würde dann selbstverständlich auch Säuglinge und vllt. Sklaven, die das Sühnopfer Jesu Christi gar nicht für sich persönlich angenommen hatten, einschließen.

Allerdings muss man sehen, dass dieses "sich taufen lassen mit dem ganzen Haus"
(1.) nur an einer einzigen Stelle so steht, während ansonsten immer von "wurde gläubig mit ganzen Haus" die Rede ist (d.h. im Ganzen betont die Bibel das Gläubig werden, und nicht die rituelle Handlung), und
(2.) die von Dir dargestellte Interpretation aufs Schärfste der von Paulus ansonsten gepredigten, direkt vom Herrn empfangenen(!) (Gal 1, 11f) UND der in Evangelien und der sonstigen Apostelgeschichte bezeugten Lehre widersprechen würde, nach der immer die persönliche Umkehr, die persönliche Buße und die persönliche Annahme des Sühnopfers Jesu Christi die Gotteskindschaft bewirkt, und die Taufe mit Wasser nur das nachträgiche, äußere Zeichen für diesen innerlich vollzogenen Vorgang ist.

Siehst Du, und genau das meine ich damit, wenn ich schreibe, dass man bei der Betrachtung einzelner Stellen stets das Gesamtzeugnis der Bibel im Blick haben muss. Denn sonst hast Du natürlich recht: irgendwelche Bibelstellen isoliert zu betrachten, und daran herum zu interpretieren, stiftet in der Tat nur Verwirrung.

Sinaitis
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Re: Die Bibel

Beitrag von Sinaitis » 01.03.2010, 08:36

Lieber Bernd,
diese Bibeltreue gefällt mir.
Ad 1. Eine Stelle, die einem nicht paßt, kann man ausblenden. Sie kommt ja nur einmal !(?) vor.
Stimmt nicht einmal. Es gibt nämlich auch auch 1 Kor. 1,16.
Ad 2. Und das ist Paulus höchstpersönlich. Nix wars mit der Behauptung, das würde Paulus widersprechen.
Leider zweimal daneben.
Ich kann Dich leider nicht vom Holzweg locken, aber locke nicht auch uns auf den Holzweg.
Und ein ganz klein bißchen wissen wir auch.

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Re: Die Bibel

Beitrag von holzi » 01.03.2010, 09:09

Sinaitis hat geschrieben:Ich kann Dich leider nicht vom Holzweg locken, aber locke nicht auch uns auf den Holzweg.
Für die Holzwege bin hier immer noch ich zuständig! :x:




:mrgreen:
Das Christentum nimmt den Menschen, wie er ist, und macht ihn zu dem, was er sein soll. (Adolph Kolping 1813-1865)

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Re: Die Bibel

Beitrag von Michael » 01.03.2010, 11:14

:lol: :lol: :lol:
Zuletzt geändert von Michael am 12.05.2010, 20:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Bibel

Beitrag von Proskynites » 01.03.2010, 11:32

Lieber Bernd und alle anderen

Die Diskussion entwickelt sich in eine interessante Richtung. Ich habe nämlich selbst einen "bibeltreuen" Hintergrund. Wobei dieser Begriff auch den Launen des Zeitgeistes zu unterliegen scheint. War er während der Reformation noch durch Sola Scriptura geeint (zumindest bis sich Zwingli und Luther über die Transubstation stritten und von dort an getrennte Wege gingen - Reformierte und Lutherische Kirche), so herrscht doch heute in den meisten "bibeltreuen" Gemeinden die Grundlage Solo Scriptura. Inzwischen wird alles verworfen, was halbwegs nach Tradition aussieht. Die "alten Schriften" beginnen erst im 16. Jahrhundert und dann vermehrt bei den englischen und amerikanischen Puritanern. Und jeder Pfarrer ist im kongregationalistischen Kirchensystem frei, Doktrinen aus der Schrift so zu deuten, wie er es will.

Nein, in meinen Augen hat das Adjektiv "bibeltreu" die Christenheit zersprengt, hat Irrlehren gebracht, hat zu Kriegen geführt und ist schlussendlich für das postmoderne (relativistische) Weltbild des Westens mitverantwortlich.

Ich selbst bin momentan noch Glied einer evangelisch-reformierten Kirche, kann mich aber nicht mehr Protestant nennen. Daher rührt auch mein Interesse an der Orthodoxie.

Zurück aber zum ürsprünglichen Thema des Threads: Ist die Einheitsübersetzung somit eine Empfehlung? Ich hatte lediglich gedacht, da die Orthodoxen Kirchen die Septuaginta benutzen und diese Bücher enthält, welche nicht in der EÜ sind, wäre die LXX vorzuziehen. Bitte belehrt mich.

Vielen Dank

ElvisVrinic
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Re: Die Bibel

Beitrag von ElvisVrinic » 01.03.2010, 12:47

Liebe Brüder und schwestern,

ähm Leute da wir schon bei der Bibel sind. Ähm ich habe gehört das die serbische Bibel aus einer Deutschen Bibel übersetzt worden ist.

Kann mir einer sagen aus welcher Heiligen schrift in Deutschland, die serbische übersetzt worden wäre.

der HERR schütze euch
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in alle ewigkeit. Amen

IC XC
NI KA

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